„Der Wahn ist kurz, die Reu‘ ist lang…“

Versuch einer Zwischenbilanz des Ukraine-Krieges

Rasende Wut auf Russland in Eintracht: Weltweite Anti-Putin-Proteste (Foto:Imago)

Der Beginn des Ukraine-Krieges am 24. Februar hat in Deutschland einen Zustand kollektiver Irrationalität ausgelöst, der meine schlimmsten Befürchtungen weit übertroffen hat. Man könnte eine historische Analogie zu der falschen Begeisterung ziehen, die im August 1914 den Ausbruch des Ersten Weltkrieges begleitete und – in abgewandelter Form – Kaiser Wilhelm II. zitieren: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Ukrainer!”. Blau-gelbe Fahnen erfüllen die sozialen Netzwerke, Putin-Hass wird zur gesellschaftlichen Konvention, auf Massenkundgebungen („Corona” ist offenbar Geschichte) fordern Hunderttausende ein Ende des Krieges, aber adressieren diese Forderung selbstverständlich nur in Richtung Moskau.

Plötzlich zaubert Bundeskanzler Scholz 100 Milliarden Euro zur Aufrüstung der Bundeswehr aus dem Hut. US-amerikanisches Fracking-Gas, einer der klimaschädlichsten Energieträger überhaupt, soll das russische Erdgas ersetzen. Dass die dafür nötige Infrastruktur erst noch errichtet werden muss, wozu Jahre nötig sind, ist nur ein kleiner Schönheitsfehler. Robert Habeck hält sogar einen Weiterbetrieb von Kernkraftwerken über das Jahresende 2022 hinaus für vertretbar. Trotzdem explodieren die Energiepreise weiter, die Gaszufuhr aus Russland kann jederzeit abgedreht werden, und auch das Blackout-Risiko steigt immer weiter – sei es durch eine Überlastung der europäischen Stromnetze, sei es durch russische Hacker-Attacken. Der Westen bricht in rasendem Tempo alle politischen und wirtschaftlichen Brücken nach Russland ab. In Osteuropa baut die NATO eine gewaltige militärische Drohkulisse auf. Wer an der Berechtigung dieses Handelns leise Zweifel anmeldet oder sich nicht schnell und drastisch genug von Wladimir Putin distanziert, wird zum Opfer des Volkszorns.

Zornige Deutsche

Dieses zornige Volk der Deutschen erinnert mich derzeit an fanatische Zuschauer eines Fußballspieles, die jeden menschlichen Anstand gegenüber der gegnerischen Mannschaft und ihren Anhängern fahren lassen. Was im Fußballstadion immerhin ein kathartisches Erlebnis sein kann, ist in diesen Tagen auf der politischen Ebene leider bitterer Ernst, was der Mehrheit der „Ukraine-Fans” nicht mehr bewusst zu sein scheint. Das beginnt schon damit, dass das „Fußballspiel” gegen Putins Russland nicht einfach mit einem Schlusspfiff endet, der alle Beteiligten wieder in ihren Alltag zurückführt. Mehr noch: Im übertragenen Sinne befinden sich die hasserfüllten Zuschauer selbst auf dem Spielfeld, und dieses ist in Wirklichkeit ein mit konventionellen und nuklearen Waffen reich bestücktes Schlachtfeld. Diese Waffen befinden sich aber nicht in den Händen der aufgepeitschten Massen. Man könnte auch einen anderen, etwas drastischeren, bildlichen Vergleich bemühen: Eine Schar von Mäusen droht der Katze damit, ihr als Sanktion für deren Unartigkeit das Futter wegzunehmen. Dass die Mäuse selbst den Ersatz für dieses Futter darstellen können, haben sie in ihrem Wahn vergessen.

Der Wahn ist kurz, die Reu‘ ist lang…” erfahren wir beim Studium von Friedrich Schillers „Glocke”. Das Erfreulichste an der gegenwärtigen, misslichen Lage ist, dass der Ukraine-Wahn aller Voraussicht nach tatsächlich nur eine kurze Zeit anhalten kann, weil die Realität schon bald zurückkehren muss. Er wird uns also, anders als der Corona-Wahn, nicht jahrelang plagen. Das Ende des Ukraine-Wahns könnte jedoch schnell und schrecklich zugleich sein. Deshalb sollen hier einige Denkansätze für eine Rückkehr zur Vernunft präsentiert werden. Eine große Resonanz werden sie angesichts der herrschenden Massenpsychose jedoch kaum finden können.

Widerspruch in sich

Zunächst einmal ist es Wahnsinn, einen Staat, der wie Russland tausende von Nuklearsprengköpfen besitzt, an dem wohl empfindlichsten Punkt seines legitimen Sicherheitsbedürfnisses militärisch herauszufordern. Wer Außen- und Sicherheitspolitik betreibt, der muss verinnerlichen, dass es sich dabei um ein Feld handelt, auf dem – anders als innerhalb eines funktionierenden Staatswesens – Macht oftmals keinem Recht unterliegt. „Völkerrecht” lässt sich mangels einer Weltpolizei immer nur mittels zwischenstaatlicher Gewalt erzwingen, und diese Gewalt ist niemals unabhängig von Interessen und eigenen Machtprojektionen. In der Praxis heißt dies, dass die USA und die NATO im Ukraine-Konflikt nichts anderes durchsetzen wollen als ihr eigenes Recht, das sie in Gestalt „westlicher Werte”, Menschenrechte und Demokratie für weltweit gültig erachten, ohne dass die Welt dieser Rechtsetzung zugestimmt hätte. Allein schon die Tatsache, dass Gewalt angewendet wird, um die Völker der Welt mit diesen Dingen zu beglücken, ist ein Widerspruch in sich. In der Ukraine-Krise geht das aber so weit, dass das felsenfeste Vertrauen in die Allgemeingültigkeit der eigenen Moral jede Möglichkeit einer Gegengewalt völlig aus dem Bewusstsein verdrängt. Diese Gegengewalt ist aber in der Ukraine-Krise eine der stärksten Militär- und Nuklearmächte dieses Planeten.

Ich rechtfertige hier keineswegs Putins Angriffskrieg oder ein allgemeines Recht des Stärkeren, bin aber durchaus der Meinung, dass Grenzen akzeptiert werden müssen, die sich einfach in den realen Machtverhältnissen begründen. Während des ersten Ost-West-Konfliktes von 1945 bis 1990 wäre kein verantwortlicher westlicher Politiker auf die Idee verfallen, einen Systemwechsel einzelner Ostblockstaaten mit militärischer Gewalt von außen zu fördern oder gar zu erzwingen. Auch gab es – etwa bei der Niederschlagung des „Prager Frühlings” 1968 oder beim polnischen Militärputsch von 1981 – keine radikalen Kontaktabbrüche zur Sowjetunion und erst recht keine martialischen Drohkulissen. Man wusste damals, anders als heute, dass man mit diesem nuklear bewaffneten Gegner leben und im Interesse der Vermeidung eines endzeitlichen Nuklearkrieges auch politische und wirtschaftliche Beziehungen mit ihm unterhalten musste. Deshalb wurde auch – von Ausnahmen wie Ronald Reagans Rede vom „Reich des Bösen” abgesehen – auf eine Dämonisierung des Ostblocks und seiner politischen Führungsfiguren verzichtet.

Realitätsferne Hyper-Moralisten

Heute ist dies völlig anders, obwohl man Putin bei aller Ablehnung eines gewiss nicht vorwerfen kann – nämlich wie einst die UdSSR ein totalitäres Gesellschaftsmodell mit Gewalt exportieren zu wollen. Ich bin selbst als Jugendlicher durch die Friedensbewegung der 1980er Jahre politisiert worden und habe mich seinerzeit für den Zivildienst entschieden. Neben einer noch heute vorhandenen christlichen Motivation entsprang diese Entscheidung wesentlich der Einsicht, dass noch so hohe moralische Werte des Westens nicht den Untergang der Menschheit in einem nuklearen Inferno rechtfertigen können. Dieser Realismus fehlt den heutigen Hyper-Moralisten, und daraus entspringt der Bellizismus, der in diesen Tagen den berechtigten Ruf nach „Frieden” begleitet. Zum Frieden gehören immer beide Seiten, und deshalb kann es einen Frieden in der Ukraine nicht gegen Russland und Putin geben, sondern nur mit ihnen.

Es gibt einen weiteren kurzlebigen Wahn, der mich – ich gebe dies hier selbstkritisch zu – in den ersten Kriegstagen selbst erfasst hatte: Nämlich den russischen Siegeswahn. Ähnlich wie wahrscheinlich Wladimir Putin selbst hatte auch ich an einen schnellen militärischen Erfolg der Russen geglaubt, der wenigstens dem überheblichen Westen mit seinen Corona-Zwangsregimen einen heilsamen Dämpfer verpasst hätte. Dies ist nicht eingetreten. Der Kampfesmut der Ukrainer verdient auch an dieser Stelle eine Würdigung, aber er ist mit einer militärischen Praxis verbunden, die sich bei näherer Betrachtung als unmenschlich erweist. Der soldatische Ehrenkodex erfordert es normalerweise, nicht mehr weiterzukämpfen, wenn eine Schlacht oder der gesamte Krieg definitiv verloren ist. Kommandeure erfüllen durch die Befolgung dieser Regel ihre Pflicht, das Leben von Untergebenen – und vor allem von Zivilisten – nicht sinnlos zu opfern. Dass die Ukraine den Krieg gegen Russland nicht gewinnen kann, ist klar.

Menschliche Schutzschilde

Deshalb müsste sie ihn beenden, anstatt einen brutalen „Volkskrieg” innerhalb der Metropolen führen zu wollen, wie er sich in Kiew, Charkow und Mariupol immer mehr abzeichnet. Zivilisten werden dort nicht nur zu „menschlichen Schutzschilden” für die ukrainischen Soldaten, sie werden auch – ohne dazugehörige militärische Ausbildung und Ausrüstung – mit Gewehren und Molotow-Cocktails bewaffnet und so der russischen Armee geradezu zum Fraße hingeworfen. Dass westliche Politiker und Leitmedien dies nicht kritisieren, sondern teilweise sogar bejubeln, lässt Böses ahnen. Werden wir selbst als Bürger der westlichen Staaten bald in ähnlicher Weise zu Geiseln unserer Regierenden, die für „westliche Werte” einen Nuklearkrieg in Kauf nehmen?

Eine andere Erklärung wäre, dass die ukrainische Führung unter Präsident Selenskij immer noch auf einen militärischen Sieg hofft. Dies würde auch die ansonsten als sinnlos erscheinenden Bemühungen um einen EU-Beitritt der nach und nach von der politischen Landkarte verschwindenden Ukraine erklären. Ein solcher Sieg könnte aber nur durch ein direktes militärisches Eingreifen der NATO auf dem ukrainischen Schlachtfeld errungen werden. Dies könnte dadurch erreicht werden, dass der von den Ukrainern selbst provozierte Brutal-Krieg innerhalb von Städten eine Form annehmen könnte, die Vorwürfe wie „Völkermord“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ gegenüber den Russen als gerechtfertigt erscheinen ließe. An diesem Punkt könnte man den direkten NATO-Einsatz mit dem altbekannten Vorwand einer „Flugverbotszone“ legitimieren. Die Folgen wären fatal.

Eine andere Deutung der gegenwärtigen Ereignisse, die vor allem in Alternativmedien diskutiert wird, ist, dass der Westen Wladimir Putin mit dem Ukraine-Krieg bewusst in eine Falle gelockt hat. Dafür spricht der eigenartige Umstand, dass der russische Angriff in den Wochen vor dem 24. Februar von westlichen Politikern und Leitmedien regelrecht herbeigeredet und herbeigeschrieben wurde, während gleichzeitig offensichtlich vorhandene Möglichkeiten eines Kompromisses mit Russland nicht genutzt wurden. Joe Bidens letztjährige Äußerung, dass Putin ein „Mörder” sei, der „persönlich zur Verantwortung gezogen“ werden müsse, war unter Umständen doch nicht geistigen Ausfallerscheinungen geschuldet. Der Hass der westlichen Globalisten auf Putins Russland ist grenzenlos, denn Putins auf nationaler Souveränität und Edmund Burkes Dreiklang „Gott – Familie – Vaterland” gegründetes Staatsmodell, das bis zum Kriegsausbruch keineswegs erfolglos war, steckt wie ein Pfahl im Fleische des Global-Liberalismus.

Keine überzogenen Erwartungen

Es stellt sich allerdings die Frage, wie der gegenwärtige Zustand dem Westen bei dem Vorhaben einer Beseitigung des Putin-Regimes helfen könnte. Ein großer Krieg, womöglich sogar mit Nuklearwaffen, wäre nämlich nichts anderes als ein Untergang, welcher den Westen mit einschließen würde. Der Ausweg könnte nur darin bestehen, dass ein baldiger Sturz Putins eintritt, weil das russische Volk gegen den Krieg rebelliert. Diese Erwartung ist mit Vorsicht zu genießen. Putin hat allem Anschein nach den russischen Militär- und Sicherheitsapparat fest in der Hand, sonst hätte er nämlich den Ukraine-Krieg gar nicht erst beginnen können. Dieser Apparat könnte aber eine „Farbrevolution” ohne weiteres niederschlagen, wie er schon im Januar in Kasachstan bewiesen hat. Die Stärke der westlich gesinnten russischen Opposition wurde immer schon überschätzt.

Das russische Volk mag nicht von Putin und seiner Politik begeistert sein, aber es erinnert sich gut daran, dass der letzte Versuch einer wirtschaftlichen und politischen Verwestlichung Russlands in den 1990er Jahren unter Boris Jelzin in einer Katastrophe endete, deren Überwindung niemand anderem gelang als Jelzins Nachfolger Wladimir Putin. Dazu kommt, dass selbst ein – hypothetisches – wirtschaftlich und politisch vollständig verwestlichtes Russland immer noch eine Weltmacht wäre, die schon allein durch ihre Geographie andere strategische Interessen besäße als der Westen.

Der große, schnelle Sieg der westlichen Globalisten wird sich auch mit einem anderen Mittel kaum erreichen lassen. Die Wirtschaftssanktionen und vor allem der Ausschluss Russlands vom internationalen Zahlungsverkehr sind zwar in der Tat „wirtschaftliche Atombomben“, weil sie einen Großteil der russischen Devisenreserven vernichten. Sie werden aber Russland nicht in die Knie zwingen, weil sich eben nicht die ganze Welt dieser Politik anschließt. Die VR China und Russland bilden bereits heute ansatzweise ein anti-globalistisches Bündnis, dem sich mit Indien eine weitere nicht-westliche Großmacht zugesellen könnte. In einem solchen eurasischen Rahmen könnten eigene wirtschaftliche und vor allem finanzpolitische Mechanismen entstehen, die am Ende nicht Russland, sondern den Westen selbst ausschließen. Westeuropa wäre dann nur die unbedeutende Halbinsel am westlichen Ende Eurasiens, die es im rein geographischen Sinne immer schon war. Westeuropäer und Nordamerikaner sollten sich nicht größer machen als sie sind. Die Ära der weltweiten westlichen Dominanz geht im 21. Jahrhundert zu Ende. Vergebliche militärische Abenteuer könnten dieses Ende sogar beschleunigen, anstatt es zu verzögern.

Ein Fall von Cäsarenwahn?

Was ergibt sich aus dem Gesagten für die polit-mediale Opposition in Deutschland? Zunächst einmal hat sich der „Putinismus” als eine Sackgasse erwiesen. An der Tatsache des russischen Angriffskrieges und des durch ihn verursachten Leidens des ukrainischen Volkes kommt man nicht vorbei. Ich habe an anderer Stelle (‚wir-selbst.org‘) erörtert, ob vielleicht Oswald Spenglers Idee vom Cäsarismus, also eine populistische Neo-Monarchie, eine mögliche Staatsform des 21. Jahrhunderts sein könnte. Putins Russland repräsentiert dieses Herrschaftsmodell in Reinkultur. Der Nachteil des Cäsarismus ist aber der bekannte „Cäsarenwahn”, dessen Opfer Wladimir Putin unter Umständen geworden ist. Treten wir also lieber für echte Demokratie ein, nicht nur in Russland, sondern auch in der Bundesrepublik Deutschland!

Trotz der eingangs geübten Kritik sollten die gegenwärtigen Friedensdemonstrationen nicht pauschal verdammt werden, weil sie nicht der „reinen Lehre” entsprechen, die es im Konservatismus ohnehin nicht geben kann. Das Eintreten für den Frieden ist richtig und wichtig, nur muss es ein Frieden zwischen der NATO und Russland bei angemessener Berücksichtigung der ukrainischen Interessen sein. Ein totaler Sieg über Putins Russland würde nicht den Frieden bringen, sondern müsste sehr wahrscheinlich mit unermesslichem Leid für die ganze Welt erkauft werden. Eines ist aber klar: Protest kann in einer Demokratie nur dann sinnvoll sein, wenn er sich an die eigene Regierung und die eigene öffentliche Meinung richtet. Putin-Hass und das Schwenken blau-gelber Fahnen schaffen zwar ein kurzzeitiges moralisches Hochgefühl. Sie ändern aber nichts, weil die damit verbundenen Botschaften ihre Adressaten nicht erreichen können. Deshalb kann ein sinnvoller Protest auf nichts anderes abzielen, als die deutsche Regierung und die deutsche Öffentlichkeit zum Frieden zu bewegen.

In einer Demokratie darf die Regierung das Volk nicht als Geisel rein machtpolitischer Kriege nehmen. Militärische Gewalt kann nur zum Zweck der Selbstverteidigung gerechtfertigt sein. Natürlich gilt dies auch für ein Bündnis von Demokratien wie die NATO, aber die Ukraine gehört diesem Bündnis nicht an. Daraus ergeben sich zwei Kernforderungen: Erstens ein Kompromiss mit Putin, der berechtigte russische Sicherheitsinteressen mit der gleichfalls völlig berechtigten Forderung nach nationaler Selbstbestimmung der mittelosteuropäischen Völker versöhnt. Zweitens eine Absage an eine Eskalation des Konfliktes zum unmenschlichen Brutal-Krieg durch die Ukraine selbst. Für diese Ziele kann und sollte man mit auf die Straßen gehen. Wer dies tut, wird in der verzweifelt erscheinenden Gegenwart vielleicht auch wieder Hoffnung auf bessere Zeiten finden.

 


Auf Ansage schreiben unterschiedliche Autoren mit ganz unterschiedlichen Meinungen zum Russland-Ukraine-Konflikt. Die Beiträge der jeweiligen Verfasser geben daher nur dessen persönliche Meinung wieder, nicht die der Redaktion.

18 Kommentare

  1. Hilfloser als diese drei Vorschläge geht es nicht mehr. Als ob Putin jetzt sofort sein Schießen stoppt, wenn wir mit diesem Kompromiss kommen. Und was er einmal erobert hat, gibt er nicht mehr her. Da gibts kein Kompromiss mehr. Dann eine „Absage durch die Ukraine selbst“ – eine Beleidigung des Selbstbestimmungsrechtes des Ukrainischen Volkes.
    Und schließlich sollen wir auf die Straße gehen. WIR! Verzeihung, so ein Text ist die Zeit zum Lesen nicht wert. Nonsens!

    • Mit Verlaub: Der Autor hat sehr viel Zeit in eine sehr umfassende ( und aus meiner Sicht auch sehr richtige) Analyse des Konflikts gesteckt. Die daraus geschlossenen Folgerungen sind ausgesprochen vernünftig. Mit Empörung und Geschrei wird man Putin nicht stoppen, Mit einem Einschreiten der NATO würden Sie eine Eskalation erleben, die Westeuropa in ein Trümmerfeld verwandelt.
      Unter erwachsenen Menschen war es geraume Zeit üblich, Konflikte zivilisiert zu klären, statt auf einen Aggressor mit der Zaunlatte einzudreschen. Was ist also an dem Vorschlag eines Kompromisses so abwegig? Die Führer der Ukraine waren dumm genug, den Versprechen der US- Kriegsprofiteure zu vertrauen, die nur ihr eigenes geopolitisches Spiel im Hinterkopf haben und die „Heartland-Strategie“ seit über 100 Jahren verfolgen. So einfach es sein mag, in einer binären Gedankenwelt zwischen gut und böse unterscheiden zu wollen, so entspricht das nicht der Wirklichkeit. Man sollte auch die in den letzten 30 Jahren vom Westen durchgeführten Provokationen gegenüber Russland berücksichtigen, bevor man sich ein Urteil über den „Alleinschuldigen“ anmaßt. Mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes wurden begonnen das Fell des Bären aufzuteilen und den Profit aus einem vermutlich „gewonnenen“ Konflikt zu ziehen, statt die Gelegenheit zu nutzen, eine friedlichere Welt mit gegenseitigem Respekt zu schaffen. Nun wird plötzlich Derjenige,der demonstriert „hier ist Schluß“ als der Schuldige verurteilt. Ich sage bewusst demonstriert, denn seit 15 Jahren hat er es gesagt, nur hat es keinen interessiert. Alleine für die verbale Verteidigung russischer Interessen wurde Putin mit Sanktionen belegt. Wenn Sie also vom Selbstbestimmungsrecht der Ukraine reden, dann sollten Sie auch an das Selbstbestimmungsrecht Russlands (vielleicht auch Syriens, Jugoslawiens, Libyens, des Irak..etc) denken und eine Schweigeminute einlegen. Russland hat über 30 Jahre gelernt, welche Sprache der Westen versteht, das ist nicht alleine Putins Schuld. Sein völkerrechtswidriger Krieg muß verurteilt werden, aber diejenigen die ihn am lautesten verurteilen, sollten sich vor ihm in der Schlange einreihen.

  2. Wer will bestreiten, dass schon seit Jahrzehnten nicht nur hier in Buntland und nun seit Jahren über den Brechdurchfall hinaus eine extreme Zunahme an Feminismus, Wokeness (Wokeness heißt die gesteigerte Form der Political Correctnes) und gesellschaftlicher Liberalität stattgefunden hat. Selbstverständlich geht dieser Irrsinn mit einer Zunahme an Irrationalem und mit einer Zunahme an politischen Trittbrettfahrern dieser Zustände einher. Als Jahrgang 60 belastet mich das mittlerweile in allen persönlichen Bereichen und Belangen immer mehr und eines ist deshalb Fakt, es dauert nur noch Monate und nicht mehr Jahre und ich bin hier weg und dann auch außerhalb der EU.

  3. RE: Woitas – Die hier wieder von einem Anhänger (EX-PDSler!!) hochgelobte „Friedensbewegung“ der 80er war schon (nurgegen NATO-Waffen) real Sowjet-Agententum (von R2G in Kumpanei mit DKP/DDR) wie Ihre bisherigen Artikel mit Höhepunkt jetzt Agententum pro Putin, wo Sie uns sogar den größenwahnsinnigen großrussischen Imperial-Psychopathen Alexander Dugin, real ein Verbrecher in den Schuhen Stalins, andienen wollten, der ein russisch dominiertes (danke für diese Bescherung) Großreich Eurasien von Lissabon bis in den weitesten Osten (Wladiwostok) vorschlägt, anstrebt. – Es muß jede deutsche Medien-Seite, politische Stelle, Gruppe wissen (und kann man nun besser verstehen die Skepsis bis Ablehnung des mittistischen CDU-SPD-Milieus zu den etikett-patriotischen Gruppen wie AfD, PI, Sezession usw.), was sie veranstaltet, Leuten wie einem Woitas eine Plattform zu bieten!! Bezahlen solche Autoren dafür, daß sie hier publizieren können??!

  4. „Echte“ Demokratie kann es nicht geben lieber Jens.Hat es nie gegeben und wird es nicht geben,da der Großteil der Zeitgenossen die Sachlage nicht kennt und auch nicht erkennen kann.Sie stolpern blind durch die Gegend.

  5. Schöner Text…. nur: ein Staatsmann, der Krieg (töten) als Argumnent verwendet, ist ein Verbrecher. Gleichgültig von welchem Staat er ist.

  6. 1. März 2022 | Sacharowa: Russland hat den Krieg nicht begonnen, beendet ihn jedoch gerade

    „Wo waren alle diese Länder und ihre Öffentlichkeit acht Jahre lang, als der Krieg bereits im Gange war, und auf welche Weise haben sie in diesen Jahren die Tötung von mindestens 13.000 Menschen verurteilt?“

    „Russland hat die Weltgemeinschaft in all den Jahren aufgefordert, sich gegen die systematische Ausrottung der Bevölkerung im Donbass zu wehren. Es handelt sich um Millionen von Menschen, die jeden Tag Angehörige verloren und in Kellern lebten, um sich vor dem Beschuss zu verstecken.“

    „Die Welt war still. Das gehorsame Schweigen der Weltgemeinschaft und das Ignorieren der blutigen Katastrophe, die aus dem verfassungsfeindlichen Putsch in der Ukraine im Jahr 2014 resultierte, der unter direkter Beteiligung der USA, der EU, Deutschlands, Polens, Litauens, Estlands, Lettlands und anderer NATO-Länder durchgeführt wurde, hat das Kiewer Regime nur darin bestärkt, die Vernichtung der eigenen Bevölkerung fortzusetzen.“

    … und noch was:
    Veroníka Naidenova: ENT-NAZI-FIZIERUNG – HINTERGRÜNDE DER MILITÄRISCHEN AKTION IN DER UKRAINE
    pdf-Datei zum Herunterladen: 52 Seiten und 26,6 MegaBytes – Stand 28. Februar 2022

  7. Was wissen wir schon? Ich weiß, das ich viel zu viel nichts weiß, auch weil es mir vorsätzlich vorenthalten wird und manchmal zurecht, weil es zu persönlich ist und mich nichts anzugehen hat.

    Anhand von Nebenfakten muss ich deshalb spekulieren oder vielleicht doch besser die Schnauze halten?! Dennoch habe ich Fragen. Warum haben die Briten ca. Mitte Januar bei ganz bestimmten Waffenlieferungen per Transportflugzeuge einen Umweg über die Nordsee, Dänemark, Ostsee, Polen zur Ukraine gewählt? Warum erwähnte der ukrainische Präsident auf der Münchener Sicherheitskonferenz nur wenige Tage vor dem russischen Einmarsch und ohne weltweiten Protest dafür zu erhalten, dass er anstrebe die Ukraine atomar zu bewaffnen? Welche Konsequenzen gäbe es für die Verantwortlichen im Westen, wenn im Zuge des russischen „Präventivkrieges“ und nicht „Angriffskrieges“ urplötzlich britische oder US Atomsprengköpfe in der Ukraine gefunden würden? Würden in dem Falle des eklatanten Bruches von Verträgen, und überhaupt was rechtfertigt die atomare Bewaffnung von hoch kriminellen Politverbrechern, ebenso sozial- und die Wirtschaft vernichtende Sanktionen von der UN Versammlung gegen die schuldigen Staaten gefordert und im Gegenzug die Aufhebung der vorhandenen Sanktionen gegen Russland verlangt werden?

    Ich weigere mich einfach bei meinem eingeschränkten Wissensstand eine Beurteilung vorzunehmen. Aber eines weiß ich ganz genau, ich hatte schon in der Vergangenheit viel zu viele massive Lügen und schweren Betrug vom westlichen Wertebündnis erfahren müssen.

  8. Wenn dem Wertewesten seine Werte immer wichtig wären und nicht nur da, wo sie den Interessen der Staaten dienen, dann hätte die EU mit den Amerikanern der Ukraine eindeutig klarmachen müssen, dass Freischärler vom Rechten Sektor als offizielle ukrainische Krieger im Donbass absolut inakzeptabel sind. Was hat man stattdessen gemacht? Die Ukraine mit Humvees mit MG-Aufsatz beliefert und die OSZE ein wenig zusehen lassen.
    Das wiederum wurde von der russischen Bevölkerung in Russland mit Hass verfolgt.
    Hierzulande gilt Putin als Neoimperialist und was weiß ich aber daheim galt er schon längere Zeit als Schwächling, der vor dem Westen kuscht. Sollte Putin deshalb chaotisch abgewählt werden, dann droht wahre Gefahr aus Russland, dann könnte einer wie Schirinowski an die Macht kommen und dann zeigt Russland allen seine Zähne, die Russland quer kommen.

    2021 waren in der Ukraine 2000 westliche Soldaten aus diversen Ländern plus 2000 amerikanische Soldaten im Übungseinsatz aber nicht unter der Flagge der NATO. Sechs Übungen waren mit der Ukraine für 2021 geplant, vermutlich wurden die auch durchgeführt. Die russische Bevölkerung ist deshalb in höchster Rage, das kann man als Kriegsvorbereitung werten, vor allem da es nicht als NATO-Übungseinsatz deklariert war. Aber das war wohl eher die pure Provokation und Demütigung, ein wenig nahe der russischen Grenze herumknallen, so dass es jeder mitbekommt, die Soldatenzahlen und geplanten Übungen standen bei uns in der Zeitung.

    Allein durch diese Worte bin ich ein Aussätziger, gelte als amerikafeindlich (Schwachsinn!) und da ich im Osten geboren wurde, den Russen ergeben und vom Sozialismus verdorben. Hab einem bislang guten Freund ein paar ganz klare Worte dazu geschrieben und seitdem herrscht Funkstille, diese unwissende Dummheit war mir einfach zu viel. Für Nichtkenner, die russischen Besatzungstruppen wurden von der DDR-Bevölkerung zwischen ignoriert und gehasst. Und vom Sozialismus sind wir alle total verdorben, deshalb waren wir auch 89 auf der Straße, damit uns der Sozialismus ewig erhalten bleibt… Wie soll man mit Leuten reden, die so denken und nur danach trachten, alles in ihr plumpes, aufoktroyiertes Narrativ zu pressen?

    • Präventivkriege sind problematisch wegen der Begründung (lügenhafter Notwehr-Selbstschutz wie bei Hitler jetzt auch bei Putin und seinen großrussischen Fans, von denen einige mich bei tw in so nicht für möglich gehaltenem Chauvinismus und Deutschenhaß böse anpöbelten) und den Folgen. Jedenfalls Deutschland hat es 1914, 1939, 1941 folgende bitter bezahlt, wo man ein defensives Vorgehen nicht erwogen hat, was im Nachhinein weit besser gewesen wäre. – Wie das mit Putins Präventiv-Überfall nun ausgeht, ist unklar, bei einem Teilsieg und Regimewechsel könnte er einen verlustreichen Partisanenkrieg bekommen wie Hitler einst im Osten und Balkan, wie die SU in Afghanistan. – Und wiederum posten hier massenhaft die Putin-Versteher bis -Agenten die schalen, plumpen Rechtfertigungen -wie Schuld des Westen und die Lüge vom Völkermord an Russen im Donbas- für den imperial-kriminellen Akt Putins, dessen Land real nicht bedroht war, aber sein sowjetides, rot-faschistisches Übel-Regime, das zuletzt immer mehr verhärtet wurde, durch Demokratie und Freiheit in Nachbarländern. Und außenpolitisch hat Putin schon genug Verbrechen begangen. – Aber das alles an Negativa bei Putin ist doch -oft schon vorher wie bei PI und AfD- seinen westhassenden Unterstützern unter den Super-Patrioten egal, welche -schlimmer noch derzeit als die teils Anstand zeigende LINKE-PDS- gewissenlos zeigen erneut -wie schon zum Jugokrieg 1991-99, daß ihnen Leben und Freiheit der Menschen und Völker völlig wurscht sind, wenn diese nicht in ihr reaktionär-kulturelles und west-hassendes Kalkül paßt!

  9. „…hat in Deutschland einen Zustand kollektiver Irrationalität ausgelöst, der meine schlimmsten Befürchtungen weit übertroffen hat…“.

    Nein, dieser Zustand besteht schon länger. Corona und der Russland-Ukraine-Konflikt triggern ihn nur noch.
    Die Irrationalität wird dabei zum Brandbeschleuniger,

  10. Bla Bla, langer Artikel, sagt aber nur, was ich versucht habe über ein Jahrzehnt lang zu verklickern. Die Masse der Leute ist ein Haufen Vollidioten, wird sich immer willig verführen lassen, denkt selber überhaupt nicht, läßt sich dies von den Lügenmedien abnehmen und ist daher absolut unbrauchbar für eine Demokratie, weil die Mündigkeit völlig fehlt (politisch / medial).

  11. Schmutzigster Faschismus ist jetzt sogar gegen Iwan-Bürger, die hier leben und arbeiten,
    eingeleitet.
    Habt ihr Politiker, Geschäftsinhaber und unnormales Bürgerverhalten noch alle Krampen im Holz.
    Das ist und bleibt Menschen verachtend und das ist dreckigste Hetze gegen Menschen.
    Was können diese Menschen für einen Agressor, den man jetzt mit unerhältnismäßigen Maßnahmen wie eine „Ratte“ in die Enge getrieben hat.
    Wisst ihr eigentlich was eine Ratte macht, wenn sie in die Enge gesetzt wird.
    Sie beißt zu und springt dich an.
    Hoffentlich schickt Iwan kein „heißes Ei“ nach Berlin, denn er hat nichts mehr zu verlieren !
    Wie dumm können Politiker sein um uns Bürger mit in einen nie zu gewinnenden Krieg hinein zu ziehen?
    Diese Faschisten sollten selbst in den Krieg ziehen, damit sie endlich zum Verstand zurück kommen.

  12. Biden sagte: Wir nehmen euch eure Yachten, Häuser und jeden cent – nur weil ihr Russen seid.

    Und Morgen ist Ungarn oder Kroatien oder, oder – dran ???? Mit Sicherheit, der sich nicht ausbeuten lässt.

    Typisch „Schneeballsystem“ wenn keine auszubeutende Märkte mehr gibt, dann stehlen wir von den
    Privatpersonen. Besser das halb tote Pferd reiten – als das Schneeballsystem kollabieren zu lassen.

    Aber am Verhalten dieser „Saubermänner“ entnehme ich, das diese Leichen von besonderer Brisanz in
    der Ukraine vergraben haben. Sonst könnte dieser Selinski – diese nicht mit einem Ring in der Nase
    in seinen Sumpf ziehen. Kriminelle sind halt erpressbar.

  13. Inkl. Reservisten hat die Ukraine über 1 Mio. Soldaten!

    Die Russen bieten um 200.000 Mann auf, ich habe nicht geglaubt, dass die da einfach blind durchmarschieren. Eher wie geschehen, „Krieg-Light“, Lufthoheit und dann gemächlich mit möglichst wenigen eigenen Verlusten.

    Die Frage aber, wenn das so weiter eskaliert wird, Zivilisten werfen als Nichtkombattanten Molotow-Cocktails, Westen liefert Waffen, unterstützt bei der Aufklärung, ob die Russen nicht mal 500.000 Mann nachschicken und dann weniger „Light“ agieren.

    Nicht auszudenken, wenn der Westen dann auf die Idee einer Luftunterstützung kommen würde. Aus „humanitären Gründen“,…

  14. RE: Erdingers Absacker 5.3.2022

    Herr Erdinger erweist sich -weit mehr als bei seiner bisher noch halbwegs moderaten Putin-Nähe- eifernd als strammer, verrohter Putinist, ein bezahlter Agent und ein Journalunke der Moskauer Presse hätte es kaum anders vortragen können (wie mit den ausgeleierten anti-ukrainischen Greuel-Stories), fast wortgleich mit Putin. – Zudem bringt er wieder seine dumpf-dummen verschwörungstheoretischen Halluzinationen, wegen der gewiß anzumerkenden Mängel (aber woanders sind die weit schlimmer, ganz besonders bei Putin) hätten wir keine Demokratie und Schwab-Soros hätten schon die westlichen Länder übernommen, nur weil solche Dumpf-Sektierer wie er und seine Richtung, Kreise der westhassenden Rechtsaußen-Akademiker (mit etlichen Vertretern in der AfD wie Tillschneider) real-politisch hoffnungs- und chancenlos sind seit Jahrzehnten, was sich auch durch weitere Tausende Artikel in ihren Sektierer-Blogs nicht ändern wird. – Daß die West-Völker mit je 60-90% ewig in freien Wahlen, die es bei seinem Putin nie gab, das heutige Staats-System nach GG-FdGO und die Politik ihrer jeweiligen Regierungen anerkennen, bestätigen, sogar zu weiten Teilen als Täter mitmachen, ob es einem paßt oder nicht, daß dieses von undankbaren pseudo-geistigen National-Sektierern in wahnwitziger Faktenleugung, Realitätsflucht geschmähte westliche System seit 1945 das attraktivste weltweit ist und auch momentan trotz aller Verwerfungen noch stabil funktioniert, siehe den stabilen Alltag und die Ruhe der Bevölkerung, das dringt nicht ins beschädigte Hirn des Herrn Erdinger und Co. vor. – Nun ja, es dauert immer einige Zeit, bis man gewisse Leute genauer kennenlernt, vor allem wenn man vorher Gemeinsamkeiten hatte. Für mich als westlich-demokratischem Links-Patriot steht nun fest: Mit den demokratie-leugnenden Erdingerns und solchen Putinisten bei PI, AfD usw. habe ich nichts zu tun. sie sind meine Gegner wie die Kommunisten und GRÜNEN, mit denen ich ganz früher auch mal einige Zeit gemeinsam ging!!

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