Wenn die Linke nach unten tritt…

Antifa-Linksterrorismus – kein Thema für die Regierenden (Foto:Collage)

Früher hieß es bei Revoluzzern: „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ Der sozialistischen Realität hat das bekanntlich nie standgehalten. Wenn politische Gegner ausgeschaltet werden sollten, dann wurden sie aus teuren und billigen Behausungen gleichermaßen herausgezerrt. Denn es geht den Revolutionären nicht in erster Linie um den Besitz an sich, sondern vielmehr um das, was die Menschen denken. Mit dem Neidfaktor lassen sich zwar bei manchem Sympathien für die „gute Sache“ generieren, aber heute sitzen in einigen Palästen durchaus Förderer der linken Sache – weil Kapitalismus und Sozialismus längst ein Zweckbündnis eingegangen sind. Die Linke braucht das Kapital, um ihre Klientel auskömmlich zu versorgen.

Linksextremisten legen sich längst nicht mehr mit den großen Tieren an, denn auch wenn sie ihre roten Linien immer weiter zugunsten ausufernder Gewalt verschieben, wissen sie genau, wo sie sich auch im übertragenen Sinne eine blutige Nase holen werden. Auch der jüngste Überfall in Erfurt passt in dieses Schema: Eine junge Verkäuferin wurde in einem Thor-Steinar-Laden brutal zusammengeschlagen, einer der Täter stand draußen Schmiere. Wie heldenhaft. Vor den Trägern der berüchtigten Jacken hat man Angst, sie könnten schließlich wehrhaft sein, da greift man sich lieber eine junge Frau. Zu viert, um bloß kein Risiko einzugehen. Man fragt sich, wo diese Rudelkämpfer noch den Unterschied zwischen sich und tatsächlichen Neonazis sehen, das Jagdverhalten gleicht sich wie ein Ei dem anderen.

Äußerliche Merkmale des „Bösen“

Noch ein paar Tage vorher hatten sich staatlich geförderte linksextreme Projektgruppen aus Thüringen für mehr Gesinnungskontrolle bei Richtern und Staatsanwälten stark gemacht – natürlich nur bei „rechten“ Juristen. Man legte zudem nahe, junge Juristen sollten schon im Studium darauf gedrillt werden, Rechte an ihrer Kleidung zu erkennen. Linke Organisationen scheinen geradezu besessen davon zu sein, das Böse an äußerlichen Merkmalen zu erkennen: Wir erinnern uns noch an die Kindergarten-Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung, in der Erzieherinnen dazu angehalten wurden, bei Mädchen auf verdächtige Zöpfe zu achten. Ob wir es Greta Thunberg zu verdanken haben, dass das Heftchen aus der Öffentlichkeit verschwunden ist? Immerhin lagen bei ihr gleich zwei Verdachtsmomente vor…

Natürlich gibt es szenetypische Kleidung, obwohl die Grenzen da schnell verwischen. Wenn eine Jacke einen breiten Rücken vorgaukelt oder betont, steckt darin nicht unbedingt ein Neonazi; man kann das Kleidungsstück dann auch in No-Go-Areas häufig bewundern. Aber selbst wenn dem so wäre, so kann man doch nur immer wieder über die Dreistigkeit den Kopf schütteln, mit der Linksextremisten sich die Rolle des Ordnungshüters anmaßen. Wenn man bedenkt, wie viel Verachtung sie für Polizisten und Richter übrig haben, kann man sich anhand ihres Verhaltens lebhaft ausmalen, wie unsere Gesellschaft aussähe, wenn sie deren Platz einnehmen würden. Es gliche einer beständigen Hexenjagd.

Beständige Hexenjagd

Dabei geben Linke doch so viel auf Milieustudien. Ein bodenständiger Alt-Linker würde deshalb wahrscheinlich die gesellschaftlichen Missstände beklagen, welche eine junge Frau gegen ihren Willen „zwingen”, in einem einschlägigen Laden ihre Brötchen zu verdienen. Aber um derlei Verständnis zu erhalten, muss man heute schon mindestens Serienmörder sein. Die sind schick. Vor allem, wenn sie in einem heruntergekommenen Viertel aufgewachsen sind. Das scheint einen romantischen Touch zu haben: Der arme Kerl, der den Bandenkrieg schon mit der Muttermilch aufsaugt, mit sieben sein erstes Klappmesser besitzt und die Schule nur selten von innen sieht. Wenn er dann noch ein bisschen Migrationshintergrund hat, darf er sich der Sympathien der Linken sicher sein.

Mütter genießen diesen Schutz nicht – in einschlägigen Berliner Vierteln landen auch schon einmal Steine in Kinderzimmern. Es grenzt schon fast an Maoismus. Jeder winzig kleine Wohlstand, jeder Hauch von Bürgerlichkeit ist Linksextremisten ein Graus – aus den großen Freiheitskämpfern sind ordinäre Schläger geworden. Und sie testen ihre Grenzen immer weiter aus: Gestern waren es brennende Autos, heute verlaufen die Angriffe auf Menschen immer brutaler. Wie lange werden sich Linksextremisten noch an die Faustregel erinnern, nicht zu töten? Wer zu viert auf eine unbewaffnete Verkäuferin einprügelt, überschreitet sicherlich auch bald diese rote Linie. Und das kümmert in Berlin offensichtlich niemanden.

13 Kommentare

  1. Die Linken, die bis zum Himmel bestialisch gegen Demokraten stinken.
    Sie brauchen eine harte intensive rechte, die ihr Ziel nicht verfehlt.
    Kampf gegen alle linken und gewalttätigen Faschisten.
    Damit ist nicht nur die physische Gewalt gemeint, denn oft ist
    die politische noch viel schlimmer, weil sie gegen Demokratie, Gewaltenteilung,
    geltendes Recht insbes. gegen das GG.
    Die linke Diktatur muss mit allen Mitteln verhindert werden.

  2. Wenn die Linke nach unten tritt ist sie keine Linke mehr. Sie vertreten dann Interessen die mit Links nichts mehr zu tun haben. Und die sogenannten Antifas bestätigen dies auch. Sie werden mit Sicherheit nicht von Antifaschisten bezahlt sondern von herrschender Politik. Und herrschende Politik ist marktkonforme Politik. Sie finanziert auch solche Verbrecher.

  3. Was oftmals, auch hier wieder als links bezeichnen hat so garnichts mitlinks zu tun. Auch wenn diese Leute sich selber als Links oder Antifa bezeichnen sind sie doch nichts anderes als Faschisten. Genau das selbe trifft auf die Grünen zu, diese Partei ist nichts anderes als die neuen Faschisten.

  4. Wem wundert das, wurden Kommunismus und Faschismus doch von den gleichen Kreisen geschaffen und finanziert. Die Herrscher des grossen Geldes haben schon vor Jahrhunderten erkannt, dass sie in Kriegszeiten viel mehr verdienen koennen als im Frieden. Ein friedliches Zusammenleben der Menschen ist denen ein Greul und ein oder auch Millionen von Menschenleben sind fuer diese nichts Wert. In diesem Sinne werden Regierungen zusammengesetzt, Parteien und Gewerkschaften gegruendet (und gekauft) , die Presse manipuliert, Kinder erzogen und Kriege genauso wie Revolutionen vorbereitet sowie Gewinne ueber Steuereinnahmen abgesichert. Der brave dumme Buerger wird sich schon erschiessen lassen oder zumindest die Kosten der Kriege tragen. Man sollte sich auch einmal fragen, warum heute heiner mehr ueber die wohl mehr als 60 Millionen Opfer der chinesischen Kulturrevolution oder die Millionen Opfer Stalins berichtet – das passt der Rot-Gruenen Bande wohl nicht in´s Konzept.

  5. Versuchen Sie doch so einen Antifaschisten zu verstehen.

    Dass es Menschen gibt, die weder mit ihrer Körperpflege überfordert sind, noch von Sozialhilfe leben müssen, sondern ihren eigenen Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten können – das muss für ihn doch schwer erträglich sein.

    Sobald er sie aber als Nazis sieht, hat er nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht sie zusammenzuschlagen, denn jeder weiß ja, was Nazis alles anrichten würden, wenn sie nur könnten.

    Und schon ist er kein Loser, kein überflüssiges Würstchen mehr – sondern ein Held.

  6. ZITAT: „Die Linke braucht das Kapital, um ihre Klientel auskömmlich zu versorgen.“

    Und das Kapital braucht skrupellose Schläger.

    • Ihr merkt nicht das ihr sehr einfach gestrickt seit. Und was noch schlimmer ist ihr merkt nicht einmal das ihr euch ins eigene Knie schießt. Seit dem die USA von Europäern erobert wurde gilt ihr Kampf der Zerschlagung aller linken Ideen. Ihr habt diesen Kampf fest in euch etabliert. Ihr führt einen Kampf gegen Windmühlen. Denn die „Linken“ die ihr seht, sind erzkonservativ neoliberal mafios und global faschistisch. Wenn die Linken die sich für die Menschheit einsetzen entsorgt sind, werdet ihr selber dran sein. Wir sind bereits auf dem Weg. Es gibt in allen politischen Richtungen Menschen die für Ihre Sache stehen. Aber man sollte dabei nicht blind werden. Das Kapital hat nichts mit sozial oder Sozialismus zu tun, außer das es sich alles was käuflich ist unterwirft. Und was sich dem Kapital unterwirft fördert die Zerstörung Andersdenkender, egal ob von Links oder Rechts. Wenn ihr die Gefahr nur von Links seht, wird sie euch von Rechts zermalmen. Die leidtragenden werden eure Kinder und Kindeskinder sein. ich habe nicht mehr viel Zeit auf dieser Welt, also könnte es mir egal sein was ihr denkt und schreibt. Ist es mir aber nicht. Nehmt diese Gedanken als eine Mahnung vor allem auch was die Frage Andersdenkende betrifft. Rosa Luxemburg hat schon darauf hingewiesen und sie war wie Sarah Wagenknecht heute, eine Kommunistin. Es kommt immer darauf an wie politische Inhalte und Ideen umgesetzt werden und in die Menschen getragen werden. Ihr tragt mit euren blinden schwarzweiß Argumenten nicht dazu bei etwas neues zu entwickeln, sondern ihr tragt dazu bei die imperiale Agenda des Kapitals umzusetzen. Viel Glück, ich beneide euch nicht. Aber ihr werdet es brauchen. Wer nur sein eigens Ego mit den Narrativen seiner politischen Freunde pflegt und hofiert verliert den Blick für die Gesamtheit gesellschaftlicher Entwicklungen und Zusammenhänge.

  7. Der Fall in Erfurt wurde natürlich in den „Leitmedien“ totgeschwiegen. Hätten Rechtsextreme eine Migrantin verprügelt, die in einem Laden arbeitet, der Hidjabs und Kopftücher verkauft, wäre ein Aufschrei durch das Land gegangen. Lichterketten von Garmisch bis Usedom, und eine Ansprache von Feine Sahne Fischfilet-Steinmeier, sowie zahllosen Gutmenschen-Demos. Dieses Land ist Stück für Stück in eine sozialistische Ökodiktatur verwandelt worden. Linksextreme Terroristen werden in den Medien immer als „Aktivisten“ bezeichnet. Das hört sich gut an. Wenn linke Klimairre Autos zerstören, sind es Klimaaktivisten. Wenn sich so ein Vollidiot auch noch auf Straßen festklebt, ist er ein Klimaaktivist der für eine bessere Zukunft kämpft. Ich empfehle in so einem Fall einfach nicht abzubremsen.

  8. Es tut mir einfach nur Leid um ihre Denk und Verhaltensweisen. Sie wollen nicht wahrhaben, das das was sie denken und tun kontraproduktiv ist. Nur ich weiß auch nicht wie ich ihnen da helfen soll. Sie müssen das alles mir auch nicht abnehmen. Kennen sie den Spruch, “ Wie der Herr so da Geschärr“? Manche lernen es nie. Und im Unterschied zu ihnen beleidige ich hier keinen.

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