Wie man Frauenhass legitimiert

Schwere Zeiten für natürliche heterosexuelle Frauen (Symbolbild:Pixabay)

Früher dachte ich, die vehement geführte Genderdebatte sei vor allem ein Ablenkungs- und Täuschungsmanöver – eine Beschäftigungstherapie, welche hauptsächlich dem Zweck dient, uns vom immer engeren Meinungskorridor abzulenken: Gib jedem Tierchen sein Plaisierchen, einen Hauch von Freiheit, und niemand wird mehr merken, dass man über die wirklich relevanten Themen nicht mehr offen sprechen darf. Eine Tatsache, mit der eigentlich niemand ein Problem hatte, wurde zum gesamtgesellschaftlichen Ereignis aufgeblasen. Ja, es gibt Menschen, die transsexuell sind oder eben Männer, die gern in Glitzerkleidern auf der Bühne stehen und Marlene-Dietrich-Chansons singen – und das fanden wir sogar unterhaltsam. Aber eben das ist die derzeitige Debatte eben nicht mehr: Denn der Aufwand, welcher betrieben wird, damit sich ein paar hundert Bürger hierzulande auch wirklich wohlfühlen, wäre an anderer Stelle sinnvoller einzusetzen. Hinzu kommt eine massive Tendenz, biologische Frauen abzuwerten, die ihr Frausein als etwas Natürliches ansehen und nicht nur als „Person mit Menstruationshintergrund” bezeichnet werden möchten.

Frauenfeindlichkeit wurde noch bis vor ein paar Jahren eher im konservativen politischen Spektrum verortet: Böse, weiße alte Männer, die Frauen wahlweise als Heimchen am Herd oder Sexobjekt ausbeuten wollten. Es gab wilde Diskussionen darüber, ob ein nettes Kompliment oder das Aufhalten der Tür schon frauenfeindlich seien. Auch damals schon konnte man den Eindruck gewinnen, es handele sich um eine Ablenkungsdebatte, die mit dem realen Leben der meisten Frauen nichts zu tun hatte, denn ans Eingemachte ging auch diese Kampagne nicht. Weder thematisierte sie die zunehmende Angst von Frauen im öffentlichen Raum (wir erinnern uns alle an den „politisch korrekten“ Umgang mit der Kölner Silvesternacht von 2015/16) noch berücksichtigte sie, was Frauen in den letzten Jahrzehnten erreicht hatten. Zum Beispiel die freie Wahl, ob sie lieber ein klassisches Rollenmodell bevorzugten oder eine Karriere anstrebten.

Übelste Attacken

Viele Feministinnen stiegen damals begeistert in die Diskussion ein: Wollten wir nicht schon immer über schmierige Typen reden, die uns anzügliche Dinge sagen oder ihre Hände nicht bei sich behalten können? Anstatt aber Frauen das Selbstbewusstsein an die Hand zu geben, sich selbst zur Wehr zur setzen, wurde uns gesagt, was wir als Belästigung zu empfinden hätten. Und genau das passiert jetzt wieder, allerdings in genau gegensätzlicher Weise: Mit einem Male sollen wir Männer in unseren ureigensten Schutzräumen akzeptieren. Natürlich nicht den Hetero-Mann aus der Nachbarschaft, sondern jene Männer, die beschlossen haben, ab heute eine Frau zu sein. Noch 2016 sollten wir uns bei öffentlichen Veranstaltungen ebendort verschanzen, um vor Übergriffen durch eine Klientel geschützt zu sein, gegen welche der Staat nicht vorgehen wollte. Da können wir von Glück reden, dass die „Transphobie”, die uns vorgeworfen wird, unter muslimischen Einwanderern weit verbreitet ist und sich Mohammed praktisch nie nicht zu Aischa erklärt! Denn wenn Paul sich spontan zu Paula macht, hat er den Schlüssel zum Paradies schon in der Hand.

Manche Feministinnen der neueren Generation, die hauptberuflich „Aktivistinnen” sind und wahrscheinlich noch nie ihre Frau in der Arbeitswelt standen, machen dabei noch begeistert mit und beteiligen sich an der Diffamierung von Urgesteinen des Feminismus wie Alice Schwarzer (vielleicht hatte Esther Vilar mit ihrer düsteren Einschätzung des weiblichen Geschlechts doch ein bisschen recht?).

Gestandene Frauen wie die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard oder Nachwuchs-Biologinnen wie Marie-Luise Vollbrecht erfahren übelste Attacken, nur weil sie den wissenschaftlichen Ansatz der Debatte verteidigen. Letztere durfte sich nun sogar öffentlich-rechtlich als „Turd” bezeichnen lassen, als „Sch…haufen”, womit der Kampfbegriff „Terf” (für „Trans-Exclusionary Radical Feminist”) eine weitere Steigerung erfahren hat. So wüst beschimpfen uns Frauen doch sonst nur die rechten „Incels” (Portemanteau-Begriff aus „involuntary” und „celibate”) in ihrem Frust über unfreiwillige Einsamkeit!

(Screenshot:Twitter)

Was ist da los? Haben einige Männer begriffen, dass sie sich mit ihrem Einsatz für die allgegenwärtigen Quotenregelungen selbst ins Knie geschossen haben, und die so ins Amt gehobenen Frauen ihnen noch nicht einmal dankbar sind, dafür aber eine Menge Unsinn anstellen? Da wäre es natürlich eine raffinierte Idee asymmetrischer Kriegsführung, sich durch eine verbale Änderung der Geschlechtszugehörigkeit durch die Hintertür wieder einzuschleichen. Hierbei stehen natürlich Biologinnen, oder eigentlich alle mit ein wenig gesundem Menschenverstand und Lebenserfahrung, im Wege. Und da unsere „Aktivisten” ja nur noch über Beschimpfungen und Unterstellungen kommunizieren können, kommt nun ungeschminkter Frauenhass ans Tageslicht. Dass es Frauen gibt, die dabei fleißig mitziehen, ist ernüchternd – und wie sehr sie damit anderen Frauen in den Rücken fallen, umso mehr.

Klicken! Versandkostenfrei bestellen! Und damit „Ansage!“ unterstützen!

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

20 Kommentare

  1. Na endlich ist wieder mal bei jemandem der Groschen gefallen.
    „Transen“ sind und waren seit Jahrhunderten v.a. jene Männer, die ein neurotisches Problem mi dem weiblich Geschlecht haben – oder besser gesagt, ein ganzes Geflecht an Neurosen. Nur früher gingen sie nicht in Clubs (die es nicht gab), sondern sie wurden sozusagen traditionell Teil der christlichen Kirchen und versuchten dann ihr erbärmlich-tuntenhaftes Grinsen dem Publikum als „Frömmigkeit“ zu verkaufen.

  2. henrymakow.com hat dokumentiert, warum interessierte Kreise den Feminismus erfunden haben und Frauen das Rauchen beigebracht haben.
    Es stecken immer die gleichen Psychopathen hinter all dem Irrsinn und Hass in der Welt. Sie wollen die Familie zerstören und den globalen Kommunismus einführen, in dem alle allein sind und Fortpflanzung eine Sache der Vergangenheit ist. Im Zuge der Vierten Industriellen Revolution kommen „Kinder“ selbstverständlich aus der Fabrik, designed by A.I.

    • böhmermann… freut sich über jeden dreck…
      kleiner wixer der sich vermutlich selber mit sex unterhält… soll ja gesund sein für jungs ohne mädels… allerdings zuviel schadet den gehirnzellen…
      anderseits wer will sich mit so einen gekauften kasper in der öffentlicheit zeigen…
      scheiße schwätzen ist nicht verboten aber leider halt scheiße… gelle böhmerle… dreck schwätzen und dreck werfen ist auch eine art sich zu profilieren… nur halt eben bei den falschen… hier springen nur drecksäue darauf an… die lieben das… und du doch auch…
      vorschlag gehe in den irabn zum islam… die freuen sich über jeden dreck….
      gez… gebühren-einzugs-zigeuner- unterwegs in sachen drecksäue…. super super.

  3. Frauen sind von der anderen Sorte Mensch und das ist gut so,
    denn der Schöpfer hat sich dabei großes gedacht.
    Sie kümmern sich nicht nur um die Kindererziehung, vielmehr können sie die gute Seele im Haushalt sein und halten als gute
    Frau dem Mann den Rücken f.d. Beruf frei.
    Der Herr hat sich bei der Schöpfung über Lesben, Schwule wohl weniger Gedanken gemacht, weil diese nicht zur Fortpflanzung geeignet sind und die Dauerprobleme aufgetragen, die mit ihrer Sonderbarkeit frönden.
    „Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht.“
    Friedrich Nietzsche
    Eine Frau führt ein Mann nicht mit Gewalt, da gibt es viel feinere, bessere, effektivere und nachhaltigere Mittelchen, die
    als Lenkung der Frau für sie als angenehm erscheinen.
    Schön, des es so reichlich an der Zahl von guten, hingebungsvollen und zu schätzenden Frauen gibt.
    Die andere Sorte kannste eh vergessen, die sind es noch
    nicht einmal wert, das man diese streichelt, weil sie so
    abtörnend rüber und unnatürlich, nicht feminin rüber kommen.

    2
    1
    • „Der Herr hat sich bei der Schöpfung über Lesben, Schwule wohl weniger Gedanken gemacht, “
      Man sollte den Herrn nicht unterschätzen: Für Schwule ,Lesben etc. hat er die Auslese geschaffen.Diese wirkt immer und überall.Und sie hat Zeit,viel Zeit.

  4. Ohne den Artikel gelesen zu haben:

    „WIE MAN FRAUENHASS LEGITIMIERT“

    Dafür muß man sich nur die Frauen im Rampenlicht der BRD ansehen, Kotzbrock_In an linker Kotzbrock_In. Schon allein damit wäre das Thema erschöpfend erklärt. Nur so ein Gedanke … So in Richtung Ursache – Wirkung, also eine typisch männliche Denkweise, welche den meisten Frauen nicht vermittelbar ist.

  5. Tja, wenn Sie sich als Frau auf ihren geschützten Bereich berufen, dann kann heute eben auch jeder Mann, der sich als Frau identifiziert, diesen geschützten Bereich für sich in Anspruch nehmen.

    Hier steht nun mal Identität gegen Identität.

    „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ – Art. 2 Abs. 1 GG

    Der Parlamentarische Rat konnte 1949 noch nicht wissen, dass man einmal eine Persönlichkeitsstörung nach der anderen zu Identitäten erklären würde, um deren „freie Entfaltung“ unter den Schutz des Grundgesetzes stellen zu können.

    Dabei sind Störungen der Geschlechtsidentität (F64 nach ICD-10) ja doch erst der Anfang, irgendwann werden auch Störungen der Sexualpräferenz (z. B. Pädophilie F65.4) soweit sein – und das wird auch bei multiplen Identitätsstörungen (F44.81) nicht enden, wenn sich alle dissoziativen Identitäten eines Menschen in ihrer Vielfalt frei entfalten dürfen und jede einzelne sie selbst sein kann, mit eigenem Wahlrecht und eigener Steuer-ID.

    Stellen Sie sich besser schon mal darauf ein.

    „Deutschland ist ein Irrenhaus. Wenn man Deutschland überdachen könnte, wäre es eine geschlossene Anstalt.“ – Hendryk M. Broder am 13.02.2019

  6. Nun, wenn man abgebrüht genug ist, gibt es eine Methode, den Humbug zu stoppen, mindestens aber ihre dienstbeflissenen Umsetzer in Angstschweiß und Streß zu bringen:
    Wer in einem Konzern arbeitet, wo man sich umzieht und duscht, auf den Chef zugehen, der diese Agenda umsetzt und den Schlüssel zum Frauenbereich der Umkleide verlangen, da man sich jetzt als Frau definiere.
    Nach der aktuellen Geschwätzeslage muß er das machen. Er, der zugleich Gleichstellungsbeauftragte befriedigen muß, sexuelle Belästigung und dergleichen mehr…
    Mal sehen, wie lange die Konzerne dann noch diese Agenda willig umsetzen!

  7. Es waren „NUR WASCHLAPPEN“ im Einsatz für Quotenregelung!!

    Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es Frauen waren die Ihren Männern sich verweigerten – um den Mann gefügig zu machen. Daraus entstanden die „Waschlappen“.

    Ich habe von Frauen in meinem Leben viel und gescheites gelernt, was mich erstaunt, dass
    gerade diese Frauen zulassen – mit diesen Quotenfrauen – in den Abgrund zu gehen.

    Ich sage mal so – was soll man von einer Frau halten, die sich meistbietend für die Kariere verkaufen?? Umgangssprachlich eine ganz gewöhnliche/Edel N……. !
    In der Politik sind es fast alle! Und die sich am meisten darüber aufregt – ist die schlimmste!!

    2
    1
  8. Pah, Quotenfrauen sind so wenig dankbar wie Muslime. Beide werden durchgefüttert und fühlen sich im Recht. Warum sollten beide auch dankbar sein. Sie werden doch von einer woken Gesellschaft als das höchste Gut betrachtet. Natürlich gehören auch Männer in Glitzerkleidern dazu. Schließlich gibt es mindestens 60 Geschlechter und man kann jährlich darüber entscheiden, was man ist. Das ist der Verfall des sogenannten Wertewestens. Dazu suhlt er sich gerade in seiner Dekadenz, wie ein Schwein in der Schlammsuhle. Das einzige, was man dazu sagen kann: Lasst die Kindlein lallen, sie sind ja auf den Kopf gefallen.

  9. Frauen sind NICHT per se die besseren Menschen, Politiker oder Führungskräfte. Beispiele davon gibt es mehr, als uns gut tut. Quote statt Leistung. Welche kompetente Frau ist schon gerne Quotenfrau? Traurig nur, dass die Männer auf diesem Weg mitschleimen und eine erbärmliche Figur abgeben. Bin gespannt auf die erste Bundesverdienstkreuz-Quotenfrau.

    • @Heike Olmes: Dazu kommt noch, dass diese Weiber, ich kann sie einfach nicht Frauen nennen, uns andere Frauen, die normal sind – eben Frauen – mit in ihren dreckigen Sumpf hineinziehen. Wer denkt denn noch positiv von Frauen, wenn er eine z.B. im Fernsehen, in einer gehobenen Position sieht. Man fragt sich doch sofort, wie das Weib dorthin gekommen ist. Man stempelt sie sofort als Quote, auch wenn sie Wissen hat. Ich z.B. zappe sofort weiter, wenn ich Frauen irgendwo im Interview oder in Gesprächsrunden sehe.

  10. ZITAT: „…noch berücksichtigte sie, was Frauen in den letzten Jahrzehnten erreicht hatten.“

    Tja, waren das tatsächlich die Frauen, oder waren das in Wirklichkeit die gleiche Art von Aktivisten, die jetzt alle Splittergruppen in den Himmel heben?

    ZITAT: „Anstatt aber Frauen das Selbstbewusstsein an die Hand zu geben, sich selbst zur Wehr zur setzen, wurde uns gesagt, was wir als Belästigung zu empfinden hätten.“

    Wie es scheint, kennen Sie die Antwort. Und wieso muss man den Frauen das Selbstbewusstsein an die Hand geben? Können die das nicht selber entwickeln? Wie wollen Frauen denn dann etwas selbst erreichen können?

Kommentarfunktion ist geschlossen.