Freitag, 21. Juni 2024
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Wie wir vom Lesen im Internet abgehalten werden sollen

Wie wir vom Lesen im Internet abgehalten werden sollen

Tröstliche Mainstreamberieselung (Symbolbild:Imago)

Neulich staunte ich beim Aufschlagen des “Hamburger Abendblatts” nicht schlecht: Anscheinend will diese Zeitung davon abraten, die Artikel meiner Kollegen zu lesen – und auch meine. Denn angeblich sind alternative Medien böse. Und Ansage! ist ein sogenanntes alternatives Medium – so wie auch andere, für die ich geschrieben habe. Es ist schon etwas länger her, aber ich möchte dazu trotzdem einige Gedanken nachreichen.

Die Zeitung brachte nämlich am 27. April einen Artikel auf Seite 2, in dem zweimal die “alternativen Medien” wörtlich erwähnt werden und der Versuch unternommen wird, sie in den Schmutz zu ziehen – mit weithergeholten Assoziationsketten. Der besagte Beitrag trägt die Überschrift “Gefährliche Gegenkultur“. Das Internet zeigt, dass der Text auch anderswo erschien.

Wirre Gedankenwelt

Verfasst ist der Artikel von einem gewissen Christian Unger, unter dessen Namen noch die Bezeichnung “Politik-Korrespondent” vermerkt ist. Die Unterüberschrift lautet “Staat und Gesellschaft müssen neurechten Gruppen entgegentreten“. Damit fängt die wirre Gedankenwelt des Herrn Unger bereits an: Denn während man von einer “Gegenkultur” vielleicht sprechen kann, ist diese keineswegs gefährlich, und sie ist auch nicht “neurechts”. Ich zum Beispiel bin überhaupt nicht rechts, folglich auch nicht neurechts. Nur weil ich etwas zu kritisieren habe, bin ich doch nicht rechts!
Viele meiner Kollegen sind es auch nicht – Jason Ford zum Beispiel macht diesen Eindruck auf mich nicht.

Übrigens darf man demokratisch-rechts durchaus sein; das bedeutet eigentlich nicht viel anderes als konservativ. Viele können oder wollen aber nicht mehr zwischen rechts einerseits und rechtsradikal sowie rechtsextrem andererseits unterscheiden. Diesbezüglich möchte ich Kollegen, die sich als demokratisch-konservativ verstehen, in Schutz nehmen. Aber darum geht es meist auch gar nicht: Vielmehr geht es um Berichterstattung auch über Themen, die sonst unter den Teppich gekehrt werden, und um Meinungsäußerungen, die zur Verbesserung der politischen Lage beitragen könnten.

Selten solch einen Unsinn gelesen

Aber lesen wir mal, was Unger so alles zusammenphantasiert: Es gebe, so meint er, “Gruppen rechter Aktivisten”, “extremistische Vereine“, “Querdenker”, “Reichsbürger” und Teile der AfD, die sich alle vernetzt hätten. Das sei ihm zufolge “vor allem in Ostdeutschland” geschehen – und da kommt bei dem Herrn Unger schon ein typisches Vorurteil zum Vorschein: Die Ossis sind natürlich wieder die Bösen. Mal sind’s nur die Sachsen (dann haben die anderen Ossis noch mal Glück gehabt) mal sind’s die Ostdeutschen ganz allgemein. Die nächsten zwei Sätze erzählen uns dann, was die genannten fünf Personengruppen zusammen und miteinander so machen: Sie hätten eine “Parallelgesellschaft der Ideologen etabliert“; diese sei deshalb so gefährlich, weil sie Wirkung entfalte “auch und gerade mit ihren alternativen Medien“.

Mann, Mann… selten solch einen Unsinn gelesen! Das Pronomen “ihren” ist völlig fehl am Platz. Die alternativen Medien sind nämlich nicht das Sprachrohr der oben genannten fünf Gruppen – und ich gehöre auch keiner von diesen an. Ich bin kein “Reichsbürger” und auch niemand anderes von den aufgezählten Gruppierungen. Und die alternativen sind auch nicht “deren” Medien. Vielmehr besteht hier schlicht die Möglichkeit, Gedanken zu äußern, die anderswo nicht geschrieben werden können. Das tun viele Autoren gern, und sie leisten damit einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte und Vielfalt.

Die Gesellschaft braucht alternative Medien

Denn in Wirklichkeit ist die Lage doch recht anders: Die alternativen Medien haben, gerade in den letzten Jahren, enorm viel geleistet. Das gilt zum Beispiel für die Corona- und die Impf-Affäre: Schon früh konnte man eben gerade hier lesen, was dabei alles nicht klappte. Im Verlaufe des Jahres 2021 wurde dann sehr bald ersichtlich, dass durch die sogenannte “Impfung” Menschen starben. Das wurde jedoch in den “etablierten” Medien nicht berichtet, sie befanden sich in einem ungebrochenen Impf-Rausch. In alternativen Medien legten stattdessen Autoren alles auf den Tisch und wer diese las, war klar im Vorteil.

Eine große Zahl an Menschen könnte noch leben oder wäre jetzt nicht körperlich eingeschränkt, wenn ihnen die betreffenden Informationen zugänglich gewesen wären. Vor ein paar Tagen wagte sich die “Berliner Zeitung” mit einem interessanten Artikel über die Übersterblichkeit vor, der in den sozialen Medien zahlreich geteilt wurde. In den alternativen Medien steht allerdings schon viel länger, dass und warum diese Übersterblichkeit besteht.

Phrasendrescherei und Gesülze

Aber es geht noch weiter bei Herrn Unger: Was “in Videos und Artikeln” geäußert werde, bezeichnet er grundsätzlich als “Parolen” – und was dabei herauskomme, seien “Vorurteile, Rassismus und Feindbilder“. Er glaubt womöglich ernsthaft, so erreichen zu können, dass seine Leser gar nicht erst dorthin surfen, damit sie nicht zu vorurteilsbeladenen “Rassisten” werden und entsprechende “Feindbilder” entwickeln. Ich verstehe es ja: Die Printmedien verlieren kontinuierlich Leser – aber muss man so verbal um sich schlagen? Es brauche laut Unger einen “Widerspruch gegen Hetzer“. Aber hetzt er nicht zufällig selbst? Auch bleibt unklar, auf welche Videos und Artikel Unger sich bezieht. Ich persönlich bilde mir selbst eine Meinung über die verschiedenen Quellen und achte darauf, dass das, was ich lese, ein geistiges Niveau hat. Auch mit Meinungen, die nicht meine eigenen sind, setze ich mich auseinander – besonders gerne dann, wenn jemand Argumente anführen kann und ihm Aufrichtigkeit anzumerken ist, mit der er für seine Position eintritt.

Alles in einen Topf zu werfen, was ihm nicht gefällt – das ist das Grundprinzip von Ungers Ausführungen. Aufmerksame Beobachter haben vielleicht bemerkt: Dieses Prinzip wurde schon oft angewendet. So wurden zum Beispiel bereits vor der Corona-Ära “Dokus” auf ARD und ZDF gezeigt, in denen mehrfach die AfD und der NSU in einem Atemzug genannt wurden. Man muss sich das vorstellen: eine Partei, die sich um demokratisches Mitwirken bemüht, wir gezielt in die Nähe einer terroristischen Mörderbande gerückt! Dazu noch ein paar tolle Kamera-Perspektiven, ein belehrend-gesäuselter Text aus dem Off, bedrohliche Musik im Hintergrund – und fertig ist das Machwerk. Nach diesem Prinzip des Vermischens geht auch Unger vor. Es gilt, das zu durchschauen.

Wir haben schon zu viele Menschenleben verloren

Für Herrn Unger sind die alternativen Medien “eine Parallelwelt der Hetzer und Populisten“. Moment… es gibt da nicht zufällig einige tatsächliche Probleme in Deutschland? Diese darf man doch wohl noch ansprechen; ja, man sollte es sogar! Ferner seien laut Unger die alternativen Medien “getrieben vor allem von Ressentiments“. Auch diese Aussage bedarf dringend einer Korrektur: Nein, der Antrieb ist die Sorge um die politischen Entwicklungen! Zur Realität des Jahres 2023 gehören zum Beispiel: Eine gerade für Wenigverdiener sehr ärgerliche Inflation; eine undifferenzierte Kriegseuphorie; die Unfähigkeit zur Corona-Aufarbeitung; ständig irgendwelche Messerattacken aus gewissen Kreisen heraus; und, natürlich, immer neue Zensur- und Bevormundungsmaßnahmen.

Wer gegen diese Missstände – und viele mehr – Stellung bezieht, dem sollte man als Journalist eigentlich dankbar sein, dass er sich klar artikuliert. Wir haben schon viel zu viele Menschenleben verloren – durch ein plötzliches Messer im Rücken, durch Selbstmorde oder “erweiterten Suizid” in der Coronakrise, oder durch die Giftspritze! Nur durch einen offenen Diskurs kommen wir weiter. Aber für Unger sind alle Kritiker “rechtsextrem”, “Propagandainstrument”, “gefährlich”, “neurechts”, “nur die Spitze eines braunen Eisbergs”, “extremistische Gegenkulturen”, “Polarisierungsmaschine“, “Ideologen” oder ähnliches mehr. Alles Wörter aus seinem Artikel, man kann das alles nachlesen.

Mosern über Begriff “Mainstream-Medien”… Gegenvorschlag?

Nochmals zum Thema “rechts”: Kritik an den heutigen Verhältnissen ist erforderlich und steht in keinem notwendigen Zusammenhang zu etwaigem “Rechtssein”. Ich persönlich bin bei vielen Themen immer noch so links und liberal wie eh und je – ich mache bloß nicht bei jedem Schwachsinn und bei all den geistigen Degenerationen mit, durch die sich die angeblichen “Linken” heutzutage auszeichnen. Freiheit, Sicherheit und Wohlstand zu verschrotten, so wie sie es tun, ist nicht mein Programm.

Herr Unger kritisiert den Begriff “Mainstream-Medien”. Nun gut, besonders schön ist der nicht; auch ich benutze ihn nur ungern. Schon, dass der Begriff das Englische bemüht, ist nicht ideal. Nur, wie soll man sonst sprachlich auf diese Medien – wir wissen alle, welche gemeint sind – Bezug nehmen? Man kann von Wörtern nicht zu viel verlangen; sie dienen lediglich dem Zweck der Kommunikation und sind Hüllen. Tatsache ist, dass etablierte, wohlbekannte Medien mit heutzutage meist ähnlichem Inhalt existieren, die in irgendeiner Form praktischerweise in einem Terminus zusammengefasst werden müssen. Es sind diejenigen Medien, die sich über viele Themen nicht mehr kritisch äußern oder dies jedenfalls nicht in ausreichendem Maße tun, sondern stattdessen die Ampel-Regierung – oder von ihr nur minimal abweichende politische Kräfte wie die Union – hofieren. Viele dieser Medien haben eine lange Tradition, und sie haben auch in früheren Jahrzehnten etwas geleistet; man denke zum Beispiel an den “Spiegel”, den “Focus” oder die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ). Aber was dort jetzt geboten wird, reicht hinten und vorne nicht aus und führt teilweise sogar in die Irre. (Die FAZ bringt neuerdings ein bißchen Kritik am Dschendern… aber dies ist Gratismut, da hinlänglich bekannt ist, dass die Mehrheit der Deutschen selbiges ablehnt.)

Neuer Medien: Normale Entwicklung

In einer offenen Gesellschaft kann man nur von einem normalen Prozess sprechen, wenn sich in solch einer Situation neue Medien formieren. Dass dort auch nicht immer alles super ist, ist ebenfalls normal – schließlich arbeiten hier auch nur Menschen. Mir gehen selber viele Dinge auf die Nerven. Beispielsweise halte ich das Problem, das wir in Deutschland haben, nicht für “links“, damit ist es meiner Meinung nach nicht treffend beschrieben. Folglich halte ich seine Lösung auch nicht für “rechts” oder für “konservativ”. Eher kann man die Lösung vielleicht als eine Rückkehr zum gesunden Menschenverstand definieren. Auch finde ich, dass in manch einem Artikel etwas übertrieben wird. Oft wäre es besser, seriöser und effektiver, ein paar Prozent herunterzuschrauben. Aber Presse- und Meinungsfreiheit bedeutet, dass man etwas anders sehen kann als ich und seine Artikel auch anders gestalten kann.

Es sind übrigens nicht nur Unger und das “Hamburger Abendblatt”, bei denen man großen Unfug zu lesen bekommt: Auch Wikipedia wird immer öfter zum Problem: Leider berichtet diese Online-Enzyklopädie nicht objektiv über eine Reihe von alternativen Medien. Es ist deswegen allemal klüger, in diese Medien selbst einmal reinzuklicken und sich eine eigene Meinung zu bilden. In diesem Sinne: Gönnen Sie sich ein bißchen Lektüre!

23 Responses

  1. Damit erreichen die doch nur den Streisand-Effekt, machen also Werbung für die freien Medien. Nicht alternativ, sondern vielmehr frei!
    Und überhaupt, was versetzt einen Unger in die Position, mir vorzuschreiben was ich lesen darf, wofür hält der sich? Wem die Argumente ausgehen, dem bleibt nur noch das Verbot. Einer Diskussion mit Leuten, die mit Worten und Argumenten umzugehen verstehen, würde der nicht lange standhalten.
    Wenn er Veränderungen wünscht, dann soll er bei sich selber anfangen: “If you wanna make the world a better place, take a look at yourself and then make a change!”

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  2. Haltet endlich eure dummen Schnauzen ihr Mainstreamblätter.
    Es scheinen die letzten dreckige Versuche zu sein um Umsatz zu machen.
    Bald werdet ihr eh Geschichte sein und das ist gut so !

    Bin gespannt, wann sich Patrioten Verlagsleitungen vornehmen und
    mit diesen ernstes besprechen werden?

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    1. bin dabei… haut den gekauften shcreiberlein aufs maul… und sperrt sie für immer weg…
      sie waren mit am staatsstreich hauptberuflich hochbezahlt durch politverbrecher …beteiligt…
      dummdeppen mit dem hirn eines radiergummis… mit dem elften bildungsweg und kein wissen…

  3. Ok, Grimms Märchen habe ich bereits gelesen, die waren klasse.
    Weitaus weniger klasse finde ich die Märchen, die uns die Quälitätspr äh, Qualitätspresse auftischt.
    Darum gehe ich jetzt ins Internet und lese dort einige Beiträge, jawohl ich lese, man stelle sich vor.

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  4. Haltet endlich eure Schnauzen, ihr Mainstream-Schmutz-Blätter.
    Wer solche noch konsumiert, liest, hat den Knall nicht gehört !

    Die Auflagen sind im Sinkflug und solche meinen, das sie durch Borniertheiten
    der Berichterstattung Leser zurück gewinnen können.
    Nur der dumme Deutsche lässt sich noch von einer derartig schmutzigen einseitigen Presse blenden und liest sie.

    Das gedruckte Mainstream-Blatt wird bald Geschichte sein und das ist gut so !

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  5. Mainstream-Medien ist m.E. ein etwas unzureichender Begriff, der diesem Teil der Medien auch nicht gerecht wird. “Haltungsmedien” passt schon eher, zumal dort ja auch ausdrücklich darauf Wert gelegt wird ,”Haltung,” zu haben und zeigen. Ansonsten ist deren Eigenbeschreibung als “Qualitätsmedien” sehr schön – das versteht mittlerweile auch jeder, was damit gemeint ist.

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    1. Regierungsmedien, Propagandamedien oder Regierungspropagandamedien (für Liebhaber langer Wörter) gingen auch als Bezeichnungen für Mainstreampresse und -tv.

  6. Bei Hamburg und Berlin frage ich mich immer: Wie lange ist es eigentlich her, dass aus dieser Stadt etwas gutes gekommen ist?

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  7. Solche Artikel, in denen das Internet als “Rechte Hölle” hingestellt wird, ist doch nicht wirklich neu. Mit solchen Artikel wird der Versuch gestartet, die Meinungshoheit zurück zu erlangen, die man längst verloren hat. Nur noch wirklich Dumme lassen sich von den (gekauften) Journalisten informieren, oder suchen die Unterhaltung im TV.

    Das Internet ist, bildlich gesehen, wie ein Markt, auf dem unzählige Stände unzählige Waren anbieten. Dort findet man von Tinnef, über Billigschrott bishin zur obersten Qualität – einfach alles.

    Gegen diesen Markt haben die Verkäufer von Billigschrottware (Journalisten) keine Chance, da die Kunden selbst entscheiden, was sie kaufen wollen.

    Ohne das Internet hätte ich meinen Blog nicht, in dem ich unregelmäßig Kommentare und Aufsätze veröffentliche. Ohne Internet hätte ich keine Möglichkeit, meine Bücher zu publizieren, von denen mittlerweile zwei angeboten werden. Warum? Keine Hürden wie Ideologie, Politische Korrektheit, Zensur. Und so wie ich, handeln mittlerweile viele. Und jeder selbst bestimmt die Qualität.

    Was ursprünglich die Aufgabe der Zeitungen gewesen war, ist heute die Aufgabe des Internet geworden: Aufklärung. Neben der Unterhaltung, Verkauf von x Produkten (Schuhe, Kleidung, Autos etc) hat sich tatsächlich eine Gruppierung entwickelt, die klar und sachlich informiert. Es mag sogar sein, dass man sich untereinander kennt (als Blog, Youtube-Kanal, nicht persönlich), aber man kooperiert nicht bewusst. Jeder geht seinen Weg und arbeitet selbstständig.

    Und wie es der Autor richtig erkannt hat, ist es nur durch das Internet möglich gewesen, die Coronadiktatur als solche schnell entlarvt zu haben. Auch ich hatte ein paar Tage gezweifelt, ob das nun tatsächlich eine Pandemie ist, oder nur eine Lüge. Aber nach einigen Nachdenken, Beobachtungen in der Realität, und durch intensive Recherche im Internet, wusste ich rasch: eine Lüge, was ich auch in meinem Blog veröffentlichte. Nehmen und Geben. Informationen bekommen, Informationen weitergeben.

    Von daher sollen diese Presstituierten schreiben, was sie wollen. Das Internet ist zur Zeit die beste Informationsquelle. Daran wird sich derzeit nichts ändern. Und wer Worthülsen wie “Querdenker”, “Nazi”, “Reichsbürger” etc verwendet, zeigt im Grunde nur eines, daß er ein ewig Gestriger ist.

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    1. Das stimmt vollkommen. Aber genau deshalb, weil das Internet mit seinen alternativen Medien eine sehr gute Informationsquelle ist, bekämpft es die EU bis auf’s Blut. Wie die SPD die “Hoheit über die Kinderbetten” erreichen will, so die EU (und bald auch die WHO) die Hoheit über die Informationsquellen.

    2. Tucker Carlson hat jüngst die Analogie von den alternativen Internet-Medien zum Kurzwellenradio der 50-70er Jahre hervorgehoben, das seinerzeit oft die einzige Quelle der Insassen des Ostblocks war, Informationen über die geschlossene Propaganda-Blase der Regierung hinaus zu bekommen.

      Der zynische Witz daran ist, dass sich die Verhältnisse mittlerweile umgekehrt haben, und nun der “Wertewesten” seit spätestens 2001 versucht, rigoros eine geschlossene, hermetisch abgeriegelte Propaganda-Blase durchzusetzen. Passend dazu die aktuellen Bemühungen der EU, UN, WHO, Kontrolle über die “Wahrheit” auszuüben.

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  8. Wer nimmt solche Leute noch für voll ? Mögen sie weiter hetzen. Bei den Presseprodukten kann man sich ja mal einfach die Printzahlen beim ivw vornehmen und mit freudig erregtem Herzen lesen wie sie abschmieren.

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  9. .
    Also, ich nenn die
    sog. Mainstream-Medien lang schon Lülü-Medien. Denn zum einen hört sich schön beknackt an, wie die’s auch verdienen, wo sie selber so politisch-beknackt und jetzt noch auch noch geschändert daherreden und zum anderen steht Lülü auch für genau das, was diese Medien so unerträglich macht, eben für Lügen und Lücken …
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  10. Das sind keine Mainstream-Medien. Das sind Systemmedien, deren einzige Aufgabe darin besteht, die Politik der Systemparteien zu verherrlichen. Sich mit Lügenpresse oder Gossenfunk, wie ARD & ZDF, zu beschäftigen, ist vertane Lebenszeit.

  11. Erinnerung an die DDR. Damals hieß es nicht Haltung, sondern Einstellung. Das war ein sehr weitverbreiteter Begriff und vor allen Dingen dasselbe.

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  12. Menschen entwickeln sich in Phasen.
    Nach der Pubertät folgt die Konformität. In ihr bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert. Dazu wird kontinuierlich die in- und out-group als ‘wir’ und ‘die anderen’ definiert.
    Autoren sind davon nicht ausgenommen.

    Erst wenn die eigene Konformität versucht wird zu verlassen, entsteht folgende Fähigkeit:
    Zitat: ‘Erst ab dem vierten Stadium sind Menschen in der Lage, andere Interessen und Lebenswelten zu erkennen und sie gedanklich im Sinne eines Interessenausgleichs zu bearbeiten.’
    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Kohlberg#Die_Stufen_der_Moralentwicklung

    Das Bedürfnis, die Interessen der out-group nachzuvollziehen, um für sich persönlich bessere Entscheidungen treffen zu können, ist ein Konflikt, den jeder nur selbst bewältigen kann.

    Außerordentlich konforme Gesellschaften, z.B. die Taliban, Nordkorea oder die Amish People, können dabei beispielhaft beobachtet werden, wie weit die Mitglieder versuchen ihre Konformität zu ihrer Gemeinschaft zu verlassen, um einen Interessenausgleich zu anderen Lebenswelten sich zu erarbeiten.

    Menschen entwickeln sich in Phasen – auch Autoren.

  13. Wer begriffen hat, dass insbesondere die Berichterstattung im öff-re Fernsehen und auch in den Printmedien staatlich gefördert (u.a. Zahlungen für Berichterstattung, wie bekannt wurde!) und gestaltet wird, wird sich bei Nutzung des eigenen Verstandes nicht unbedingt auf deren Weltsicht festlegen wollen.

    Für Reden oder Berichte gilt immer scharf zu trennen, zwischen Fakten und Meinungen. Wenn diese gerade nicht sauber getrennt werden, ist die Vermutung, dass manipuliert werden soll, besonders wahrscheinlich. Es fällt direkt auf, dass sich Zeitungen seit einigen Jahren als Meinungsmacher und Meinungsverstärker betätigen, um das „Regierungsamtliche“ zu unterstützen.
    Früher sahen die Medien ihre Aufgabe darin, die vorgegebenen Fakten einer kritischen und ergebnisoffenen Betrachtung zu unterziehen.

    Heute wird eben durchweg diffamiert und nicht mehr objektiv informiert!
    Aber das Internet rettet ja auch nicht alles, wie das erfolgreiche „Abschalten“ der russischen Fernsehsender zeigt. Ein erbärmliches Armutszeugnis und ein vollkommen verfassungswidriges Vorgehen, das die ganze Verlogenheit von mündigen Bürgern und offener Diskussionskultur als Farce entlarvt!

  14. Meine täglichen Nachrichten und Informationen finde ich nur im Internet. Deshalb lese ich weder Zeitungen, noch schaue ich die Propaganda der ÖR. Damit fahre ich schon seit Jahren sehr gut und werde es so beibehalten!

  15. Printmedien werden ohnehin direkt oder indirekt von Globalisten-Organisationen finanziert, siehe die Millionenspenden der Gates Stiftung an die “Zeit” und den “Spiegel”. Da wundert es mich wenig, daß gegen Alternativmedien und “das Internet” geschossen wird, weil der wirklich investigative Journalismus nur noch dort stattfindet, was die Möchtegern-Weltenlenker natürlich ins Schwitzen bringt. Was mir jedoch regelmäßig den Blutdruck nach oben treibt, sind selbstgerechte Ja-Sager, Mitläufer und Erfüllungsgehilfen wie Unger, die ihre Ignoranz und ihre Unfähigkeit, von oben abgesteckte Gedankenkorridore zu verlassen, mit unverhohlenem Stolz wie ein Abzeichen vor sich hertragen. Und gleichzeitig die Frechheit besitzen, ausgerechnet denjenigen, die sich dagegen wehren, auf das kümmerliche Niveau eines arschkriechenden, von den Exkrementen seines Herrn lebenden Bandwurms herabgestuft zu werden, einen Hang zu Totalitarismus und Nazitum zu attestieren.

  16. High, ich befüchte, dass die Mainstream-mediale Hetze gegen alternative Medien nur eine mediale Vorbereitung auf ein vollkommenes Verbot dieser ist. Freundlichst Fiete