Ampelauftakt: Mit den Clowns kommen die Tränen

Ein Grüner auf PR-Geisterfahrt (Foto:Imago)

Dass neun der 16 Figuren, die sich in Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Ernennungsurkunden abholten und fortan die Bundesregierung bilden werden, bei ihrer Vereidigungsformel in bester kulturmarxistischer Tradition den Gottesbezug wegließen, kann immerhin konsequent genannt werden: Es passt wie die Faust aufs Auge zu einer gottlosen Politik, die dogmatische Lehrgebäude und Weltanschauungen zu „Pandemien“ (vormals: Erkältungswellen) und „Klimakatastrophen“ (vormals: Wetterphänomenen) in den Rang von profanen Ersatzreligionen erhebt, die mit eigenen liturgischen und rituellen Verhaltensvorschriften, Buß- und Ablassregeln eine neue Frömmigkeit etablieren.

Überflüssig zu erwähnen, dass dies dieselben Politiker (einschließlich des neuen Kanzlers) sind, die begeistert jubilieren, wenn deutsche Städte fortan mit öffentlichen Muezzin-Gebetsrufen („Es gibt nur einen Gott und Mohammed ist sein Prophet”; „Ihr dürft keinen anderen Gott anbeten außer Allah” uvm.) toleranzbeschallt werden. Heuchelei ist der rotgrüne Faden, der sich durch dieses neue Bundeskabinett zieht.

Da ist der künftige Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, der in einer erbrechenswürdigen PR-Inszenierung mit dem Fahrrad zur Vereidigung strampelte, vorbei am Korso der Oberklasse-Luxusdienstkarossen seiner ministeriellen Klimamitstreiter – wie ein Waschlappen-Weber auf dem Weg zum Eine-Welt-Laden oder zum Wickelkreis für den sexuell noch nicht festgelegten Nachwuchs. Im Netz wird der für seine bürgernahe Eloquenz („halten Sie die Fresse!”) berühmte „anatolische Schwabe“ dafür jedenfalls frenetisch abgefeiert – sogar von ausländischen Kommentatoren. Schon kürt ihn die verzückte Blase – etwa sein Fanclub bei der „Süddeutschen“ – zum „Traffic Cem„.

Erbrechenswürdige PR-Inszenierung

Da ist Klima-Minister Robert Habeck, der für ein byzantinisches „Spiegel“- Rührstück gemeinsam mit Fanboy und Hofberichterstatter Markus Feldenkirchen auf der Rückbank einer klimatisierten Edellimousine ein fragwürdiges Understatement zelebrieren darf – und im Safe Space dieser journalistischen Wohlfühlzone, unbeleckt von jeglicher Kritik, tiefe Einblicke in sein Privatleben gewährt: Morgens frisst er – da keine frische Milch zur Hand – „Müsli mit Wasser, ohne Scheiß“ (frisst er es ansonsten mit Scheiße?), die ungebügelte Wäsche modert im Flur vor sich hin, und tagelang hat er keinen Abwasch mehr gemacht. Wir lernen: Deutschlands neuer Vizekanzler ist ein Vollmessi, wenn nicht -assi. Aber Hauptsache, es menschelt.

Und da ist natürlich Karl Lauterbach, hauptberuflicher Talkshowgast und Studien-Querleser mit lockerem Daumen am Twitterbutton, der – quasi als Nebenjob – fortan noch das Bundesgesundheitsministerium leitet. Sicher schafft er das mit links – es ist ja bloß das mächtigste und wichtigste Ressort in einer vorgeblichen historischen Gesundheitskrise. Seine ersten Verlautbarungen – drei Impfungen für jeden wegen Omikron, weitere Verschärfungen und Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten – machen deutlich: Er hält, was er verspricht.

Vollständig ist diese Aufzählung des Horrors, den die neue Scholz-Truppe inkorporiert, damit längst nicht. Aber, keine Frage: Wir sind in den besten Händen. Den allerbesten.

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4 Kommentare

  1. Es ist makaber, aber den bis zum heutigen Tage Verstorbenen ist damit erspart geblieben, den Politclowns in Berlin, die sich zu allem Überfluss auch noch als VOLKSVERTRETER bezeichnen, bei der endgültigen Zerstörung der Deutschen Wirtschaft und Kultur zuschauen zu müssen. Was MERKEL nicht mehr geschafft hat, wird von den AMPEL-Männchen und -Weibchen erledigt. Wenn man sieht, wer mit welchem Amt beschenkt wurde, ohne auch nur minimale Kenntnisse zu besitzen, die für eine solche verantwortungsvolle Aufgabe notwendig wären, kann man ermessen, was auf das Deutsche Volk zukommt.

  2. Kein Mitleid mit den Deutschen! Die wollen das, die verdienen das. Wen man so blöd ist, bleibt einem eigentlich nur noch der Untergang.

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