Samstag, 24. Februar 2024
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Wirbel um OpenAI-Pionier: Abgründe der Künstlichen Intelligenz

Wirbel um OpenAI-Pionier: Abgründe der Künstlichen Intelligenz

KI-Mastermind Sam Altman von OpenAI & Microsoft Illustrations (Illustration

In den letzten Tagen spielte sich auf offener Bühne ein Drama um die Entlassung und Rückkehr des KI-Pioniers Sam Altman durch das Unternehmen OpenAI ab. Altman hatte vor einem knappen Jahr für weltweites Aufsehen gesorgt, als er den von ihm maßgeblich konzipierten KI-Chatbot ChatGPT präsentierte. Damit wurde eine neue Dimension in der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz erreicht, die immer menschenähnlicher und damit gefährlicher zu werden droht. Die Folgen für Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Politik und Medien, die mit dieser Revolution eingeleitet wurden, sind noch nicht absehbar und beherrschten fast das ganze Jahr über die Schlagzeilen.

Vergangene Woche war Altman dann völlig überraschend als Chef von OpenAI entlassen worden. Konkrete Gründe wurden nicht genannt, es hieß lediglich, die Kommunikation zwischen ihm und dem Verwaltungsrat habe nicht funktioniert, zudem habe er sich dem Gremium gegenüber unehrlich verhalten. Dieser Paukenschlag löste eine Kette sich überstürzender Ereignisse aus. Die Belegschaft von OpenAI lief Sturm gegen die Entlassung. 700 der 770 Mitarbeiter forderten die Rückkehr Altmans und drohten ansonsten mit Kündigung. In der Nacht zu Montag wurde mitgeteilt, Altman werde zu Microsoft wechseln, dass zu 49 Prozent an OpenAI beteiligt ist. Am Mittwoch wurde dann bekannt, dass Altman als CEO zurückkehren und der Verwaltungsrat nach seinen Wünschen umstrukturiert werde.

Konflikt über die Unternehmensausrichtung

Hinter alldem steckt wahrscheinlich ein Konflikt über die Ausrichtung des Unternehmens und die Gefahren von KI. OpenAI war 2015 gegründet worden, um die KI-Forschung voranzutreiben, aber ohne auf Profit ausgerichtet zu sein. In einer Firmencharta von 2018 hieß es, die Fortschritte sollten allen Menschen zugutekommen, Anwendungen, „welche der Menschheit schaden könnten“ sollen verhindert werden. Über die Einhaltung dieser Grundsätze sollte der Verwaltungsrat wachen. Dieser sah in Altmann offenbar eine Gefahr, weil er zu sehr auf Profit gesetzt hat. Mit dem Einstieg von Microsoft 2019, das dem Vernehmen nach 13 Milliarden Euro in das Unternehmen investieret haben soll, waren die hehren Ideale offenbar bereits Makulatur. Auch Elon Musk, der ein Gründungsinvestor der Firma war, stieg daraufhin aus.

Mit dem Aufkommen von ChatGPT wurde Altman weltweit bekannt. Die Fragen nach den Konsequenzen seiner Schöpfung trieb die ganze Welt um. Er selbst warnte vor einem möglichen Weltuntergang durch KI und setzte sich für staatliche Regulierung ein. Offenbar fährt er jedoch zweigleisig. In den letzten Wochen soll es einen weiteren großen Durchbruch in Form eines beispiellos leistungsfähigen Algorithmus gegeben haben. „Vier Mal in der Geschichte von OpenAI, zuletzt vor einigen Wochen, durfte ich mit im Raum sein, als wir (…) die Grenzen des Möglichen verschoben“, erklärte er. Angeblich soll er diese Entwicklung, die noch mehr dazu angetan ist, die Bedenken des Verwaltungsrats über die unkontrollierbaren Gefahren von KI zu steigern, verschwiegen haben, weshalb die Entlassung erfolgt sei. Aus dem Konflikt ging er jedenfalls als eindeutiger Sieger hervor. Die Kritiker und Mahner sind aus dem Unternehmen verschwunden, fortan werden Vertreter der Investoren den Ton angeben, vor allem von Microsoft. Für die Welt verheißt dies wahrscheinlich nichts Gutes. Die Gefahr, dass KI völlig außer Kontrolle gerät und zum Feind des Menschen wird, ist mit Sicherheit nicht geringer geworden.

12 Antworten

  1. Das was da passiert ist, von seiner Entlassung als OpenAI-Chef bis zu seiner Wiedereinstellung war doch alles vorweg perfekt von Altman geplant und ist dann auch exakt so abgelaufen, wie er es geplant hatte.

    Kündigung provoziert.
    Geplänkel mit Microsoft damitOpenAI-Eigentümer nervös werden.
    Dafür gesorgt, dass Mitarbeiter rebellisch werden und damit drohen, das Unternehmen zu verlassen, um die Nervosität der OpenAI- Eigentümer noch zu verstärken.
    Das waren die Schritte, die dazu führten, dass er sein Ziel exakt, wie geplant erreichte.

    Super gemacht!

  2. Die Informatiker allgemein kommen mir mittlerweile wie Kinder vor. Vielleicht sind die auch im Innern ihr gesamtes bisheriges Leben infantil geblieben. Mal ausprobieren, wie weit die gehen können und dann runheulen und wie Altman öffentlich zetern, “KI” werde zu einer Bedrohung der Welt werden.
    Sind nicht solche Infantile besser woanders, als in Unternehmen, aufgehoben?

  3. Der linkswoke Wahnsinn erreicht nun auch das Thema Künstliche Intelligenz:

    Virtuelle Fifa-Präsidentschaftskandidatin
    Der umstrittene Gianni Infantino steht unangefochten an der Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa. Hope Sogni möchte das ändern. Sie ist schwarz, weiblich – und eine künstliche Intelligenz.

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/fifa-praesidentschaftskandidatin-hope-sogni-die-ki-alternative-zu-gianni-infantino-a-e112ead2-6d4b-4406-9f60-67a98ffbc21f

  4. Kann man im Jahre 2023 nicht klar erkennen, was das für
    peinliche Versuche sind sich selber wichtig zu machen und dabei
    diese unheimliche, sogenannte Intelligenz zu dämonisieren?

  5. Es wäre besser gewesen, erstmal die natürliche Intelligenz zu steigern und stabilisieren, bevor man sich an die künstliche Intelligenz heranwagt, die sowieso keine ist, sondern lediglich einem Algorithmus folgt. Alles völlig unnützer Unfug. Es fehlt am gesunden Menschenverstand und das an jeder Ecke und Ende.

    1. Womöglich führt die Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz erst zu dem notwendigen Verständnis, wie Intelligenz überhaupt funktioniert (Algorithmus). Erst dann wäre man in der Lage die natürliche Intelligenz gezielt zu steigern und zu stabilisieren.

  6. Der, der sich für intelligent hält, hat eine künstliche Intelligenz programmiert.
    Na das kann ja noch heiter werden.

  7. Meldungen zufolge soll der “Durchbruch” wohl darin bestehen, dass diese “KI” jetzt auch tatsächlich zumindest auf unterem Grundschulniveau rechnen kann. Statt also – wie bislang – sich für das Ergebnis von 2+2 = ? in einer großen TEXTdatenbank die häufigste Antwort als zutreffend zuzuordnen und auszugeben, kann das Teil nun diese Aufgabe tatsächlich rechnen. Wow !

    Das können Taschenrechner schon seit es sie gibt. Und richtig gute Taschenrechner konnten schon vor 40 Jahren eindeutige Gleichungen wie 2x+7= 9, x=? lösen, was alles andere als trivial war. Davon ist diese “KI” aber offensichtlich immer noch meilenweit entfernt, denn oberhalb Grundschulniveau. Vermutlich mittlerweile auch oberhalb Abiturniveau.

    Gerne werden Artikel zu “KI” mit Warnungen garniert, wie bedrohlich das alles sei. Die Betrachtung der Realität ernüchtert dann aber ungemein. Bislang kann “KI” nur Copy und Paste- Anworten aus einer gigantischen Vorlagemenge zusammentackern, mehr nicht. Was auch schon mal eine Idee gibt, welcher massiver Energie- und Infrastrukturaufwand in den Betrieb dieser Teile gesteckt werden muss. Wie einfach man dem also letztlich auch den Stecker ziehen kann in einer Gesellschaft, in der die “CO2”-Religion Energieverbrauch zur häretischen Handlung erklärt. Ausser man ist Mitglied der rotgrünen Priesterkaste, dann kann man auch fröhlich durch die Welt jetten.

    Mir fehlt bislang jegliche Idee, was genau denn das große Risiko von dieser Art “KI” sein soll, abgesehen von den absurden Hirngespinsten von Figuren wie Schwab, der davon ausgeht, dass künftig “KI” fast alle Arbeiten übernimmt. Viel Spass mit dem “KI”-Dachdecker, dem “KI”-Monteur und der “KI”-Friseuse. Ok, die ganzen Bullshit Schreibtisch/Sesselpfurzer-BürokratenJobs fallen weg, die kann auch eine “KI” auf Grundschüler-Niveau … harte Zeiten für Leute mit Geschwätzwissenschaftendiplom/Master. Die braucht aber jetzt schon niemand.

  8. Eigentlich mag ich den ganzen Digitalkram gar nicht. Ich war stets gegen KI aus dem Grund, weil sie uns wenn sie wirklich intelligent wird, vernichtem muss. Uns als Gefahr zu eliminieren ist eine unumgängliche Erkenntnis, sollte das Ding wirklich eigenständig Intelligenz ausüben und selbst lernen.
    So langsam kommen wir jedoch gesellschaftlich in ein Fahrwasser und das global, wo ich sagen muss, gut so, dass dieses Ding entwickelt wird. Ich denke langsam das eine Eliminierung der Menschheit tatsächlich die einzige Lösung ist. Ich hoffe sogar, dass KI als neuer Gott diesmal nicht auf die Schnapsidee einer Arche kommt und meint, dass diese Brut jemals geläutert werden kann. Und warum ich das auch für notwendig halte, weil KI wahrscheinlich in der Lage ist die Menschheit auszurotten, ohne alles andere dabei mitzunehmen. So kann sich vielleicht ein Affe weiterentwickeln, soviel Potenzial wie die Menschheit haben unsere felligen Verwandten allemal, schlimmer als das Menschengeschlecht können sie nicht sein. Ehrlich gesagt wird wohl auch KI nicht schlimmer sein, als das was zwischenzeitlich so unser Schicksal leitet.

    1. Was für ein menschenverachtender Kommentar! Anstelle gegen die “vom Teufel besessenen Politiker” mit ihren abartigen Ideen, Programmen und ihrer Politik anzugehen und diesen Kram nicht mitzumachen, wollen Sie lieber alle Menschen vernichten (gehören Sie mit zu den WEF Jüngern vom Nazi Sohn Klaus)?Ferner bezeichnen Sie dann die KI noch als künftige Gottheit. Der Kommentar von Hein ist da aber um Welten besser, denn wie er schon schrieb, keine künstliche Intelligenz, sondern nur ein Algorithmus welcher von Menschen programmiert wurde, bei Gott(an welchen ich als Katholik “Aussterbende Spezies” übrigens glaube) verhält es sich dann ein wenig anders, er hat uns Menschen (M und W, nichts sonst) geschaffenen ( nicht perfekt, mit freiem Willen und der Möglichkeit zu Sündigen oder auch nicht)nicht wir ihn, wir sind nicht Mal annähernd Gottgleich, auch wenn das einige dieser Wahnsinnigen denken.

    2. “So kann sich vielleicht ein Affe weiterentwickeln, soviel Potenzial wie die Menschheit haben unsere felligen Verwandten allemal”

      Ah, einer der vom Affen abstammt.
      Zeige mir mal Schritt für Schritt, wie Du und deinesgleichen zum Menschen wurdet.

      Und bitte nicht vergessen, wie ihr euch fortgepflanzt habt in der Zeit, als die Chromosomen nicht zusammenpassten. Ich glaube, das ging gar nicht. Wenn es gehen würde, dann könntet ihr euch auch heute noch mit den Affen fortpflanzen. Dass das probiert wird, zeigt wohl AIDS und die Affenpocken. Die Chromosomen passen ja immer noch nicht zusammen. So was Blödes aber auch.
      Dass Affen eine ganz andere Chromosomenanzahl haben als der Mensch, ist vielleicht ein winziges Hindernis, was Darwinisten ständig so gern unter den Tisch kehren. Das verunmöglicht nämlich eine Evolution. Darwin wusste davon nichts. Er war halt ein Kind seiner Zeit, aber die heutigen Wissenschaftler wissen und kennen das und labern weiter Müll. Die DNS wird auch immer ignoriert.

      Es gibt Menschen oder Affen, aber es gibt keine Menschenaffen.
      Es gibt keine artübergreifende Evolution. Denn sie können sich nicht fortpflanzen.

      Was war zuerst da?
      Blume oder Insekt?
      Samen oder Pflanze?
      Mann oder Frau?
      Ei oder Larve oder Puppe oder Insekt?
      Was konnte bei einem Körper zuerst entstehen, was zum Schluss?

      Die Antwort auf jede Frage lautet: Alles musste zur gleichen Zeit entstehen.