Freitag, 12. Juli 2024
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Weil Völler in die Vollen ging: Linke Regenbogenjournaille rastet aus

Weil Völler in die Vollen ging: Linke Regenbogenjournaille rastet aus

Völler & Hartmann Reloaded nach 20 Jahren bei “Nius”: Das Empörium ist außer sich (Foto:ScreenshotYoutube)

Noch immer laufen die Schock- und Nachwehen der dieswöchigen „Nius“-Fußball-Sendung
von Kult-Moderator Waldemar Hartmann. Mit Rudi Völler war dort erstmals ein Gast eingeladen – und das aus gutem Grund, denn bekanntlich stand das 20-jährige Jubiläum des Interviews der beiden auf Island an, in dem der damalige Bundestrainer Völler seinen legendären Ausraster hinlegte, nachdem Hartmann ihn mit den dauerhaft schlechten Leistungen der Nationalmannschaft konfrontiert hatte. Damals ging es um Sport (“Tante Käthe” wurde nach dem Interview noch mehr zur Kultfigur, “Waldi” Hartmann stieg zur Weißbier-Werbefigur auf – obwohl er nach eigenem Bekunden nie Weißbier getrunken hatte, bevor ihn Völler damals als Gewohnheitskonsumenten desselben scheinoutete). Diesmal, 2023, standen andere Themen im Vordergrund – ganz so wie seit Jahren im deutschen Fußball.

So ging es denn auch um den im Sport generell grassierenden woken Wahn und die totalitäre Regenbogen-Gesinnungsdiktatur. Als DFB-Sportdirektor hielt sich Völler bislang zurück mit Kritik an dieser Entwicklung; doch nun scheint auch er genug zu haben: Vor allem vor dem Eindruck des Deutschland-Türkei-Länderspiels vergangenes Wochenende stellte er im Interview klar: „Unsere deutschen Farben sollten einfach wieder in Vordergrund stehen.“ Zur besagten Partie gegen die Türkei sagte er: „Wenn du vor 70.000 Zuschauern ein Heimspiel hast, das aber gar kein Heimspiel ist…“. Mit so viel Deutlichkeit bewegt Völler sich schon an der äußersten Grenze dessen, was die Medienlandschaft noch zähneknirschend hinnimmt. Wäre er nicht so populär, wäre die Hetzjagd auf ihn längst eröffnet. Dafür waren in den sozialen Medien die Reaktionen überschießend – und auch in der Fachszene.

Wieder die Platte vom “rechtspopulistischen Propagandasender”

Vor allem, dass er sein Interview beim angeblich „rechten“ Portal „Nius“ gab, musste erwartungsgemäß für ein paar Warnschüsse herhalten. Deswegen herrsche angeblich „Empörung“, vermeldete etwa “t-online”. Und die linksradikale “taz” leitete einen unerträglichen Schwafel-Kommentar ein mit: „Rudi, mir graut vor dir!“. Völler sei „bei den Faktenverdrehern von Nius“ aufgetreten, „wo man noch jede Statistik so hingebogen hat, dass es ins eigene rechte Narrativ passt“, wurde wie üblich belegfrei fabuliert. Leider stieß auch das bislang eher unpolitische, einst gar als frisch und innovativ angesehene Fußballmagazin „11 Freunde“ ins selbe Horn, und überschlug sich geradezu mit Geifer: „DFB-Sportdirektor Rudi Völler irritiert mit einem Auftritt beim rechtspopulistischen Medium Nius“. Auch der DFB gebe dabei „kein gutes Bild ab“, wurde Völlers Arbeitgeber gleich schonmal getriggert. Damit nicht genug, wurde im hauseigenen Newsletter noch einmal nachgelegt: Dort war „Nius“ dann schon ein „rechtspopulistischer Propagandasender, dessen Programm hauptsächlich von Faktenverdrehern wie Julian Reichelt bespielt wird, die tagtäglich den Hingang des Vaterlandes ausrufen“.

Völler habe sich „im denkbar ungünstigsten Zeitpunkt beim denkbar ungünstigsten Sender“ dazu entschieden, „ein Plauderstündchen abzuhalten“. An der planmäßigen weiteren gesellschaftlichen Spaltung nun auch im bislang verbindenden Volkssport Fußball beteiligte sich auch die ideologisch systemgleichgeschaltete „Frankfurter Rundschau“, die titelte: „Rudi Völler irritiert mit Auftritt bei rechtem Medium“. Und bei „n-tv“ hieß es, Völlers „Nius“-Auftritt“ runde „das miserable Bild des deutschen Fußballs in diesen Novembertagen ab“. Zwar sei er „in seinem Gespräch mit Hartmann nicht in irgendwelche Populismus-Debatten ein, doch allein sein Erscheinen nutzte das unter anderem von Julian Reichelt aus dem Boden gestampfte Portal zu krawalliger Hetze“.

Narzissmus der Deutschlandhasser

Die angebliche „Empörung“ bestand in Wahrheit natürlich nur bei linken Haltungsmedien, 90 Jahre zu spät geborenen Hauptschriftleitern, die in der Reichspressekammer eine exzellente Figur abgegeben hatten, sowie einigen Twitter-Wichtigtuern. In Wahrheit hatte kein normaldenkender Mensch, sofern er nicht der ubiquitären Gehirnwäsche anheimgefallen ist, an Völlers Auftritt oder seinen Aussagen irgendetwas auszusetzen; im Gegenteil dürften viele erleichtert gewesen sein, dass endlich ein weiterer Prominenter den Mund aufmacht gegen das politisch korrekte Diktat der Linken. Ohnehin erscheint die ganze Farce der Aufregung als ein weiterer Mediensturm im Wasserglas der üblichen Verdächtigen, welcher den gekränkten Narzissmus der Deutschlandhasser, regierungstreuen Waschlappen und linken Snowflakes kompensiert, die in den Medienstuben dominieren. Für sie ist es ein Unding, dass jemand, den man nicht so einfach abschießen kann, sich traut, außerhalb des von diesen Subjekten  festgelegten Meinungskorridors zu agieren.

Die „Nius“ vorgeworfene „Hetze“ kommt, wie immer, allein von denen, die sonst viel von “Demokratie” und “Grundwerten” bramarbasieren und dabei Teil der Krise sind, die sie beklagen. Das Satiremagazin „Postillion“ fand genau den richtigen Umgang mit diesen Berufsempörten: Es vermeldete bereits ironisch den freiwilligen Rückzug des DFB von der eigenen Heim-EM – und legte Verbandspräsident Bernd Neuendorf folgendes Statement in den Mund: „Anstatt uns also direkt in der Vorrunde zu blamieren, melden wir unser Team lieber freiwillig ab und konzentrieren uns lieber zu 100 Prozent darauf, ein guter Gastgeber zu sein.“ Die Tatsache, dass diese Meldung nicht nur hunderttausendfach in den sozialen Medien geteilt, sondern von etlichen Versendern und Adressaten offenbar ernst genommen wurde, zeigt, wie weit es mit diesem Deutschland gekommen ist. Der Wahnsinn hat solche Methode, dass er von seiner eigenen Persiflage gar nicht mehr zu unterscheiden ist.

Übrigens: Nicht nur Völler, sondern auch Ex-Nationalspieler Holger Badstuber zog über die Nationalmannschaft ein Fazit, das sich nahtlos auf das ganze Land übertragen lässt. „Der Lack ist endgültig ab, da glänzt nichts mehr”, sagte er, und ergänzte mehrdeutig: “Ich sehe nur noch Durchschnitt, Mittelmaß. Die Zukunft? Überwiegend schwarz.“ Anzeige wegen Rassismus ist raus – wetten.

17 Responses

  1. Badstuber ist systemtreuer Kolumnist bei den systemtreuen web.de-Nachrichten. IHM wird die Wortwahl nicht zum Verhängnis werden.

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  2. Mann Mann Mann, ich dachte noch erst, dass läge an Löw, aber seitdem der weg ist, Flick rumgewurschelt hat und jetzt Nagelsmann an der Mannschaft verzweifelt, kann man nur noch schwarz sehen. Ich habe mir die zweite Halbzeit gegen Österreich angetan. Auf der einen Seite schöner schneller Fußball – und auf der anderen Seite Deutschland – nur noch grauenhaft und stümperlich. Ein Abbild von Deutschland.

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    1. DIe U17 Nationalelf steht bei der Fussball-WM in Indonesien im Halbfinale.
      Deutschland ist im Jahre 2023 Feldhockey Weltmeister geworden
      Vize-Weltmeister in Eishockey
      U21 Weltmeister im Handball
      und Baksteball Weltmeister 2023 (wo Deutschland sogar gegen die Übermacht USA besiegt hat)

      Zurück zum Thema Fussball:
      Ich verstehe auch nicht, warum Deutschland irgendeinen unerfahrenen jungen Trainer wie Nagelsmann unbedingt haben wollte. Warum nicht Ottmar Hitzfeld oder Jürgen Klopp ???

  3. @die sonst viel von “Demokratie” und “Grundwerten” bramarbasieren
    kommt eben darauf an, was man unter “Demokratie” versteht.
    Wer Attila als lupenreinen Demokraten sieht, der wird natürlich auch Grün-Rot als edle Vertreter freiheitllich-demokratischer Rechtsordnung ansehen !
    Wer allerdings meint, das es nicht zur Demokratie gehört, wenn Grundrechte abgeschafft werden, Gesetze nach politischen Partikular-Interessen wie Pharma-Geschäfte oder Unterdrückung anderer politischer Meinung gebraut werden oder der Kanzler anruft, um eine unliebsame Wahlentscheidung zu stornieren und den Verlierer ins Amt zu befördern – der wird so manches heutzutage anders als “Demokratie” und “Grundwerte” verstehen !
    Kommt eben – wie schon Einstein feststellte – immer auf den Standpunkt an !

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  4. Regenbogenbinde, Kniefall, damit gewinnt man nicht mal einen Blumentopf. Es zeigt sich, wie es um diese Gesellschaft betellt ist, in allen Belangen. Diese Pissnelkengeneration hat alles gegendie Wand gefahren, es sind alles nur noch Heususen, diei sind auf einem Tretroller besten s aufgehoben, diese Schlaffis. Ja, ichhabe nur noch Verachtung für dieses bekloppte Deutschland übrig.

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  5. In einem Kommentar zu diesem – absehbar! – denkwürdigen Heimspiel der deutschen Nationalmannschaft las ich, dass die türkischen Zuschauer ihre Mannschaft angefeuert, die deutschen hingegen ihre eigene Mannschaft nachhaltig (!) ausgepfiffen hätten … – Offenbar war bei diesem Kommentator das Harmonisierungs-Zentrum zwischen Augen und Ohren, Optik und Akustik, erheblich gestört.
    Wer anfeuerte, klatschte oder pfiff war für Normal-Geschaltete eindeutig zu erkennen …

  6. Sorry, aber die 11 Freunde ist spätestens 2015 auf den woken Zug aufgesprungen. Die sehen in (fast) allen Fankurven nur noch Rechtsradikale! Ich hatte das nicht mehr ausgehalten und mein Abo vor 2 Jahren gekündigt.

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  7. In Berlin, wo auch sonst, wurde eine schwarze Tänzerin aus dem Ensemble geworfen. Von allen Seiten prasselte es, von den woken Spinnern und der Tänzerin selbst, Rassismusvorwürfe gegen die Intendantin des Tanztheaters. Ihre Antwort war folgende, sind wir schon soweit, dass niemand mehr annimmt das die Dame einfach nicht gut genug war.

  8. Populismus ist, wenn man aus einer Mücke einen Elefanten
    macht, es künstlich aufbläst zum eigenen Vorteil. Gleich so wie
    dem Gewohnheitsverbrecher seine Leichen aus dem Keller holen
    zu wollen; ihm sein abartiges Treiben vorzuhalten, welches dieser
    aber nur als Mücke wahrnimmt und nicht als Elefant.

  9. ein Volk das seinen Nationalstolz verliert und sich von Schwuchteln vorschreiben läßt was es zu denken und zu tun hat ist dem Untergang geweiht.
    Die Ampelscheiße wird das schon schaffen

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  10. Vom Fussball bin ich soweit entfernt, wie Baerbock von einer fehlerfreien Rede, dennoch schaute ich ab und an, eines der Spiele, zur Welt- oder Europameisterschaft. In Erinnerung blieben mir nicht etwa die Tore, sondern die eher lustigen Begebenheiten, wie zB. wenn einem der Spieler der Nationalmannschaft, aus der kurzen lockeren Turnhose, ein Ei raushing, sowas kann der heutigen “Mannschaft” ja nicht mehr passieren, denn dort gibt es offenbar niemanden mehr, der Eier hat. Olli Kahns mahnende Worte, “Wir brauchen Eier…”, war vermutlich nicht nur so dahergesagt, er erkannte weit vor der Zeit, woran es dem deutschen Fussball mangelt. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis gendegercht Protest gegen den Fussball, seitens der Wokisten erhoben wird, denn dieses auf Sieg und Niederlage basierende Spiel, erinnert zu sehr an den bububösen Kolonialismus, der ekligen weissen Mehrheitsgesellschaft. Sicher könnte ich irren, schließlich ist es ja Trend mittlerweile jeden afrikanisch stämmigen Spieler, als Deutschen zu bennenen und jede Kritk daran, mit der Rassismuskeule niederzuprügeln. Haltungssport wie einst im III:Reich, nicht Leistung sondern nur die Gesinnung zählt. Sicher ahnt Ihr es schon alle, aber an meiner geringen Sympathie zum Fussball, hat sich nichts geändert und es sieht auch nicht danach aus, daß sich da etwas entwickeln könnte.

  11. Warum sich Rudi diese woken Rasenartisten überhaupt antut wird ein Rätsel bleiben.
    Aber er wird wohl neben Hrubesch einer der letzten beim DFB sein, der noch einen Funken
    Verantwortung für die Fans in sich trägt.

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  12. jagt das pack endlich fort…
    bürgerkrieg-t endlich die kurve und macht verbrechen platt…
    lies § 20 abs. 4 im grundgesetz

    du wirst staunen was dier zusteht und welches recht du hast…
    afd und alles wird ok….

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  13. ein Volk, das sich von LSBTQ Schwuchteln die Idendität nehmen läßt, hat den Untergang verdient.
    Hochachtung Herr Völler und die Pest auf die Meinungsmedien

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  14. Julian Nagelsmann wird genau so scheitern wie seine Vorgänger Löw und Flick wenn es ihm nicht gelingt, das übertriebene „Quer- und Zurückspiel“ der Mannschaft (wobei in der Regel immer der Torwart mit einbezogen wird) zu minimieren (früher nannte man diese Art des Spielens „brotlose Kunst“)! Diese unsinnige Spielweise fing mit Löw an, setzte sich mit Flick fort und war auch in den Spielen gegen die Türkei und Österreich leider wieder viel zu oft zu sehen! Es fehlen einfach Spieler (Ausnahme vielleicht Sane und Musiala), die den Gegner im direkten Zweikampf Mann gegen Mann ausspielen können!

    1. Die Mannschaft hat weder einen Kopf noch einen Charakter, noch eine Strategie. Guter deutscher Rumpelfußball – hat ja schon 1954 geklappt, warum also keine Neuauflage? Solange insbesondere eine Tempobremse namens Günduan (oder so ähnlich) mit kindlichem Quer- und Rückpassspiel über 5 Meter Distanz als “Deutschlands Fußballweisheit” gefeiert wird, wird’s einfach nichts mit Angriffs-Fußball!
      Ich würde wetten dass diese Nationalmannschaft gegen SV Elversberg (mit schönem schnellen Angriffsfußball) eben so aussehen würde, wie sie ist: eine Ansammlung bestverdienender herumstehender Volksbelustigungskünstler!
      (Ich bin kein Saarländer – aber Fußball-Interessierter!)
      Wenn drei Mal zurückgespielt wird, bekommt der Gegner einen Einwurf zugesprochen – das würde das ganze Elend deutlich machen …