Montag, 22. April 2024
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Blaue und rosa Torten zur Einschulung: Berliner Zeitung wittert “Sexismus”

Blaue und rosa Torten zur Einschulung: Berliner Zeitung wittert “Sexismus”

Vielfalt, Vielfalt über alles, über alles in der Welt: Auch in der Backauslage (Symbolbild:Pixabay)

Deutschland im Allgemeinen und Berlin im Besonderen ersticken in existenziellen Problemen, über die es sich wahrlich zu berichten lohnte. Weil jedoch die Realitätsverweigerung in dieser Hauptstadt (und nicht nur dort) ungebrochen anhält und Politik wie Medien alle Kraft der Zerstörung von Normalempfinden, Menschennatürlichkeit, Traditionen und gesundem Menschenverstand widmen, wird die Öffentlichkeit stattdessen pausenlos mit kulturmarxistischen Anmaßungen, schwachsinnigen Schuldzuweisungen und Gesinnungsterror getriggert. Das zeigt aktuell ein hanebüchener Beitrag der – ansonsten eigentlich noch vergleichsweise rational tickenden – “Berliner Zeitung” (nachfolgend “BZ” abgekürzt, bitte jedoch nicht zu verwechseln mit der “B.Z.”): Deren „Stilredakteur“ Manuel Almeida Vergara glaubt einem schier unfassbaren Skandal von Sexismus auf der Spur zu sein.

Der woke Herr Schreiberling hält es ernsthaft für angezeigt, sich über die Tortenauswahl zu echauffieren, die das traditionsreiche Delikatessengeschäft Feinkost Lindner anlässlich der Einschulung von Berliner Schulkindern im September anbietet: Weil dieses wie eh und je – und von vielen Eltern nach wie vor so gewünscht – kunstvolle Backwerke mit blauem Tortenguss für Jungen und rosafarbenem für Mädchen im Schaufenster dekoriert und online anbietet (wobei es sich natürlich nur um Vorschläge handelt, da selbstverständlich auch hier Torten nach Kundenwunsch konfektioniert werden!), wittert Vergara einen Verrat an der Vielfalts-Doktrin – und übelsten, ewiggestrigen Sexismus.

So berichtete die “Berliner Zeitung” über den schockierenden Tortenskandal (Screenshot:BZ)

So sei die Haarfarbe der auf den Tortenmustern aufgebrachten Zuckerguss-Kinderporträts “nur zwischen Blond oder Braun wählbar”, wie Vergaras knallharte und todesmutige Investigativrecherche auf der Webseite des Geschäfts ergab. Schlimmer noch: Auf dem rosafarbenen Backwerk sei ein brünettes Mädchen mit Zöpfen, auf der hellblauen Torte ein blonder Junge mit Mittelscheitel und Segelohren abgebildet. „Ob sich das auch vielfältig umdekorieren ließe? Unklar“, urteilt der BZ-Redakteur im Protokollstil. Ein klarer Fall für den Verfassungsschutz?

Auch die Geschlechter der Kinder ließen sich nicht “variieren”, meckert Vergara. „Wäre es in einer Stadt, in der fast 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Migrationsgeschichte haben, nicht angebracht, zumindest auch schwarze Haare anzubieten? Und wie sieht es mit anderen Hauttönen aus? Gibt’s das Fondant-Gesicht nur hell – oder darf’s auch etwas dunkler sein?“, fragt er im Tenor tiefster Entrüstung, die keineswegs gespielt ist. Zugunsten des Geschäfts will er zwar “annehmen”, dass derartige „Extrawünsche“ (die für ihn natürlich gar keine Extrawünsche, „sondern gelebte Realität“ sind) von dem Konditorbetrieb ebenfalls erfüllt würden; doch dass diese nicht in den Auswahlmustern vorkommen, ist ihm eine Story für die Hauptstadtpresse wert.

“Darf’s auch etwas dunkler sein?”

Leser, die noch halbwegs bei Trost sind, müssen sich hier unweigerlich fragen: Was will dieser “Stilredakteur” eigentlich? Soll jede Bäckerei, die zu Geburt, Einschulung, Kommunion oder Konfirmation, Abitur oder Hochzeit Torten anbietet, für jedes von 64 oder 180 oder 1001 verschiedenen “Geschlechtern” ein eigenes Muster in seiner Werbung präsentieren – gerne auch mit Fondant-Pimmel oder Marzipan-Vulva? Und wetten, dass sich selbst dann immer noch irgendjemand “diskriminiert” fühlt?

Dabei räumt Vergara selbst ein, dass es tatsächlich mehr Schulanfängerinnen gibt, die sich eine rosafarbene Torte wünschten – und umgekehrt mehr männliche ABC-Schützen, die eben auf blau stehen. Das sei auch „nicht weiter verwerflich“, so der BZ-Redakteur gnädig – „auch wenn hinter der vermeintlichen persönlichen Präferenz vor allem eine gesellschaftliche Konditionierung“ stehe. Deshalb wäre es doch “schön”, den „Kindern just zum Schulbeginn zu signalisieren, dass es noch viele weitere Möglichkeiten gibt; rosafarbene Jungs- und blaue Mädchen-Torten zum Beispiel, oder gleich welche mit ganz anderen Fondantfarben, gelbe oder grüne, Torten in Lila und Orange”, setzt sich das gruselige Geschwafel fort – nur um am Ende in dem Hinweis zu gipfeln, „dass Butter Lindner auch genderlose Einschulungs-Torten backt“. Na bitte, geht doch! Sonst noch irgendwelche Probleme, Herr Vergara? Am Ende dieses Elaborats bleibt der Leser ratlos zurück – und muss unweigerlich darüber sinnieren, was hier schlimmer ist: Dass ein erwachsener Mensch keine anderen Sorgen hat, als sich über das Geschlecht von Tortenfiguren zur Einschulung von Kindern zu mokieren – oder dass die „Berliner Zeitung“ ihren Lesern tatsächlich einen solchen Nonsens zumutet, der es vor 10 Jahren noch nicht einmal zum 1. April in eine deutsche Zeitung geschafft hätte.

18 Antworten

  1. Früher hätte man gesagt “Naja – Berlin eben…” —
    heutzutage könnte dieser Schreiberling seine Gülle in ganz GRÜN-WOKISTAN so ablassen…

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  2. Es handelt sich bei derlei „Kritik“ keinesfalls nur um schwachsinnige Absonderung von Wohlstandsverwahrlosung, sondern um einen der unzähligen knallharten Störversuch von Identitätsfindung unserer Kinder! Nur in ihrer Identität verunsicherte Individuen sind lenk- und umkrempelbar! Eine bösartige Ideologie von Menschensteuerung und -beherrschung steckt hinter all den Initiativen von Geschlechsleugnung, Transpropaganda und Pubertätsblockern – getarnt hinter vermeintlich guten Harmlosigkeiten wie Regenbogenfahnen und „Antidiskriminierung von sexueller Vielfalt“.

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  3. “Manuel Almeida Vergara”.
    Ich bin mehr als erstaunt, wie man mit einem so wohlkingenden Namen einen so seltsamen Artikel verfassen kann. Andererseits sind in Berlin noch Sommerferien und wohl auch ein Presse-Sommerloch, das gefüllt werden soll.

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  4. Meine Fresse!
    Begreifen diese links-grün-kommunistischen Schreiberlinge eigentlich NICHT, dass Schulkinder, und auch KITA-Kinder andere Sorgen, Nöte und Freuden haben als sich mit Sex, Genitalien und dem Treiben erwachsener Perverslinge zu beschäftigen?
    Das Kinder im Grundschulalter davon maßlos überfordert sind?
    Das sie das auch gar nicht wissen wollen, weil es ihnen (Komisch, oder?!) peinlich ist, sich damit befassen zu müssen?
    In diesem Alter erlebt man die Welt gerade bewusster, verändert sich und hat Spaß an Fantasie (unerotisch!!!) und Spiel. Ausserdem entwickelt man sich (Nein, nicht in diese Richtung, “verehrte” Queere!) zu einem Menschen mit Charaktereigenschaften und Urteilsvermögen, das möglichst lange von Indoktrination durch fehlgeleitete Erwachsene verschont bleiben muß!
    Die meisten Kinder verstehen das durchaus mit “rosa” und “blau”.
    Wesentlich besser, als wenn ihnen dann in frühster Kindheit Leute mit ner Pfauenfeder am Arsch vor dem Gesicht rumspringen und ihnen Bücher über Analsex anschaulich demonstrieren wollen!
    Abgesehen davon! Es gibt nur zwei Geschlechter. Und ein paar seltene Auswüchse der Natur. In der Natur. Alles andere, mit konstruiertem Bewustsein und dergleichen Blödsinn, ist lediglich der Hype einer “moralisch” besoffenen Wohlstandsgesellschaft, in der es anscheinend den Meisten so gut geht, dass sie sich solchen Schwachsinn ausdenken können! Aber, und das sei klar! Die Natur lässt sich nicht verarschen, die Physik ebensowenig. Dieses bekloppte “Lebensmodell” wird sich niemals durchsetzen!
    Da könnte man auch meinen, es würden irgendwann in Europa nur noch Elektromodelle fahren.
    Auch das wird sich in Luft auflösen. Und unzählige Milliarden wurden dann mal wieder mutwillig von Idioten in den Sand gesetzt. Weil Die von Geld leben, das sie nicht selbst erarbeiten müssen oder mussten.
    Wert schaffen nur 10% der Bevölkerung. Einer davon bin ich!

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    1. Gut gesprochen.
      Sie müssen nur eines bedenken. die verschwindend kleine Minderheit anders Natürlicher wird gesteuert und gepreßt von einer größeren Minderheit geschulter Linker Ideololügnern, finanziert vom Zionistisch-/ -freimaurerischen Großkapital mit versteckten Zielen. 😡🧑🏼‍🦯

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    2. Leute, laßt euch nicht verarschen. Diese schrillen Typen sind alles nur Trittbrettfahrer, so wie unser buntes Parlament. Es wird auf die vermeintliche Hypewelle aufgesprungen und so lange mit gesurft, wie der Trend anhält, danach setzt man die Perücke ab und ist wieder ein anderer. Das ist doch einfacher, als zu arbeiten, oder nicht. Die arbeitende Bevölkerung muß aufwachen.

  5. “Das zeigt aktuell ein hanebüchener Beitrag
    der – ansonsten eigentlich noch vergleichsweise rational tickenden – “Berliner Zeitung””

    Da muß der Autor eine andere BZ meinen, als jene Lügenpressepostille die ich kenne. 80 bis 90% Lügenpresseinhalte ist immer noch zu 100% belogen. Dafür muß ich nur die Seite von der BZ aufrufen, was normalerweise tunlichst vermeide, weil Lügenpresse. Da finden sich aktuell z.B. solch “geistig gesunde” Artikel, die so gar nicht, schon in der Überschrift, Lügenpresse schreien, von linker und NWO-Scheiße, bis geistig völlig verblödet. Suchen Sie sich einfach was raus:

    Gegen Funkwellen: Reichsbürger-Prinz hat verbotene Pyramide im Garten

    Trotz Ukraine-Krieg: Deutsche Brauereien liefern noch mehr Bier nach Russland

    Wo schmeckt Vegan am besten? In einer Berliner Mensa

    Verregneter Sommer? Das Wetter ist eine Baustelle!

    Letzte Generation: „Meine Sorge ist, dass sie ungewollt einen Rechtsruck produzieren“

    Kenternde Flüchtlingsboote? Leider eingepreist. Über die neueste Abschiebedebatte

    Queeres Jugendzentrum für den Regenbogenbezirk

  6. Entscheiden tut im Endeffekt der Kunde ! Wenn der keine Regenbogentorte will, bleibt die in der Auslage stehen ! Fertig !

  7. Muss doch keiner da kaufen. Ist das der einzige Konditor in Berlin? Wer ne Regenbogentorte will, kann ja mal woanders fragen. Ich bin sicher, dass es im woken Berlin Dutzende entsprechende Anbieter gibt. Aber wenn jemand der Meinung ist, blaue und rosa Torten anbieten zu wollen, ist das sein gutes Recht.
    Wer muss als nächstes dem Sexismus/Rassismus-Wahn weichen? Der Damenschneider? Oder vielleicht zur Abwechslung doch mal die Moschee, in der das Beten nur nach korrekter Geschlechtertrennung erfolgen darf?

  8. Erst einmal, wir alle leben in Deutschland, auch die Asylanten etc.!
    Und nicht in Amerika, Syrien, Afrika oder … – nein wir leben alle in Deutschland.
    In Deutschland sind Traditionen gewachsen, gibt es Sitten und Gebräuche. Wie auch in anderen Ländern und die sollten geachtet und nicht unbedingt nach Lust und Liebe angepasst werden!!! Vielleicht immer dann wenn wieder eine andere Nationalität hier einreist? Ich denke diese “Anpasserei” führt letztlich zu einem Achtungsverlust, gegenüber den Gastgebern, also der deutschen Gesellschaft, weil die Migranten schon mitbekommen wie leichtfertig, wir, respektive, Politiker und Medien, ihre, also unsere Traditionen aufgeben?!!!
    Diese Zugereisten, oder Migranten, würden es in ihren Ländern, ich denke einmal, keinesfalls tun!?
    Als meine Vorfahren aus den Sudeten vertrieben wurden waren sie auch Flüchtlinge, die sich über jede positive Regung in der angestammten, deutschen Bevölkerung freuten, um wieder sesshaft werden zu können.
    Was taten sie grundsätzlich? Sie baten um Hilfe, brachten sich ein und sie passten sich den Gegebenheiten an.
    Ähnlich bescheiden verhielten sich die meisten Ostdeutschen bei der Übernahme ins westliche Deutschland, obwohl ihnen langsam dämmerte, dass sie nicht als gleichberechtigt sondern als eine Form von Asylanten betrachtet wurden.
    Diese Herangehensweise und zwar die bescheidene, scheint für unsere Politiker und Medien, keine Rolle mehr zu spielen.
    Im Gegenteil, auf der Woken -, Gender-, Transformer oder sonstigen Welle – die vorrangig aus den USA kommen und sicher auch dahin passen, reitend trampeln sie quasi alles nieder, was einmal als deutsche Werte und Traditionen bezeichnet werden konnte – bis hinein ins Bundesaußenministerium, aus dem Bismarck verbannt wurde.
    Selbst der DDR kam in den 80-ern die Einsicht, dass die deutsche Kultur und Geschichte durchaus gepflegt werden und nicht, wie bisher getan, aus den Köpfen getilgt werden sollte.
    OK! Wenn jemand keine blaue oder rosa Torte möchte, dann sollte er eine neutrale nehmen , Kräuselhaare draufsetzen sowie Körperfarbe und Körperform gemäß seiner individuellen Wünsche anpassen lassen.
    Eigentlich kein Thema für Leute, die denken und ihren Mund aufmachen können!?
    Ja wie gesagt, aber für “überkandidelte” Politiker und Journalisten schon?!
    Sicher auch, um auf diese Weise Aufmerksamkeit zu erlangen oder ins Horn losgelassener Träumer zu blasen? Was für gewisse Utopisten, Regenbogenfarbenkonstrukteure etc. auch wichtig erscheint, den Stein, mit ständigen Wiederholungen, auszuhöhlen.
    Ist wieder ein längerer Kommentar von mir geworden!
    Anfangs wolle ich nur schreiben: “Durchgeknallte” haben anscheinend die öffentliche Meinung für sich gepachtet!? Das könnte böse enden!

  9. Ich würde noch nicht einmal einen Fisch annehmen welcher in ein solches Käseblatt gewickelt wäre, geschweige denn ein solches kaufen.

  10. Ich würde gern von Herrn Vergara eine Torte bestellen auf der ein grünes Arschloch aufgebracht ist. Vermutlich kann er diese Torte nicht selbst herstellen. Aber lustig wär’s doch !?

  11. Durchgeknallt ist durchgeknallt. Diese Spinner haben nicht alle Latten am Zaun, doch sie müssen sich so gebären, denn sonst wären diese Typen alle arbeitslos, was sicherlich kein Verlust wäre. Erst wenn es knallt, wachen auch die Schlafschafe auf und merken, daß sie nur verarscht wurden. Leider zu spät.

  12. Ich habe mir die Homepage des Anbieters angesehen. Neben etlichen anderen Torten werden auch diese beiden angeboten und zwar mit den Bezeichnungen “Schulkind blau” und “Schulkind rosa”. Da steht nichts von Junge oder Mädchen. Diese Zuordnung hat der Schmierenjournalist selber vorgenommen. Der Bäcker würde sicher nicht den Auftrag ablehnen, wenn jemand die blaue Torte für ein Mädchen bestellt. Übrigens könnte das auf der rosa Torte genauso gut ein Junge mit langen Haaren sein.