Samstag, 20. Juli 2024
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Zensur corona- und regierungskritischer Bücher auch auf der Frankfurter Buchmesse

Zensur corona- und regierungskritischer Bücher auch auf der Frankfurter Buchmesse

Gehört ebenfalls zu den “gecancelten” “Achgut”-Autoren: Dr. Gunter Frank (Foto:ScreenshotYoutube)

Dieses Deutschland wird mehr und mehr zu einem Land der Zensur und der Denk- und Sprachverbote. Was man noch vor zehn Jahren – trotz der schon damals spürbaren, zunehmenden Verengung der Meinungskorridore und des Schreib- und Sagbaren – niemals für möglich gehalten hätte, ist heute längst Realität: Die akademische Freiheit wird von woken Studenten und feigen Professoren zu Grabe getragen, überall wird die freie Rede unterdrückt und bestraft – wenn auch noch nicht mit Gefängnis, Gulag oder Schlimmerem, so doch mit Leumunds- und beruflichem Existenzverlust und kollektiver Meidung. Besonders erschütternd: Verlage und Buchmessen, einst die Gralshüter des freien Geistes, beteiligen sich auch noch an dieser fatalen Entwicklung, statt ihr mit allen Kräften entgegenzuwirken, was eigentlich ihre Aufgabe wäre.

Ein weiteres Opfer dieser Barbarei sind nun auch Bücher aus der  Edition des Blogs „Achse des Guten“ (“Achgut”) geworden. Nachdem diese bereits von der Leipziger Buchmesse verbannt und von diversen Buchhandelsketten aus dem Sortiment genommen wurden, zog jetzt auch die Frankfurter Buchmesse nach. Dort darf der Beststeller „Das Staatsverbrechen“ des corona-kritischen Heidelberger Arztes Dr. Gunter Frank ebenso wenig präsentiert werden wie das Werk „Land ohne Mut“ des Philosophieprofessors Michael Esfeld. Der veranstaltende Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels (MVB) begründete dies erbärmlicherweise mit seinen “Teilnahmebedingungen”: In der Vergangenheit habe ein “Achgut”-Buch bei Besuchern, insbesondere aber anderen (Klein)Verlagen, „starke Ablehnung“ hervorgerufen. Gemeint ist das Buch „Wer, wenn nicht ich“ von „Achgut“-Mitbegründer und Publizist Henryk M. Broder, einem der bekanntesten Journalisten Deutschlands und mehrfachen Bestsellerautor.

Ausschluss aus der “Gesellschaft der Guten”

Der MVB behauptet, die Bücher von Frank und Esfeld seien mit Broders Werk vergleichbar – obwohl die Themen grundverschieden sind. Was sie eint, ist jedoch Kritik an diesem Staat und an seinen Politikern. Beides gilt heutzutage offenbar wieder als Majestätsbeleidigung, die zum Ausschluss aus der „guten Gesellschaft“, besser: der “Gesellschaft der Guten” führt: „Es geht hier offenbar darum, uns als Verlag aus dem Sichtfeld zu verbannen“, stellte „Achgut“-Herausgeber Fabian Nicolay fest. Gunter Frank erklärte, dass es in seinem „Staatsverbrechen“ darum geht, „dass die Corona-Krise ein gezielter Angriff auf die Arzneimittelsicherheit war und unsere Institutionen und die Regierungen zu schwach sind, um diesen Angriff, der von einem großen Pharmanetzwerk kam, abzuwehren“. Patienten und Ärzte seien „quasi eine Art Freiwild geworden für Profitinteressen, und es gibt dagegen keine schützende Institution, keinen TÜV mehr“.

Der ebenfalls gecancelte Elsfeld, resümiert Nicolay, habe in seinem Buch beschrieben, “dass die Wissenschaft zu einer Staatsreligion umgebaut wird, mit der sich wirre Sachen angeblich wissenschaftlich durchsetzen lassen“. Dies sei „immer gepaart mit Angst und Druck, um die Menschen vom Nachdenken, vom Empfinden, von eigener Urteilskraft abzulenken, sie davon wegzubringen“. Mit dem bereits weit fortgeschrittenen Ausschließen von Meinungen eliminiere man genau das, was Wissenschaft eigentlich ausmache. Menschen oder ganze Verlage wie der “Achgut”- Verlag oder “Achgut” als Plattform würden „einfach als rechts gebrandmarkt, obwohl sie nichts machen als Vernunft einfordern und dann darf man sich nicht mehr mit ihnen einlassen“, kritisierte Frank weiter. Dass es keinen medialen Aufschrei dagegen gegeben habe, führt er darauf zurück, dass „die Altmedien Teil dieses Cancel-Projektes sind“. Sie seien „inzwischen mit Leuten besetzt, die hier aktiv davon leben“. Er bringt damit die Situation auf den Punkt: Genau diejenigen, die gegenüber Staat und Regierung kritisch sein sollten, machen sich heute bereitwillig zu deren Handlangern und beteiligen sich damit an der Abschaffung der Freiheit, wo deren Verteidigung eigentlich ihr Daseinszweck sein müsste. Dieses Land macht einem zunehmend Angst.

Auf der Buchmesse verboten, hier erhältlich (aufs Bild klicken!)

9 Responses

  1. ich bestelle Bücher, die ich lesen will, schon seit Jahren nicht mehr im Buchhandel, sondern lande meist bei Verlagen, manchmal bei KOOP oder einigen anderen mit einem nicht politisch redigierten Programm, weil der Buchhandel meine Interessen schon lange zensiert !
    Die Frage ist eher, wer sich noch die mühe macht, die Buchmessen zu besuchen ?
    In meinen Augen : kann weg !

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  2. Es lohnt sich nicht mehr, die Leipziger und Frankfurter Buchmesse als bloße Alibiveranstaltungen zu besuchen. Selbst von den Buchhandelsketten sind einige aufgrund der Zwangsschließung ihrer Läden während der Corona-PLANdemie aufgewacht und wissen seitdem, daß der Staat nicht ihr Freund ist. Diese haben durchaus auch staatskritische Bücher im Angebot. Die linken vom Inhaber geführten Buchhandlungen würden diese Werke auf Buchmessen ohnehin nicht ordern. Bleiben nur noch die Leser, aber selbst in diesem Kreis informiert man sich inzwischen im Internet.

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  3. Tickt ihr eigentlich noch richtig?
    Ihr könnt mich mit den dreckigen
    Erziehungsmethoden gar nicht
    beeinflussen.
    Ihr seid krank und zum Schutz vor
    euch selbst und der Allgemeinheit müsste
    man euch Kaputten und Geistgestörten in
    die Geschlossene bringen.
    Irgendwann wird mansie jagen, stellen
    und aburteilen, denn man weiß wie die
    Irren heißen und wo sie zu finden sind !!!

    Es wird immer schlimmer, seit unsäglichen
    Merkels Zeiten und diese Ampel forciert es
    so, das die Freiheiten weiter hart eingeschränkt
    werden !!!

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  4. Und wieder ein Gütesiegel!
    Denn auf Messen ist der Mainstream der Gesellschaft vertreten. Ganz ehrlich, die haben Qualitätsinformation gar nicht verdient. Die wollen Dreck und sollen ihn bekommen!
    Man bekommt im Discounter ja auch keine hochwertigen Regionalprodukte und das ist gut so.
    Solche Informationen von hoher Qualität ist nichts für die Masse. Und wenn sie aus unmündigkeit zu Grunde gehen, ist es doch recht, lasst doch die Selektion einfach zu. Ihr seid doch auf der richtigen Seite. Gescheite Leute wissen wo sie ihre Bücher herbekommen.
    Lasst sie nur weiter an ihrem Untergang arbeiten, wenn sie untergegangen sind, gehört die Welt uns.
    Und bei den Dummen Leuten wären solche Bücher wie Perlen für die Säue, vergoldete Perlen…

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  5. Leider ist es so, daß der Schlafmichel sich erst reget, wenn schon alles den Bach runter gegangen ist. Mir ist es einfach unverständlich, wie borniert und ignorant die Allmänner im allgemeinen sind. Es scheint ihnen ja noch viel zu gut gehen, doch das dicke Ende kommt wie das Vater unser auf Erden auf uns zu, da beißt die Maus keinen Faden ab und dann ist heulen und Zähneklappern angesagt. Wer Schlau ist und es kann, macht sich vom Acker, so wie wir es getan haben und mehr als zufrieden sind. Die anderen, die noch knechten müssen haben aber die Möglichkeit sich den öffentlichen Sicherungssystemen zu verweigern, und so wenig Geld wie möglich zur staatlichen Abfischung im Namen der “Solidarität” preis zu geben, Steuern und Abgaben also zu vermeiden und sich politisch oder journalistisch zu Gunsten von Bewegungen zu engagieren, die Druck auf diese Mißentwicklungen genannter Art und Weise ausüben. Das sind Möglichkeiten, die man Nutzen sollte und sich nicht tatenlos all dem Treiben auszusetzen, sondern persönlich aktiv werden, nur dies kann eine Änderung herbeiführen. Je mehr daran teilnehmen, desto schneller bricht das bunte Kartenhaus in Berlin in sich zusammen.

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  6. Das kennen wir doch alles schon längst. Einst hieß es nur: “Kauft nicht bei den Juden”. Später hat man sie dann massenweise ermordet. Heute heißt es ´kauft nicht bei den rechten Verlagen´. Und später?

    Diese scheinheiligen Typen der Zensur geben sich als noble Verlage und Veranstalter aus, sind aber die Vorreiter staatlicher Zensur und der dazugehörigen schmierig-faschistischen Gossenpolitik von überwiegend Ungelernten, Studienabbrechern, Berufsfremden und kurzsichtigen, verblendenden Ideologen.

    An der Seite dieser Zensurknechte stehen linke Schlägertruppen bereit wie die menschenverachtende “Hammerbande” aus Leipzig und die staatlich indirekt geförderten und die von der GRÜNEN Renate Künast per Bundeshaushalt direkt zu finanzierende Antifa-Straftäter, die rudelweise auf regierungskritische Menschen eindreschen.

    Die Politiker und Parteien der Ampelregierung sind die Urheber solcher fataler Zustände und gehören abgesetzt.

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  7. Ich war immer der Meinung, Freiheit von Kunst und Medien sei eine Errungenschaft der Demokratie. Das ist ein Irrtum. Auf der alten Brücke in Heidelberg von 1788 befindet sich eine Minervaskulptur von Konrad Linck. Zu Füßen der Göttin lagert Justitia. Ihre Waage wiegt nicht, weil die Schalen auf Gesetzbüchern liegen, der rechte Fuß ruht auf einem Geldsack, das Schwert ist zerbrochen (inzwischen gestohlen), und sie trägt keine Binde, sondern schaut zum Schloss. Ich frage mich, ob man heutzutage eine solche Figur vor dem Verfassungsgericht aufstellen könnte, oder schon wegen des Vorhabens in vielleicht jahrelang in Untersuchungshaft käme. Prokopios von Caesarea, der Hofgeschichtsschreiber von Justinian, des Erbauers der Hagia Sofia, war verärgert über ein ausbleibendes Honorar, und schrieb die Anekdota, ein Werk in dem er der Kaiserin Theodora sexuelle Ausschweifungen jeder Art vorwirft, z. B. dass sie es bei einem Gastmahl mit allen Personen getrieben und dazu bedauert habe, dass sie nur drei Leibesöffnungen habe. Außerdem habe sie Verkehr mit einem Dämon gehabt. Justinian warf er vor, ein Dämon in Menschengestalt zu sein. Man stelle sich vor, heutzutage würde jemand so über die Staatsführung schreiben. Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen schrieb während des Dreißigjährigen Kriegs “Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch”. Er nimmt sich eine radikale Kritik am Gesellschaftssystem heraus, wie das heutzutage nicht mehr möglich wäre aus zwei Gründen, weil sie nicht veröffentlich würde, und wenn, der Verfasser als rechtsextremer Verfassungsfeind juristisch verfolgt würde.

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  8. Es gibt also tatsächlich noch neue Bücher in den MSM-Verlagen ? Fällt uns gar nicht mehr so richtig auf. Wir haben aufgehört Bücher bei MSM-Buchhandlungen zu kaufen als im letzten gekauften Buch die “politische Korrektheit” den Bogen überspannt hat. Den Mist können sich die linksgrünen selbst durchlesen. Man muß ja auch sagen das es kaum noch Buchhandlungen gibt die den Namen verdienen. Die meisten dieser sogenannten Buchhandlungen haben ja auch kein Personal mehr was über Bücher mehr weiß als das es 2 Deckel und einige Seiten bedruckter Blätter hat. Vor kurzem waren wir zu Besuch im Ruhrgebiet. In 2 Städten kannte ich früher 3 richtige Buchhandlungen. Keine mehr da. Dafür kenne ich jetzt eine Buchhandlung mit Dependance in Potsdam die ich mir einmal angeschaut habe und dann fluchtartig verlassen habe. Linksgrüner Schwachsinn im Bestand. Nun, wir sind älter und haben, Gott sei Dank, genügend Literatur im Regal stehen. Zur Zeit lese ich gerade ein Buch was in den 70er Jahren neu aufgelegt wurde und schöne Kurzgeschichten enthält. Die sind absolut auf dem Index und vermutlich schon für die Bücherverbrennung vorgesehen.

    Übrigens war die Frankfurter Buchmesse früher schon eine elitäre Versammlung der politisch “Korrekten”, damals allerdings noch nicht so auffällig. Aber mal genau betrachtet, wen interessiert denn noch die Messe ?

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  9. @FJS 6. August 2023 Beim 23:03
    “Nun, wir sind älter und haben, Gott sei Dank, genügend Literatur im Regal stehen.”

    Schließe mich Ihnen an – auch ich habe so viel Literatur der vergangenen Jahrzehnte, die es wert sind, erneut gelesen zu werden – die sind es, die Menschen bilden und Lesevergnügen schaffen.
    Heutzutage kaufe ich keine Bücher mehr, denn das, was auf den Markt kommt, ist meist literarischer Krampf. Auch die Preisvergebung beispielsweise der Ingeborg-Bachmann-Preis ist wirklich Perlen vor die Säue geworfen. Es fehlen gute Schriftsteller, Autoren in diesen Zeiten, die meisten sind auch nur mainstream-versifft, und: die meisten können heutzutage überhaupt nicht schreiben… Literarisch unterirdisch.
    Dichter, Denker, Schriftsteller -weltweit!- der vergangenen Jahrzehnte, gar Jahrhunderte mittlerweile, diese klugen, geistreichen Köpfe fehlen lange schon. Der Begriff Literatur gehört abgeschafft wie die Buchmessen.