Deutschland, aber bekifft: Drogenbeauftragte für Cannabis-Entkriminalisierung

Weed & Greet (Symbolbild:Imago/Westend61)

Zur planmäßigen Degeneration eines Volkes gehört nicht nur 1) die Destabilisierung der „Aufnahmegesellschaft“ mit kulturfremden Parallelmilieus durch staatlich gesteuerte Problemmigration, 2) die Beseitigung des Leistungsprinzips, Stichwort „bedingungsloses Grundeinkommen“, 3) die Zersetzung der staatlichen Bildung durch Überfrachtung des Schulsystems mit ideologischen Handicaps von Integration bis Inklusion, sondern auch 4) der Wohlfühlfaktor unkritischer, intellektuell kleingehaltener Weichbirnen, der keinesfalls zu kurz kommen darf. Vielleicht macht sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung deshalb so stark für die weitere schleichende Legalisierung von Cannabis – nebst weiteren, ganz bemerkenswerten Forderungen.

Einst waren die Drogenbeauftragten der Regierung der Eindämmung und Bekämpfung des Drogenkonsums verpflichtet, wie auch der strikten Prävention. Doch der auf linksgrün gezogene Zeitgeist hat auch hier die Bastionen von Vernunft und Verantwortung geschleift. Der „Pragmatismus“ eines Laissez-Faire, der der Spaßgesellschaft alles zubilligt und nichts abverlangt, hat hat erstaunlicherweise trotz Corona kaum gelitten: Dort, wo der Staat seine Bürger in Ruhe zu lassen hat, mischt er sich heute bevormundend und übergriffig ins Leben der Menschen ein – von Lockdowns über Grundrechtseinschränkungen, von Reisefreiheit bis Elektromobilität. Und da, wo ein behördliches Durchgreifen notwendig wäre, in den klassischen Domänen Sicherheit und Verbrechensbekämpfung, hierbei eben auch Drogenprävention, bleibt er vorsätzlich untätig.

Was die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU) mit ihrem Plädoyer betreibt, künftig den Besitz von Cannabis bis zu einer „Eigenbedarfsgrenze“ als Ordnungswidrigkeit und nicht mehr als Straftat zu verfolgen, ist die Fortsetzung der Berliner R2G-Anarchie im Görlitzer Park mit anderen Mitteln, wo die schwarzafrikanische Drogenmafia unter den Augen der zur Untätigkeit verpflichteten Polizei fröhliche Urständ‘ feiern darf. Dass der dortige Senat übrigens bereits 15 Gramm toleriert (mit der Folge, dass dort mehr gekifft wird als irgendwo sonst in Deutschland), ist Ludwig jedoch „eindeutig zu hoch“; noch jedenfalls. Für sie soll die Privatgebrauchsgrenze bei sechs Gramm enden.

Cannabis fürs woke Klimavolk

Sechs Gramm, fünfzehn Gramm – es nimmt sich letztlich nichts. Entweder legalisiert man Cannabis und gibt es kontrolliert ab – oder man verbietet es, gemäß der Broken-Window-Theorie, konsequent gleich ganz – und greift dann allerdings gegen jede Form von illegalem Drogenhandel massiv durch. Dass sich dieses Deutschland nur noch bekifft ertragen lässt, spricht in der Tat eher für die erstere Option, während es für letztere hierzulande niemals mehr politisch Mehrheiten geben wird. Der lifestyleprogressive Mythos, die Nulltoleranzpolitik und Law-and-Order würden nichts bringen, hält sich nicht von ungefähr vor allem in den Ländern hartnäckig, wo beides nie politisch nie versucht wurde.

So oder so – der wachsweiche Zwischenweg des „allen Wohl und niemand Wehe“, den die Regierung hier lavierend fährt, ist inkonsequent und dient erkennbar nur dem Ziel, eine schrittweise Aufweichung des BTMG zu verwirklichen. Während Tabak und Alkohol weiterhin radikal bekämpft werden, wird Cannabis als gewollte Einstiegsdroge für die Generation Klima entkriminalisiert. „Klar ist, dass Cannabis nicht so gefährlich ist wie Kokain oder Heroin. Richtig ist auch, dass es um andere, bessere Sanktionen und um eine Entlastung von Polizei und Justiz gehen muss“, so Ludwig. Man stelle sich vor, ein Politiker würde Wodka oder Alkopops mit ähnlichen Worten als „nicht so gefährlich wie Brennspiritus“ bezeichnen!

Verbotsnormen werden von dieser Bundesregierung neuerdings anscheinend als eine Art freie Option betrachtet: „Die Konsumenten sollten wie in Portugal wählen können, ob sie ein Bußgeld zahlen oder sich einer Suchtberatung unterziehen.“ Können Steuersünder künftig auch wählen, ob sie einen Strafzuschlag zahlen oder öffentlich Reue schwören? Oder Sexualstraftäter, ob sie in den Knast gehen oder zur Beichte in der Kirche?

Drug-Checking – dann auch für Impfstoffe?

Besonders luzid jedoch mutet ein weiterer Vorschlag der Drogenbeauftragten an: Ludwig fordert, künftig das sogenannte „Drug-Checking“ in Deutschland zuzulassen. Dabei können Konsumenten Drogen analysieren lassen: Man bringt seinen Stoff zu einem staatlichen Partnerlabor und lässt sich sagen, ob man sich guten Gewissens wegballern kann oder faulem Stoff aufgesessen ist. “ Dass sich dieser etwa in den Niederlanden oder den skandinavischen Ländern bereits verbreitete „Service“ in Deutschland bislang nicht habe durchsetzen können, sei dem Umstand geschuldet, dass in den beteiligten Ministerien noch immer die falsche Vorstellung dominiere, durch Drug-Checking verpasse der Staat „illegalen Drogen eine Art Gütesiegel“ und gebe somit „einen Freifahrtschein für den Konsum“, sagt Ludwig. Tatsächlich aber bedeute Drug-Checking „Schadensminimierung und könne Leben retten.

Interessant Ludwigs Hinweis, durch Drug-Checking könne nicht nur der einzelne Konsument gewarnt werden, sollte es „gefährliche Wirkstoffkonzentrationen in den Drogen geben“. Man bekäme dadurch auch einen viel besseren Überblick darüber, „was überhaupt auf der Straße angeboten wird“. Frage hierzu: Besteht diese Möglichkeit eigentlich auch für die Covid-Impfstoffe – und wenn nein, wieso nicht? Worin genau besteht der Unterschied zwischen Pharma-Industrie und Dealern und Drogenbaronen? Zumal Cannabis – nach Überzeugung seiner Konsumenten und Anbieter – ähnlich gesund sein soll wie die mRNA-Vakzine…

5 KOMMENTARE

  1. >> Zur planmäßigen Degeneration eines Volkes gehört nicht nur 1) die Destabilisierung der „Aufnahmegesellschaft“ mit kulturfremden Parallelmilieus durch staatlich gesteuerte Problemmigration, 2) die Beseitigung des Leistungsprinzips, Stichwort „bedingungsloses Grundeinkommen“, 3) die Zersetzung der staatlichen Bildung durch Überfrachtung des Schulsystems mit ideologischen Handicaps von Integration bis Inklusion, sondern auch 4) der Wohlfühlfaktor unkritischer, intellektuell kleingehaltener Weichbirnen, der keinesfalls zu kurz kommen darf. <<

    – Soviel zu einer seriösen Berichterstattung –

    Satz. Inhalt.

    — eine "Ansage" für "kleingehaltene Weichbirnen", die sehr wohl zu kurz kommen darf.

  2. Als jemand, der 1997 an einer Kifferpsychose erkrankte, kann ich nur sagen: Cannabis ist keineswegs so harmlos, wie man allgemein annimmt. Das Gras von heute hat eine vielfach höhere Potenz als das, was „Oma und Opa“ geraucht haben. Aber die meisten, wie ich selber, glaub(t)en das nicht.

  3. Selten so einen Murks gelesen … was hat die Disskusion um alternative Wege in der Drogenpolitik mit Corona und Impfen zu tun? Nichts!

    • Nichts, aber die Idee des Drug Checking ließe sich auf Experimentalimpfstoffe übertragen. Nur darum ging es. -DM

  4. Ich dachte hier wären freiheitlich denkende, gegen Staats Bevormundung eingestellte Gäste in diesem Blog!?!
    Nun sollen Beschränkung aufgehoben werden, die ja letztendlich auch nur auf staatlicher „Nannymanie“ fußen.
    Eine Menge Menschen kriminalisieren, der Staatsmacht und ihren Institutionen ein Auskommen und eine Daseinsberechtigung bereitet.
    Den freien Markt verhindert, Kriminalität erzeugt und letztendlich den Menschen (User) entmündigt.
    Bei den Kommentaren stellen sich mir die Nackenhaare.
    Das ist echtes Gartenzwergdeutschland oder ist das das umgekehrte „AFD Bashing“ das sagt was die fordern, dem stimmen wir NICHT ZU!
    Meine Mutter sagte: „Guck mal Hase! Der Hase dort hat lange Ohren!“

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