ZDF-„Sommerinterview“ mit Weidel: Der Staatsfunk richtet sich selbst

Unterirdische Performance und hinterhältige Nummer: Banerjee (r.) fällt Weidel pausenlos ins Wort (Foto:ScreenshotYoutube)

Die moralische und journalistische Verwahrlosung beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland wurde an diesem Wochenende durch zwei getrennte Vorfälle wie unterm Brennglas erneut sichtbar: Zum einen war da der überfällige Rücktritt Patricia Schlesingers nun auch als RBB-Intendantin, der auf „Bild”-Enthüllungen über das atemberaubende Ausmaß von Verschwendung, Filz und mutmaßlicher Korruption hin unumgänglich wurde (inzwischen ermittelt auch die Staatsanwaltschaft gegen Schlesinger).

Und dann war da noch das ZDF-„Sommerinterview” mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel, das in puncto Voreingenommenheit, Einseitigkeit und Gesprächsführung keinen Zweifel daran ließ, an welchem moralischen Tiefpunkt der deutsche Haltungsjournalismus angelangt ist. Die ZDF-Moderatorin Shakuntala Banerjee
zeigte hier eindrucksvoll einmal mehr, dass der zwangsfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk sich von jeglichem Anspruch auf neutrale Berichterstattung verabschiedet hat.

Schlesinger und Banerjee: Totengräber des Journalismus

Statt Weidel konkrete inhaltliche Fragen zu stellen, geriet das „Interview“ zu einem stakkatohaften Verhör, in dem sich die ZDF-„Journalistin“ vor allem darauf versteifte, Weidel ständige Distanzierungen von diesem und jenem Tabuthema abzufordern – und sie vor allem kein einziges Mal ausreden zu lassen. Was Weidel eigentlich sagte, dürfte am Ende so kaum einem Zuschauer in Erinnerung geblieben sein – und genau darum ging es erkennbar auch. Denn für jeden, der an Weidels Antworten zu politischen Fragen interessiert war, geriet diese Farce zu einer Folter, da Banerjee die AfD-Vorsitzende wirklich keinen einzigen Gedanken entwickeln und zu Ende ausführen ließ. Jeder Versuch Weidels, etwas Inhaltliches zu sagen, zerschellte am inquisitorischen Eifer Banerjees, die – im Sinne ihres Senders – mit diesem „Sommerinterview“ nichts anderes bezweckte als die ausschließliche Bloßstellung Weidels. Dies ging sogar so weit, dass quälend indiskrete Fragen zu Weidels eigener Homosexualität hämisch gestellt wurden.

Unter keinen Umständen durfte es der für ihre Eloquenz und rhetorische Bewandtnis gefürchteten Oppositionspolitikerin ermöglicht werden, etwas zusammenhängend zu erläutern, damit das erziehungsbedürftige ZDF-Publikum bloß nicht mit „rechtem“ Gedankengut konfrontiert wird und am Ende noch zu der Erkenntnis gelangt, dass eine AfD-Politikerin womöglich recht hat und die von jedem im Land empfundene Störung der Lebensnormalität überzeugender erklären kann, als es linksgrüne Regierungsnarrative und ZDF-Denkschablonen vermögen. Am Ende dieses „Interviews” war das Fernsehpublikum jedenfalls bestens über die persönlichen politischen Ansichten Bannerjees informiert – zumindest jener Teil der Zuschauer, die die knapp 20 Minuten durchhielten.

Mieses Propagandastück empört Zuschauer

In politisch wacheren Kreisen, die sich dieses miese Propagandastück anschließend in der Mediathek oder auf YouTube antaten, ging die überdeutliche Absicht, Weidel vorzuführen, jedoch offenbar gründlich nach hinten los – wie ein großer Teil der Kommentare zeigt: „Ich bin kein AFD Wähler aber ich muss sagen, dieses Interview ist unter aller Sau. Unglaublich wie ruhig Frau Weidel geblieben ist. Meine Hochachtung”, war da zu lesen, oder auch: „Mich hätte aufgrund der aktuellen politischen Situation Fr. Weidels Meinung zu Inflation und EZB, Gas-Notstand, AKW-Verlängerung bzw. Energiepolitik, Zukunft der Mobilität, Selbstbestimmungsgesetz sowie den ab Oktober geltenden Corona-Maßnahmen sehr interessiert. Denn das sind die Themen, welche die Bürger dieses Landes aktuell bewegen und umtreiben. Stattdessen ging es ständig um parteiinterne Konflikte und die Interviewte kam kaum zu Wort.

Wieder andere monierten: „Unterirdisch, was sich ZDF und Frau Banerjee mit unseren Fernsehgebühren erlauben. Als Journalist und als ÖRR sollte man sich absolut neutral verhalten. Bei einem Interview stellt man Fragen und hört sich ohne Unterbrechung die Antworten an, und frägt dann gegebenenfalls nach. Charakterlich unterstes Niveau. Lobenswert das Frau Weidel so ruhig geblieben ist, und nicht auf das falsche Spiel der Frau Banerjee eingegangen ist”, oder auch: „Muss mich immer wieder wundern, wie diese (angeblich neutralen) Reporter hier, bei der AFD andauernd ihre eigenen Meinigen zum Ausdruck bringen, anstatt dieser Politikerin (um die es doch eigentlich hier geht) die Möglichkeit zu geben, vernünftig auf ihre Fragen zu antworten. Das hat mittlerweile leider wohl Methode und ist ehr schäbiger Journalismus.

Kein Wort zu den drängenden Problemen der Zeit

Ein anderer schrieb: „Ich konnte mir das Interview leider nicht bis zum Schluss ansehen, auch wenn ich es sehr gerne getan hätte, da ich mich sehr dafür interessiert habe. Aber es war einfach unerträglich für mich, dass Frau Weidel von der Interviewerin immer wieder unterbrochen wurde und sie nicht hat ausreden lassen. Das ist leider Gottes ein unverschämtes Phänomen eines fast jeden Interviewers (vor allem wenn es um die Politik geht). Egal wer vor einem sitzt, mit dem man ein Interview führen möchte und der seine Zeit für einen opfert, Rede und Antwort zu stehen, man sollte den Anstand besitzen bzw. soviel Respekt aufbringen, den Gegenüber ausreden zu lassen. Frau Weidel hat auch immer wieder zum Ausdruck gebracht, ihre Antwort doch bitte weiter ausführen zu dürfen und das äußerlich stets freundlich und gelassen, auch wenn es innerlich sicherlich anders ausgesehen haben mag. Ich ziehe meinen Hut vor Frau Weidel! Ich wäre nicht ansatzweise so gelassen damit umgegangen!

Die „Power-Frauen“ des Öffentlich-Rechtlichen, in den klimatisierten Intendantenbüros wie auch am Front-End vor der Kamera, scheinen den Niedergang des gebührenfinanzierten Staatsfunks mit aller Macht beschleunigen zu wollen: Sie veruntreuen und verprassen das ihren unfreiwilligen Zuschauern abgenötigte Geld – und liefern dafür auch noch eine lausige redaktionelle Leistung, die einem (noch) nicht existierenden Ministerium für Grüne Volksaufklärung und Propaganda zur Ehre gereichen würde. Dieser Rundfunk gehört mittlerweile nicht mehr reformiert – er gehört komplett abgeschafft.

27 Kommentare

  1. Dieses Element, ein verlängerter Arm der gegenwärtigen Politik, wirkt in dem journalistischen Körper wie ein schmutziges Brechmittel.

    Das ist und bleibt kein anspruchsvoller, ehrlicher Journalismus.
    Vielmehr stellt es die Diskreditierung der demokratisch gewählten Partei, der AfD und natürlich von Frau Weidel dar.
    Diese an Körpergröße kleine „Möchtegern-Journalistin“ können Demokraten nicht mehr für ernst nehmen.
    Pfui !

  2. Vor kurzem erst die Gender-Blamage im BR, jetzt das Eigentor mit dem total verpeilten Weidel-Interview – die Öffentlich-Rechtlichen fangen langsam an, mir Spaß zu machen 😉

    • Und erst der Bundestag-Kindergarten! Wenn die AfD am sprechen ist, schnattern und lachen die grünen Weiber grundsätzlich dazwischen, um zu stören.
      Wenn das nicht reicht hilft der Sitzungsführer dazu. Oft erlebbar.

      • Guter Hinweis!

        Jedem, der Sitzungen im Plenarsaal verfolgt, kann beobachten, dass nahezu alle Abgeordneten der Bedien-Parteien immer dann, wenn ein Sprecher der AfD ans Rednerpult geht, unbedingt etwas mit ihrem Nachbarn besprechen müssen, dringend in Akten nachsehen müssen, gelangweilt in der Gegend herumgucken – oder – wenn sonst recht wenige zum Plaudern herumsitzen -, dann eben auch mal einfach auf den Tastaturen auf ihrem Smartphone herumdrücken.

        Ich warte jetzt auf einen versierten Redner der AfD, der sich vertrauensvoll an den Sitzungspräsidenten wendet und darauf hinweist, dass es im europäischen Kulturbetrieb – als dass sich auch ein Parlament verstehen müsste – die Höflichkeit, der Anstand, gegebenfalls auch das Interesse am Thema oder dem politischen Gegner gebiete, dass ihm bei einer Rede in „diesem unserem Hohen Hause“ auch erkennbar die Aufmerksamkeit zugewandt sollte, die einem europäischen Mindeststandard entspricht.

        Entweder lehnt der Sitzungspräsident es ab, einen entsprechenden Hinweis auszusprechen oder er tut es tatsächlich und der geneigte Fernsehzuschauer kann sich auf die erbärmlichen und entlarvenden Reaktionen der Angesprochen freuen. Ein Service im Dienste der Aufklärung und Demokratie wäre dies allemal!

        Es geht nicht um kleinkarierte Schweigeandachten, mit denen Reden zu begleiten wären, sondern die dauerhafte, massive Missachtung und Störung der Redner, des „Hohen Hauses“ und damit auch der Wähler dieser Partei und nicht zuletzt dem gesamten Wahlvolk. Noch läuft kein Ausschlussverfahren gegen Deutsche, die AfD gewählt haben oder Mitglied dieser Partei sind. Und noch sitzt auch eine AfD im Paralment.

        Um es ganz deutlich zu sagen: Ich bin kein Mitglied der AfD, aber mich kotzt diese Überheblichkeit der Bedien-Parteien, ihre absolut undemokratische Arroganz und Nichtbeachtung und ihr fehlendes Gespür für Sitte und Anstand, letztlich sogar eines demokratischen Grundverständnisses seit Jahren an.

  3. Video: Rudolf Steiner über Denkverbote und über das Impfen im Kampf gegen die Seele

    Selber denken füllt die Lücke zwischen Vordenken und Nachdenken: Seit dem März 2020 reihte sich eine falsche Versprechung an die andere. Dies fällt aber nur einem Menschen auf, der länger als zwei Wochen in die Vergangenheit schaut und nachforscht, was alles geschehen ist. Ein verängstigter Mensch wird dazu kaum in der Lage sein.

    Wer sich spritzen lässt, hat gute Aussichten auf den Darwin-Award. Spätestens bei der dritten Runde gab es nur noch für Auserwählte Kochsalzlösung. Da die Gespritzen die Menschheit vorzeitig verlassen – wohin auch immer – sind irgendwann die Ungespritzten wieder in der Mehrheit, um den Corona-Verbrechern zu widerstehen, die sowieso von Anfang an in der Minderheit waren.

    Jürgen Plich liest Rudolf Steiner: Über Denkverbote (1916/17)

    Diese hellsichtigen Sätze sind zusammengestellt aus zwei verschiedenen Vorträgen Rudolf Steiners aus dem Jahre 1916 und 1917, und sie stehen dort in einem viel weiteren Gesamtzusammenhang. Steiners Gedanken verstehen heute nur wenige. Wer aber seine Zukunftsvisionen im Geschehen der heutigen Zeit erschüttert wiedererkennt, macht sich vielleicht auf, um tiefer in seine Geisteswelt einzudringen. Man sollte die Originalvorträge unbedingt in Gänze lesen, hier die Links:
    fvn-archiv . net/PDF/GA/GA167.pdf (Seite 97)
    fvn-archiv . net/PDF/GA/GA177.pdf (Seite 96)

    Steiner spricht ja davon, dass auf dem besagten Konzil in Konstantinopel der Geist „abgeschafft“ worden sei. Da es sich um einen frei gehaltenen Vortrag handelte, der mitstenographiert wurde, ist es wohl erlaubt sich vorzustellen, dass er an manchen Stellen durch Mimik, Gestik, Sprachmelodie usw. verdeutlicht hat, was er über die Worte hinaus meint. Und vielleicht hat er bei dieser Stelle etwas geschmunzelt. Denn selbstverständlich konnten die Kirchenherren den Geist nicht abschaffen! Sie haben aber eine Weichenstellung vorgenommen dafür, was künftig geglaubt und gelehrt werden soll, damit es ins Kollektivbewusstsein der Menscheit eingeht – und so hat man es eben doch geschafft, den Geist als gestaltende Kraft im Menschsein weitgehend auszuschalten. Dies war eine erste Stufe, um die Menschen materialistisch zu machen.

    Die zweite Stufe ist eben die „Abschaffung“ der Seele – und dies sollte man vielleicht ebenfalls lieber in Anführungszeichen setzen. Denn die Seele kann man genausowenig abschaffen wie den Geist, obwohl das, was wir erleben, natürlich eine höchst gefährliche Entwicklung ist. Die Seele ist schwerer auszuschalten als der Geist, deshalb begann man mit letzterem. Als Musiker habe ich oft erlebt, dass die Menschen für eine geistige Wahrnehmung, etwa in einem Spätwerk von Beethoven, schwerer zu öffnen und zu gewinnen sind als für stark „emotionale“ Inhalte. Die Seele ist uns scheinbar näher, wir „fühlen“ uns doch! Liebe, Hass, Schmerzen, Sehnsucht und so weiter: Wenn die Menschen auch all das nicht mehr erleben würden, wäre die Seele ausgeschaltet. Wir finden jetzt schon solche Menschentypen, die auf Gefühlsinhalte nicht mehr reagieren, verstärkt vor. Um erneut als Musiker zu reden: Da wird eben dann völlig intellektualistisch mit einem Musikerlebnis umgegangen, und erst so entstehen dann Fragen wie: „Darf man das so spielen, z.B. Mozart mit Pedal?, Bach mit Rubato?“

    Ich hielte es wiederum für eine materialistische Anschauung, wollte man sich vorstellen, ein Medikament könne in die Organisation des Menschen auf eine Weise eingreifen, dass in mechanischer Art und Weise die Seele vom Körper abgetrennt würde. Diese Vorstellung wäre wirklich eine Horrorvision und ließe keinen Ausweg offen; sie zu verbreiten würde Panikmache bedeuten, und das will ich um Gottes Willen nicht befeuern, das machen die andern schon zu Genüge.

    Ich stelle mir eher vor, dass Steiner die Vision des ganzen Szenarios vor Augen hatte, das jetzt abläuft und noch weiter ablaufen wird, bis man die Menschen – obwohl sie natürlich eine Seele haben! – davon überzeugt haben wird, dass sie keine haben. Es reicht ja schon aus, wenn man sich folgendes vor Augen hält: Heute werden Menschen, die sich pudelwohl fühlen und Bäume ausreißen können, dazu überredet, sich für krank zu halten – weil irgendwas auf einem Teststreifen steht. Wenn man sich wehrt mit der Begründung: „Ich weiß aber, dass ich gesund bin!“, so wird geantwortet: „Das ist nur ein Gefühl von Dir, vertrau dem nicht. Das was Du innere Gewissheit nennst, existiert nicht. Es ist lebensgefährlich, darauf zu vertrauen. Vertrau stattdessen auf unsere Wissenschaft!“ Auf diese Weise werden jetzt Menschen dazu gebracht, ihre Seelenkräfte zu verachten. Und außerdem ist es sehr wahrscheinlich, dass Impfungen und Medikamente verabreicht werden, die irgendwie betäubend wirken und Fehlinformationen einschleusen, so dass das Vorhandensein von Seele und Geist nicht mehr empfunden wird. Das glaube ich schon.

    Ich bin aber sicher, dass man Geist und Seele nie verlieren kann. Ein Bewusstseinsprozess, der sogar auch ganz schnell und unkompliziert gehen kann, kann beides sofort wieder auf den Plan rufen. Ich empfehle in diesem Zusammenhang unbedingt sich anzuhören, was Heinz Grill und Jens Edrich dazu sagen: dass und wie man sich nämlich geistig vor den Folgen der Impfung schützen kann!

    • Rudolf Steiner hat zwar recht, aber er vergisst, dass die Mehrheit der Menschen nur aus reinen Emotionen bestehen. Fressen, Saufen und Ficken ist das, was den Mensch antreibt und nicht seine Seele, falls er denn eine hat. Und gerade in unserer ICH-Gesellschaft ist Fressen, Saufen und Ficken die Nummer Eins im gesellschaftlichen Leben.Alles Andere ist nebensächlich!

  4. „Dieser Rundfunk gehört mittlerweile nicht mehr reformiert – er gehört komplett abgeschafft.“
    Genauso! Ich würde ihn nicht vermissen, denn er wird von mir schon seit Jahren boykottiert. Zahlen muss ich zwar trotzdem, aber ich ärgere mich weniger.

  5. Chapeau, Frau Banerjee!

    Das war Haltungsjournalismus at its best.

    ch habe mir Ihr „Interview“ in Gänze angesehen, so wie ich zuvor auch schon mehrere andere entweder auf Ihrem Pendant ZDF oder von Ihrem Kollegen O. Köhrs geführte angesehen habe.

    Das Schema ist IMMER das Gleiche, es wird auf „hochwichtigen“ Personalien oder auf die Erwartung von bestimmten Antworten bis zur Vergasung (huch!) herumgeritten. Fragenschema ist auch immer gleich: es werden zwei Themen befragt, ein Hauptthema (von wirklichem Interesse seiend) und ein kleines Nebenthema (auf die Person oder Partei anzielend) werden zusammen gestellt. Die Hauptantwort wird immer abgewürgt/unterdrückt, aber auf dem Nebenthema wird herumgeritten – minutenlang.

    Ich habe den Eindruck, die Haltungsparole vom ÖRR lautet: „Die AfD ist wo und wie immer zu stellen!“ Es sollen immer mögliche Antworten im Keim erstickt werden – übrigens wird bei anderen Parteien auf gar keinen Fall auf Personalien oder auf Parteiinterna herumgeritten. Frau Bärbocks Weihnachsgeldaffäre z.B. war übrigens in KEINEM Grüneninterview ein Thema. Komisch, Frau Banerjee, finden Sie nicht auch?

  6. Keine Diskussionskultur, keine Empathie, keine Manieren, kein Anstand, kein Stil, kein Benehmen, keine Rücksicht bei Frau Bennjoe (oder so).
    Geduld, Anstand, Sachlichkeit, Manieren, Zurückhaltung, Freundlichkeit und Klasse bei Frau Doktor Weidel.

  7. Im Grunde sind diese Propagandisten, dass beste was einer Regierung passieren kann. Verwunderlich das den Verstößen keine Konsequenzen folgen, ist doch dies die größte Macht um Meinung zu bilden oder auch zu beeinflussen.
    Propaganda in diesem Stille ist immer das Haus aus dem sich Totalitarismus und Diktaturen bilden, also die Waffe gegen Demokratie und eben die Hetze aus der die Ungunst missbraucht werden kann für eigene Interessen.

    Schon bei Corona habe ich das größte Versagen den zwangsfinanzierten öffentlich-rechtliche Rundfunk zugeschrieben. Mittlerweile verstehe ich, dass hinter denen die Machenschaften eines großen Verbrechen steht von A-Z.

    Die Unabhängigkeit hat der ÖRR sich selbst untergraben, anscheinend weil dort der Bezug von Maß und Verhältnismäßigkeit verloren gegangen ist.

    Dieser Artikel belegt doch eben eindeutig, dass es sich nicht mehr um Journalismus handelt sondern um Propagandismus.

    Und die Verstöße gegen die eigenen Richtlinien sind beim zersetzten ÖRR jede Aufarbeitungen passen.

    Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Regierung die Rundfunkgebühr abschafft, den die profitieren davon am meisten sowie die hinter den Machenschaften…

    Ich empfehle sich bei https://www.rundfunk-frei.de/ zu beteiligen oder bei https://leuchtturmard.de/ mit zu machen und nicht tatenlos zu sehen wie sich der gebührenfinanzierte ÖRR zum Handlanger von Machenschaften und Demokratiezersetzung macht.

    Es geht nicht darum ob man zur Regierung oder für die Opposition steht, es geht darum sich gegen die Machenschaften hinter dem ÖRR zu stellen und die Demokratiezersetzung zu stoppen. Das ist die Pflicht von jedem Deutschen schon alleine wegen der Geschichte von Deutschland und den Verbrechen der „Nazi-Deutschen“, welche sich nie mehr wiederholen dürfen!

    Hebt die Faust und macht was dagegen und bitte jeder soll sich um Reichweite sorgen

  8. Alice Weidel hätte dieses „Interview“ nach spätestens 10 Minuten abbrechen müssen, anstatt im weinerlichen Ton darum zu betteln, endlich antworten zu dürfen.

    Die Wadlbeisserei der Haltungsjournalistin diente ohnehin nur dazu, woke weltanschauliche Propaganda ohne Gegenwehr anbringen und zugleich zu verhindern, dass jegliche Information über die Vorstellungen der AfD zu gegenwärtigen Problemen die Zuseher erreicht und daraus gesellschaftliche Debatten entstehen.

    „Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein.“ – ZDFheute am 07.08.2022

    • Das sehen Sie aber ganz falsch! So hat Sie viel mehr zur Entlarvung der Interviewmethoden beigetragen.
      Siehe die Beiträge hier – we’s noch nicht durchschaut hat!
      Und gar weinerlich fand ich dabei schon gar nichts!

  9. Sender wie ARD & ZDF täuschen, lügen, verzerren und verschweigen das ganze Jahr über, 24 Stunden rund um die Uhr. Warum sollten sie das beim Sommerinterview mit Alice Weidel gerade nicht tun?

    Ein Glück, dass Alice Weidel diesen Lumpen-Journalismus durchschaut.

    • @Wolfgang K. 9. August 2022 Beim 5:16

      Ach bitte, hätte Weidel „diesen Lumpen-Journalismus durchschaut“, dann hätte sie sich nicht länger als ein paar Minuten so vorführen lassen.

      Mit leidender Miene und weinerlichen Ton dieses „Interview“ zu Ende zu führen war ein schwerer Fehler, der ihr eigentlich nicht mehr hätte passieren dürfen, nachdem sie schon so klug war, am 05.09.2017 einen tendenziösen ZDF-Talk zu verlassen und am 28.11.2020 ein ebensolches Interview mit dem TV-Sender Phoenix abzubrechen.

      • Ich halte Alice Weidel für sehr clever im Umgang mit den Mainstream-Medien. Das zeigt auch Johannes Hehlmann in seinem YouTube-Kanal „Politik, Psychologie & anderes“.

        Hier ein Beispiel:
        „Wie Bild versucht, Alice Weidel (AfD) zu benutzen und hereinzulegen“
        https://youtu.be/CYU3iXGywWo

        Ein Abbruch des Sommerinterviews hätte meiner Meinung nach eher zu einem Skandal geführt, der der AfD auf die Füße gefallen wäre.

        Ich habe von dem Interview den Eindruck, dass sich Alice Weidel innerlich über diese Frau vom ZDF amüsiert.

        • Das Gespräch abzubrechen wäre taktisch fatal gewesen, das sehe ich auch so. Andererseits macht es mich immer wieder betroffen, wie leicht sich Frau Weidel in Interviews auf die typischen Mainstream-Narrative festnageln und in eine Verteidigungsposition manövrieren lässt. Schema: Auf eine Frage à la „Warum dulden Sie Rechtsextremismus in Ihrer Partei?“ sofort die Antwort: „Wir dulden keinen Rechtsextremismus“ – anstatt erst einmal abzuklären, was der Fragesteller überhaupt unter „Rechtsextremismus“ verstanden haben will. Oder, am schlimmsten: Journalist zitiert eine AfD-Äußerung, und Weidel will das Zitat nicht kennen, vorzugsweise dann, wenn es vorher schon durch sämtliche Tagesmedien gegangen ist. Beim Landesparteitag im Juli wollte sie das Magazin „Zuerst!“ noch nie gelesen haben, obwohl sie denen schon viermal ein Interview gegeben hat. Da würde ich gerade von einer Parteivorsitzenden einfach die Ei.. , Pardon, ich meine: die Bereitschaft erwarten, im Feuer stehen zu bleiben.

          • @Wolfgang K. 9. August 2022 Beim 15:33

            Das Interview am Tisch dauerte etwa 15 Minuten (+ 1 Minute tendenziöse Einspielung), davon beschlagnahmte die „Journalistin“ Shakuntala Banerjee inklusive Unterbrechungen etwa 7:30 Minuten – also die Hälfte der Zeit – für sich, um woke ZDF-Propaganda zu transportieren und die Interviewpartnerin Alice Weidel zu diskreditieren.

            Sich das gefallen zu lassen ist alles Mögliche, aber sicher nicht clever.

            @Justus 9. August 2022 Beim 17:34

            „Sie waren ja jetzt auch ganz lange dran, jetzt darf ich auch mal antworten!“ – Alice Weidel im ZDF-Sommerinterview @09:45

            „Sie müssen mich doch antworten lassen, Frau Banerjee, Sie stellen hier Fragen und lassen mich nicht antworten!“ – Alice Weidel im ZDF-Sommerinterview @15:50

            Die einzig richtige Antwort wäre bereits nach wenigen Minuten zu geben gewesen: „Also wir machen das jetzt so: Entweder Sie lassen mich antworten, oder wir brechen das Gespräch ab.“

            @astridhelble 9. August 2022 Beim 16:48

            „Es ist intellektuell enorm unterfordernd, weil immer die gleichen Knöpfe gedrückt werden.“ – Alice Weidel im ZDF-Sommerinterview @18:12.

            Was soll „taktisch fatal“ daran sein, seine Zeit (und die der Zuseher) nicht mit solchen „extrem langweiligen“ und „intellektuell unterfordernden“ Interviews zu verplempern?

          • Danke für die Mühe des Zeitstoppens – hatte ich selbst aus Neugier schon machen wollen. Ja, sicher, es war grausig. Aber ein Inteview abbrechen, das kommt beim Zuschauer (ich nehme mal an, das geht nicht nur mir so) einfach total unmöglich an. Das ist gegen die Spielregeln. Flucht, Feigheit, Unfähigkeit – alles zusammen. Und das Publikum hat Frau Weidels Stoizismus ja durchaus positiv aufgenommen. Sogar in der Frankfurter Rundschau(!) war ein weidel-positiver Lesekommentar zu lesen. Wenn das kein takischer Erfolg ist …

        • Ich kann gut zustimmen, dass das Anschauen dieses Interviews unter dem Aspekt der Informationsgewinnung verlorene Lebenszeit ist. Aber das gilt für ARD & ZDF generell, das ganze Jahr über, 24 Stunden rund um die Uhr.

          Aus diesen Interviews kann man aber auch lernen, wie dieser Lumpen-Journalismus täuscht, lügt, verzerrt und verschweigt. Das Ziel besteht darin, in seinem Sinne zu framen.

  10. Schon vor über einem Jahrzehnt bei Beginn der Zwangsfinanzierung der 15 Milliarden teuren Staat-Propaganda davor gewarnt das genau diese Entwicklung eintreten und auch damals war bereits absehbar das es zu Zensur und gezielter Desinformation durch Verschweigen kommen wird.
    Wir wurden ausgelacht, als „Schwarzmaler“ bezeichnet und um das allgemeine Desinteresse zu verteigen hörte man immer den gleichen Spruch – „so schlimm wird es schon nicht werden“!
    Das stimmt, es wurde viel viel schlimmer!

  11. Es darf auf keinen Fall zugelassen werden das andere Meinungen als Habecks und Scholz die Runde machen . Zumal ja die Wahlumfrage die AFD auf 13 % sehen . Dann lieber weiter Energieabschneiden mit den Medien . Die erste Peitsche knallt im Oktober in Niedersachsen . Oder gelingt es Medien und Politik , diese Wähler noch rechtzeitig umzudrehen und auf Kurs zuhalten ? Daher tippe ich dort auf eine Grün – Schwarze Koalition weil den Roten die Cum Ex Lügen auf die Füße fällt

  12. @Der Staatsfunk richtet sich selbst
    mag sein – aber dummerweise lautet das Urteil weiter Propaganda und Kassieren !
    Wollte man die Kriegspropaganda der Relotius-Medien beenden und zu seriöser Berichterstattung zurückkehren, ist das nicht mit einer Person getan. Da muß die Teppichetage komplett abgeräumt werden und zusammen mit den Edelfedern in die Wüste geschickt werden.
    Da muss das das gesamte System mit neuen Personen neu aufgebaut werden !

  13. Sarah Wagenknecht und Oskar Lafontaine sind und bleiben meine deutschen Lieblinge.
    Dahinter folgt bereits Alice Weidel. Ich glaube, vor der fürchtet sich sogar die Strack Zimmermann!

  14. Bevor ich entdeckte, dass man sich dieses Interviews annahm, mich bereits an anderer Stelle geäußert. Aber hier passt es jetzt ja allemal noch besser:

    Tja, da zeigt sich eine, die ich für nicht ganz so dumm gehalten habe, doch von ihrer wahren Seite. Und sicher hat man sich schon etwas dabei gedacht, ausgerechnet Frau (s.o. – ich könnte da immer nur lautmalend so etwas zusammen-nuscheln … – dicke Brille, fester Blick!) als Kampfpilotin in diesen heiklen Luftkampf zu schicken …

    Statt einer Interviewten Raum für ihre Sicht zu geben, fallen die System-Journalisten „unangenehmen“ Gesprächspartnern so oft ins Wort, dass diese/r schon seine/ihre Konzentration auf das verwenden muss, was er/sei überhaupt sagen will. Einfach erbärmlicher Stil! Immer ganz nach dem Motto: Verhindern, dass jemand mit seinen Aussagen der Wahrheit nahe kommt, mit seinem/ihrem Gedanken „am Stück“ zu Ende kommt oder gar Lügen aufdeckt!

    Frau Weidel verwies immer wieder schmunzelnd, auf das Spiel, dass sie einfach „langweilig“ findet. Sh. (s.o.) hat’s wohl gemerkt, aber weisungsgetreu überhört. Immer die gleichen dummen Anmachen. Kein Politiker der Bedien-Parteien wird ständig auf die Aussagen irgendwelcher Hinterbänkler verwiesen, die als problematisch angesehen werden können – nur dann der oder die, wenn zufällig mal, jemand aus der AfD vor dem Mikrophon (in der Regel aogar nur stehen darf).

    Ganz so: „Frau Weidel, ihr AfD-Mitglied Hubert Deppus hat gesagt, dass auch die Fürze von Regierungsmitgliedern stinken. – Wie stehen Sie als Vorsitzende dieser Partei dazu, zeigen Sie Mut zu einem Partei-Ausschluss-Verfahren, haben Sie Ihre Partei eigentlich noch im Griff, zeigt sich nicht da schon die Verfassungsfeindlichkeit Ihrer Partei?“ – Immer am besten fünf Fragen hintereinander, das bringt Zeit und hoffentlich Verwirrung – auf jedenfalls die gewünschte „Verzettelung“ …

    Ja, „Verfassungsfeindlichkeit“ in Umkehrung wäre für diese Verbal-impertinenzen sicherlich zu hoch gegriffen, aber demokratisch „satt unfair“ passt durch und durch ….

  15. zdago, das reicht aber noch nicht, diese Leute „abzuräumen“. Es ist die gesamte Struktur des ÖRR, die eine ehrliche, saubere journalistische Arbeit nicht ermöglicht. Und weitergehend kann man sagen, es ist die … in der BRD herrschende Ideologie, die den Menschen nunmehr seit Jahrzehnten in die Köpfe
    gehämmert wird, die solche „Interviews“ erst möglich macht. Die Redakteurin Banerjee weiß, wem sie zum Munde reden soll.

    Ich habe das Interview mit Alice Weidel nicht gesehen, weil ich seit zwei Jahren prinzipiell nicht mehr das aktuelle Fernsehen ansehe. Die paar Male, in denen ich aus Versehen in solch eine Sendung reingekommen bin, haben mir bereits gereicht. Aber gerade aus den Debatten im Bundestag weiß ich,
    dass die AfD die einzige Partei ist, die ihre sieben Sinne noch beisammen hat. Alle anderen Parteien sind Mitläufer bzw. aktive Täter der Scholz-Regierungspolitik. Falls man das noch als Politik bezeichnen darf.
    Wie oft hat gerade Alice Weidel im Bundestag die entscheidenden Reden gehalten, bei denen es wirklich um Grundsätzliches ging. Nach ihrer Rede habe ich gewöhnlich das Bundestagspalaver abgeschaltet. Und das nicht, weil ich irgendeine Affinität zur AfD habe, sondern deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass ich sonst beim Fernsehen eingeschlafen wäre. Alle weiteren Reden der anderen Parteien sind ein gegenseitiges Schulterklopfen, Hetze gegen Ungeimpfte, gegen Russland und im Grunde gegen jede Menschlichkeit. Diese Herrschaften, die sich dort in den Sesseln des Bundestags herumfläzen auf unsere Kosten, haben vergessen, wer sie gewählt hat, uns – das Volk – zu vertreten.

    Was aber den Rundfunk angeht, der ebenfalls auf unsere Kosten lebt, zumindest in den Führungsetagen
    mit ehrlichen, guten Journalisten besetzen. Die jetzige Hierarchie macht jedem Redakteur Vorschriften, die er um den Preis des Arbeitsplatzes nicht verletzen darf. Sicher gibt es im Rundfunk auch Leute, die sich keinen Kopf „um solche Sachen“ machen und einfach mitlaufen und den tollsten Irrsinn verzapfen – siehe
    Banerjee. Ich nehme an, Alice Weidel hat gewusst, mit wem sie es zu tun hat.

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