Zukünftig gilt: Wer gerne wandert, ist ein „Neonazi“

Toxische Wanderlust (Symbolbild:Pixabay)

Seit Nancy Faeser, ihres Zeichens Innenministerin der Ampelkoalition, die Zügel im Geiste ihrer persönlichen Passion – des „Kampfs gegen Rechts” – langsam, aber stetig anzieht, sehen sich ihre journalistischen Hofschranzen konsequenterweise genötigt, mit aufzuspringen und ihren eigenen Sermon zu diesem Thema abzusondern. Der überall grassierende Rechtsextremismus sei nach wie vor die größte Gefahr für unser Land, heißt es überall im bunten Blätterwald. Also muss er auch überall anzutreffen sein.

Wo, das zeigt uns die vor langer Zeit einmal von Helmut Schmidt mitherausgegebene Postille „Die Zeit“. Der geneigte Leser staunte diese Woche nicht schlecht über einen darin veröffentlichten Beitrag, in dem nun sogar das Wandern in eine negative Verbindung mit den Begriffen Heimat, Natur und Sport gebracht wird – natürlich, um selbige dann prompt dem gefährlichen Geist des „Neonazimus” zuzuordnen:

(Screenshot:Twitter)

Tenor hier: Weil irgendwo, irgendwann, irgendwie auch „Nazis“ wandern, ist der gesamte Sport toxisch. Das ist in der Tat ein starkes Stück; und doch passt diese ebenso haltlose wie niederträchtige Konnotation natürlich perfekt zum aktuellen Zeitgeist, wo ein Phantom-Rechtsextremismus, der kaum irgendwo offen anzutreffen ist, hinter allem und jedem vermutet werden muss, was noch irgendwie für Normalität, Tradition und Heimatverbundenheit steht. Seit der Faeser’schen Abwertung des Heimatbegriffes heißt es nun sinnbildlich „Feuer frei!” für alle Bestrebungen, der nichtlinken Deutschen liebste Hobbys und Freizeitaktivitäten zu verdammen, sofern diese nicht explizit dem grünlinkswoken Zeitgeist entsprechen oder anderweitig von der Obrigkeit abgesegnet bzw. für unbedenklich erklärt wurden.

Noch vor wenigen Jahren wären derlei niederträchtige Vorgehensweisen von Regierung und Medien absolut undenkbar gewesen. Heute definiert jedoch jede Behauptung das angebliche Sein. Der ontologische Zustand einer ganzen Republik wird fortan von Antifa-affinen Subjekten definiert bzw. entsprechend reklamiert, die dank ausgeklügelten Parteienproporzes an den Schaltstellen der Macht sitzen. Die Entnazifizierung ist gemäß der Doktrin aus den Ministerien und Amtsstuben auch nach über drei Nachfolgegenerationen wohl immer noch nicht abgeschlossen. Aufwand und Ambition, mit der nun, knapp 6 Monate nach dem Start der Ampelkoalition, Zeit, Geld und Manpower in derlei Projekte investiert werden, machen sprachlos. Man könnte meinen, dass dieses Land tatsächlich keine anderen Probleme mehr hat.

Kein Richtiges im Falschen: Heimat und Naturverbundenheit werden abgewertet

Wandern als „rechts“ – worin liegt eine solche perfide Zuschreibung begründet? Der Naturbursche als Feindbild? Bekanntermaßen zeigen viele regierungsnahe NGOs und auch etablierte Parteien ein starkes Interesse daran, jede noch so unbedeutende Alltagsaktivität der „rechten” Seite über alle Maßen zu skandalisieren und zu kriminalisieren. Diese einseitige Verzerrung der Wirklichkeit treibt dann solche Blüten. Der Rest ist Propaganda. Linksextreme Gewalt, aber auch organisierte Kriminalität aus dem Clan-Milieu, Islamismus, oder Ausländerkriminalität generell, interessieren in Regierungskreisen scheinbar niemanden mehr.

Stattdessen: Das immergleiche Mantra vom schwelenden Rechtsextremismus (nebst weiteren kontaminierten Begrifflichkeiten, die man nicht mehr aussprechen darf). Hier ist mittlerweile jede Beurteilung ausschließlich von der Geisteshaltung geprägt, der auch Faeser nachhängt. Und so kommen auf die schwarzbraune Liste der No-Go’s eben auch Freizeitgestaltungen hinzu, die nichts weiter tun, als sich an alten Werten, Sitten und Traditionen orientieren und schon deshalb strikt abgelehnt und bekämpft werden.

Bedrohliche Züge

Dieser geradezu fanatische Eifer des linken Establishments , auch in Person diverser Ampel-Politiker, nimmt allmählich bedrohliche Züge an. Ein umfangreicher Artikel in der „Neuen Zürcher Zeitung“ beleuchtete kürzlich das ganze Gebaren aus neutraler Schweizer Sicht. Hier werden journalistische Prinzipien verraten.

Zum Abschluss sei hier noch aus der „Welt” über Faesers politische Gesinnung und ihre Kampfgenossen zitiert, die erklärt, woher der Wind dieser schleichenden Zersetzung von bürgerlicher Normalität weht (die Leserkommentare darunter, siehe Link, waren übrigens aussagekräftiger als der gesamte Artikel):  „Erst seit wenigen Wochen ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin. Jetzt wurde bekannt, dass sie 2021 einen Gastbeitrag für die ‚Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten‘ schrieb. Der VVN-BdA wird vom bayerischen Verfassungsschutz als ‚die größte linksextremistisch beeinflusste Organisation im Bereich des Antifaschismus‘ eingestuft. CDU-Innenexperte Christoph de Vries sagte ‚Bild‘: ‚Wie sollen sich die Mitarbeiter der Verfassungsschutzämter fühlen, deren Auftrag die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist, wenn ihre oberste Dienstherrin mit Verfassungsfeinden auf Tuchfühlung geht?‘ De Vries meint weiter: ‚Die SPD ist auf dem linken Auge weitgehend blind.‘

20 Kommentare

  1. Frau Faeser ist eine Belastung für die Demokratie und eine Gefahr für den inneren Frieden. Sie hätte zur Bundesinnenministerin ernannt werden dürfen. Höchste Zeit, dass dieser grobe Fehler korrigiert wird.

  2. Wer zu seinem Heimatverein am Wochenende spaziert ist ein Rechter, egal welche SPortal. Noch schlimmer sind die Rechtsextremen Gemeinden, die in ihrem Ort einem Heimatverein dulden und wenn es geht noch fördern und erst die Heimatstuben woch Rechtes Gedankengut und Gegenstände aufbewahrt werden alt Kinderwagen, waschpulver von Henkel oder ein Lanzbulldog. Damit könnten Nazis den Acker ungepflegt haben um die braune Saat zu bestellen. Hallo ihr da im Harz, auf dem Rennsteig und in den Alpen, sofort alle Wanderwege umgrubbern und überall Kontrollposten, daß ja kein Nazi durchschlüpft. Was ist mit Brockenbenno der mit 90 jeden Tag zum Brocken hoch wandert, äh voll rass alles Rechte. Gut möglich, daß der Schmierfing von Zeit online, nur mit der rechten Hand und rechten Hirnhälfte diesen Artikel verfasst hat. Das Linke Hälfte wie bei Genossin F. Nur an Arschpocken denkt.

  3. Eine Bedrohung sind die echten Neonazis, identisch mit den Energiegefährdern und Coronanazis. Ich fühle mich diesem Land, nur diesem Land, verbunden und das wird auch so bleiben.

  4. Das Gegenteil ist richtig: Würde man alle verpflichten, mindestens einmal in der Woche eine richtige Wanderung (>10km) zu machen, besser noch eine Bergwanderung (>500 Höhenmeter) hätten wir eine wesentlich friedlichere Gesellschaft. Ich bin Wanderer in DACH seit 30 Jahren und weiß, wovon ich spreche.

  5. Ich halte es für möglich, die Linksgrünen in ihrem antideutschen Selbsthass dazu zu bringen, sich selbst umzubringen. Wenn das geschafft ist, ist die Welt wieder in Ordnung und es regiert wieder Vernunft und Normalität. Linksgrüne sind geisteskrank, dies bekommt man auch durch die Systemmedien jeden Tag eindrucksvoll neu bestätigt.

  6. Die Psychopathen-Elite muß ihre schlechten Absichten immer
    hinter dem Guten verbergen. Je ehrbarer die Fassade erscheint,
    desto wilder können sie es dahinter treiben. Daher hat der
    Teufel auch viele Namen und Gesichter.

    Der nationale Sozialismus mit seiner Herrenrasse, seinen
    atheistischen Darwinismus, seiner Rassenlehre, Rassenhygiene
    und der daraus entstehenden Auslese zum Übermenschen, dem Arier.
    Genauso auch der internationale Sozialismus mit der Schaffung
    des neuen Menschen. In dem das System nicht für den Menschen
    gemacht wurde, sondern der Mensch wird für das System erst neu
    geschaffen. Der Sozialismus war immer schon lebensfeindlich, egal
    in welcher Ausprägung. Alles darin ist Herrschaft, ein Wolf im
    Schafspelz!

    Der Teufel kann aber auch scheinheilig sein oder zeigt sich als
    Patriot, mit dem Banner der Freiheit, von Frieden oder Gerechtigkeit.
    Daher sollte man nicht einfältig sein, den Blick in jede Richtung
    wenden.

    • Ja, ich erkenne das Prinzip des „Antichristen“ auch immer deutlicher und das als Atheist, zumindest aus kirchlicher Sicht…

  7. Hahahihi, ist doch klasse unsere Innenministerin. Wenn das so weitergeht, sind in einem Jahr alle Biodeutsche rechtsextrem, dann sind wir vorläufig die Mehrheit 🙂
    Seltsam nur, dass sich das nicht in den Wahlen zeigt. Also doch Manipulation?

  8. Logik ist auf unfugswatch leider wenig zu finden. „Neinazis wandern gerne.“ Bedeutet nicht das gleiche wie “ Wer wandert ist ein Neonazi.“ Einfaches Beispiel: wenn es regnet wird die Straße nass aber wenn due Straße nass ist hat es nicht unbedingt geregnet. Vielleicht hat jemand Wasser ausgekippt oder ein Tank ist ausgelaufen.

    • Das haben Sie durchaus richtig erkannt, nur wo liegt hier die „Logik“ etwas derart belangloses als Artikel ausgerechnet in der „Zeit“ zu thematisieren?
      Der Versuch der unterschwelligen Propaganda ist hier die schäbige Essenz der Logik, oder wie definieren Sie Logik?

  9. Was hat Nationalsozialismus mit „rechts“ oder „rechtsextrem“ zu tun? Nationalsozialismus ist links. Er hat mit Sozialismus nicht nur DAS linke Hauptmerkmal schlechthin, führende Nationalsozialisten sahen es ebenso. Zitat Goebbels:

    „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Wir verachten das rechte Besitzbürgertum.“

  10. Wir wandern gerne und viel, weil es für den Körper und Geist sehr gesund ist.
    Sind auch im Alpenverein Mitglieder.
    Na dann, dann sind wir Vielwanderer sehr gerne „Natschi“.
    Im Gegenzug dazu, sind nicht Spaziergänger, nicht Wanderer ein linker
    Abschaum, der terminiert werden muss?

  11. Ich wandere mit meinem Deutschen Pinscher. Ausserdem bin ich Imker und arbeite mit Deutsch-Normal-Mass. Also mehr Nahzieh als ich geht garnicht!

  12. Ernsthaft, auch ohne „kritische Färbung“, wenn man sich so manchen Newsticker der MsM durchsieht, schlägt es einem unmissverständlich ins Gesicht das wir in einem Irrenhaus leben und dass das geistige Niveau der Leser offenbar auch von den ersichtlich untalentierten Autoren fest einkalkuliert wird.
    Kurz gesagt, ich informiere mich nur noch sporadisch bei den öffentlich rechtlichen, nicht einmal weil dort nicht meine „Gesinnung“ vertreten wird, sondern weil da nur noch belangloser Müll zu lesen ist, wie z.b. das „Neonazis“ gerne wandern, wie eben zig andere Millionen in Deutschland auch, sogar die Propaganda ist lächerlich billig.

  13. @VOX: Richtig. Man sollte Goebbels, Hitler, Rosenberg etc. auch einfach mal lesen, statt nur darüber zu lesen.

  14. Gibt ja auch noch andere Artikel.

    Macht euch nen Spass und hängt das an Wanderwegen auf*g*

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