Sonntag, 23. Juni 2024
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Aberglaube als Grundlage bundesbehördlichen Handelns

Aberglaube als Grundlage bundesbehördlichen Handelns

Aberglaube als beherrschendes Prinzip der deutschen Politik? (Symbolbild:Imago)

Unlogisches, okkultes und abergläubisches Verhalten ist nicht nur ein Phänomen im Bereich des postulierten menschengemachten globalen Klimawandels. Es begegnet uns auch in anderen Themenfeldern. Zur Erinnerung, Kenntnisnahme und Selbstanalyse sei etwa auf folgenden Fun-Fact verwiesen: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hatte 2019 unter Führung des nach wie vor amtierenden Hubertus Heil aus Aberglauben entschieden, dass es keine Neufassung des Sozialgesetzbuches mit der Nummer 13 geben werde, und stattdessen auf 12 gleich die Nummer 14 folgen solle. So war es dann auch: In Deutschland wurde gemäß Aberglauben nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch am 12. Dezember 2019 das Vierzehnte Sozialgesetzbuch erlassen.

Auf der Seite des christlichen Medienmagazins “PRO” ist am 19. Januar 2019 dazu folgendes zur Begründung zu lesen: “Das neue geplante Sozialgesetzbuch (SGB), das das Soziale Entschädigungsrecht neu regelt, wird statt der Nummer 13 die Nummer 14 erhalten. Der Chronologie folgend, müsste es eigentlich SGB XIII heißen. Doch Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) will diese ‘Unglückszahl’ vermeiden. Gegenüber Bild erklärte er: ‘Ich bin kein abergläubischer Mensch und habe auch keine Angst vor Zahlen. Ich bin gläubiger Christ. Aber in diesem Fall geht es um ein Opferentschädigungsgesetz für Opfer von Gewalttaten.’ Einige Opferverbände hätten darauf hingewiesen, dass es Betroffene gebe, die bei dieser Zahl ein ungutes Gefühl hätten. ‘Ich finde, wir Politiker brechen uns nichts ab, wenn wir auf solche Empfindungen Rücksicht nehmen’, sagte Heil.

Weder Belege noch Grundlagen

Und weiter schrieb “PRO” damals: “Für den Politiker ist das kein Aufreger. Auch bei der Bahn oder bei Fluglinien gebe es keine Plätze oder Reihen mit der Nummer 13. Zudem fahre man in Hotels oft von der 12. direkt in die 14. Etage. ‘Es ist eine Frage von Sensibilität. Bei den durchnummerierten Sozialgesetzbüchern verstehen ja ohnehin nur noch Experten, welches SGB für welche Themen steht…‘”. Zum weiteren Verständnis und zur Bewertung der Situation empfiehlt sich auch die nachfolgende (An-)Frage zur Vermeidung der Zahl 13 auf “FragdenStaat.de”: „Sehr geehrte Damen und Herren, laut Medienberichten soll die eigentlich anstehende Benennung SGB XIII übersprungen werden und mit SGB XIV fortgeführt werden. Als Begründung wird angeführt, dass die Zahl 13 (XIII) eine ‘Unglückszahl’ sei und es ‘mehrere Argumente, auch vonseiten der Betroffenenverbände’ gegeben hätte. Bitte senden Sie mir folgendes zu: – Ihre Belege, dass die Zahl ’13’ signifikant mit erhöhten Unglücksfällen in Verbindung gebracht werden kann… Die Argumente und Begründungen der Betroffenenverbände und anderer Beteiligten zu diesem Thema…. Pläne zur Bekämpfung der ‘Triskaidekaphobie’ in Ihrem Ministerium.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales antwortete, wenn auch erst nach wiederholter Erinnerung des Fragestellers, wie folgt: „Das BMAS verfügt weder über Belege und Grundlagen, dass die Zahl 13 signifikant mit erhöhten Unglücksfällen in Verbindung gebracht werden kann. Noch gab es oder gibt es Pläne des BMAS zur Bekämpfung der ‘Triskaidekaphobie’, der krankhaften Angst vor der Zahl 13, und folglich auch keine amtlichen Informationen über entsprechende Pläne. Eine Liste von Opferverbänden, die sich in Gesprächen gegen die Verwendung der Zahl ’13’ ausgesprochen haben, liegt ebenfalls nicht als amtlich vorhandene Information vor. Mit freundlichen Grüßen.

“Triskaidekaphobie” als Phänomen

Stellen wir noch einmal beide Aussagen gegenüber. Der Minister Hubertus Heil sagt also: „Ich bin kein abergläubischer Mensch und habe auch keine Angst vor Zahlen. Ich bin gläubiger Christ. Aber in diesem Fall geht es um ein Opferentschädigungsgesetz für Opfer von Gewalttaten.“ Und auf den Hinweis einiger Opferverbände, die anmerkten, dass es Betroffene gebe, die bei dieser Zahl ein ungutes Gefühl hätten, entgegnet er: „Ich finde, wir Politiker brechen uns nichts ab, wenn wir auf solche Empfindungen Rücksicht nehmen… „Es ist eine Frage von Sensibilität.

Sein eigenes Ministerium hingegen räumt ein, dass es weder über Belege noch Grundlagen verfüge, denen zufolge die Zahl 13 signifikant mit erhöhten Unglücksfällen in Verbindung gebracht werden könne, noch habe es Pläne des BMAS gegeben oder gäbe aktuell welche zur Bekämpfung der  krankhaften Angst vor der Zahl 13. Folglich lägen auch keine amtlichen Informationen über entsprechende Pläne vor. Nochmals wörtlich: “Eine Liste von Opferverbänden, die sich in Gesprächen gegen die Verwendung der Zahl ’13’ ausgesprochen haben, liegt ebenfalls nicht als amtlich vorhandene Information vor.Auf Wikipedia finden sich zum Stichwort “Triskaidekaphobie” einige interessante (Praxis-)Beispiele für Alltagsauswirkungen dieses Volksaberglaubens.

Verheerendes Signal für Angstgestörte

Hubertus Heil respektive das Bundesministerium für Arbeit und Soziales besitzt nach eigenen Aussagen also keine Belege und Grundlagen, dass die Zahl 13 signifikant mit erhöhten Unglücksfällen in Verbindung gebracht werden kann, er kann auch nichts zu Anzahl und Bedeutung der “Opferverbände” sagen – aber er nimmt “Rücksicht auf Empfindungen“. Das bedeutet, dass Hubertus Heil semantisch-suggestiv, ohne jegliche Faktengrundlage, lediglich aufgrund eines “ungutes Gefühls” eine unlogische Entscheidung traf. Der Staat hat hier also – auf reinem Aberglauben basierend – Logik und Rationalität ausgeblendet – mit der „Begründung“, dass auch andere nicht staatliche, unter anderem privatwirtschaftliche Unternehmen so agier(t)en. Dies lässt aus psychologischer Sicht die Schlussfolgerung zu, dass die irrationale Angst vor der Zahl 13 von Hubertus Heil und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestätigt und gefördert wird – ein verheerendes Signal für die Angstgestörten.

Manch einem mag der hier praktizierte “bundesbehördliche Aberglaube” unwichtig erscheinen. Doch dem ist keineswegs so. Denn an diesem Detail lässt sich nachweisen, dass die Irrationalität in der Politik verbreiteter ist, als gemeinhin angenommen, und wir von abergläubigen Ideologen regiert wurden und werden. Unter diesem Aspekt erscheinen dann auch die verheerenden sonstigen Entscheidungen der Politik – Corona-Maßnahmen, Corona-Impfempfehlungen und teilweisen Impfzwang mit einer Vielzahl von schwer Geschädigten und Impftoten (Stichwort Turbokrebs, diverse lebensbedrohliche Herzerkrankungen), gekaufter Mediziner und Virologen, das Agieren der Bundesbehörde RKI, die übrigens als Forschungseinrichtung des öffentlichen Gesundheitswesens bereits den Nazis diente – in einem  anderen Licht.

“Barer Unsinn”

Auch die fortdauernde Klimahysterie der Gläubigen, die nun einen “Klimanotstand” beschwört, lässt erahnen, was noch an irrational gemeingefährlichen bundesbehördlichen Vorgaben und Gesetzen auf uns zukommen dürfte.

In weiser Voraussicht bietet es sich da an, Theodor Fontane (leicht abgewandelt) zu zitieren: “Wir stecken bereits tief im Schnee, das Sensationelle gilt und nur einem strömt die Menge noch begeisterter zu, dem baren Unsinn.” Auch Gustave Le Bon, sofern sich Leser noch nicht in einem moderaten Zustand des funktionalen Analphabetismus befinden, lässt mit seinem Meisterwerk “Psychologie der Massen” grüßen. Und der Psychologe Salomon Asch schrieb auf Grundlage seiner Versuche: “Für die meisten Menschen hat die Anpassung an das, was andere sagen und tun – egal wie objektiv falsch oder absurd es ist – Vorrang vor der Anpassung an die Realität und der Entdeckung der Wahrheit.

14 Responses

  1. @ABERGLAUBE ALS GRUNDLAGE BUNDESBEHÖRDLICHEN HANDELNS
    nein – eher nicht. Grundlage des bundesbehördlichen Handelns sind die Wünsche der Besatzer – mitgeteilt über WEF und Transatlantiker – die Behörden müssen nur Entschuldigungen finden für ihre Befehle – und diese ziehen sie das aus dem noch teilweise akzeptierten Aberglauben, unterstützt von den Relotius-Medien !
    Da sind die Behörden wie die Justiz – diese muß auch feststehende und vorgegebene Urteile mit “gesetzlichen” Mitteln begründen! Dazu werden Fakten auch gerne ignoriert oder bewußt fehlinterpretiert !

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  2. Sich Christ nennen und Christ sein ist ein himmelweiter Unterschied – siehe Heil.
    Wer wirklich glaubt ist nicht abergläubisch und unterstützt dies auch auf keine Weise!

  3. Wir alle haben das dreizehnte Lebensjahr erfolgreich bewältigt. Das Schicksal hatte ein ganzes Jahr lang Zeit, uns übel mitzuspielen. Ich habe mein dreizehntes Lebensjahr ohne ungewöhnliche Probleme gemeistert. Die meisten anderen vermutlich auch.

  4. Das System wird bald kippen und es wird ein Dominosteineeffekt entstehen !

    Warten wir die nächsten Ostland-Wahlen ab.
    Dort werden die Wähler und die AfD Zeichen zur Säuberung setzen !

  5. Wir haben am 13ten geheiratet und sind nunmehr seit fast 33 Jahren ein Paar. Für uns war die 13 also eine Glückszahl, wie sich schon öfter gezeigt hat, oder einfach eine ganz normale Zahl.
    Aber heute bleibe ich zu Hause, ist mir doch beim Semmel holen eine schwarze Katze über den Weg gelaufen. Von links nach rechts!!!! 😂

  6. ich kann diesem ganzen Abergläubigen Quatsch nichts abgewinnen. Bin an einem 13. geboren und das auch noch Freitags