Der Große Schwindel: Systemwechsel statt Umweltschutz

Sozialismus (Symbolbild: Shutterstock)

Es ist ein riesiger Schwindel: Hinter all den Klimaaktionen stehen keine „Kids“, dies ist keine Jugendbewegung. Dieser Fake ist hierzulande mindestens so alt wie der amtierende Grünen-Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der 1948 in Spaichingen geboren wurde: Alte weiße Männer und alte weiße Frauen ziehen den ideologischen Karren – und treiben mit allerlei politischem Unsinn die Gesellschaft propagandistisch vor sich her. Sie wähnen sich noch immer jung, doch sind es längst nicht mehr, weshalb sie ihre Rebellionsnostalgie auf die Klimajugend projizieren. Es geht dabei fast immer um totalitäre, sozialistische, kommunistische Ideen, die einst, zur Zeit der Studentenbewegung, durch den Ruf nach Revolution und „Überwindung des Kapitalistischen Systems“ transportiert wurden und heute über die große Klimatransformation.

Am Ende geht es damals wie heute um etwas ganz anderes: Um Verstaatlichung von Vermögenswerten und Produktionsmitteln, um die Enteignung der Früchte unternehmerischen Handelns, um Umverteilung und Verzehrung des privaten Wohlstands und fast immer um staatliche Bevormundung der Bürger in Unfreiheit, die zuerst in der Unterdrückung, später irgendwann dann Ermordung Andersdenkender mündet, und die Varianten dieses Programms sind zeitgeisttypisch vielgestaltig (heute kommen sie ganz bunt und divers daher). Abweichler des richtigen Weges werden auch in den eigenen Reihen zur Strecke gebracht, Rotchina und die russische Sowjetunion hätten deshalb als kommunistische Terrorstaaten fast Krieg gegeneinander geführt, Stalin ließ Trotzkisten ermorden. Auch in Deutschland gab es nicht nur Adolf Hitler, den National-Sozialisten, sondern eben diese andere Diktatur des Real-Sozialismus nach 1949, unter Ulbricht und Honecker. Sozialismus meint immer zwingend und axiomatisch: Die Gesellschaft wird, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen, von einer Bonzokratie regiert, die angeblich das Volk ins Paradies führt und die unendliche soziale Gerechtigkeit propagiert – und am Ende ins Verderben führt

Der Weg ins Verderben

Und damit sind wir in der Gegenwart, in der sich anbahnenden nächsten Erscheinungsform des Sozialismus, nach braun und rot im diesmal grünen Lack. Allmählich kommt die Katze aus dem Sack. Der vollkommen destruktive, idiotische „Green Deal“ der EU steht, und darüber reiben sich vor allem Altlinke und selbstverstandene Linksphilanthropen mit und ohne Milliardärshintergrund ihre schmierigen Hände. In Deutschland stehen die Grün*Innen als Sozialisten neuer Couleur bereit: Sie fordern eine absurde „Gender-Geschlechtergerechtigkeit“, neudeutsch gleichbedeutend mit Verstaatlichung der menschlichen Sexualität bei endgültiger Zerstörung des klassischen Familenmodells als konstitutive Grundlage unserer Gesellschaft. Der Sozialismus ist vor allem ein Öko-Sozialismus, aber wie jede totalitäre Ideologie mit umfassendem Freiheitsberaubungs- und Beherrschungsanspruch bis ins Privatleben der Menschen hinein. Nicht nur sollen Autobahnen von Autos befreit werden, sondern auch Kinder von ihren Eltern und umgekehrt, so wie Einwanderer von Mühsal, Kummer und Sorgen befreit werden.

Weil aber – genauso zwingend und axiomatisch – Sozialismus niemals funktioniert, wie sich derzeit gerade in Venezuela beobachten läßt, liegen in Deutschland die schlimmsten Jahre erst noch vor uns. Wie genau sich die linken Strategen hierzulande die Umsetzung ihrer allumfassenden Verhaltenskontrolle der Bürger vorstellen – von Arbeit, Freizeit, Mobilität, Konsum, Ernährung bis Lebensstil – ist noch nicht klar. Doch vieles deutet darauf hin, dass es auf ein Pendant zum chinesischen Modell der Bevölkerungsüberwachung und -disziplinierung hinausläuft – inklusive Social Scoring und zu „Privilegien“ bzw. Belohnungen umfunktionierten Grundrechten auf Widerruf. Die Corona-Pandemie hat den linken Transformationsarchitekten in dieser Hinsicht als Testlauf unschätzbare Dienste und erwiesen und sich als nützlicher Wegbereiter erwiesen.

Und auch zur Lenkung der Wirtschaft dürfte ein Staatskapitalismus á la China den Klimasozialisten wohl am ehesten behagen würde; auch die grünen Eliten wollen schließlich weiterhin im Luxus leben, wollen sich in hippen Gates Communities als neue Wandlitze niederlassen und ihr strahlendes Gewissen polieren, während sie ihren Wohlstand, dicke Autos, Villen mit Personal genießen, ihre Kinder auf Privatschulen schicken und mit Privatjets weiter reisen, fernab von den Folgen ihrer eigenen Politik, die das gemeine Volk ausbaden darf: Massenmigration mit Verlust der inneren Sicherheit, Verunmöglichung des Individualverkehrs, Verteuerung von Wohnraum und Mieten, allgemeine Prekarisierung. Das Volk wird gerettet, LOL, indem man es zugrunde richtet. Die Abschottung vom „gewöhnlichen Pack, auf dessen Kosten man es sich weiterhin saugut gehen lässt, macht den wohlstandslinken Wasserpredigern den Kopf frei. Das ist die Welt, in der nicht nur mental, sondern real-materiell die Wortführer der Klimabewegung schon heute aufwachsen, und in der sich die altlinken Revoluzzer von einst wie Kretschmann & Co., komfortabel und all-inclusive zumeist auf Steuerzahlerkosten eingenistet haben.

Faktische Rufe nach Staatsstreich

Wer also sind die Hintermänner und -frauen, die mit ihren staatlichen, parteilichen und stiftungsmäßigen Strippenziehern und Bank- bzw. Paypalkonten solch inszenierte Öko-PR-Gruppen wie „Fridays For Future“ fördern und mit üppigen Spendengeldern munitionieren? Welche Personen finden wir an der Grünen-Spitze, und woher kommt plötzlich der antidemokratische Ruf nach faktischem Staatsstreich und Putsch, der sich noch verhalten-schüchtern als „Systemwechsel“ artikuliert? Blicken wir hierzu in die jedermann öffentlich zugängliche, allgemein anerkannte Lieblingsquelle der Deutschen; was vermeldet uns denn Wikipedia über eine in Vergessenheit geratene Jugendbewegung der vorvorletzten Generation, die als geistige Vorgänger der heutigen Klimakids gesehen werden können und die – auch wenn sie anders hieß – einen nicht weniger totalitären Irrsinn anstrebte? „Der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW) war eine maoistische westdeutsche K-Gruppe, die von 1973 bis Anfang 1985 bestand … 1982 stellte der KBW die politische Arbeit weitgehend ein und löste sich nach langwierigen Verhandlungen über die Verwertung seines Millionenvermögens 1985 auf.Einige seiner Mitglieder wurden später in der Bundes- und Landespolitik in führenden Positionen aktiv, darunter Reinhard Bütikofer, Winfried Kretschmann, Ursula Lötzer, Krista Sager und Ulla Schmidt.“

Hinzu kommen noch im weitere, im einstigen K-Gruppen-Rot-Lichtmilieu wirkende Figuren; darunter übliche Verdächtige wie u.a. Joschka Fischer, Jürgen Trittin oder Claudia Roth, die sich zumindest zeitweilig ebenfalls in diesem damaligen „Systemwechsel-Milieu bewegten. Und so wird professionell das von den Nachkommen der Altkommunisten auf die Straße gebracht, was damals also bereits Mama und Papa vorexerzierten – nicht selten sogar  organisiert und gesteuert von den „Alten. Noch geht es um Klimaschutz, um die passenden Notstandsmethoden zu etablieren (auch hier nochmal schönen Dank an die „Pandemie“!), bis dann bald schon der „Klimaschutz“ beiseite geschoben werden kann und hinter der grünen Tarnung, hinter dem ganzen Brimborium um Erderwärmung oder Erderkältung das zum Vorschein, worum es immer schon gegangen ist: Die Revolution. Weg mit Kapitalismus und Marktwirtschaft! Nieder mit der dreckigen bürgerlichen Gesellschaft! Her mit der Gedankenkontrolle, mit dem Verbot von Meinungsfreiheit und anderen störenden Grundrechten! Die Ökölinke weiß, was gut ist für dich und den Planeten: Der „Systemwechsel!

Und so kommen die ferngesteuerten Kids aus den entsprechenden Schulungs- und Kaderräumen hervor und blöken den ihnen eingetrichterten Bullshit in die Welt: „Die Schülerbewegung Fridays for Future will ihre Aktionen noch einmal ausweiten. Mitorganisator Emil Wohlfahrt erklärt, warum er einen ‚Systemwechsel‘ für unausweichlich hält“, meldet da die „Frankfurter Allgemeine.  Und derartige Meldungen häufen sich, auch auf Bayern 3 oder in ZDF-Talkshows: Immer darf irgendjemand ganz ungestört im Öffentlich-Rechtlichen ungestraft den „Systemwechsel fordern, überall wird die Hose runtergelassen – obwohl sich hinter diesem verharmlosenden Begriff nicht weniger als die Beseitigung der sozialen Marktwirtschaft und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung verbirgt. Doch der unter Merkel zum Regierungswerkzeug zurechtgestutzte, linksgewendete „Verfassungsschutz hat eher Tränen der Rührung in den Augen, als dass er ob solcher umstürzlerischer Parolen irgendeinen Grund zum Handeln sähe; eher findet er hier wohl einen Grund zum Applaudieren, ermöglicht ihm der neue Autoritarismus doch womöglich bald schon deutlich „robustere Handlungsspielräume im Durchgreifen gegen die Gegner des neuen Sozialismus.

Vormarsch der Grünen Khmer

Nur „Bild versucht als einziges Medium des Mainstreams, vergeblich gegen den neuen linken Strassenterror á la 1920er Jahre anzuschreiben (und auf diese Weimarer Verhältnisse bewegen wir uns zu, wenn es hier so weitergeht!): „Verbal-Attacken auf Polizisten, radikale Parolen, Antisemitismus – entwickeln sich die Klima-Aktivisten von ‚Fridays for Future‘ (FFF) langsam zum FFV (Fall für den Verfassungsschutz)? Aktivistin Carla Reemtsma (23) forderte in der ‚taz‘ eine ‚Radikalisierung der Aktionsformen‘.“ Überall dasselbe Bild, die gleichen Parolen – die Hosen werden runtergelassen, und darunter stinkt es ungewaschen nach „Archipel Gulag“, nach Maos Kulturrevolution und weiteren epochalen roten Massenmorden wie jenem unter Pol Pot in Kambodscha. Doch statt den einstigen Roten sind es heute Grüne Khmer, die den roten Terror neu entfachen wollen – getragen von einer Jugend, die im Schulfach Geschichte offenbar nichts gelernt hat außer „Adolf“, „Rechts“, „Nazi“, „Deutsche sind scheiße“ und „wir sind alle rassistische Ausbeuter“.

Beispielhaft kann in diesem Kontext das folgende Presse-Statement der Karlsruher FFF-Fraktion herhalten, das in übelster Deutlichkeit die Denkmuster der von deutschen Qualitätsjournalisten als „Aktivisten verharmlosten Linksextremen verdeutlicht: „Deswegen waren wir nicht nur in Deutschland, sondern auf allen Kontinenten mit über 1.160 Aktionen auf den Straßen. Unter dem Motto ‚Uprootthesystem‘ fordern wir einen Systemwandel, denn bei der Klimakrise geht es schon lange nicht mehr nur um den CO2-Ausstoß. Die Klimakrise vereint Krisen. Es ist auch eine rassistische, klassistische, sexistische und soziale Krise. Auch hier wird sodann wieder der besagte „Systemwechsel“ gefordert, wie auch eine „Wirtschaft, die nicht auf unendlichem Profit und Wachstum beruht. Beide vorherigen Zitate entstammen einem dem Bericht einer bürgerlichen Tageszeitung, welche derartige Forderungen und Aktivitäten so beiläufig und lakonisch präsentiert, als ginge es hier um dem Bericht über die Öffnung einer Shopping Mall am nächsten verkaufsoffenen Sonntag.

Der Radikalismus wird nicht nur zur Selbstverständlichkeit, er auch noch salonfähig geworden – und seine Positionen werden von den tonangebenden „meinungsbildenden Schichten, die Operatoren der Framing-Tools, vorbehaltlos geteilt. Deutschland ist komplett irre geworden. Gibt es hier überhaupt so etwas wie eine bürgerliche Rumpfgesellschaft, existierten noch in demokratisch mehrheitsfähiger Zahl rückgrat- und charakterstarke Menschen, die es wagen, sich diesem beginnenden Furor entgegen zu stellen? Davon ist nicht auszugehen. Am Ende bleibt allenfalls noch die Ermächtigungsklausel zum Widerstand nach Artikel 20 Grundgesetz, die eigens dazu gedacht war, das Volk gegen Extremisten zu schützen, sollten sich diese ein weiteres Mal daranmachen, die verfassungsmäßige Ordnung zu beseitigen. Wörtlich heißt es da: „Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden… Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ Auf das, was uns die Klimakids im Geiste ihrer Ahnen da aufzwingen wollen, trifft dies lupenrein zu. Der letzte „Systemwechsel, vor 88 Jahren, sollte uns eine Lehre sein.

 

10 KOMMENTARE

  1. Es wiehern Impffaschismus, Klimafaschismus in Tateinheit mit Diktatur.
    Irre Politiker sind zu Volksfeinden, Volkszüchtiger, Gesetzbrecher/Gesetzbeuger
    mutiert in Verbindung tief in unseren Geldbeutel zu fassen und uns noch gläsern
    mit Terminierung unserer Privatsphäre zu machen.
    Mit kommendem Wegfall und des Bargeldes und des elektronischen Euros
    haben Sie ihr Endziel, den dreckigen Endsieg diktiert.
    Pfui !

  2. Vergessen wird die Etablierung – grenz- u. kritiklos – der totalitär- faschistischen Ideologie des Politischen Islam – beispielgebend für totalitäre Herrschaftsstrukturen.
    Einer Ideologie die deckungsgleich ist mit der Ideologie des Nationalsozialismus.
    Während links- grüne mit systematischer Planung ihre Agenda durchziehen (Rezo, Thunberg) kriegen Alternative durch permanente Tagung hochkarätiger Fachschaft keine präzis organisierte, minutiös geplante Strategie ins Ziel.
    Solch gute Aufsätze sind nett, Einzelkämpfer landen im Suppentopf….

  3. Ja, es gibt einen Systemwechsel, und zwar zu einem linksgrünen Faschismus.

    Aber was ist Faschismus überhaupt?

    Wikipedia sagt dazu:
    „Der aus dem italienischen Wort für Bund – fascio – abgeleitete Begriff Faschismus wird von Historikern als ‚gewissermaßen inhaltsleer‘ beschrieben, da er ’so gut wie nichts über das Wesen dessen aussagt, was faschistisch ist oder sein soll‘. … „Ein fascio ist ein Verein, ein Bund“, daher wären Faschisten wörtlich übersetzt ‚Bündler‘ und ‚Faschismus‘ wäre Bündlertum.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Faschismus

    Sicher ist, Faschismus hat etwas mit denen, die Macht haben, zu tun, also mit bestimmten Politikern.

    In der Schule wurde mir beigebracht, dass der Faschismus nazibraun ist.

    Aber schon Kurt Schumacher, der nahezu die ganze Zeit des Dritten Reiches im KZ verbringen musste und der der erste SPD-Chef nach dem Krieg war, sprach 1946 von rotlackierten Faschisten:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kurt_Schumacher

    Heute ist der Bergiff „Ökofaschismus“ in der rechten Politik verbreitet.

    Dass es nicht nur den braunen Faschismus gibt, sondern auch den anderfarbigen, ist an Beispielen aufgezeigt. Doch wie kommt es dazu? Hier hilft der bekannte Soziologe Max Weber (1864 – 1920) weiter:

    Max Weber unterscheidet zwischen zwei Politikertypen:

    Gesinnungsethiker, die ihre eigenen Grundüberzeugungen und Werte zum Maßstab ihres Handelns erklären, ohne sich jedoch Gedanken über die Folgen ihres Tuns zu machen oder zumindest für die Folgen keine Verantwortung übernehmen zu wollen.

    Verantwortungsethiker, die in erster Linie die längerfristigen Konsequenzen ihrer Entscheidungen in den Mittelpunkt stellen und entsprechend agieren. Die eigenen Grundüberzeugungen spielen eine untergeordnete Rolle.

    Diese beiden Typen sind in ihrer Reinform natürlich nur ein theoretisches Konstrukt, das sich weder politisch noch moralisch in der Realität durchhalten lässt. Deshalb kommt auch Max Weber zu dem Entschluss: Gesinnungsethik und Verantwortungsethik sind „nicht absolute Gegensätze, sondern Ergänzungen, die zusammen erst den echten Menschen ausmachen“.

    Und dennoch sind rein gesinnungsethische Argumentationen für die Lösung von Problemen in einer immer komplexeren Welt eine große Verlockung. In unseren Zeiten, in denen Dank Globalisierung und Digitalisierung alles mit allem zusammenhängt, gibt es keine einfachen Antworten und es wird immer schwieriger, fundierte und umfassend informierte Entscheidungen zu treffen. Da ist der Wunsch nach Orientierung und simplen Wahrheiten groß – nicht nur im Politischen auch im Privaten. Umso wichtiger ist es, dass Gesinnungs- und Verantwortungsethik in Balance gehalten werden, um zu vernünftigen Lösungen zu gelangen.

    Diese Balance ist in Deutschland bereits seit mehreren Jahren aus dem Gleichgewicht zugunsten der Gesinnungsethik geraten. Es zählt das Parteibuch, nicht die Sache.

    Wie im Mittelalter gewinnt die Moral den Vorrang über den Verstand. Sie gibt Antworten, wo zu fragen ist. Sie liefert Gewissheiten, wo zu zweifeln ist. Mit der Keule der Moral kann man jeden Gegner erlegen. Rechthaberei, Intoleranz und Arroganz nehmen zu. Politische Gegner werden ausgegrenzt, diffamiert und in die rechte Ecke gestellt. Der neue Mensch gendert, pflegt Diversität und korrekte Sprache, ist Aktivist, rettet die Umwelt und Flüchtlinge, cancelt Andersdenkende, kauft Bio und isst vergan.

    Nun muss man sich die Frage stellen, weshalb es gerade in Deutschland soweit kommen konnte. Dafür gibt es vier Hauptgründe (nach: „Die vier Sündenfälle, die dieses Land in eine linke Gesinnungsdiktatur verwandeln“ https://journalistenwatch.com/2020/12/20/die-suendenfaelle-land/):

    Da ist zur Aushöhlung der demokratischen Werteordnung die sukzessive Abschaffung des Radikalenerlasses (1979) zuerst zu nennen. Er beinhaltet die Abschaffung der Hürden für „Radikale“, in den Staatsdienst zu gelangen.

    Dann war es der Einzug der Grünen in den Bundestag (1983). Im Vorfeld wurde die ursprünglich bürgerliche grüne Bewegung von kommunistischen Gruppierungen der Mao-Ideologie (meist von Moskau und DDR finanziert) regelrecht geflutet. Die linken Mao-Revoluzzer sprangen einfach auf den rollenden „Umwelt- und Naturschutz-Zug“ auf und verschafften auf diesem Wege ihren Ideen direkten Zugang in die Parlamente.

    Der nächste Grund ist die Integration der SED-Folgeparteien in die Parteienlandschaft der BRD. Eine von Haus aus diktatorische Partei darf sich seither als eine Art Menschenrechtspartei anpreisen.

    Und schließlich die Kanzlerschaft von Merkel, die die CDU nach links trieb.

    In Folge dieser ganzen Umstände haben wir heute in Deutschland seit geraumer Zeit einen linksgrünen Faschismus, der sich im Prinzip täglich weiter verstärkt.

    Es heißt in Bezug auf Faschismus immer „Wehret den Anfängen“. Was aber den linksgrünen Faschismus in Deutschland betrifft, so sind wir bereits mittendrin.

    Und die kommende Ampel-Regierung wird den linksgrünen Faschismus weiter manifestieren.

  4. Eine wichtige Person war Joscha Schmierer, KBW- Chef, der die roten Khmer mit ihrem totalitären Furor, der Ermordung von 2 Milionen und massenhafter Folter noch verteidigte, als die Verbrechen bekannt waren. Schmierer wurde unter Fischer Abteilungsleiter im Bundesaußenministerium und blieb dies bis zu seiner Pensionierung unter Steinmeier. Vermutlich verzehrt er heute seine üppige Rente. Aus dieser totalitären Selbstverständlichkeit sind heute ein Teil der Funktionäre in den Parteien und der Akteure in den Medien gestrickt.

  5. Eine gute Analyse. Der Abschnitt „Faktische Rufe nach Staatsstreich“ macht die Zusammenhänge auch im zeitlichen Verlauf deutlich. Die Vorvorletzte Generation, alles bekannte Namen an denen man erkennen kann, wie die Institutionen des Landes mit Kommunisten/Maoisten überschwemmt wurden. Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden.

  6. da die modernen Eliten keine Verbesserungen bieten, sondern Einschränkungen fordern, und Deutschland wissenschaftlich nicht mehr Weltspitze, sondern last end ist, wird es mit dem AAA-Rating bald zu Ende sein.
    Baerbock hat bei den Kindern ja erklärt : „Deutschland ist ein superreiches Land – das will ich ändern“ – sie braucht es nicht, es ist schon im Gang – und aus Deutschland wird ein failesd state – da werden sich die Europäer noch wundern, wenn die Kasse nicht mehr klingelt. Damit ist es dann auch mit der EU zu Ende.
    Es ist ja nicht so, als ob alle anderen Elemente konstant bleiben, wenn man an einem Ende dreht. Die reale Welt ist ein Gleichgewichtssystem – und wenn die Politik die Schulen auf Namen tanzen und wissen wie Bordell geht reduziert, dann bleiben, Wissenschaft, Technik, Forschung und am Ende sogar Steuern zurück.
    Die sind heute schon soweit, daß sie mehr Schulden machen als sie noch an Steuereinnahmen haben!

  7. Ich bin ganz Eurer Meinung nur das mit den „Alten weißen Männern und Frauen stimmt nicht ganz,das die den Karren in den Dreck zogen.Bin selbst noch ein Jahr älter als der genannte MP aus Baden/Württemberg aber im Denken Lichtjahre von diesem entfernt.Ich würde es begrüßen wenn differenziert statt das bekannte „Teile und Herrsche“ Spiel betrieben wird.

  8. Artikel 20 Absatz 4 ist Kokelores!
    War niemals als Sicherheit gedacht, um eine totalitäre Diktatur zu verhindern. Möglicherweise war es eine Beruhigungspille für damals argwöhnische (zu Recht!) Gegner der „Notstandsgesetze“.
    Möglicherweise aber auch nur eine, wie bei deutscher Politik üblich, verkommene, teuflische Falle!
    Warum?
    Ganz einfach:
    Die Situation, nach diesem Artikel zu handeln, ist bereits lange erreicht. Sehr lange, faktisch mindestens ein paar Jahre, spätestens seit der Corona-Ermächtigung überfällig.
    Aber: Kann ich jetzt, wenn ich mein Notwehrrecht gegen übergriffige Staatsgewalt anwende, mich auf diesen Artikel berufen? Nein, natürlich nicht!
    Dieser Zustand müßte offiziell ausgerufen werden, was eine amtierende Junta wohl gesichert niemals tut! Also, Artikel 20 hin oder her: Widerstand gegen eine Junta ist nach Diktion derselbigen IMMER kriminell.
    Systemumsturz fand statt, Junta weg: Brauche ich dann noch den Artikel? Sicher nicht! Denn die neue Equipe wird mir sicher den Widerstand gegen ihre früheren Feinde nicht zum Vorwurf machen.
    Was aber passiert sonst mit dem komischen Artikel, auf den anscheinend fast alle reinfallen?
    Richtig:
    Die aktuelle Junta beruft sich auf Artikel 20, Absatz 4! Wer Widerstand gegen unsere selbsternannten „Demokraten“ leistet, unternimmt es, die freiheitlich demokratische Grundordnung zu beseitigen.
    Das ist die aktuelle Diktion, der Artikel wird also eiskalt GEGEN uns angewendet. Oder meint jemand, die Junta beschließt in ihrer Schwatzbude, der Widerstandsfall sei eingetreten, man dürfe sie jetzt legal entfernen?
    Ob man das Recht zum Widerstand gekommen sieht, oder nicht, liegt de facto nur und ausschließlich in der Betrachtung der Geschundenen, illegal ist er juristisch immer!
    Das soll niemanden vom Widerstand abhalten, im Gegenteil, aber vergeßt einfach den juristischen Kokelores, das ergibt nur immer höhere Hemmschwellen, das zu tun, was getan werden muß!

    • @Aber: Kann ich jetzt, wenn ich mein Notwehrrecht gegen übergriffige Staatsgewalt anwende, mich auf diesen Artikel berufen? Nein, natürlich nicht!

      Natürlich können sie !
      Das Problem ist folgendes : wenn sie Erfolg haben, war ihr Widerstand ok, wenn sie keinen Erfolg haben, war es ein Verbrechen !
      Der Erfolg entscheidet.
      Und der Erfolg bedeutet, daß sie das ganze Regime kippen müssen, Politik und Justiz müssen sie neu regulieren !
      Und das Regime ist vorbereitet – Polizei und Militär werden schießen, sobald sie als Aufständischer deklariert werden!
      Wenn sie es also nicht schaffen, große Teile von Militär und Polizei auf ihre Seite zu ziehen, haben sie verloren und ihre Gegenwehr ist ein Verbrechen!
      Wenn sie es schaffen, Juristen und Politiker zu exekutieren und zu ersetzen, können sie sie hinterher als Kriminelle deklarieren und werden als Freiheitskämpfer in die Geschichte eingehen!
      Alles andere können sie in der Pfeife rauchen – mit Worten ist da nichts zu machen ! Das können sie in der Geschichte jederzeit nach belieben verifizieren !

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