Freitag, 21. Juni 2024
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Darf man sich eigentlich noch ekeln?

Darf man sich eigentlich noch ekeln?

Der nächste Hype: Krabbler im Eis… und wer das nicht mag, ist voll Nazi (Collage:Ansage)

Schon seit Wochen macht wieder einmal eine rund 10 Jahre alte US-Studie die Runde, die einen Zusammenhang zwischen einer konservativ-rechten Lebenseinstellung und rasch aufkommenden Ekelgefühlen festgestellt haben will. Das Thema taucht immer wieder auf, wenn es politisch opportun ist; bereits vor fünf Jahren wollten italienische Wissenschaftler Ähnliches herausgefunden haben, und die “Zeit” versuchte damit, die politische Einstellung der Ostdeutschen zu erklären. Jetzt, angesichts eines geforderten “Umdenkens”, wird die These wieder einmal aufgetischt. Ein Schelm, wer Übles dabei denkt – denn wer sich rasch ekelt, lässt sich mit Sicherheit nicht jede politische Mode ohne weiteres aufschwatzen.

Tagelang nicht duschen, um das Klima zu retten? Das ist eine Maßnahme, welche eindeutig in diese Kategorie fällt. Demnach müsste ich mich tatsächlich politisch im ultrarechten Spektrum bewegen. Nicht, weil ich so ordentlich wäre – meine Wohnung sieht aus, als ob der Verfassungsschutz sie gerade frisch durchwühlt hätte. Allerdings bewahrt mich mein starkes Ekelgefühl vor dem Abrutschen in ein vollkommenes Messie-Dasein: Alles was seltsam müffelt, sich windet oder mir auf eine andere Weise unheimlich ist, erfährt bei mir seinen unmittelbaren Rauswurf. Wenn das Haltbarkeitsdatum eines Joghurts überschritten ist, könnten mich keine zehn Pferde dazu bewegen, das Milchprodukt einem Geruchstest zu unterziehen – schon allein der Gedanke verdirbt mir den Appetit. Damit bin ich aus der nächsten Ressourcen- Sparmaßnahme herausgefallen. Wenn mich das zum Nasen-Nazi macht, nehme ich das Urteil an, gebe allerdings zu bedenken, dass ich damit einem natürlichen Überlebensimpuls folge. Wie Millionen andere auch, denn Ekel ist Teil der menschlichen Erfolgsgeschichte.

Monster in Pilzgestalt

Als jüngst die WHO pünktlich zur geplanten Einführung des knebelnden Pandemievertrags die Warnung vor einem neuen Killerpilz herausgab, hätten sie mich fast für ihr Programm gewonnen. Denn Pilze stehen auf meiner Ekelskala ganz oben. Nichts gegen köstliche Champignons in Knoblauchsauce – aber es gibt auch so unheimliche Pilze wie den Cordyceps, der den Muskelapparat mancher Ameisen befällt. Das bringt das Tier dazu, auf ein Blatt in der richtigen Höhe zu klettern, wo der Pilz es dann jäh tötet, um aus seinem Kopf herauszubrechen. Sodann lässt dieses Monster in Pilzgestalt seine Sporen auf andere nichtsahnende Ameisen herabrieseln.

So etwas könnte Ideologen natürlich gefallen: Ein Pilz, der den Wähler ferngesteuert zur Kabine laufen lässt, um dort “das Richtige” anzukreuzen! Alsdann setzt der Befallene noch ein paar Sporen frei, welche die nachfolgenden Bürger infizieren. Ob es wohl schon, wie bei Viren, eine “gain of function“-Forschung für Pilze gibt? Wundern würde es mich nicht. Cordyceps diente schon als Vorlage für eine Videospiel-Reihe, dort machte es die Menschen zu Zombies. Politisch korrekt zeigte sich in diesem Fall der Klimawandel für die Mutation verantwortlich, aber mittlerweile ist bekanntlich auch ein wenig Verfolgungswahn gegenüber Laborprojekten angemessen. Apropos Labor: Auch mein Misstrauen gegen die Corona-Zwangsmaßnahmen entstand aus meinem Hygienebedürfnis. Häufiges Händewaschen verschwand recht schnell von der Agenda, stattdessen kam der “Maulkorb”. Neben dem Symbolcharakter der Maske konnte sie auch rasch zu einem verseuchten Lappen werden.

Wer normal denkt und fühlt, mit dem muss etwas nicht stimmen

Und nun soll es also, siehe Beitragsbild oben, Insekten auch noch im Eis geben! Wenn die Eisdiele meines Vertrauens auch nur eine einzige Sorte hiervon anböte, ergriffe ich panisch die Flucht. Das könnte auch deren köstliches Zuppa-Inglese-Eis nicht mehr verhindern, zumal ich künftig nicht mehr wüsste, ob es sich bei den Schokoladenraspeln wirklich noch um Schokolade handelt. In Berlin gab es einmal ein Restaurant, das Knoblauch-Eis anbot; obwohl ich Knoblauch liebe, schüttele ich mich schon bei dem Gedanken daran. Ob die Aberziehung des Ekels wohl bald in ein politisches Konzept eingebunden wird? Die Ansätze dazu sind allemal bereits vorhanden. Die Pioniere der modernen Hygiene, wie etwa Ignaz Semmelweis, dürften sich im Grab herumdrehen.

Und wer keine Insekten im Essen haben möchte, wird dann demnächst mit einer psychiatrischen Diagnose belegt: Nach Homophobie und Islamophobie kommt die Insektophobie. Es wird pathologisiert, wenn man heute noch seinem natürlichen Normalempfinden, seinem Bauchgefühl folgt. Denn freiwillig erfolgt diese Anpassung gewiss nicht – wir werden alle bereits jetzt medial kräftig angeschoben.

14 Responses

  1. @DARF MAN SICH EIGENTLICH NOCH EKELN
    na – dann führen sie sich das noch mal zu Gemüte:
    COVID-19 mRNA-Impfstoff: Angriff über die Lebensmittelversorgung möglich
    https://uncutnews.ch/die-mrna-technologie-ist-gerade-in-eine-ganz-neue-viel-dunklere-phase-der-entwicklung-eingetreten/
    https://report24.news/unbewusste-zwangsimpfung-durch-nahrungsmittel-forscher-verabreichen-impf-mrna-ueber-milch/
    Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, mRNA-Impfstoffe gegen Covid-19 unters Volk zu bringen, haben chinesische Forscher einen beunruhigenden Versuch gestartet: Sie nutzen aus Milch gewonnene Exosome als Träger von Impf-mRNA – und verabreichten diese dann oral.

    und natürlich :
    https://www.futurezone.de/science/article290987/ansteckender-imfpstoff-herdenimmunitat.html
    Durch die “ansteckenden Impfstoffe” würde viel eher eine Herdenimmunität erreicht werden, verkündet man feierlich. Denn zukünftig sollen die gefürchteten und gefährlichen Corona-Genspritzen von Behandelten auf Nichtbehandelte übertragen werden.

    Ob man sich ekeln darf – wird bald nicht mehr die Frage sein – sich vor Politikern und Juristen zu ekeln, die solche Dinge zulassen, wird für manche unvermeidlich sein!

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  2. Diesbezüglich würde ich mir die letzten Worte von George Orwell anhören. Genau darüber hat er uns noch gewarnt. Wenn wir uns nicht wehren und gegen Unrecht aufstehen, dann steht uns eine Zeit bevor, in der wir stets den Stiefel der Unterdrücker in unserem Gesicht spüren. Ein wenig spazieren und Schildchen in den Händen halten ist Gutmenschentum und darüber lachen die Teufel und Menschenmörder.

    Mich ärgert es je länger je mehr, dass die Leute fast Gebetsmühlen-artig palavern, wir sind das Volk und die Macht geht vom Volk aus. Blödsinn. Billige Phrasen um nichts tun zu müssen. Wer sich nicht entschieden gegen Unrecht wehrt, indem er sich auch unter Verlusten nicht beugt, endlich aufhört idiotische Parteien zu wählen, sondern das ganze System unter stetigen Druck setzt, der wird von den Parteien mehr und mehr entrechtet bis zur totalen Sklaverei. Wir werden von Idioten regiert. Aber diese Idioten sind noch gescheit genug, das Volk an der Nase herum zu führen wie ein dressierter Gaul in der Zirkusmanege.

    Aber was soll ich sagen. Nicht mal meine Frau hört auf mich und dröhnt sich jeden Abend mit Glotze voll. Ich bin überaus tolerant. Aber manchmal könnte ich sie mit einem kleinen manuellen Denkanstoss anschieben. Aber, man haut keine Frauen, auch wenn es bei aller Liebe manchmal wohl getan wäre. Ja, das war jetzt zynisch. Aber tut mir trotzdem nicht leid.

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    1. Die Männer sind vielfach leider auch nicht anders. Beim Cousin in Frankreich läuft den ganzen Tag die Glotze, er und seine Frau sind drei mal gen-gespritzt und natürlich ist Putin für ihn das, was die Nachrichten erzählen. Dasselbe bei einem meiner deutschen Cousins. Keinerlei Wissen um die Vorgeschichte in der Ukraine. Solche Menschen lassen sich leicht an der Nase herumführen.

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  3. Bald werden wir unsere eigenen Exkremente und die Leichen unserer Mitmenschen verspeisen – alles zum Schutz von Umwelt und Klima selbstverständlich.

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  4. “Das Thema taucht immer wieder auf, wenn es politisch opportun ist; bereits vor fünf Jahren wollten italienische Wissenschaftler Ähnliches herausgefunden haben, und die “Zeit” versuchte damit, die politische Einstellung der Ostdeutschen zu erklären. ”

    Schon wieder: Gauck mit beleidigenden Äußerungen über kritische Ostdeutsche
    Gauck behauptet, ein Teil der Ostdeutschen würde unter dem »Stockholm-Syndrom« leiden. So ließe sich erklären, warum große Teile Ostdeutschlands pro-russische und anti-amerikanische Propaganda aufnehmen, weil sie unbewusst noch ihre alte Ohnmacht gegenüber der alten Sowjetunion spüren würden.

    https://www.freiewelt.net/nachricht/schon-wieder-gauck-mit-beleidigenden-aeusserungen-ueber-kritische-ostdeutsche-10093128/

    1. Das kann man auch anders sehen. Wenn schon denn schon:

      Ein großer Teil der Westdeutschen würde unter dem »Stockholm-Syndrom« leiden. So ließe sich erklären, warum große Teile Westdeutschlands pro-amerikanische und anti-russische Propaganda aufnehmen.
      (Die US-Popmusik und -Filme sind aber auch wirklich besser!)

    2. @Gauck mit beleidigenden Äußerungen
      nun – ich sehe das “Pack aus Dunkeldeutschland” nicht als Beleidigung, sondern als Lob und Respektsbezeugung!
      Schließlich weiß ich ja, von wem es kommt !

  5. Eckel ist eine Voraussetzung um zu überleben.
    Ich habe mich mehr vor der so genannten Impfung geeckelt und auch vor Menschen die diese für als alleinige Mindestvoraussetzung zum weiter leben beworben haben.
    Genau so geht es mir bei jedem konstruieren Hype, ob Klimawandel oder was sonst noch auf deren Agenda steht.

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  6. Als ich heute “AfD-Abgeordneter in Schleswig niedergestochen – Täter auf freiem Fuß” las, war mein Ekel so groß, dass ich mich fast übergeben hätte. Ekel vor den Tätern, Ekel vor der Justiz, Ekel vor den Staatsmedien und Ekel vor den Mitmesserern der NeoSED.

  7. Solange wir nicht verstehen, dass das ökonomische System, nämlich der Kapitalismus,
    bestimmt, wie wir leben, so lange werden wir uns nicht nur vor Insektenfraß ekeln. Und da Wissen Macht ist, aber zu viele Leute gar nicht wissen wollen, wird uns nur der Ekel bleiben.
    Reicht denn das Überleben, um von wirklichem Leben sprechen zu können? Und das ist es egal, ob es um Impfungen geht, um Klimawandel oder Insektenfraß, solange wir immer nur demütig ja sagen zu ihren “Maßnahmen”, so lange sind wir lediglich zum Überleben verurteilt. Das aber nur, wenn es hoch kommt, denn wer weiß schon, wer zu den 500 Millionen gehören wird, denen am Ende das Überleben gestattet sein wird?

  8. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum !!!-
    Ostdeutschland wird nicht für immer besetzt bleiben !!!

  9. Westliche Werte: So werden die westlichen Werte in Russland von prowestlichen KünstlerInnen verteidigt.

    Russische Künstlerinnen
    Pussy Riot pinkelt mitten auf der Bühne auf Putin-Bild

    https://www.focus.de/kultur/kultur-news/russische-kuenstlerinnen-pussy-riot-pinkelt-mitten-auf-der-buehne-auf-putin-bild_id_194304987.html

    Pussy Riot werden vom Westen seit vielen Jahren in Russland unterstützt und gepuscht.
    Wenn man öffentlich bei einer Vorstellung auf die Bühne pinkelt ist man also ein Künstler. Das sind die berühmten westlichen Werte…

  10. Volle Zustimmung – nur nicht beim Joghurt. Gerade diese Speise ist sehr oft deutlich länger haltbar und genießbar, als es das Mindesthaltbarkeitsdatum suggeriert. Meistens trifft das auf stichfesten im Glas oder Becher gereiften “Naturjoghurt” zu.

    Was Corona angeht: hier haben wahrscheinlich die Meisten eine Geschichte zu erzählen, wie sie erst misstrauisch wurden und dann erkannten, was läuft. Bei mir war es die Pharmakovigilanz, also die Regelungen für die Zulassung und Überwachung von Medikamenten, hier: Impfstoffen. Anfänglich ärgerte ich mich nur über Spitzfindigkeiten der Spitzenfaktenfinder wie “es gibt keine Notfallzulassung” (in den USA schon, in der EU ist es eine “bedingte” Vollzulassung, d.h. ein beschleunigte Zulassung mit Auflagen und jederzeitigem Widerrufsvorbehalt, deren Anwendbarkeit Notfällen vorbehalten ist, also im Grunde eine “Notfallzulassung” die nur nicht so heißt), aber sehr bald war offensichtlich, dass selbst die minimalen Vorgaben hier nicht eingehalten wurden – und aufgrund des Verhaltens der Hersteller auch nie eingehalten werden konnten.
    Siehe nur die “aus Mitleid” nachgespritzte Vergleichsgruppe bei Pfizer, was letztlich der Vertuschung der mangelnden Wirksamkeit diente, oder die trotz Nichtlieferung von Daten immer wieder verlängerten bedingten Zulassungen.
    Vollends vom Hocker war ich, als klar wurde, dass sachliche, wohlbegründete Kritik an den Maßnahmen, teils einhergehend mit nachvollziehbaren, schlüssigen Verbesserungsvorschlägen, etwa zur Datenerhebung (“mit” und “an” Corona”, Obduktionen) nicht nur pauschal abgetan wurde, sondern die Kritiker mit übelsten demagogischen Hinterfotzigkeiten überzogen wurden, von rechtsstaatlichen Sauereien wie willkürlichen Hausdurchsuchungen usw. mal abgesehen. Es fehlten offensichtlich Sachargumente, also ging man nahtlos zur Gewalt über, ob rhetorisch oder staatlich, war einerlei.

    Und es passierte mir, was ich auch bei anderen beobachte: aufgrund des unsagbar dämlichen Verhaltens wird ein Vertrauensverlust in die öffentliche Sicherheit und Ordnung erfahren, letztlich wird das Vertrauen in das Funktionieren des Staates enttäuscht. Diese “innere Kündigung” ist in ihrer Tragweite noch gar nicht absehbar, sie zeigt sich in mangelnder Arbeitsbereitschaft, mangelnder Fortpflanzung, zunehmender Auswanderung auch im Rentenalter, allgemeinem Nihilismus.

  11. Auf den Philippinen wird “Krokodil-Eis” angeboten:

    Es handelt sich um eine ungewöhnliche gefrorene Leckerei, die im Sweet Spot Artisan Ice Cream in Davo City, Philippinen, eingeführt wurde. Nach Angaben der Inhaberin Bianca Dizon ist die Nachfrage nach dem cremigen Eis, das aus Krokodileiern statt aus gewöhnlichen Hühnereiern hergestellt wird, ungebremst. Bianca behauptet, das Krokodileis sei “nahrhafter als seine klassischen Gegenstücke, da es weniger Cholesterin enthält”, und Krokodileier “liefern mehr Eiweiß als gewöhnliche Hühnereier”. Und sie bezieht die Eier, die entweder überzählig sind oder nicht geschlüpft sind, aus einem nahe gelegenen Krokodilpark. Abenteuerlustige Eiscreme-Liebhaber können diese verrückte Geschmacksrichtung ausprobieren!

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