Montag, 27. Mai 2024
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Warum ich mein Geschlecht ändern muss…

Warum ich mein Geschlecht ändern muss…

“Transaufklärung” für Kinder (Symbolbild:Imago)

Heute habe ich es schon wieder getan: Einen Film mit Bruce Willis geguckt. Von den Fahndern einer amerikanischen Krimiserie erfuhr ich vor ein paar Jahren, was der Besitz von Filmen mit Bruce Willis bedeutet: Es lebt ein Mann im Haushalt! Da ich mir ziemlich sicher bin, meine Wohnung allein zu bewohnen – abgesehen von ein paar Spinnen, die fleißig ihre Netze in den Ecken weben -, muss ich wohl im falschen Körper stecken. Bruce Willis hat mich enttarnt. Um der Sache die Krone aufzusetzen, schaute ich am Donnerstag auch noch einen Action-Kracher mit Vin Diesel, einen von jener Sorte, in dem alle drei Sekunden etwas explodiert und man tiefgründige Gespräche vergeblich sucht. Hätte ich mal lieber bei “Titanic” geschmachtet… dann müsste ich mir jetzt keine Gedanken über meine geschlechtliche Identität machen. Es ist nur merkwürdig: Trotz meiner “männlichen” Interessen fühle ich mich als Frau recht wohl. Das muss wohl daran liegen, dass ich es mit Rollenbildern nicht so genau nehme.

Was ist nur aus der Idee der freien Interessenwahl für Männer und Frauen geworden, für welche die “moderne” Gesellschaft so lange gekämpft hat? Muss ein Mann, der gern tanzt, deshalb gleich zur Transfrau werden? Auch beim Ballett braucht es schließlich Prinzen. Andere Tänze, wie etwa der Tango, leben geradezu von der männlich-weiblichen Rollenverteilung. Auf der anderen Seite soll es auch Männer geben, die sich an den Anblick von Fußballerinnen gewöhnt haben. Die Natur hält bei der Verteilung körperlicher Eigenschaften eine Vielzahl von Varianten bereit, auch ohne chirurgische Eingriffe. Sogar bei sehr maskulinen Männern gibt es Unterschiede, Macho-Typen, Beschützer oder den väterlichen Ratgeber.

Ungefragte Teilhabe an Gefühlsschwankungen

Besonders gefährlich wird es, wenn bereits Kinder mit der neuen Sucht zur Umwandlung konfrontiert werden. Bekanntlich verfährt die Trans-Szene derzeit nicht gerade dezent und lässt uns ungefragt an ihren Gefühlsschwankungen teilhaben. Ich hatte nie ein Problem mit Transpersonen, die einfach “ihr Ding durchziehen”. Aber diese haben auch nicht permanent die Werbetrommel für ihre Umwandlung gerührt oder schrille Auftritte hingelegt. Schon gar nichts haben diese Auftritte in Kindergärten zu suchen – bestenfalls finden die Kleinen das höchst befremdlich.

Weitaus besorgter bin ich allerdings wegen “aufgeklärter” Eltern, die ihrem Kind schon so früh wie möglich eine Hormontherapie zur Unterdrückung der Pubertät zumuten wollen. Anstatt dem Kind eine Chance zu geben, sich mit seinen Interessen und Neigungen auseinanderzusetzen, muss es gleich eine Geschlechtsangleichung sein. “Schatz, haben wir den Kassenbon noch? Ich würde unseren Max gern gegen ein Mädchen umtauschen!” Der Elternwunsch wird auf die Kinder projiziert. Wir haben uns zurecht darüber empört, als vor ein paar Jahren bekannt wurde, wie viele unerwünschte Mädchen in Schwellenländern wie Indien abgetrieben werden. In Deutschland erhalten Eltern nun die Chance, mit Medikamenten am Geschlecht ihrer Kinder herumzupfuschen und werden dafür als tolerant bejubelt. Jeder, der schon einmal ein Medikament einnehmen musste, das in den Hormonhaushalt eingreift, weiß um die möglichen Nebenwirkungen. Aber Eltern im Transwahn schauen dabei weg.

Der Mythos vom “transfeindlichen” Ungarn

In den deutschen Medien wird es oft so dargestellt, als verfolge Ungarn eine generell transfeindliche Politik, dabei geht es in der Gesetzgebung hauptsächlich darum, Kinder vor den oben beschriebenen Übergriffen zu schützen. Einmal abgesehen von den an Pornografie grenzenden Darstellungen, die ihnen schon viel zu früh vorgesetzt werden, greift man auch massiv in ihre Persönlichkeitsbildung ein. Was früher als “Phase” galt, welche alle Kinder mal durchleben, besiegelt jetzt ihr Schicksal, wenn sich die queeren Aktivisten durchsetzen. Mir ist unbegreiflich, warum in Deutschland auch Kinderschutzorganisationen dazu schweigen. Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch haben sie sich bisher stets dafür eingesetzt, die Intimsphäre von Kindern und Jugendlichen zu respektieren – etwa indem Eltern nicht unangemeldet ins Bad platzen, wenn ihr Kind dort duscht. Mit Propaganda in den Kindergarten hineinzuplatzen scheint aus ihrer Sicht weniger verwerflich zu sein.

Politische Korrektheit siegt wieder einmal über die Bedürfnisse der Allgemeinheit. Erst verloren die Frauen ihre Schutzräume, nun auch noch die Kinder. Nur, damit eine lautstarke Minderheit sich nicht beleidigt fühlt. Niemand hindert diese Menschen daran, ihr Leben zu leben – aber bei derart massiven Eingriffen in das Leben anderer muss endlich die Notbremse gezogen werden. “Frauen und Kinder zuerst” heißt es bei den Rettungsbooten eines sinkenden Schiffes – heute verkleidet man sich entweder als Frau, um ins Rettungsboot der Quotenregelung zu kommen oder wirft Kinder einfach über Bord.

8 Antworten

  1. Dazu kann man nur sagen: Die eine Hälfte der Menschheit kann im Stehen urinieren . . . und die andere Hälfte ist darauf neidisch ! ( Nicht ALLE , liebe Lerserinnen ! )

  2. Die Kindertagesstätte “Schatzkiste” in Königs Wusterhausen plant am 26.04.2023 unter dem Titel “Kuscheln, Liebe, Doktorspiele – für angemessene und liebevolle Begleitung kindlicher Doktorspiele” ein Sex-Seminar – in dem über Sexpraktiken für Kindergartenkinder gesprochen werden soll. Auftreten soll dabei nach Informationen, die uns exklusiv vorliegen, der Leipziger Ralf Pampel von “lust.voll.lernen -Zentrum für Sexuelle Bildung und Beratung”:

    https://t.me/freiesachsen/6300

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    1. Das ist ja auch biblisch belegt – daß Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat –
      gemäß Kap. 1 Buch Genesis (1. Mose).

  3. Werter Herr Mirjam Lübke, die Problematik mit Bruce Willis ist auch mir bekannt. Ich wohne ja mit einer als Frau zu lesender Frau zusammen, was schon nicht unproblematisch ist, weil genderneutraler Briefträgender deswegen traumatisiert werden könnte, und nun hupfen noch die ganzen Amseln unten auf dem Rasen herum, da wird man(n) ja noch ganz fuchtelig, zumal Nachbarin mal wieder im Trockenraum des Dachbodens ihre Büstenhalter aufgehängt hat, was eindeutig als sexueller Übergriff zu werten ist.

    Aber das Schlimmste sind ohnehin die Mädels vom Nachbareingang, welche tagtäglich auf der Rasenfläche vorm Haus Reitübungen mit Steckenpferden machen. Das ist erstens volle Granate Pickelhaubenmilitarismus der Kaiserzeit, zweitens hat das gewisse Anspielungen inne, und drittens ist das ein Schlag all jener Elter 1, Elter 2, Elter 3, deren Kinder, wie es sich gehört, an Smartphone oder Spielkonsole sitzen.

    Und der Mann vom Ordnungsamt meint, da könne man nichts machen. Höchste Zeit, daß der von einer Frau mit Migrationsvordergrund abgelöst wird!

  4. Diese bornierte Möglichkeit, verursacht durch geistige Tiefflieger, wider der menschlichen Natur das Geschlecht zu ändern, ist Teufelszeug.

    Wie verkommen ist dieses Land durch die Politik geworden?

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  5. Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr Pubertätsblocker zu erlauben, ist ein Verbrechen. Gerade in der Pubertät sind Fehlentscheidungen sehr häufig. Aber auch später bereuen viele Transmenschen diesen Schritt. Man gebe auf YouTube “detransitioning stories” ein. Unter anderem hat sich der kanadische Psychologieprofessor Dr. Jordan B. Peterson des Themas angenommen, beispielsweise hier:
    https://m.youtube.com/watch?v=doaHPFWEa7E&pp=ygUVdHJhbnNpdGlvbmluZyBzdG9yaWVz
    Es gibt selbst Fälle, bei denen die Entscheidung im hohen Alter noch bereut wird:
    https://ynaija.com/man-75-who-became-a-woman-in-gender-reassignment-wants-to-be-a-man-again-photos/