Freitag, 21. Juni 2024
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Verarscht: Fördertopf für E-Auto-Ladestationen binnen weniger Stunden leergesaugt

Verarscht: Fördertopf für E-Auto-Ladestationen binnen weniger Stunden leergesaugt

Private Wallbox: Der staatliche Fördersegen währte nur kurz… (Symbolbild:Imago)

Wenn es bei dieser Bundesregierung ausnahmsweise auch einmal für Deutsche etwas zu holen gibt und Steuergelder ausnahmsweise nicht auf direktem Weg in die Ukraine oder in ausländische Klimarettungsprojekte abgezweigt werden, dann kann man Gift darauf nehmen, dass es zum Flop und Rohrkrepierer wird. So wie diese Woche das vollmundig angekündigte neue Förderprogramm für “Eigenerzeugung und Nutzung von Solarstrom für Elektrofahrzeuge an Wohngebäuden”, mit dem Wallbox-Installationen an Privathäusern bezuschusst oder ganz übernommen werden. “190.000 Besucher informierten sich am Dienstag auf der Internetseite der staatlichen Förderbank KfW über das Programm, 66.000 Menschen registrierten sich und immerhin rund 33.000 hatten am Ende des Tage schon die Nachricht über die Bewilligung des Antrags im Postfach”, schreibt die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”.

Das Ganze ging also fast so schnell über die Bühne wie der Verkauf von Konzertkarten der Böhsen Onkelz im Jahr 2016. Nur dass man diesmal nicht bezahlen, sondern im Gegenteil seinen steuerfinanzierten Zuschuss zur Installation einer E-Auto-Ladestation mit Speicher und Photovoltaik-Anlage abgreifen konnte.

Schön blöd, wer zu spät kam…

Oder eben auch nicht. Bis zu 10.200 Euro waren für die Glücklichen drin – und schön blöd, wer hier nicht rechtzeitig in den vom gemeinen Steuerzahler satt gefüllten Topf hineingegriffen hat. Nach dem Motto “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” wurden die Mittel von 300 Millionen Euro binnen kürzester Zeit von den “Early Birds” abgegriffen, während die Mehrheit der Antragsteller in die Röhre beziehungsweise dumm aus der Wäsche glotzte. Die Verteilung war befürchtungsgemäß nach dem Windhundprinzip erfolgt, also der Schnellste wird zuerst bedient – und so war der Napf nach kurzer Zeit leergesaugt.

Im Einzelnen konnten Fördermittel für die Ladestation (600 Euro) die Photovoltaikanlage (600 Euro je KWp) sowie für den Solarspeicher (250 Euro je nutzbares Kilowatt Speicherkapazität) gewährt werden. Der Steuerzahler bedankt sich und freut sich bereits heute über die Erhöhung der CO2-Preise! „Ich fühle mich verarscht“, schrieb ein Nutzer auf der Kurznachrichtenplattform “X”. Gut erkannt! Genau das war ja auch der Zweck der Übung.

8 Responses

  1. Fördertopf? Gibt’s nicht!
    Nur Beutekammer gibt es. Raubbeute, die unter einfallsreichen Umschreibungen an mißgünstige Räuber verteilt wird, die meinen, irgendeinen Anspruch auf das Geld der Beraubten zu haben und es okay finden, wenn bewaffnete Schläger es für sie rauben.
    Oder ist irgendeine “Förderung”, “Subvention”, “xx-Hilfe” und dergleichen mehr etwas Anderes, als Raub an denen, die es bezahlen müssen, aber nicht beanspruchen können, oder wollen?
    Wenn ich für etwas, wie eine “Abwrackprämie” meinem Umfeld eine Knarre an den Kopf halte, um mir das Geld zu erpressen, wäre ich zurecht sehr schnell im Knast oder der Irrenanstalt.
    Wenn jedoch die religiöse Illusion “Staat” es umbenennt und für mich eintreibt, ist es okay?
    Irre, einfach irre!

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    1. Völlig richtig erkannt und rübergebracht !

      E-Autos mit allem drumm und drann und insbes. der
      Abbau von seltenen Erden für die zukünftigen Batterie-
      Abbrenner, die nicht zu löschen sind, sind und bleiben
      für mich Drecksschleudern.

      Wir loben uns unsere alten Eco 3 Liter Dieselfahrzeuge
      VW Polo + Audi A2.
      Der eine hat 395000 km und der andere 450000 km auf der Uhr.
      Die Verbräuche bei vorsichtiger, vorausschauender und auch im höheren Ganz gefahren, sind i.d. Stadt bei ca. 3,5 L und beim anderen etwa das gleiche.
      Auf der Autobahn, so bis ca. 110 kmh, gefahren liegen beide unter 3 L Diesel.
      Für uns die günstige Art Auto zu fahren und für die Umwelt das beste !
      Der Diesel und auch der Verbrenner ist noch lange nicht totgesagt.
      Abwarten, es wird in der EU und auch hier Bürger nahe Regierungen geben und dann kann endlich effektiv gesäubert werden und der Unsinn mit dem Verbrennerverbot ab 2030 sofort ein Ende finden.

      Der grünlinke Wahnsinn ist dann spätestens beendet, denn die Bürger sind wach geworden und die Alternative
      erreicht stets weitere Höhenwerte, die sich auch nach der Wahl zeigen werden.
      Zeigen, wenn es nicht nach Wahlbetrug durch Auszählungsverantwortlichen stinkt !!!

  2. Die einzig faire Variante wäre, die Anmeldeperiode lang genug zu machen und den Fördertopf dann unter allen Antragstellern aufzuteilen.

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  3. Das haben eh die bekommen, die schon genug Kohle haben. Wer sich ein E-Auto leisten kann, gehört heutzutage definitiv zu den Besser-“Bezahlten”. Der normale AN geht in diesem kapitalistischem Schweine-Abzocker-System mal wieder leer aus, wie immer. Es war ja all die Jahre angeblich kein Geld da, außer für die Horden dahergewanderter Krimineller, da ist immer genug da und für die, die eh genug haben auch. Dieses Land ist nur noch abartig und kriminell!

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    1. Da hab ich schon ganz andere Erfahrungen gemacht, von Kindern überredet und Ideologie. Nicht zu vergessen, Leasing und günstige Finanzierung.

  4. Auch eine Tugend der Deutschen, die Gier und der Egoismus. Für Geld ist er immer zu haben! Wenn man als Deutscher aus den Steuertopf was erhält, ist IMMER ein Hintergedanke dabei, nichts gibt es ohne Gegenleistung und das muss er einfach mal erkennen! Er braucht einfach bei allem zu lange Zeit! 🥱🥱🥱

  5. Solaranlage 20-25000 €
    Speicher 10-15000 €
    Wallbox 8000 €
    E-Auto ab 35000 €
    Wer sich das leisten kann braucht die 10000 € Fördersumme nicht.