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Der ewige Antisemit

Der ewige Antisemit

Alltagsantisemitismus in Deutschland (hier: übertünchtes Graffiti in der Zeitzer Clara-Zetkin-Straße) (Symbolbild:Imago)

In den Wochen, die seit dem barbarischen Überfall von Hamas-Terroristen auf Israel vom 7. Oktober 2023 vergangen sind, hat unübersehbar eine schleichende, aber unaufhaltsame Verschiebung in der veröffentlichten Meinung stattgefunden, die nach und nach zu einer Täter-Opfer-Umkehr führen muss. Zwischen Alternativmedien und dem polit-medialen Mainstream besteht dabei erstaunlicherweise kaum ein Unterschied. Der Zivilisationsbruch des 7. Oktober wird in der allgemeinen Wahrnehmung immer mehr durch das Zerrbild von israelischen Kriegsverbrechen im Gazastreifen verdrängt, die sich innerhalb dieser falschen Weltsicht nahtlos in die Geschichte von einer seit der israelischen Staatsgründung (1948) fortbestehenden Unterdrückung von „Palästinensern“ durch jüdische Israelis einreihen. Manche Beobachter sehen im Gazastreifen sogar einen „Völkermord“ und stellen so den Überlebenskampf Israels auf eine Stufe mit den großen Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts.

Meiner Meinung nach ist damit allzu häufig ein – teilweise nicht eingestandener – Antisemitismus verbunden, der im Gazastreifen endlich wieder den ewigbösen Juden am Werke sehen darf. Das Problem ist aber nicht der „ewige Jude“, der einem antisemitischen Mythos zufolge ruhe- und heimatlos in der Welt herumgeistern und dort Schaden anrichten muss. Es ist stattdessen der „ewige Antisemit“, der im Gegensatz zu seinem imaginierten Feindbild leider eine sehr reale Gestalt ist. Ich werde diesem ewigen Antisemiten hier ein klares Bekenntnis gegen Antisemitismus in jeder Form, und damit automatisch für Israel und das Judentum entgegenstellen. Damit kopiere ich keineswegs die platte, aber folgenlose Parole „I stand with Israel“, denn ich bin mir der Tatsache bewusst, dass meine Haltung äußerst schmerzhafte Folgen in Gestalt einer direkten deutschen Beteiligung am Nahostkrieg mit sich bringen kann. Weiterhin verfalle ich nicht in die heuchlerische Haltung allzu vieler Linker, die in diesen Tagen wortreich „den Antisemitismus“ anprangern, aber dessen Urheber außerhalb der politischen Rechten nicht nennen wollen. Das werde ich hier vermeiden, aber gleichzeitig schon an dieser Stelle sagen, dass die ewigen Antisemiten keineswegs nur Moslems sind.

Ein Gedankenspiel

Bevor ich auf unterschiedliche Formen des ewigen Antisemiten in unserer Gegenwart zu sprechen komme, will ich an einem einfachen Beispiel demonstrieren, warum die israelischen Militäraktionen im Gazastreifen alles andere als völkerrechtswidrig und verdammenswert sind. Nehmen wir einmal an, die französische Grenzstadt Straßburg wäre von Terroristen in eine Festung verwandelt worden, von der aus die badische Seite der Grenze erst immer wieder mit Raketen beschossen worden und es dann zu einem Überfall gekommen wäre, bei dem mehr als 1.000 Deutsche um ihres bloßen Deutschseins willen bestialisch massakriert worden wären. Wäre es dann nicht gerecht und notwendig, die Terroristen und ihre Festung so lange zu bekämpfen, bis die von ihnen ausgehende Gefahr vollständig beseitigt wäre? Diese Frage ist keineswegs hypothetisch, denn es hat – wenn auch nicht in Straßburg – durchaus Vorbilder für den gegenwärtigen Anti-Terror-Krieg der Israelis gegeben. Wladimir Putin machte im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus 1999/2000 die tschetschenische Hauptstadt Grosny mit mehr als 300.000 Einwohnern genauso praktisch dem Erdboden gleich, wie es später die USA im Kampf gegen das IS-Kalifat mit IS-Hochburgen wie Mossul und Rakka taten.

Diese brutalen Aktionen haben das Gewissen der deutschen Öffentlichkeit kaum berührt, ja sie wurden sogar allgemein als gerechtfertigt empfunden. Sie waren es aus meiner Sicht auch – denn besonders der IS-Terror besaß zwei Merkmale, die einen Vergleich mit dem Nationalsozialismus als angemessen erscheinen lassen: Ein gewaltsamer Eroberungsdrang ohne Grenzen, und vor allem die massenhafte Tötung von Menschen allein um ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten religiösen Gruppen willen. Von dem bis heute anhaltenden „Anti-Terror-Krieg“ der USA im Gefolge des 11. September 2001, dem hunderttausende unschuldige Menschen zum Opfer gefallen sind, will ich hier gar nicht reden. Nur wenn der „ewige Jude“ etwas annähernd Vergleichbares tut wie US-Amerikaner oder (im Jahre 2000 noch weithin als positiv angesehene) Russen und dabei auch noch die ähnlich langlebige Opferfigur des “edlen Palästinensers” betroffen ist, erhebt sich sofort weltweite Empörung. In dieser Empörung artikuliert sich kein anderer als der ewige Antisemit.

Kämpferisches Selbstbewusstsein

Kommen wir jetzt zunächst zur politischen Rechten in Deutschland. Diese hat in den letzten Wochen aus meiner Sicht eine geradezu historische Chance vertan, die Meinungsführerschaft zu übernehmen. Mit einem klaren Bekenntnis zu Israel, zum Judentum und zum israelischen Abwehrkampf gegen die Übermacht des politischen Weltislams hätte man fast alle wohlfeilen Klischees überzeugend widerlegen können, mit denen die linksgrüne Mehrheit die politische Rechte diffamiert. Mehr noch, man hätte mit solchen Bekenntnissen auch der realen Dekadenz und Unmoral des heutigen Westens ein besseres Bild von eben diesem Westen gegenübergestellt, der mit eigenem Selbstbewusstsein für seine Ideale kämpft. Israel ist nämlich das einzige Überbleibsel des ehemals stolzen Westens, das noch ein solches kämpferisches Selbstbewusstsein von originär westlichen Werten besitzt. Allein schon dieser Umstand widerlegt die Vorstellung vollständig, dass das Judentum nicht wirklich zu Deutschland, zu Europa und zum Westen gehören würde. Anstatt dies zu sehen und entsprechend zu handeln, kommt auf der rechten Seite des politischen Spektrums unübersehbar der ewige Antisemit ans Tageslicht.

Es ist nicht verwunderlich, dass „Altrechte“ sich jetzt aufgrund ihrer noch aus der NS-Zeit stammenden Rassenideologie in einer Querfront mit Palästinensern wähnen, die in der unsäglichen Parole „Israel ist unser Unglück“ ihren Ausdruck findet. Die Neurechten vermeiden diesen offenen NS-Bezug, aber sie verhalten sich kaum besser, wenn sie im Gaza-Krieg einen Konflikt zwischen zwei fremden Völkern sehen, in dem Deutschland sein Eigeninteresse durch Neutralität wahren müsse. Zwar bedeuten die Begriffe „Israeli“ und „Jude“ nicht dasselbe, aber der Staat Israel lässt sich nicht vom Judentum als Ganzes abtrennen. Die in Deutschland lebenden Juden gehören jedoch untrennbar zum deutschen Volk, auch wenn sie innerhalb dessen – durch ihre Religion und in vielen Fällen auch durch ihre Abstammung – eine abgesetzte Gruppe bilden. Dies macht Neutralität im Gaza-Krieg für Deutsche unmöglich. Dazu kommt, dass – wenn auch auf eine andere Weise – auch innerdeutsche Muslime Teil unserer Gesellschaft sind und diese Tatsache nicht ausgeblendet werden kann, so sehr man sich dies manchmal auch wünschen mag.

Ablehnung eines überpersönlichen Wirtschaftssystems

Die AfD geht zwar in der Regel nicht so weit wie die erwähnten Alt- und Neurechten, aber sie passt sich mehr und mehr einem Mainstream-Geschwätz an, in dem die Rollen von Tätern und Opfern immer weiter verschwimmen, bis sie sich schließlich irgendwann vertauscht haben werden. In Alternativmedien findet sich eine weitere, tückische Variante solch falscher Haltungen. Weil man dort – übrigens völlig zu Recht – den katastrophalen Zustand des heutigen Westens und die offen staatsschädigende Politik seiner Regierungen kritisiert, wird automatisch jeder Feind dieser Regierenden zu einem Freund, selbst wenn es sich dabei um das iranische Zwangsregime und die von ihm unterstützten Terrororganisationen Hamas und Hisbollah handelt. Wer so denkt und redet, ignoriert völlig, dass er auf Gedeih und Verderb selbst Teil des Westens ist und es bleiben muss, und dass von falschen Freunden wie Wladimir Putin, Ayatollah Chamenei und dem Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah alles andere als eine Befreiung der westlichen Völker von ihren Regierungen zu erwarten ist. Hinzu kommt noch die in der politischen Opposition weit verbreitete Vorstellung von nicht greifbaren Bösewichtern, welche die gesamte westliche Politik mit finstersten Absichten lenken. Damit wird zumindest unbewusst auf die Wahnvorstellung des ewigen Antisemiten von einer „jüdischen Weltverschwörung“ angespielt.

Ich bestreite hier gar nicht, dass es solche Bösewichter wirklich gibt, und dass sich darunter leider auch Juden wie George Soros befinden. Trotzdem hat dies nichts mit der individuellen Glaubenszugehörigkeit oder dem Judentum als solchem zu tun, sondern sehr viel eher mit einem übermächtigen, globalen Konzern- und Finanzkapitalismus, den man nicht in Gestalt seiner Repräsentanten bekämpfen kann, sondern nur als überpersönliches Wirtschaftssystem. An dieser Stelle schließt sich der Antisemitismus der Linken nahtlos an denjenigen der Rechten an. Er wendet sich zwar äußerlich als „israelbezogener Antisemitismus“ im Namen eines antikolonialen Befreiungskampfes gegen den jüdischen Staat und nicht gegen das Judentum als solches. Man darf jedoch annehmen, dass damit vielfach der vorgeblich jüdische Kapitalismus gemeint ist, auch wenn man dies nicht auszusprechen wagt. In der gegenwärtigen Situation kommt aber auch auf der Linken der ewige Antisemit wieder an die Oberfläche.

Juden als Platzhalter für den Widerstand gegen die westliche Moderne missbraucht

Wenn ich bis jetzt kaum vom muslimischen Antisemitismus gesprochen habe, übersehe ich nicht den sprichwörtlichen Elefanten im Raum. Natürlich hat der größte Teil des gegenwärtigen Antisemitismus seinen Ursprung im Islam, und zwar keineswegs nur im „politischen Islam“. Es handelt sich hier aber um ein grundlegend anderes Phänomen als die bislang erörterten, denn wir müssen hier von der politischen auf die religiöse Ebene springen. Dies ist wiederum eng mit der Frage verknüpft, was eigentlich die Ursache für den scheinbar ewigen Antisemitismus ist. Das Problem ist keineswegs spezifisch deutsch, obwohl die schlimmsten antisemitischen Taten der Weltgeschichte unbestreitbar von Deutschen verübt worden sind. Eine häufig geäußerte Erklärung besteht darin, dass Antisemiten „die Juden“ als Platzhalter für einen generellen Widerstand gegen die westliche Moderne missbrauchen. Juden haben in der Tat große Beiträge zu dieser westlichen Moderne geleistet, aber Aufklärungsphilosophie, Wissenschaft, Marxismus und Kapitalismus sind ihrem Wesen nach genauso wenig jüdisch, wie man das Judentum als eine „moderne“ Religion bezeichnen kann.

Es ist nach dem Hinduismus die älteste der heute noch praktizierten Weltreligionen, und es beruht vielleicht wie keine andere auf einer exakten schriftlichen Überlieferung von teilweise mehrere Jahrtausende alten Texten wie den mosaischen Religionsgesetzen. Auch hat sich das „Volk Israel“ in seiner ganzen Geschichte entgegen allen Vorurteilen nur äußerst selten nach außen hin feindselig gezeigt. Der christliche Antisemitismus beruht wesentlich auf der Vorstellung, dass „die Juden“ Jesus ans Kreuz geschlagen hätten. Dies ist insofern falsch, als dass der Mensch Jesus von Nazareth, seine Jünger und auch noch die ersten Apostel keine „Christen“, sondern Vertreter einer Reformbewegung innerhalb des Judentums waren. Eine eigenständige Religion entstand daraus erst später. Das steht übrigens eindeutig in der Bibel geschrieben. Der Begriff „Christen“ für die Anhänger Jesu wurde erst Jahre nach den Osterereignissen zum ersten Mal verwendet, und zwar in der Stadt Antiochia (Apostelgeschichte 11).

Nur religiös erfassbare Erfahrungstatsache

Der Apostel Paulus bedauert im Römerbrief (Kap. 9-11) zwar, dass „die Juden“ Jesus nicht als Christus akzeptieren konnten, aber stellt gleichzeitig klar, dass der Alte Bund zwischen Gott und dem Volk Israel gleichwertig neben dem Neuen Bund zwischen Gott und den Christen steht, und insofern auch für Christen Israel das „auserwählte Volk Gottes“ bleibt. Den Antisemitismus aus der Bibel herzuleiten, ist also praktisch unmöglich. Im Koran ist zwar von einer erbitterten Schlacht zwischen den Anhängern des Propheten Mohammed und Juden um die Oasenstadt Chaibar die Rede. Sie endete allerdings mit einem Friedensschluss, und an einer anderen Stelle des Koran wird den Juden (und den Christen) als Vertreter von mit dem Islam eng verwandten „Buchreligionen“ ausdrücklich religiöse Toleranz gewährt. Da somit alle Erklärungsansätze für die Todfeindschaft scheitern, welche dem Judentum seit fast 2.000 Jahren entgegenschlägt, bleibt eigentlich nur ein Gedanke übrig, den ich hier nur ungern äußere, weil damit die rationale Ebene verlassen wird: Der Antisemitismus beruht nicht auf fehlgeleiteten religiösen Vorstellungen, sondern stellt selbst eine nur religiös zu erfassende Erfahrungstatsache dar.

Dem Umstand, dass das Volk Israel von Gott auserwählt wurde, korrespondiert der Hass der anderen Völker auf eben dieses jüdische Volk. Etwas rationaler ausgedrückt, hat dies etwas mit dem Monotheismus zu tun, also der Vorstellung, dass nur ein einziger, materiell nicht fassbarer Gott im Kosmos existiere. Diese Idee – wahrscheinlich die folgenreichste der gesamten Weltgeschichte – ist originär jüdisch, wurde allerdings später erst vom Christentum und dann vom Islam übernommen. Historisch wurde sie wahrscheinlich um 500 v. Chr. von den alttestamentlichen Propheten entwickelt. Auf der mythischen Ebene geht sie auf Abraham zurück, auf den nicht nur die Juden (über Abrahams Sohn Isaak und dessen Sohn Jakob) ihre Abstammung zurückführen, sondern auch die Araber, die in diesem Sinne übrigens selbst „Semiten“ sind. Dem Koran zufolge ist Abrahams unehelicher Sohn Ismael dessen wahrer Erbe und zugleich Stammvater der Araber.

Schicksalhafter Monotheismus

Im biblischen Buch Genesis spricht Gott zu Abraham: „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ (Gen. 12,2). Thomas Mann hat in seiner monumentalen Nacherzählung der biblischen Josefsgeschichte vorgeschlagen, diesem Vers einen anderen Sinn zu geben: „Du sollst ein Schicksal sein.“ Hier kommen wir der Wahrheit vielleicht etwas näher. Der Monotheismus erwies sich als schicksalhaft für die Menschheit, und zu diesem Schicksal gehört es offenbar, dass dieser immer auf den Widerstand des alten Götterglaubens treffen und so den Hass der Völker auf die Juden als Repräsentanten des Monotheismus erzeugen muss. Unterschwellig scheint sich dies bis in unsere Zeit fortzusetzen, obwohl Christen und Moslems ja selbst an die Existenz nur eines einzigen, nichtmateriellen Gottes glauben.

Nach diesem Exkurs ins Religiöse müssen wir wieder in die Niederungen unserer trostlosen politischen Gegenwart herabsteigen. Wir haben gesehen, dass dort der „ewige Antisemit“ von neuem sein Haupt erhebt und sein Unwesen treibt. Die Forderung, ihm entschlossen zu widerstehen und Israel notfalls auch um den Preis einer eigenen Verwicklung in seinen Existenzkampf zu unterstützen, begründet sich nicht in erster Linie in der deutschen NS-Vergangenheit. Gebetsmühlenartig wiederholte Mahnungen, doch „im Geschichtsunterricht besser aufzupassen“ und bloß nicht AfD zu wählen, lösen das Problem nicht. Es muss stattdessen erkannt werden, dass die Bekämpfung von Antisemitismus und die Solidarität mit Israel heute für alle westlichen Menschen um der wahren – nicht der geheuchelten – westlichen Werte willen eine Pflicht darstellen.

33 Antworten

  1. Ich bin entschieden überfordert, da wegen der millionenfachen Schulbildung hierzulande die Nullpunkte auf den Glaubwürdigkeits-Skalen zu “Verseifungen”, “Vergasungen” und “Verlampenschirmungen” stark voneinander abweichen.

  2. Hätte die AfD das gemacht, das der Autor von ihr erwartet, dann hätten ihr alle anderen Parteien eine schamlose und bösartige Instrumentalisierung des Hamas-Terrors vorgeworfen, sekundiert von den meisten Vertretern jüdischer Organisationen. Es war klug, daß die AfD nicht in diese Falle getappt ist. Man muß schon sehr naiv sein, wenn man glaubt, dadurch könnte die AfD ihr Ansehen verbessern.

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  3. Meine eigene Freiheit und Selbstbestimmtheit ist für mich das Maß aller Dinge und das gestehe ich jedem anderen ebenso zu. Deine Menschenrechte sind mir nur solange heilig, wie meine Menschenrechte dir heilig sind. Aus diesem Grund verachte und hasse ich jede dagegen handelnde Religion und Ideologie. Als echter Ungläubiger bin ich der allerletzte Dreck für gläubige Muslime, – noch hinter jedem Viehzeug angesiedelt. Wer diesen unumstößlichen Fakt ableugnet, der/die ist für mich mindestens ein ignorantes Ar…..ch. Allein für diesen islamisch verantworteten Umstand, weil ich für diese Ideologie weniger wert sein soll als Viehzeug, werde ich mich ohne Wenn und Aber für die Ausrottung des Islams und aller Muslime einsetzen. Juden sind mir völlig gleichgültig, solange sie mich und meine Freiheit achten. Jedem das Seine und jede(r) nach seiner/ihrer Fasson. (…)

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    1. ” Als echter Ungläubiger bin ich der allerletzte Dreck für gläubige Muslime”

      Glauben Sie, dass die Juden Sie als gleichberechtigt ansehen?
      Wir Deutsche sollten uns aus diesen Händeln heraushalten.

      Der Artikel des Herrn Woitas ist von einem geradezu religiösem Diktus der Verdammung aller Kritik an Israel und den Juden und der Verklärung Israels und der Juden durchdrungen. Das ist genau die Blindheit gegenüber Tatsachen, die er den Kritikern Israels vorwirft.

      Der “Anti-Terrorkampf” der USA u.a. in Fallujah, Mossul …, das Vorgehen Russlands in Grosny etc haben sehr wohl verdient kritisiert zu werden und niemand würde auf die Idee kommen denen die das tun solch absurde Dinge zu unterstellen wie es Woitas mit den Kritikern der Gaza-Zerstörung tut.

      Dass der Islam eine Gefahr für Deutschland ist bedeutet nicht dass die Deutschen es unterstützen sollten, wenn Anhänger dieser Religion massakriert werden. Im Gegenteil: im Interesse Deutschland liegt es, dass Flüchtlingsströme vermieden werden und dass nicht noch mehr Menschen radikalisiert werden und zu Islamisten werden.

      Deutschland muss für Frieden im Nahen Osten eintreten. Um das zu erkennen braucht man nur die Resultate der von den USA angezettelten Kriege im Nahen Osten zu betrachten: Chaos und Zerstörung für die Region und für Europa.

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      1. X1 sagt: am 13. November 2023 um 9:58 Uhr
        “Glauben Sie, dass die Juden Sie als gleichberechtigt ansehen?”

        Deren Ansichten sind mir egal. Wichtig ist, was sie tun!
        Doppelmoral können die Deutschen auch ohne Juden. In keinem Land — außer Israel selbst — machen fromme Juden der Gesellschaft, in der sie leben, nennenswert Ärger. Von Juden verübte Terroranschläge sind mir weltweit nur drei bekannt, einer in Deutschland und zwei in Israel.

        Was die andere hier in Frage kommende Religion betrifft sind es so viele, daß ich gar nicht alle aufzählen kann, weil mir gar nicht mehr alle einfallen werden, von denen ich je erfahren habe. Selbst wenn ich mich nur auf Deutschland beschränke. Von all dem anderen Ärger, den man mit deren Anhängern hat, ganz abgesehen.

    2. Judentum, Islam und Christentum haben den selben Gott. Es wird diskutiert, ob die letzteren von den Juden geschaffen wurden. Man kann durchaus von Erfolg sprechen, das Christentum hat das römische Reich aufgemischt. Zu Glaubensfragen – Das Christentum ist besonders, es verspricht Erlösung durch das letzte, bereits erbrachte Opfer, das alle zukünftigen Opfer obsolet machte. Die Juden sind da nicht dabei, so haben sie an der dieser Tage im Beisein des BK eröffneten Synagoge in Dessau an der Mulde den letzten Satz aus Isaiah 56:7. Nur den letzten, weiteres muss man nachlesen. Ein Bethaus allen Völkern! Also ich will nicht beten, und Fleischbrandopfer verstören mich, sind einfach nur archaisch. Wir sind von dieser dog eat dog Welt erlöst.

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      1. Die Aussage, dass Juden, Mohammendaner und Christen den gleichen Gott hätten, ist schlichte Propaganda bzw. Unfug! – Fragen Sie mal einen der “Drei-Einigkeits-Gläubigen”!
        Jeder angebliche “Gott” hat seinen Anhängern Pflichten auferlegt – insbesondere Ungläubige auszurotten. Gerade daduch erhält er schließlich auch sein jeweiliges Alleinstellungsmerkmal. Dass das beim Christentum seit einigen Jahrhunderten abgeschliffen wurde, ändert nichts am “Grundgedanken”. Wortwörtlich findet man diese Ausrottungsfantasien auch bei anderen “Gottgläubigen” – heutzutage “gelebt” nur noch nach dem Koran. Mohammend bzw. spätere Redakteure wussten schon, was nötig war, um die Herrschaft zu erlangen … Eine Mixtur aus Arianertum (Jesus und Maria im Koran!) und Judentum und etwas “dazu” …

        Dass für alle drei Religionen Ungläubige als minderwertige Menschen angesehen und behandelt werden (wenn auch mit deutlichen Abstufungen!) sollte man nie aus den Augen verlieren.
        So ist’s – und nicht anders!

        1. Das ist keine Propaganda, das sind die Religionen Abraham’s. In der Bibel – die eherne Schlange an Mose’s Stab im AT (Judentum) steht dem Sohn am Kreuz im NT gegenüber. Im Koran wird die Tora oft erwähnt, und den Jesus haben sie auch. Mag sein, dass man sich (noch) bekriegt, das ändert aber nichts an der Theologie. Dieser Tage ist der Regenbogen überall. Der ist nicht LGBT, der ist das Zeichen des neuen Bundes, in der Genesis. Ganz vorne, in dem alten Buch, Tora. Das ist was wirklich läuft, die One World / NWO wird geschaffen, und keiner kriegt’s mit. Die wirkliche NWO wird religiös sein. Sie ist nicht dieser BS der zur Zeit läuft.

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  4. Also Juden sind vom Gott auserwählte die die Welt beherrschen sollen???
    Ich schreibe nichts anderes – also warum wird mein Kommentar unterschlagen??
    Aber der Vergleich Straßburg und Deutschland ist m.M. nach nicht nur unangebracht. Es sei,Sie betrachten die
    Palästinensergebiete auch zum Staatsgebiet Israel. Sonst greift man ein fremdes Staatsgebiet an. Was Israel auch mit Gebieten in Syrien u.a. macht.
    Nach Ihrer Meinung sind die Juden nicht nur das vom Gott auserwählte Volk, ihnen gehört auch die ganze Welt.
    Und wir alle müssen das Denken, was Sie uns vorschreiben. Was Sie alles unter “Antisemitismus” verstehen ???

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      1. “Gottes auserwähltes Volk? Hahaha, wer diesen kranken Schwachsinn glaubt, der glaubt jeden kranken Schwachsinn.”

        Das glauben die Juden. Das glauben auch die Moslems. Jeder von denen ist auserwählt und tut Gottes Werk.

        Hier mal was zum Nachlesen, was man so über Nichtjuden denkt und wo die Nichtjuden stehen:
        https://concept-veritas.com/nj/10de/juden/gojim_existieren_als_judendiener.htm

        Und hier noch ein Link, der mehr aufzeigt:
        https://germanenherz.wordpress.com/2015/05/27/zitate-von-zionisten-die-im-gewande-der-juden-weilen/

        Beispiel:
        – Israels Ministerpräsident Menachem Begin in einer Rede vor der Knesset. Amnon Kapeliouk, “Begin and the Beasts”, New Statesman, 25. Juni 1982 –:
        „Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind heilige Götter auf diesem Planeten. Wir sind so weit entfernt von den minderwertigen Rassen, wie sie von Insekten sind. (…) Andere Rassen werden als menschliche Exkremente betrachtet. Unser Schicksal ist es, die Herrschaft über die minderwertigen Rassen zu übernehmen. Unser irdisches Reich wird von unseren Führern mit einem Stab aus Eisen regiert werden. Die Massen werden unsere Füße lecken und uns als Sklaven dienen!”

        Mögen es Zionisten sein, die das sagen. Und nicht der Jude von nebenan. Die Zionisten sind es, die die Politik machen. Denen ist der Jude von nebenan vollkommen egal, denn der leidet auch darunter.
        Das ist alles nicht lustig.

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  5. …Ein gewaltsamer Eroberungsdrang ohne Grenzen, und vor allem die massenhafte Tötung von Menschen allein um ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten religiösen Gruppen willen. …

    Das ist der Kerngedanke des Islam an sich!
    Nicht nur des IS, der Taliban, Boko Haram, Al-Quida und wie die alle heisen
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    Kampfbefehle im Islam

    Nach jedem Islam-Terror-Anschlag betonen Politiker und Journalisten immer wieder, der Islam sei eine „friedliche Religion“ und die im Namen des Islam verübte Gewalt weltweit habe nichts mit dem Islam zu tun. Liest man jedoch den Koran und betrachtet die islamische Geschichte, stellt man fest, dass radikale Muslime im Grunde nur ausführen, was der Koran vorschreibt. Denn es finden sich zahlreiche Kampfbefehle im Islam.

    Anbei eine zusammengefasste Version der Kampfbefehle im Koran.

    https://www.zukunft-ch.ch/wp-content/uploads/2017/03/Zukunft-CH-Infoblatt-Kampfbefehle-im-Islam.pdf
    :::::::::::::
    Das sind die offensichtlichsten “Anweisungen” an die Gläubigen!
    Die Opfer sind nicht nur Juden, sondern jeder, der Religion insbesondere den Islam ablehnt! Da sind noch nicht mal die Sunna (Sprüche Mohameds) dabei!
    Dieser religiöse Wahn, sich wegen irgendwelchen imaginären Wesen zu bekämpfen, treibt unsere Gesellschaften in den Untergang!

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    1. @Semenchkare 12. November 2023 um 22:54 Uhr
      “Das sind die offensichtlichsten “Anweisungen” an die Gläubigen!
      Die Opfer sind nicht nur Juden, sondern jeder, der Religion insbesondere den Islam ablehnt! Da sind noch nicht mal die Sunna (Sprüche Mohameds) dabei!
      Dieser religiöse Wahn, sich wegen irgendwelchen imaginären Wesen zu bekämpfen, treibt unsere Gesellschaften in den Untergang!”

      Es gibt auch nichtmuslimische Terrororganisationen. Ein Blick nach Afrika reicht. Dort gibt es viele nichtmuslimische Terrororganisationen, Rebellen oder Terrormilizen, die mindestens
      genauso brutal udn bestialisch vorgehen wie IS,Hamas oder Boko Haram.
      Seit der Dekolonisation Afrikas kommt auch der afrikanische Kontinent nicht zur Ruhe. Auch dort wüten aauch heute noch ständig Kriege mit zehntausenden Toten, über die im Westen kaum berichtet wird.
      Das BKA und BND berichten schon seit mindestens 4 Jahren, dass auch bei uns in EUropa afrikanische kriminelle Banden und auch die nigerianische Mafia in EUropa wie eine Plage sich ausbreiten:
      https://beischneider.net/2022/05/31/black-axe-die-schwarze-axt-von-der-nigerianischen-studentenbewegung-zur-europaweiten-mafiaplage/

      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/513105

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  6. “In den Wochen, die seit dem barbarischen Überfall von Hamas-Terroristen auf Israel vom 7. Oktober 2023 vergangen sind, hat unübersehbar eine schleichende, aber unaufhaltsame Verschiebung in der veröffentlichten Meinung stattgefunden, die nach und nach zu einer Täter-Opfer-Umkehr führen muss.”

    Täter-Opfer-Umkehr? @_ @ Merkt ihr noch was bei Ansage!, ISrahells Propagandablättchen in Idiotistan? Kommt ihr euch nicht furchtbar dämlich vor, jeden Tag in zig Varianten den gleiche verlogenen, hirnrissigen, ISrahell-freundlichen Schwachsinn hier zu bringen?

    Israel-Hamas War: Journalist Gideon Levy’s old speech on Israel’s occupation of Palestine goes viral – YouTube – https://www.youtube.com/watch?v=EnaacT4eBrA

    Nov 1 – IDF Stood Down to Let Hamas Massacre Proceed – henrymakow.com – https://henrymakow.com/2023/11/nov-1—idf-stood-down-to-let-.html

    Nov 10 – Hamas Attack Was Staged by Israel – https://henrymakow.com/2023/11/nov-10—hamas-attack-was-stag.html

    The Untold History Of Hamas – https://www.bitchute.com/video/nOHCzP6SWSpd/

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  7. Glaubensrichtungen, die ihren Gläubigen Fleisch aus dem Intimbereich herausschneiden, sind für mich aus dem Kreis vertretbarer Gedanken herausgefallen.

    Völker, die sich als Auserwählt betrachten, sind mir unsympathisch und sprechen mein Herz nicht an.

    Alle Menschen, die schon mal ehrlich geliebt haben und so geliebt wurden, wissen, dass Liebe eine Energie sein muss und ein Gefühlsspektrum bei uns Menschen auslöst dass einzigartig ist.
    Vermutlich ist Liebe eine Grundenergie der Schöpfung? (!).

    Die Schöpfungsgeschichte ist garantiert ein Konzept des Optimalen und niemals Perfektion, denn Perfektion wäre nicht mehr zu steigern und hätte kein Entwicklungspotenzial mehr.

    So gesehen, behaupte ich, dass Gott, als Synonym für die Schöpfung, keine Religionen kennt? (!)

    Eine bessere Zukunft im Zusammenleben oder in Koexistenz aller Völker unter friedlichen Bedingungen, wäre ohne Religionen einfacher, aber auch mit einer reformierten UN und der korrekten Umsetzung des Völkerrechts, würden schon sehr wichtige Schritte dazu eingeleitet werden können.

    Keine Supermächte mehr, keine Monopolisten mehr, egal auf welchen Gebieten, sondern tatsächlich, eine friedliche Konkurrenz in Handel, Kultur und Sport, würde der Erde und uns Menschen, sehr gut tun.

  8. Es ist schwer zu entscheiden an welcher Stelle dieses jüdischen Propaganda-Textes man mehr lachen soll. Vielleicht ist dieses Portal hier ja inzwischen Satire ? )Die redaktionelle Behauptung von ” bedingungsloser Redefreiheit” der dan willkürliche Asschlußbedingungen folgen ist es sicher. ) Lustig ist jedenfalls die Bibel sei ” exakte schriftliche Überlieferung”. Auch das Jesus die Konformität zum Judentum repräsentieren würde .Laut den eigenen Aussagen von Jesus klingt das deutlich anders. Und auch die umfassende artikulierte Feindseligkeit gegen Jesus Seitens von Rabbiner sagt etwas anderes. Im Detail Schreiben darf man das hier nicht den das ist ja ” Antisemitismus” den die ” bedingungslose Redefreiheit” hier nicht gestattet.
    Und nein, da wird der Mainstream und der Widerstand mal ausnahmsweise gemeinsam der Wahrheit gerecht. Die Landnahmen in Palästina sind völkerechtswidrig und Israel sind Täter. Auch das jetzige Massaker durch den Mauerdurchbruch wurde absichtlich zugelassen, da sind sich Lauen und Sicherheitsexperten einig ja sogar von Israelis sehen 90% eine Teilschuld und 70% die volle Verantwortung bei der israelischen Regierung. Eine best bewachte Grenze mit Bewegungssensoren soll mehrfach durchbrochen und das 7 Stunden unbemerkt geblieben sein !??

  9. Die Hamas hat die Bombadierung und den Bodeneinsatz ja praktisch erzwungen ! Nun sollen sie aufhören zu Jammern.

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  10. “Diese Idee – wahrscheinlich die folgenreichste der gesamten Weltgeschichte – ist originär jüdisch, wurde allerdings später erst vom Christentum und dann vom Islam übernommen. ”

    Eine sehr gewagte These.Es gab noch andere Kutlruen, die ebenfalls unabhängig von den Juden einen einzigen Gott phasenweise hatten.
    Hier ein Zitat aus einem Artikel von Deutschlandfunkkultur
    Zitat:” Zwar galt im Alten Testament Ägypten als das heidnische Land der Vielgötterei. Herrscher Echnaton aber hatte im 14. Jahrhundert vor Christus alle Kulte zugunsten der Anbetung eines einzigen Gottes abgeschafft. Diese, wahrscheinlich erste monotheistische Phase aber hielt nicht lange.”
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-wahnsinn-des-echnaton-100.html

    Ansonsten erinnere ich hierbei noch an die dravidischen Völker in Indien, die laut indischen Geschichtsprofessoren auch lange Zeit nur einen einzigen Gott hatten, den Gott Shiva.
    Das war die Zeit, bevor sich die Draviden mit den arischen und mit anderen asiatischen Völkern vermischten.Damals hatte die Dravidischen Inder nur einen einzigen Gott Shiva , den “Herr aller Wesen”.DIe Nordinder nennt man heute noch oft umgangssprachlich Indoarier. DIe Südinder nennt man Draviden.

    “Der Apostel Paulus bedauert im Römerbrief (Kap. 9-11) zwar, dass „die Juden“ Jesus nicht als Christus akzeptieren konnten, aber stellt gleichzeitig klar, dass der Alte Bund zwischen Gott und dem Volk Israel gleichwertig neben dem Neuen Bund zwischen Gott und den Christen steht, und insofern auch für Christen Israel das „auserwählte Volk Gottes“ bleibt. Den Antisemitismus aus der Bibel herzuleiten, ist also praktisch unmöglich. ”

    Es gibt nicht wenige Geschichtsprofessoren, die fest davon überzeugt sind, dass es diese Art von Konflikt zwischen den Christen udn Juden in der ANtike anfangs gar nicht gegeben hat.Es war nur so: DIe Juden akzeptierten nur die Judenchristen als als gläubige nichtketzerische Menschen. Die konvertierten Heidenchristen, die aus dem Heidentum zum Christentum konvertierten, wurden von den Juden nicht akzeptiert. DIe orthodoxen CHristen und Heidenchristen aus dem hellenisch-griechischen Raum hatten bekanntlich viele antiken hellenistischen Lehren,Ethik und theologisch philosophische Grundsätze aus der hellenischen Kultur und hellenischen Philosophie ins Christentum übernommen.Was die Juden nicht akzeptierten und als ketzerisch betrachteten.
    Später vertiefte sich dieser Graben udn Spaltung, als die Juden verstreut wurden (Vertreibung der Juden aus Palästina 135 n. Chr. durch röm. Kaiser Hadrian ) . Im Exil verfassten und entwickelten jüdische Rabbiner dann die Talmud-schriften, in denen dann antichristliche Mythen verfestigt und zementiert wurden. DIeser Aspekt wird oft ignoriert:
    Auch die Juden pflegten fast 2000 Jahre lang ihre Abneigung gegenüber den Christen.

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  11. Gute Gedanken. Sehr lesenswert. Man unterstellt Ihnen, dass Sie den Juden die Weltherrschaft antragen. Das lese ich aber nicht aus ihrem Text heraus. Eher genau das Gegenteil. Sie sind ein fester Bestandteil des Westens.

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      1. ““Sie sind ein fester Bestandteil des Westens.”
        Wen meinst du damit? Den Autor oder die Juden?”

        Statt den Daumen runter zu geben, hättest Du mal die Frage beantwortet.
        Du bist wohl ein sehr unhöflicher, arroganter Mensch, der anderen Menschen nicht hilft.

        Bist Du so einer oder beantwortest Du meine Frage doch noch?

  12. Um die Gründung und Existenz des Staats Israel zwingend erscheinen zu lassen, wird der Holocaust bemüht. Es dürfe niemals wieder geschehen, dass Juden derartiges Unrecht zugefügt wird, wie sie es in Hitlerdeutschland erleiden mussten. Nur ein Staat Israel könne das gewährleisten. Tatsächlich hat sich aber gezeigt, das genau das nicht erreicht werden konnte. Mit der Gründung Israels flammten Pogrome auf in islamisch geprägten Staaten und zwangen Juden, semitische Juden, zur Flucht in den jungen Staat Israel. Wieviele Menschen, Juden und Araber, sind in den folgenden Kriegen zu Tode gekommen? Wie sehr hat sich Judenhass entwickelt in arabischen Staaten, in denen Juden vorab friedlich leben konnten? Interessant dabei ist, dass ausgerechnet Juden in Iran nicht betroffen waren. In dem Iran, den Israel zum Erzfeind erklärt hat.

    Man kann ein Unrecht nicht kompensieren oder neuerliches verhindern, indem man selbst Unrecht begeht. Erlittenes Unrecht berechtigt nicht dazu, selbst Unrecht zu begehen. Noch dazu gegenüber Menschen, die an den Gräueltaten des Holocaust nicht beteiligt waren. An Arabern. Aber Araber und Juden haben in ihrer Kultur die Rache, bis zur Blutrache. So war die Gründung Israels in dieser Form der Beginn einer Gewaltspirale, die bis heute andauert, stetig zunimmt und jetzt gerade eine hässliche Spitze erklommen hat. Und ja, der Vernichtungskampf um Gaza hat auch etwas mit den Gasvorkommen vor der Küste Gazas zu tun.

    Das Projekt Israel kann als gescheitert bezeichnet werden. Es hat keinen Frieden gebracht. Es war von Anfang an eine Fehlkonstruktion, die allen demokratischen und völkerrechtlichen Prinzipien Hohn spricht und ist zu einem Ort steter und ansteigender Gewalt geworden. Um diese Gewaltspirale zu durchbrechen, muss das gesamte Gebiet neu aufgestellt werden. Um zu Frieden zu finden, muss das Dogma vom „Existenzrecht Israels“ beiseite gelegt und ersetzt werden durch ein Konstrukt, das das Lebensrecht, die Menschenrechte und Würde für alle Menschen in und um Palästina als oberstes Gebot sieht. Juden sollen ein Existenzrecht in Palästina haben, aber nicht zum Preis der Vertreibung der Indigenen, die vor ihnen dort gelebt haben.

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    1. Wie Sie richtig erkennen, handelt es sich nicht primär um Juden oder Araber – sondern um Israel und den Rest nicht
      nur der arabischen Länder. Das Problem hat NICHTS mit Antisemitismus zu tun !!
      Man muss auch richtigstellen, dass Arafat den Staat Israel anerkannt hat – Israel aber NIE eine zwei Staaten-Lösung
      in Betracht gezogen hat. Von Anfang an war Israel auf Landeroberung aus – angeblich um sein Land zu schützen??
      Die Golanhöhen u.a. – Gebiete die die Deklaration den Arabern zugesprochen hat.
      Wenn Israel auf eigenen Staat besteht, was dieser ja schon 1948 sofort ausgerufen hat – so haben die Araber/Palästinenser auch ein Recht auf eigenen Staat. Selbst Kissinger hat es in dieser Form unlängst bestätigt.

      Israel pocht auf sein Recht der Selbstverteidigung – und bezeichnet die PLO als “Terroristen” die andere Seite bezeichnet die Israelis als “Besatzer” und den Widerstand als Befreiungskamf. Wie kommt das zu Stande??

      Man beziehe sich einfach auf das BGB was das Zwischenmenschliche regelt:
      ” Die Rechte des einen enden, wo die Rechte des anderen anfangen”
      Und da sind wir wieder beim Recht Israels auf eigenen Staat – das Sie wiederum den Palästinensern verwehren !!

      Also für jeden Unwissenden Schreihals der seine Unterwürfigkeit zu Israel so lautstark offenbart
      Wer ist der Brandstifter?? Mal davon ganz abzusehen, dass Netanjahu diese Eskalation braucht um seinen eigenen
      Hintern zu retten.
      Danke für Ihre Ausführung.

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  13. ” Nehmen wir einmal an, die französische Grenzstadt Straßburg wäre von Terroristen in eine Festung verwandelt worden…”

    Nehmen wir einmal an, die Apartheid-Regierung in Südafrika hätte damals Schwarze in einem Ghetto wie Gaza zusammengepfercht und sie auf jegliche Art schikaniert. Diese hätten dann ähnliches verbrochen wie die Palästinenser in Israel. Wie hätte die Weltöffentlichkeit und die deutsche Regierung reagiert?

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  14. Auf den ganzen Beitrag möchte ich ganz bewusst nicht eingehen. Wenn es allerdings um Auswirkungen von religiösen Ansichten geht, kann ich mich doch nicht ganz zurückhalten.
    Zitat: „Dem Umstand, dass das Volk Israel von Gott auserwählt wurde, korrespondiert der Hass der anderen Völker auf eben dieses jüdische Volk.“

    Dies ist allein die Auffassung der Juden zu ihrer Religion! Mit einer Tatsache hat dies gewiss nichts zu tun. Im Gegenteil: Jeder denkende Mensch könnte sich keinen Grund vorstellen, warum denn ein „höheres Wesen“ sich ausgerechnet ein Volk (!) auswählen und alle anderen der Vernichtung preis geben sollte. Das Alte Testament/die Thora ist die ideologische Streitschrift zur Erhaltung der jüdischen Kultur nachdem man nach einer Niederlage in „Babylon“ seine Identität zu verlieren glaubte.
    Aus ihrem Glaubenskonstrukt (wie stets und immer auch bei anderen Religionen!) haben die Juden allerdings geschlossen, dass es für sie verboten sei, z.B. selbst mit Andersgläubigen überhaupt zusammen zu speisen. Nicht das Essen an sich, sondern eine Gemeinschaft wurde schon abgelehnt, was bei anderen Völkern, wie bei den Griechen und Römern, in der Antike zu einem Judenhass führte. Auch darüber kann man mal nachdenken …

    Dieser ewige Krieg hat sehr viel mit Religion und Hybris, aber mit verdammt wenig Humanität, Rationalität und Toleranz zu tun. Nur dies wollte ich einmal gesagt haben …

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  15. Ich finde, man sollte das Religiöse aus dem Spiel lassen. Religionen führen leicht zu Fanatismus und dieser geht über Leichen, selbst über die eigenen. Was ist Hamas? Eine fanatische religiöse Organisation wie der IS, der einen Gottesstaat will? Ist Gasa bereits ein solcher Staat? Oder ist er eine Organisation zur Verfolgung von Gebietsansprüchen? Oder beides? Was ist seit Oslo geschehen, als man auf dem Weg zu einem Ausgleich war? Warum hat Netanjahu die Hamas gegen die Fatah ausgespielt? Weil er freie Hand in der Siedlungspolitik haben wollte und ein Groß-Israel anstrebte, was wohl einen religiösen Hintergrund hat? Es sind unbequeme Fragen, die den Hass gegen Israel erklären könnten und die sich die die israelische Regierung gefallen lassen muss. Die Fragen als antisemitisch anzuprangern würde bedeuten, dass die israelische Regierung sakrosankt wäre. Jeder Staat muss sich Kritik gefallen lassen, selbst der “heilige Stuhl” Vatikanstaat, ohne dass dem Kritiker entgegenhalten werden kann, er sei kein Christ. Die öffentliche Diskussion ist in Anbetracht der Grausamkeiten aufgeheizt. Eine nüchterne Betrachtung ist angebracht. Es gibt Fragen, die kaum zu beantworten sind. Sie sollten aber gestellt werden.

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    1. Wenn man eines gewiss nicht kann, dann ist es “Religöses aus dem Spiel lassen”! Ohne Religionen stünde die Welt nicht an dem Punkt, an dem sie jetzt steht!

  16. Sie haben etwas sehr wichtiges vergessen. Die Juden, wenn sie denn ein Volk sind, sind keine homogene – bezogen auf ihre DNA und damit auf die Abstammung bezogen – Gruppe, sondern sind vielmehr als eine religiöse Glaubensgemeinschaft zu betrachten. Sie haben mit den USA gemein, dass sie sich selbst als von JHWH auserwählt betrachten. Die USA mit ihren Exeptionalismus werden – wem nimmt es wunder – von einer kleinen aber feinen Schicht von Juden regiert. Gerade wegen ihres weit überdurchschnittlichen IQ sind sie geradezu prädestiniert die Geschicke der USA mit Hilfe des allmächtigen Dollars in ihrem Sinne zu lenken. Was aber unterschlagen wird ist, dass ein Großteil der Juden Aschkenazi sind und aus Osteuropa abstammen. Sie lassen sich ohne weiteres auf die Khazaren zurückführen, als König Bulan beschloss geschlossen zum Judentum zu konvertieren. Der Zionismus ist eine Erfindung von jüdischen Freimaurern mit massiv viel Geld von den Rothschilds gefördert. Der Schild David – Hexagram – ein okkultes Symbol (666 können aus dem Hexagram leicht abgeleitet werden) wird zur Staatsflagge erhoben. Doch laut der Bibel ist es die Menora – der siebenarmige Leuchter – der es sein sollte. Darauf liegt kein Segen. Denn I S R A E L – bedeutet Gottesstreiter. Und das ist dieser Staat keinesfalls.
    Gerade weil sich die Juden als auserwählt betrachten, können sie nicht mit allem anderen Völkern dieses Planeten in einem Topf geworfen werden, sondern werden ein wesentlich strengeres Urteil empfangen, dann sie den Gesalbten Jeschua Hamachiach verworfen haben. Stattdessen wird der Antichrist erscheinen und diesen werden sie annehmen.

  17. Warum hat Israel die Hamas gegründet? Nachzulesen hier auf

    https://swprs.org/why-israel-created-hamas/

    Was viele nicht wissen. Der besiegte Feindstaat Deutschland hat seit 1949 an Israel Wiedergutmachungszahlungen in Höhe von 70.000.000.000 Märker und Euronen gezahlt. Deshalb ist die Rente der Deutschen nur bei 48%. Irgendwo muss das Geld ja herkommen. Also die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson.

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    1. Genau, deshalb ist die Rente der Deutschen nur bei 48 Prozent… Mannomannomann. Besser wird es heute nicht mehr.

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  18. Und nächsten Montag gibt es dann den Artikel “Der ewige Propagandist” vom Bundesmährchenerzähler.

  19. Kann das sein, die “Juden” Schmierereien an Häusern werden von denselben gemacht, die anderenorts “Nazis raus” an Wände sprühen?