Der wankelmütige Herr Lindner

Mann der großen Gesten, aber leider ohne Substanz: FDP-Chef und Bundesfinanzminister Christian Lindner (Foto-Imago)

Immer noch glauben viele Menschen im Land fest daran, dass sich sämtliche gestörten Abläufe bald wieder normalisieren würden. Der rührige Herr Scholz und sein Team haben es ja versprochen, und so berichtete es doch auch die „Tagesschau”! Bestimmt ist schon bald alles im Lot, wir werden „wie vorher” leben dürfen! Selbst die Energiepreise werden dann wieder gesenkt. Zudem wird in hohen Kreisen ja bereits laut über eine Laufzeitverlängerung der bundesdeutschen AKWs nachgedacht, um zukünftig bezahlbare Energie zu generieren.

Nun, hier leider die bittere Botschaft an all diejenigen, die so etwas ernsthaft glauben: Ihr werdet schon bald eines Besseren belehrt. Und an alle kritisch Denkenden: Ihr hattet natürlich Recht mit Euren Befürchtungen. Zur oben angeführten Thematik: Denn nichts dergleichen wird geschehen. Schlimmer noch; erste Stimmen aus den grünlinken Lager melden sich, um zu all den Schikanen, denen sich die Autofahrer, Hausbesitzer und sonstige Wertschöpfer im Moment ausgesetzt sehen, zusätzlich noch für Sonntagsfahrverbote, Tempolimits sowie weitere Einschränkungen zu votieren. Hierbei schließen sich, wenn wundert es, sogleich diverse „Umweltorganisationen” und NGOs von Greenpeace bis „Deutsche Umwelthilfe” an. Prima, da kann man so einen Krieg doch gleich für die eigene Ideologie instrumentalisieren.

Wo sind die Liberalen?

Doch bei all dem Unbill fragt man sich: Wo ist eigentlich Christian Lindner, seines Zeichens Chef der Liberalen, der aktuell sogar in Regierungsverantwortung steht? Wo bleibt das liberale „Zünglein an der Waage”? Viel Hoffnung ruhte vor wenigen Monaten auf den schmalen Schultern dieses Mannes und seinen vollmundigen Versprechungen – die sich insbesondere für konservative Bürger so verlockend anhörten. Das einzige, was bei ihm links sei, wäre das Zündschloss seines Porsche, erklärte er einmal. Wie viele haben das Meme in den entsprechenden sozialen Netzwerken geteilt, in dem der lächelnde FDP-Mann top-frisiert am Volant eines schwäbischen Sportwagens sitzt. Eine metaphorisch Verheißung der letzten Chance, bürgerliche Interessen ausgerechnet in einer stramm links orientierten Regierung zu vertreten, hoffte da manch einer sogar. Also wählte man Lindner. Denn: Es könnte ja noch schlimmer kommen.

Doch mittlerweile ist eine gewisse Ernüchterung eingetreten, was den Einfluss, die Glaubwürdigkeit und die Machenschaften von Herrn Lindner und seinesgleichen anbelangt. Wenig bis gar nichts ist ihm, außer dem Abnicken links-autoritärer Positionen, bisher gelungen, und selbst das ist noch eine Übertreibung. Ausgerechnet in der aktuellen, wahrlich brisanten Situation, vor dem Hintergrund einer aufziehenden, veritablen Wirtschaftskrise inklusive extremer Preisschübe, kann man sich auf ihn in seiner Eigenschaft als Finanzminister nicht verlassen. Nicht einmal an eine temporäre Senkung der Steuern auf Kraftstoffe und Heizöl zur Entlastung der Bürger sei zu denken, lautet Lindners ernüchternde Position – aus Solidarität mit den ukrainischen Kriegsopfern, versteht sich. Welch hehre Absicht, und dazu noch so absolut stimmig mit den ebenso hochmoralischen Attitüden seiner Regierungs-Genossen!

Plötzlich ist sogar Corona obsolet

Wir wussten es längst; für den hart arbeitenden Bürger und Steuerzahler hat dieser abgehobene Verein von fett gemästeten Politikern bestenfalls verächtlichen Zynismus und bitteren Hohn übrig. Wer „Apanagen“ in deutlich fünfstelliger Höhe pro Monat plus sonstige diverse „Zuwendungen” erhält, braucht sich wahrlich nicht um Petitessen wie teuren Sprit oder dergleichen zu kümmern. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich ein weiterer ausrangierter Polit-Grande mit mahnenden Worten an die Öffentlichkeit wendet.

Der ebenfalls gut versorgte Herr Gauck, seinerzeit Merkel-Adlatus der besonderen Güte, nun wohlversorgter Bundespräsident im Ruhestand, empfiehlt den geschundenen deutschen Bürgern tatsächlich, ihre Heizungen abzustellen, um für die Freiheit zu frieren. Aus Solidarität und Menschenliebe. Darüber hinaus sei dies ja für eine „gute Sache”, weil man so dem russischen Despoten Putin schaden würde. Sprach’s – und regelte die Zimmertemperatur in seiner eigenen Luxusdestination auf wohnliche 25 Grad, wies Chauffeur, Koch und Putzpersonal an, pünktlich ab 8 Uhr morgens bereitzustehen.

Einmal mehr erleben wir völlig verzerrte Vorgänge, die weit abseits dessen laufen, was vernunftbegabte politisch Verantwortliche in solch einer Situation tun würde. Wohlfeile Ratschläge, Drohungen und unrealistische Einschätzungen treten an die Stelle von wirksamen Krisenmanagement und zielführendem Troubleshooting.

Weltfremde Polit-Entourage

Mehr können wir von dieser vollkommen weltfremden Polit-Entourage offensichtlich nicht mehr erwarten. Selbst eine Auswahl gymnasialer Mittelstufler dürfte die aktuelle Situation wohl besser durchschauen als die gesamte Scholz’sche Ampel. Derweil ist die bedrohliche, wirtschaftliche Schieflage, in der sich unser Land befindet, auch für positive Frohnaturen schon deutlich zu erkennen. In der Tat müsste nämlich sofort gehandelt werden.

Stattdessen steht jedoch ernsthaft zu befürchten, dass Lindner und seine Clique besserwisserischer Scharlatane in den nächsten vier Jahren den Bürgern die Merkel-Relikte eines einst gutsituierten Landes als vollends abgewirtschaftetes Shithole der besonderen Art hinterlassen könnten. Womöglich bleibt es gar diesem ersichtlich letzten Aufgebot von ebenso inkompetenten wie arroganten Stümpern vorbehalten, mit Hilfe ihrer System-Medien den finalen Sargnagel einer einst lebenswerten Bundesrepublik einzuschlagen – unter wohlwollender Ägide von WEF-Schwab und seiner neuen Weltordnung wohlgemerkt. Und das Traurigste daran: Auf demokratisch-legitimen Wege scheint da für andersdenkende Zeitgenossen leider gar nichts mehr zu ändern. Wir dürfen dem Untergang der eigenen Heimat vom Sofa aus zusehen, während unsere Obrigkeit die einzige verbliebene reale Oppositionspartei dem Verfassungsschutz überantwortet.

13 Kommentare

  1. Deshalb wir auch noch ein Lastenausgleich oder eine Zwangshypothek kommen müssen. Nehme den Einheimischen und gebe den Zuwanderern. Die letzten sieben Jahre mussten Merkels Fachkräfte finanziert werden, seit drei Jahren die Pharmalobby und jetzt kommt der politisch-militärische Komplex, von der Klima-Wandel – Verblödung ganz zu schweigen.
    Meinen aufrichtigen Dank, an die Vordenker Adam Weishaupt, Karl Marx, Rothschilds, Warburgs, Adorno, Horkheimer und Marcuse.

    • Bald kommt die neue Grundsteuer und dann wirds richtig eng. Die Kommunen brauchen mehr Geld für die neuen Flüchtlinge und die Energiewende. Da wird dann richtig hingelangt. Die Häuslebauer werden sich dann ihre Häuschen nicht mehr leisten können, denn Luft nach oben ist nicht mehr.
      Dann kommt die leise Enteignung und keiner besitzt mehr was, aber alle dürfen jetzt besitzen. Das freut den Asyli und die großen Vordenker, wie Schwab, Gates und Soros. Ein inelligentes Volk würde den Scheiß, der momentan läuft, nicht mitmachen, ein verblödetes jubelt den Zerstörern zu.

  2. die sind nicht wankelmütig, die versuchen, den maximalen Schaden anzurichten ohne dabei selbst ins Schußfeld zu beraten !

    Daß ist Absicht.
    EIn schönes Beispiel, weil ich es gerad wieder gesehen habe : Schild mit „kostenlos testen !

    Ernsthaft – der Lauterbach hat gerade 7Mrd zusätzlich erhalten, davon sind 4 nur fürdieses „kostenlose Testen“ eingeplant – die sind nicht kostenlos, die werden dann über Steuern finanziert.
    Oder Schulden, aber auch das sind am Schluß Steuern.
    https://deutsch.rt.com/inland/133586-gesundheitsminister-lauterbach-bekommt-weitere-milliarden-euro/

    Das Regime hat schon seine gründe, den zensieren zu lassen ! Das müssen die Steuerschafe nicht wissen, wenn sie sich „kostenlos“ testen und spritzen lassen.
    Das mag vergeblich sein – aber nicht umsonst – das geld hat danach nur ein anderer !

  3. Zitat: „….grünlinken Lager melden sich, um zu all den Schikanen, denen sich die Autofahrer, Hausbesitzer und sonstige Wertschöpfer im Moment ausgesetzt sehen, zusätzlich noch für Sonntagsfahrverbote, Tempolimits sowie weitere Einschränkungen zu votieren.“

    Ich erlebe hier, wie man hier neuerdings vorgeht:

    1. Parken gegen die Fahrtrichtung wird geahndet – obwohl wegen umgebenden Einbahnstrassen der einfachste Weg
    2. Parken auf dem Bürgersteig (halb) wird geahndet – ohne dass Behinderungen für Kinderwagen oder Rollator vorliegen; die Breite des Bürgersteigs wird nicht als Kriterium zugrundegelegt
    3. Es werden Anwohner-Parkscheine ausgegeben – gegen saftige Gebühren versteht sich; Einkaufen für Ortsfremde nahezu unmöglich
    4. In (stark ausgeweiteten) 30 km/h-Zonen wird verstärkt geblitzt – natürlich vor allem dort, wo überhaupt kein Grund für eine Beschränkung unter 50 km/h ersichtlich ist.

    Es versteht sich von selbst, dass von den geschilderten Praxen keinerlei Gefahren ausgegangen sind. Es stecken auch keine aufmüpffigen Bürger dahinter, sondern einzig eine offensichtliche Hass-Gemeinde in der Verwaltung. Es versteht sich von selbst, dass diese „Verstöße“ noch nie geahndet wurden, weil sie überhaupt erst einen angemessen größeren Parkraum schaffen.
    Kein einziger Unfall durch Rasen mit 50 km/h auf breiter Straße hat über Jahrzehnte zu einem Unfall geführt!

    Perversität verbuchte man früher als individuellen Defekt, doch so langsam mutiert er tumorartig in gruppenkonformen Verwaltungshirnen. Die betroffenen Bürger irgendwie einzubinden, geht ja schon gar nicht in einer Herrschaft über das Volk!

    Dies zur Perspektive für diejenigen, die meinen, die Autofeindschaft sei schon ausgereizt! (s.o.)

    • im Grunde würde ich sagen: wie gewählt, so geliefert – es muß sich keiner beschweren !
      Bestenfalls in der Ableitung : wie ausgezählt, so geliefert – was dann nur sehr begrenzt in den Händen des Wählers liegt !

      Das ist das Wesen der Wahldemokratie – die Vertrauenswürdigkeit des Auszählers zählt.
      Können sie aich noch an den Nutten-Peter erinnern ? Eine Millionen an den Gewerkschaftler für Bordelle ist billiger als 100 DM an jeden Angestellten – und eine Million an einen Minister und seine Partei gibt mehr Gewinn als die beste ehrliche Arbeit !

  4. Gauck, Scholz, Lindner – alles die gleiche Soße. Sie kommen aus einer anderen Dimension und wissen nicht, wie es ist, wenn man sich genau anschauen muss, was man sich im Monat noch leisten kann und was nicht mehr. Sie trifft es ja nicht, was sie uns abverlangen wollen. Finanzminister sein, scheint eine wichtige Aufgabe zu sein. Aber er kann überstimmt werden. Wer sich, wie Lindner, den Linksgrünen unterworfen hat, wird überhaupt nicht zu sagen haben, wenn es um die Finanzen geht. Er kann sich nicht gegen das sträuben, für das er sich unterworfen hat. Die FDP war nur glücklich, wieder an die Fleischtöpfe zu kommen. Regierung für das deutsche Volk, wie es heißt, war da nicht inbegriffen. Alles, was gegen uns kleine Leute gerichtet ist, wird übertüncht mit Phrasen über den Ukraine-Krieg. Der Krieg toppt alles. Am liebsten wäre es der woken Schickeria, die sich Regierung nennt, wenn wir auf alles verzichten, um Putin zu ärgern, seine Kriegskasse nicht mehr füllen, um den ukrainischen Schauspieler unsere Wohlgesonnenheit zu zeigen, der seit 2014 Bürgerkrieg gegen die Russen führt, aber das muss man ja nicht wissen. Dieser Schauspieler hat sich sogar darin verstiegen, zu tönen, dass in der Ukraine auch für uns gestorben würde. Da sage mal noch einer, dass man für solche einen Schauspieler nicht frieren sollte. Mehr Patriotismusschau und Verlogenheit geht wirklich nicht mehr, aber die BILD, die das als Schlagzeile brachte, wird sich wohl an die Brust klopfen. Die Bild was mal kurzzeitig eine Zeitung, jetzt ist sie wieder ein Klopapier.

  5. Sie werden auch weiterhin daran festhalten, schon um, wie gewohnt, nicht der Realität ins Auge sehen zu müssen. Darin sind die Deutschen Spezialisten. Diese Unfreiheit macht ihnen nicht viel aus, Freiheit bedeutet Verantwortung, weniger Kollektiv und das überfordert doch sehr viele ganz erheblich.

  6. Pfui, auch er hat sich in die Reihe der Faschisten eingegliedert.
    Gelbe sind und bleiben eine unakzeptable Trittbrettfahrer- und
    Klientelpartei.
    Das gelbe Subjekt hat das Bürgertum verraten und die Menschen
    belogen.
    Er muss aus der entscheidenden Politik verschwinden, ganz fix, denn
    er taugt nicht die Bohne und schadet der Demokratie.

  7. ZITAT: „Das einzige, was bei ihm links sei, wäre das Zündschloss seines Porsche, erklärte er einmal.“

    Tasächlich ist das einzige, was bei dem wahrhaftig ist, der zu geringe Reifendruck seines Porsche. Bei der FDP ist schon längst die Luft raus.

  8. Viel GEFÄHRLICHER ist die Absicht von B.Gates, Rockefeller u.a. mittels WHO und EU die weltweite
    Unterdrückung mittels Verordnung bei Pandemie durch zu winken.

    Es wird Zeit diese Menschen zu entmachten !!! Das IStGH wird / ist bereits deren Handlanger !!!

    DAS ZIEL IST ES GEMEINSAM GEGEN RUSSLAND und CHINA in den KRIEG ZU ZIEHEN !!!!!
    ALLES für die GLOBALE UNTERDRÜCKUNG!!!!

  9. Mit einfachen Protesten ist da wohl nichts mehr zu machen.
    Kommende Woche, nach Berlin, jedes Ministerium mit 20.000 Demonstranten umstellen (ohne vorherige Ankündigung) und zum Feierabend keinen raus lassen.

    In 2 Wochen dann 5 Tage Generalstreik und der Spuk ist vorbei.

    Da keiner mitmacht, wird es wohl enden, wie es enden soll.

  10. Ein Finanzminister eines Landes, der einen seiner Hauptrohstofflieferanten ankündigt ihn maximal schädigen zu wollen, ist entweder krank im Kopf oder kriminell!

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