Wie sich die Zeiten ändern: Krisenvorsorge ist plötzlich nicht mehr „nazi“

Klug baut vor: Wie wappnet man sich für den Stromausfall? (Symbolbild:Pixabay)

In unseren Orwell’schen Zeiten hat sich bekanntlich so manches begrifflich ins Negative umgekehrt: Krieg ist plötzlich Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke. Doch es gibt da diese eine Sache, die sich ins Positive gewandelt hat: Die Krisenvorsorge. 2017 fragte die „Welt”: „Wie rechtsextremistisch ist die Prepper-Szene?“ Die „Süddeutsche Zeitung“ fabulierte sogar noch im April 2021: „Prepper-Szene – Mehr als nur ein Faible für Vorräte“. 
Kurzum: Vorsorge ist rechts, verschwörungsaffin – kurzum „nazi”!

Und heute? Nur ein gutes Jahr später gehört Preppen (von „to be prepared“, also „vorbereitet sein“) zur ersten Bürgerpflicht! Ja, ja, doch, doch – ist so! Selbst bei der besagten „Süddeutschen”, die Ende September titelte: „Sorge um Blackout – Wie sicher ist Deutschland?“ Und in der gleichen Woche brachte die „Welt” gar ein Video mit dem Titel „So bereitet man sich auf den Blackout vor“ heraus. Auch bei der „Bild“ läuft das Thema augenscheinlich so gut, dass Artikel mit Überschriften wie „Was passiert, wenn bei uns der Strom weg ist?“, „Experte rechnet mit Habeck ab: Blackout-Gefahr ist sehr hoch!“ oder „DAS brauchen Sie, falls der Blackout kommt“ beinahe im Tagesrhythmus erscheinen.

Woher kommt der Sinneswandel?

Wie es kommt, dass Vorsorge plötzlich nicht mehr „nazi“ ist? Gute Frage. Es begann wohl bereits 2015, als Thomas de Maizière den Bundesbürgern empfahl, sich Vorräte für etwa zehn Tage zu besorgen. Dafür erntete der damalige Bundesinnenminister erst Aufregung, dann Spott. Es folgten einige Jahre des bereits erwähnten „Preppen ist nazi!“-Framings, bis dann mit zunehmender Brisanz der Energiekrise, sieben Jahre nach de Maizières damals eher abstrakter und grundsätzlicher Empfehlung, die Krisenvorsorge so richtig in Mode kam: Erst gab das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Warnung heraus, dann riet sogar SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser – als sie wohl für einen Sekundenbruchteil mal nicht mit dem „Kampf gegen Rechts“ beschäftigt war – den Deutschen, dringend Notvorräte anzulegen.

Ein weiterer Grund für die Rehabilitation der Krisenvorsorge ist sicherlich, dass auch dem größten Schwachkopf inzwischen klar sein müsste, dass die „grüne Energiewende“ nicht funktionieren kann, nicht funktionieren wird. Und daran ist kein Putin schuld, sondern alleine die ideologische Politik der Bundesregierung. Sie wird, sollte sie weiterlaufen wie bisher, zwangsläufig in einem Blackout führen.

Klug vorsorgen

Wir Selbstdenker sollten angesichts dessen nun nicht den Fehler machen, zu glauben, die Warnungen vor einem Blackout seien nichts als die übliche Angstmacherei, um das Volk klein zu halten. Denn wer wüsste besser als wir, dass linksgrüne Politik unweigerlich im Chaos enden wird? Deshalb sollten gerade wir uns klug vorbereiten. Aus diesem Grund hat Ansage! eine Kooperation mit dem Kopp-Verlag geschlossen, bei dem nicht nur fast alle in Deutschland erscheinenden Bücher europaweit versandkostenfrei erhältlich sind – sondern eben auch eine Menge Produkte zur Krisenvorsorge.

Vorbereitung ist in diesen Tagen alles. Deshalb wollen wir Ihnen an dieser Stelle die unserer Meinung nach wichtigsten Produkte in der drohenden Krise empfehlen: Stromgeneratoren. Denn wenn es so weit ist, gehen nicht nur die Lichter aus; dann ist es plötzlich, von einem Moment zum anderen, Gold wert, weiterhin funktionierende Steckdosen verfügbar zu haben, um Herd und Kühlschrank, Lampen, Radio, auch Fernseher für DVD/Blueray, die Spielkonsole, Computer weiter betreiben oder auch das Smartphone laden zu können. Die gute Nachricht: Ausgereifte und hocheffiziente Generatoren gib es inzwischen in  verschiedene Leistungs- und Preisklassen, je nach Bedarf und Kapazität. Zwischen 349 Euro und der Profi-Powerstation von EcoFlow mit Solarpanel (siehe nachfolgende Abbildung) für 4.999 Euro gibt es jede Menge Modelle, die hier europaweit versandkostenfrei bestellt werden können!

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12 Kommentare

  1. Gegen die Krise die von der geenderten, gewokten, vollkommen schwachsinnigen Regenbogenregierung verursacht wurde hilft kein preppen, diese Krise ist der Untergang des alten Europa zum Nutzen des Evil Country USA.

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  2. Thomas de Maizière – ich glaube, den Namen kenne ich !
    War das nicht der Sachsumpf-Minister, der sich da im Vertuschen so hervorgetan hat und dann mit diesem Pfund durch die Ministerien tingelte – angeblich in 2015 auch an den Grenzposten anrief und anwies, die Grenzen zu öffnen !

    Ein sehr wichtiger Mann !
    Seine kompetenz scheint in Sachen CORONA wieder gefragt zu sein !

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    • @zdago 20. Oktober 2022 Beim 13:44
      „Thomas de Maizière – ich glaube, den Namen kenne ich !“

      Sie verwechseln da was, der den Sie meinen ist Lothar de Maizière, aus der ehemaligen DDR. Der Thomas ist sein Cousing, aus der ehemaligen BRD. Der war wohl diktatorischer Innen Minister und wurde abgelöst.
      Die Verwechslung findet oft statt.

  3. Fast Alles aus meiner Zeit mit Zelt – Camping, ein Campingwagen in die Wohnung schaffen ist da wohl etwas umständlich, kann ich zur Vorsorge gebrauchen. Der dicke Schlafsack liegt schon auf dem Kleiderschrank. Elektrische Schwachstrom Geräte liegen schon bereit. 12 V Notstromanlage ist installiert. Modem, Fernseher Ladegerät für kleine Akkus ist auch auf 12 V und 2 Solarzellen 12 V liegen auch schon bereit zur Anbringung am Fenster. der Wandler auf 220 V liegt auch bereit, Vorschriftsmäßig vorbereitet ist auch der Betrieb der Steckdosen über den Wandler auf 220 V mit Minimalbelastung. Einiges Technisches habe ich auch auf Vorrat gekauft, welches mit Sicherheit immer teurer wird.

    Na dann viel Vergnügen beim Hungern und frieren Ihr Schlafschafe.

  4. „Tue stets das Gg.-teil von dem, was der Staat sagt.“ – Damit kam man im bunten Land sehr gut zurecht. Generator seit drei Jahren vorhanden. Per Rückspeisung über die Balkonsteckdose, das bau ich uns zuhause dann um, könn’s uns am Arsch lecken mit vorhandenen dreistellig Liter Benzin (& etwas Öl). Viel wichtiger sind m.E. Waffen aller Art. Bei längerem Stromausfall wird’s sicher schnell in Anarchie münden. „Unser“ Haus weiß Bescheid, wir trinken dann alle zusammen einen schönen heißen Kaffee, beschweren uns nicht über den Lärm des Gerätes und sind alle zusammen, sollte denn jemand in unser Haus wollen. Diese Land ist am Ende. Morgenrhau hat tot gewonnen.

    • Generator ist gut. Aber wenn die Abgase in eine andere Wohnung ziehen wird es wohl aus sein mit Strom vom Generator in einem Miethaus. Hab es probiert. Die Abgase sind vom Kellerfensterschacht ins Haus zurückgedrückt worden. Es stank nach kürzester Zeit. Generator ging wieder zurück.
      12 V Notstrom war meine Lösung und kochen mit Campinggas.
      Rückspeisung ist gut aber nicht vergessen das der Generator eventuell 2x 110 V hat und kein Nullleiter. Der muss dann auch getrennt werden am Wohnungseingang damit die restlichen Mieter keine 110 V auf dem Nullleiter haben. Ist bei Ihnen irgend ein Schutzkontakt genullt worden dann fliegt der Schutzschalter raus und Schluss mit Strom.

      • Vielen Dank für die vielen Hinweise! Bin vom Fach und habe keinerlei Bedenken -> Generatorkauf vor drei Jahren, es ist alles eingepreist inkl. ja dessen, dass wir wussten, wohin die Reise geht.
        Gut Holz!

  5. Vorgesorgt haben wir und dies bauen wir seit nunmehr 2 Jahren gezielt auf.
    Stromgeneratoren ist gut und schön wenn man erstens das Geld dafür übrig und den nötigen Platz hat. Diese Generatoren verbrauchen nun auch leider einiges an Diesel und wo lagern?
    Wir bunkern Gas, Kerzen,Batterien,Holz,Briketts und Lebensmittel einschliesslich Wasser.
    Was mir fehlt, und was dummerweise keiner macht das sind regionale Treffpunkte zu vereinbarenb denn wenn die Kommunoikation ausfällt, dann ist es unabdingbar die vernetzung zu haben um sich zu helfen aber auch um Ationen zu planen um dann diese kranke Verbrecherclique zu entmachten.

    • @Thomas Schäfer

      „… wenn die Kommunoikation ausfällt,…“

      Wie wäre es mit einer Kette aus Handfunkgeräten für den Notfall.

    • Ganz ehrlich, was jeder münige Bürger braucht, um sich und seine Familie zu schützen, sind in erster Linie Waffen
      Ich weiß, mag keiner drüber reden, der Staat hat uns da total entmündigt, aber wir brauchen welche. Der Staat wird uns bei marrodierenden Banden nicht schützen. Deshalb sind die Amerikaner zwar schießwütig, aber für solche Notfälle besser ausgerüstet.

  6. Ich persönlich halte wirklich viel von Vorsorge; an meinem zweiten Wohnsitz in Florida war sie in den vergangenen drei Wochen nach einem verheerenden Hurricane überlebenswichtig. Aber sorry: Was Ihr hier als „Lösung“ anbietet und als „Generator“ bezeichnet, ist nichts anderes als eine „Powerbank in gross“: Das Ding kostet eine Menge Geld – aber es ist kein „Generator“, denn es generiert nix. Es kann nichts anderes als Strom zu speichern – sofern es regelmässig an eine funktionierende Steckdose oder eben an einen benzin- oder solarbetriebenen Stromgenerator kommt. Und die gibt es schon für wenige hundert EUR.

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    • Gut glucksen. In Florida sind die Verhältnisse wohl etwas anders und mit den Wohnbedingungen in den deutschen Städten nicht zu vergleichen. Hier sind jede Menge gesetzliche Einschränkungen und Blogwarte die einem das Vorsorgen schwer machen. Schon das geringfügige Einlagern von Treibstoff ist in Mieteinheiten fast verboten.
      Verwandte von mir waren mal in Florida zu Besuch in einer Stadtwohnung. Da fiel schon bei normalem Gewitter für einige Zeit der Strom aus. Das währe normal sagte man ihnen. Ein ehemaliger Nachbar von mir, Installateur, erzählte mir das dort alle Versorgungsanlagen in den Häusern, nach deutschen Bestimmungen nicht genehmigt würden. Die waren immer froh wenn er wieder mal da war um alles in Ordnung zu bringen.
      Mal bei genauem hinsehen in USA Filmen wie dort die elektrischen Leitungen nur so rumhängen. USA als Vorbild, kannste vergessen.

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