Correctiv, Newsguard & Co: Die Irrelevanz der „Faktenchecker“

Fakten zu „FakeNews” umzudichten – das Geschäftsmodell der linken Wahrheitswächter (Symbolbild:Imago)

Der Wirkungsgrad der „Faktenchecker“ tendiert gegen Null. Fast niemand liest ihre Inhalte. Ihr Geschäftsmodell funktioniert nur durch Subventionen von Regierungen und Lobbyisten. Kürzlich erhielt Ansage eine Anfrage für ein „Audit“ ihres „Misinformation Monitor“ durch einen weiteren „Faktenchecker“ namens „NewsGuard” (ja, das sind eine Menge Anführungszeichen). „News…” wer? Eben. Während die qualitative Fragwürdigkeit der Orwell’schen Wahrheitsministerien jedem aufmerksamen Beobachter bewusst ist, wollen wir hier einmal einen anderen Aspekt betrachten: Die völlig überschätzte Reichweite und Relevanz der „Faktenchecker“-Industrie.

„Faktenchecker“ sitzen in einer Zwickmühle. Ihre Zielsetzung ist die Zerstörung von Widerstand gegen die Regierungspolitik. Das ist bei den typischen Konsumenten der Massenmedien nicht nötig, da diese ohnehin gleichgültig, leichtgläubig und Mitläufer der Regierungspolitik sind. Die kritischen Menschen, die sich zur außerparlamentarischen Opposition zählen, sind durch Erfahrung, Skepsis und Selbstdenken immun gegen die plumpen Umerziehungsversuche der „Faktenchecker“.

Unter 0,01 Prozent Reichweite für Correctiv

Die Folge: Die Massenmedien-Konsumenten lesen die „Faktenchecks“ erst gar nicht, weil sie ohnehin alles glauben, was „die in den Medien sagen“, und keinen Grund sehen, zusätzlich Zeit für die Bestätigung ihres Glaubens zu verschwenden. Die Selbstdenker hingegen lesen die „Faktenchecks“ nicht, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass auch aus ihrer Sicht diese Lektüre reine Zeitverschwendung ist – denn die „Checks” beschränken sich zumeist auf Spitzfindigkeiten und nebensächliche Themen, um die zumeist zutreffende Kernaussage der „recherchierten“ missliebigen Artikel in Zweifel zu ziehen – ohne sie widerlegen zu können.

Das SEO-Tool „Ubersuggest” ermittelte für das bekannteste „Faktenchecker”-Portal „Correctiv” für den Juli 2022 insgesamt 131.517 Klicks – also durchschnittlich 4.242 Besucher pro Tag. Das ist so gut wie nichts, und das trotz eines Jahresbudgets von rund 3 Millionen Euro und sage und schreibe 357.000 Links, mit denen die Massenmedien diese Seite zu pushen versuchen:

(Screenshot:Ubersuggest)

Noch verheerender ist die Statistik der meistgelesenen Seiten. Mit lediglich 5.759 Klicks ist der Beitrag „Die Welt brachte den Tod von Mirco Nontschew nicht mit einer Booster-Impfung in Zusammenhang“ der meistgelesene Artikel. Um den meistgelesenen Beitrag in Relation zur wichtigsten Bezugsgröße politischer Seiten zu setzen: Das sind weniger als 0,1 Promille (!) der Wahlberechtigten in Deutschland. Weniger Relevanz ist kaum möglich.

Bei all diesen Klickzahlen muss man auch die „Feindbeobachtung“ einrechnen, also alternative Medien, Blogger und selbstdenkende Bürger, die sich anschauen, welche Verzerrungen Correctiv verbreitet. Die tatsächliche Reichweite ist also noch erheblich geringer. Angesichts dieser verheerenden Zahlen kann man durchaus sagen: Correctiv ist ein totes Pferd. Im Unterschied zu den cleveren Dakota-Indianern steigen die Massenmedien und fragwürdigen Geldgeber aber nicht vom toten Pferd, sondern feuern es unerschütterlich an. Da nützen auch die Millionen der WAZ/Funke-Gruppe, der „Open Society Foundation” von George Soros, der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, der Bundeszentrale für politische Bildung und anderer „Geldgeber mit Eigeninteressen“ nichts.

Beispiel Faktencheck: Woran starb Mirco Nontschew?

Schauen wir uns einmal den besagten meistgelesenen Juli-Beitrag von Correctiv zum Tod Mirco Nontschews an. Möglicherweise hat jemand einen „Welt”-Screenshot mit dem Zusatz „Nach Booster-Impfung“ ergänzt bzw. manipuliert. Genau das ist mit „Spitzfindigkeit“ bei den „Faktencheckern“ gemeint: Man sucht sich ein Detail und bläst es zur großen Falschmeldung auf. Die eigentliche Frage ist allerdings nicht, ob der Screenshot mit einer Bildbearbeitung manipuliert wurde, sondern ob die Aussage stimmt.

Wenn Mirco Nontschew eine oder mehrere Impfungen gegen eine gewisse Krankheit erhielt und dann wie so viele andere, kurz darauf „plötzlich und unerwartet“ starb – gab es dabei einen Zusammenhang? Man weiß es nicht, aber die Vermutung liegt nahe. Genaueres sollte eine Obduktion klären. Da die Obduktions-Dokumentation bemerkenswerterweise von Manager und Familie geheim gehalten wurde und diese lediglich behaupteten, Nontschew sei ohne bekannte Vorerkrankungen mit 52 Jahren an einem natürlichen Tod gestorben, unterstreicht dies den naheliegenden Verdacht, dass Nontschew eben doch an der Impfung gegen eine gewisse Krankheit starb. Denn wer stirbt mit 52 ohne bekannte Vorerkrankungen eines natürlichen Todes? Und wenn es eine Vorerkrankung gegeben hätte: Warum hat man sie dann nicht benannt? Warum wird die Obduktions-Dokumentation nicht offengelegt? Die Wahrscheinlichkeit, dass Nontschew wie so viele andere der „plötzlich und unerwartet“ verstorbenen Menschen der Impfung zum Opfer fiel, liegt damit wohl bei 99,9 Prozent. Der „Faktencheck“ widerlegt diese Aussage nicht.

Ein weiterer Zwerg der „Wahrheitsministerien“: NewsGuard

Kommen wir zurück zu dem eingangs erwähnten Wächterportal NewsGuard, von dem Ansage um Stellungnahme gebeten wurde. Dabei ging es um vier Beiträge auf Ansage, deren Wahrheitsgehalt angezweifelt wird. Einer dieser Artikel stammt von mir und betrifft die zweifellos verfassungswidrigen Landeslisten und Zweitstimmen-Mandate der Partei Bündnis 90 / Die Grünen. Mehr Infos darüber finden Sie hier. Bilden Sie sich eine eigene Meinung.

Im Zuge meiner Antwort auf die Anfrage zu meinem Artikel schaute ich mir die Geschichte von NewsGuard etwas genauer an: 2018 suchte der US-Bürger Steven Brill, ehemaliger Betreiber einer Gerichts-Sendung, gemeinsam mit seinem Partner Gordon Crovitz ein neues Geschäftsmodell. Mit NewsGuard hatten die beiden die Idee, eine Datenbank mit einem kostenpflichtigen Zugang zu einem Dashboard und einer kostenpflichtigen Browsererweiterung zu verknüpfen. Die Datenbank enthält die – subjektive – Bewertung von Medienseiten durch NewsGuard. Besucht ein Nutzer zum Beispiel eine Seite wie „spiegel.de“, sieht er ein Rating mit 100 von 100 möglichen Punkten. Anders ausgedrückt: Mehr Seriösität als der „Spiegel” hat, ist nach Meinung von Newsguard nicht möglich.

Groteske Tendenziosität

Aufschlussreich ist auch das „NewsGuard-Tracking-Center für Falschinformationen über den Krieg in der Ukraine“. Hier hat das Portal „261 Webseiten identifiziert, die russische Desinformation veröffentlichen“ – und null (!) Webseiten mit Falschinformationen von ukrainischer Seite. Nach der Bewertung von NewsGuard gehören dabei „reitschuster.de”, „achgut.com”, „epochtimes.de” und „wochenblick.at” zu den „zehn meist beachteten Desinformations-Webseiten“. Als „glaubwürdig und im Trend“ und mit 100 von 100 möglichen Punkten bewertet NewsGuard hingegen neben dem „Spiegel” unter anderem noch „t-Online”, den „Bayerischen Rundfunk”, die „Rheinische Post”, die „Frankfurter Allgemeine” sowie die „Süddeutsche Zeitung”. Mehr muss man über die Agenda und die „Qualität” von NewsGuard wohl nicht wissen.

Betrachten wir nun die Quantität beziehungsweise Reichweite und Wirkung dieser Seite: Im Juli 2022 stammten 98,2 Prozent der gesamten NewsGuard-Klicks in Deutschland von nur einem einzigen Beitrag – und zwar einem über die „Achse des Guten” (achgut.com). Der Traffic dieser Seite rührt ganz überwiegend vom Achgut-Beitrag „Und vom Anfang einer üblen Affäre“ sowie „NewsGuard gegen Achgut (1): Schmutziges Geld für Zensur“ her.

Eher Steckbrief als Bewertung

Achgut schreibt darin über NewsGuard und über die von diesem betriebene perfide Kündigung der Geschäftsbeziehung durch den Anzeigen-Provider Taboola, durch den Achgut erhebliche Werbeeinnahmen verlor: „Das Unternehmen ‚NewsGuard‘ versucht Achgut.com durch Rufmord wirtschaftlich zu ruinieren. Es geht oft um pharma- und impfkritische Beiträge. Einer der größten Geldgeber von NewsGuard ist der Medienkonzern ‚Publicis‘, der in den USA wegen krimineller Pharma-Kampagnen angeklagt wird. Und so dreht sich die bezahlte oder anonyme Denunziation munter im Kreise und bezieht sich stets auf sich selbst. Taboola kam dann mit Hilfe von Newsguard zum Schluss, das Achgut com ‚ein bisschen islamophobisch‘ sei, und – man höre und staune – ‚die Wirksamkeit der Vakzine verneine‘. Insgesamt zeigt sich in dem Rauswurf von Achgut.com eine perfekte Symbiose von Großunternehmen- und Wokeness-Ideologie.

Die Beiträge von NewsGuard über alternative Medien erinnern Achgut-Autor Stefan Frank eher an öffentliche Steckbriefe von gefährlichen Elementen als an Bewertungen. Während Achgut bei der qualitativen Demontage von NewsGuard bereits ganze Arbeit leistete (siehe hier), schauen wir uns einmal die Quantität und Reichweite an: Wie der Screenshot von Ubersuggest zeigt, folgen – nach 98,2 Prozent für den besagten Achgut-Steckbrief – folgende meistgelesene Seiten:

(Screenshot:Ubersuggest)

Auf dem zweiten Platz also folgt der Steckbrief von „SNANews”(Sputnik), einer Seite, die von der Bundesregierung ebenso wie „rt.de” gesperrt wurde. Erst an dritter Stelle folgt der erste eigene NewsGuard-Inhalt – mit sage und schreibe 259 Klicks (inklusive Feindbeobachtung). Rechnen wir diesen politischen Anspruch in den Anteil der Wahlberechtigten um, kommt man hier dann sogar nur noch auf eine Reichweite von 0,0004 Prozent der Wahlberechtigten. NewsGuard ist damit ein weiteres totes Pferd unter den Möchtegern-Wahrheitsministerien.

12 Kommentare

  1. Gut.
    Doch Schade, wüßte allzugern wie das bei den Faktencheckern von der Tagesschau oder dem Faktenfuchs von BR24 aussieht.

  2. Ich verstehe gar nicht, was diese Vollidioten, die sich Faktenchecker nennen, wollen? Wollen sie den lieben Gott spielen, der alles weiß?

    Jedenfalls habe ich die Mainstream-Medien oft genug beim Lügen erwischt. Ich glaube denen nichts mehr.

  3. Der gesundheitsbezogene Dienst von „NewsGuard“ namens „HealthGuard“ arbeitet auch mit WebMD, Medscape und dem CCDH zusammen – dem progressiven Führer der Cancel Culture mit weitreichenden Verbindungen zur Regierung und zu globalen Denkfabriken, die kürzlich Menschen, die den COVID-19-Impfstoff in Frage stellen, als nationale Sicherheitsbedrohung bezeichneten.

    Im Jahr 2017 wurde WebMD von „Internet Brands“ übernommen, einem Unternehmen unter dem Dach der globalen Investmentfirma „Kohlberg Kravis Roberts“ (KKR). KKR besitzt auch mehrere andere gesundheitsbezogene Internetmarken. Da WebMD im Besitz von Medscape war, gehört es nun ebenfalls zu KKR Internet Brands.

    Gemeinsam haben „HealthGuard“, „CCDH“, „WebMD“ und „Medscape“ eine Kampagne mit dem Namen „VaxFacts“ gestartet. Ziel der Kampagne ist es, „Fakten und Hilfsmittel bereitzustellen, die den Verbrauchern helfen, fundierte Entscheidungen über Impfstoffe zu treffen“, berichtet „WebMD“.

    Parallel zu dieser Kampagne finanziert Google Fact-Checking-Organisationen mit 3 Millionen Dollar, um „Impfstoff-Fehlinformationen“ entgegenzuwirken, und „NewsGuard“ unterhält ein „Coronavirus Misinformation Tracking Center“, das einen „Top COVID-19 Vaccine Myths Tracker“ enthält.

    „WebMD“ dominiert die über Google durchgeführten Gesundheitssuchen und gibt Nutzerinformationen an die Google-Werbesparte und andere Drittfirmen weiter – eine Praxis, die in Europa illegal ist.

    https://axelkra.us/hier-ist-das-netz-der-technokraten-propagandisten-die-die-wahrheit-verschweigen-wollen-technocracy-news/

  4. Ich habe bereits vor mehr als 20 Jahren den Mainstreammedien und ihren Unterstützern meine Aufmerksamkeit entzogen. Rückblickend läßt sich bilanzieren: Ich habe nichts verpaßt.

  5. „den Mainstreammedien und ihren Unterstützern meine Aufmerksamkeit entzogen“

    sollte man nicht tun, auch wenn es schwer fällt.
    Manches wird ja auch richtig dargestellt, Fußballergebnisse z.B. 🙂
    Oder nachts kommen auf Arte oder ZDFinfo manchmal gute kritische Dokus. Z.B.:
    Öl.Macht.Geschichte.
    Chemie/Pestizide/Glyphosat in Lebensmitteln
    Geschäft mit Greenwashing/Nachhaltigkeit
    Plastikmüll nach Asien usw.

    Man muss natürlich wissen, welche Narrative aktuell sind, wie der „Feind“ denkt, Dinge hinterfragen, selber recherchieren, sich eine eigene Meinung bilden.

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