Montag, 17. Juni 2024
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Corona-Dissidentin Philine Conrad: Wahrhaftige Künstlerin mit echter Haltung

Corona-Dissidentin Philine Conrad: Wahrhaftige Künstlerin mit echter Haltung

Philine Conrad (l., hier im Gespräch mit Ulrike Guérot) (Foto:ScreenshotTwitter)

Wenn man sie auch mit der Lupe suchen muss, gibt es doch noch deutsche „Kulturschaffende“, die sich nicht mit brutalstem Opportunismus der Regierung andienen, um im zu weiten Teilen staatlich subventionierten Kulturbetreib überleben zu können. Eine davon ist die Schauspielerin, Schriftstellerin und Malerin Philine Conrad. Diese war vergangene Woche bei der Internationalen Martin-Luther-Stiftung zu Gast, die im Erfurter Rathaus zu einer „Analyse und Debatte“ unter dem Titel „Kirche und Kultur nach Corona“ eingeladen hatte. In ihrem beindruckenden Eröffnungsplädoyer ging Conrad mit dem unsäglichen Corona-Regime in einer Deutlichkeit ins Gericht – und das in einer freigeistigen und unerschrockenen Art und Weise, wie man sie von den Grönemeyers und anderen Staatskünstlern niemals je zu hören bekam und auch niemals zu hören bekommen wird. Conrads sprach später ihren Vortrag nochmals eigens als Video ein:

Gleich zu Beginn zählte sie den ganzen grausigen Hetzkatalog auf, dem sich Kritiker der Corona-Beschränkungen ausgesetzt sahen, indem sie sich mit bitterem Sarkasmus unter anderem als „Blinddarm“, „Leugner“, „Nazi“, „rechts“, „unsolidarisch“, „egoistisch“, „Gefährder“, „Mörder“, „Muffel“ und „Sozialschädling“ vorstellte. Damit war das Spektrum all der Beleidigungen und Diffamierungen in – wohlgemerkt ausnahmslos wörtlichen – Zitaten noch lange nicht abgeschlossen, das gegen alle aufgeboten wurde, die sich der Corona-Hysterie verweigerten und auf ihren Grundrechten beharrten.

Die “Trennung zwischen 60 Millionen und 20 Millionen”, die Conrad konstatiert, halte nach wie vor an – und längst gehe sie auch über das Thema Corona hinaus. Es sei „ein Brennglas der aktuellen Zeit“. Die Themen würden sich austauschen. „Haben Sie nicht auch den Eindruck, irgendetwas stimmt nicht in unserem Land? Irgendetwas läuft gerade verdammt schief“, fragt Conrad rhetorisch, und kritisiert: Die Kunst als „Spiegel der Gesellschaft“ sei viel zu still gewesen. Das Schweigen sei lauter gewesen „als die Schreie der gebärenden Frauen unter FFP2-Masken“, als die „hungernden Menschen auf den Straßen, die vor verschlossenen Essensausgaben standen“, als die „Warteschlangen an kalten Regentagen vor den Krankenhäusern“, als die „Menschen, die im Winter zu Gottesdiensten vor den Kirchen auf kalten Steinen knieten“, als die „Unruhe der Kinder, die im Kölner Dom auf ihre Spritze warteten“ oder als die „Rufe der Menschen, die alleine hinter Plexiglas in ihren Betten starben“. Unmenschlichkeit sei als „neue Normalität“ proklamiert worden, so Conrad weiter, die auch beklagte, dass der „politische Geist“ aktiv sei. Damit zeige sie sich weniger darüber irritiert, was in den letzten drei Jahren geschehen sei, sondern „dass dazu geschwiegen und gegen andere Auffassungen gehetzt, verleumdet und verachtet wurde“.

Ausnahmeerscheinung unter vielen konformistischen Kollegen

So pathetisch Conrads Einlassungen zuweilen anmuten: Sie legen den Finger auf die Wunde. Die vielseitig talentierte Künstlerin, die sich 2021 bereits der Initiative „Alles auf den Tisch“ angeschlossen hatte, um auch die Corona-Befunde totgeschwiegener Experten und die Geschichten von Opfern der Politik bekannt zu machen, zählt neben dem Regisseur Dietrich Brüggemann zu den ganz wenigen konsequenten Kritikern des Corona-Wahns aus den Reihen ihrer Zunft. Die gesellschaftlichen Verwerfungen der jüngeren Vergangenheit hat sie auch in ihrem heuer veröffentlichten eindrucksvollen Hörspiel „Geistige Gefangenschaft“ reflektiert.

Conrad ist damit das, was beispielsweise die Sängerin Julia Neigel in der Musikerszene ist: Neigel kämpft vor Gericht für eine Aufarbeitung des Corona-Unrechts, dem vor allem Kulturschaffende zum Opfer fielen; aktuell verklagt sie gerade den Freistaat Sachsen. Mehr noch als in der Musikszene, wo sich mit Persönlichkeiten wie Neigel oder auch Nena immerhin einige renitente Stars fanden, erwiesen sich Deutschlands Schauspieler leider fast unisono als erbärmlich konformistisch, staatshörig und fügsam – oftmals auch aus Sorge, ihr ohnehin karges Auskommen durch filmförderungs- und zwangsgebührenfinanzierte Gagen oder durch von staatlichen Theatern gezahlte Hungerlöhne auch noch zu verlieren, wenn sie erst einmal als “Schwurbler” oder “Querdenker” stigmatisiert sind. Opposition ist in diesem Land existenzbedrohend. Umso mehr ist Philine Conrads Engagement zu würdigen. Ihr eindringliches Plädoyer sollte so weit wie möglich verbreitet werden, weil es ein Leuchtfeuer des Muts in einer Zeit der Spaltung und Feigheit ist; ein wahres “beacon-”, nicht “bacon of hope” also.

14 Antworten

    1. …diese sogenannten Künstler sind einfach nur talentfreie, müßige Maden, und das wissen die ganz genau! Meine Hochachtung für Frau Conrad!

      1. Dann muss extra bei YouTube der Beitrag gesucht werden. Von hier im Text kommt beim Klicken auf YouTube, daß die Rede gesperrt ist.

    1. Deswegen sollte man gerade solche kritischen Videos auch immer auf Alternativkanälen wie Bitchute, Odysee oder Rumble hochladen, am besten auf allen drei. Kennt jemand einen Alternativkanal für dieses Video?

  1. Eine Frau wie Philine Conrad ist ein Lichtblick im angepaßten Künstlermilieu. Ich möchte noch Miriam Stein erwähnen, die allen Anfeindungen widerstand und aus den Steirerkrimis herausgeworfen wurde, weil sie sich weigerte, sich ‘impfen’ zu lassen.
    Aber es gab natürlich auch das Gegenteil wie Heidelinde Weiß, die meinte, daß Impfkritiker ‘geprügelt’ werden müßten. Die Corona-PLANdemie hat auf dem Feld der Menschlichkeit sehr effektiv die Spreu vom Weizen getrennt.

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    1. Ich mochte Heidlinde Weiß als Schauspielerin immer sehr gerne. Nach diesem Spruch von ihr, hat sie bei mir versch…..

  2. Ich würde allerdings die Vergangenheitsform durch die Gegenwartsform ersetzen und nicht die Zukunft vergessen. Denn glaube keiner das diese Verbrecher das nicht wiederholen. Und glaube keiner das die Mehrheit der Bevölkerung auch nur ein kleines bisschen daraus gelernt hat.

    Und es wird nichts vergessen. Da können sie noch soviel versuchen die Liste der verbrecherischen Äußerungen zu unterdrücken um sich reinzuwaschen. Diese Verbrecher werden für alle Zeiten in die Geschichte eingehen.

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  3. Gute Rede, aber sechzig Millionen gegen zwanzig Millionen sind keine zwei Drittel gegen ein Drittel. Was soll’s, Künstler eben…

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  4. Nachdem die Impfung eine Nebenwirkungsrate von 0,000258% hat, sollten sich Künstler doch mal wieder um das Kümmern, von dem sie was verstehen.