Donnerstag, 18. April 2024
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Die Selbstzerstörung von “Correctiv”

Die Selbstzerstörung von “Correctiv”

Sehen wir hier einen “Correctiv-Journalisten” bei der Arbeit? (Symbolbild:Imago)

Correctiv” – da steckt die Korrektur ja schon im Namen. In diesem Fall musste die Beschreibung des Buches zum “Geheimtreffen” namens “Der AfD-Komplex” korrigiert werden, um diese den Aussagen der stellvertretenden “Correctiv“-Chefredakteurin Anette Dowideit im ARD-“Presseclub” anzupassen. Man sieht: “Correctiv” kennt sich mit Fake-News aus. Blöd nur, dass das Internet nicht vergisst und sich mit den passenden Tools die Änderungen nachvollziehen lassen… (siehe Screenshot unten). Anette Dowideit sagte im “Presseclub” wörtlich: „Wir haben auch nicht von Deportationen gesprochen oder so.” Dieses sei “von denen, die es interpretiert haben”, eingeführt worden. Stimmt allerdings nicht.

So hieß es ursprünglich in der Beschreibung des oben erwähnten Buches: “Die Pläne zur Deportation Millionen Deutscher mit Migrationshintergrund…“. Daraus wurde dann erst “Die Pläne zur Vertreibung Millionen Deutscher mit Migrationshintergrund“, und schließlich – inhaltlich völlig entgegengesetzt, da eine völlig gesetzeskonforme und grundgesetzlich gedeckte, rechtsstaatliche Staatspflicht beschreibend – “Die Pläne zur Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland“.

(Screenshot:Facebook)

Ich erinnere mich noch an ein Interview vor Jahren mit einem Mitarbeiter von “Correctiv”, der damals sagte: “Das Problem beim Faktenchecken ist, wenn man diese erstmal prüft, dann sind sie ja schon in der Welt. Man hängt immer ein Stück hinterher.” Und so war es auch hier: Die Nachricht, die AfD wolle grundsätzlich alle Migranten abschieben, war ja – ganz bewusst und gewolltermaßen – bereits in die Welt gesetzt worden, und die Demos entsprechend gut besucht. Wäre es da nicht die Pflicht eines “Faktencheckers” gewesen, auf diese Falschdarstellung hinzuweisen? Wahrscheinlich schon… aber “Correctiv” bemühte sich stattdessen lieber, die Spuren der eigenen Desinformationskampagne zu verwischen.

Die Demonstranten glaubten, was ihnen vorgesetzt wurde – confirmation bias sei Dank! Dabei kann ich das grundsätzliche Anliegen sogar verstehen: Würde ich daran glauben, es gäbe eine Partei, die alle Ausländer und alle mit Migrationshintergrund abschieben will, würde ich auch gegen die demonstrieren (wahrscheinlich nicht mit Transparent oder Banner, ich bin ja eigentlich eher der introvertierte Typ Frau). Wie viele Leute wären denn wohl noch gekommen, wenn man ihnen reinen Wein eingeschenkt und ihnen wahrheitsgemäß-konkret gesagt hätte, dass es bei diesen (rein privaten) Potsdamer Treffen erstens nur am Rande um das Thema überhaupt und auch nicht um “Deportationen” und ungesetzliche “Vertreibungen” ging, sondern um genau das, was kurz zuvor auch Olaf Scholz wörtlich gefordert hatte – die rechtsstaatskonforme Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern, kriminellen Clanmitgliedern, Terrorverdächtigen oder Islamisten ohne Bleiberecht?

Mästen an staatlichen Trögen

Gut, da es sich bei den Teilnehmern vielfach um NGO-Aktivisten, Linksradikale (für die bereits die CDU zu den “Nazischweinen” gehört) oder gar um bezahlte Demonstranten handelte, wären die Proteste trotzdem noch gut besucht gewesen – aber es hätten all jene gefehlt, die sich vor allem wegen der angeblich überschrittenen roten Linie des Rufs nach angeblichen “ethnischen Säuberungen” durch Ausschaffung aller Nichtdeutschen mobilisieren lassen hatten – und damit einer Lüge aufsaßen. 80 Prozent der Deutschen sind gemäß einer Deutschlandtrend-Umfrage mit der Migrationspolitik unzufrieden; sah man die irgendwo demonstrieren? Ist nicht vielleicht eher das die “schweigende Mehrheit“, die zu repräsentieren die überlauten Demonstranten für sich reklamieren? Natürlich gilt es, diese 80 Prozent um jeden Preis und dringend davon abzuhalten, die AfD zu wählen – die als einzige Partei das Migrationsproblem glaubwürdig anzugehen bereit ist.

Die Staatsferne, die “Correctiv” als angeblich “unabhänigiges Recherche-Kollektiv” zu wahren vorgibt, ist ebenfalls eine Lüge. So wie die Behauptung von Anette Dowideit im ARD-“Presseclub“, dass “Correctiv” nicht aus Steuergeldern finanziert würde. Laut Recherchen der “Achse des Guten” bezog “Correctiv” seit 2015 insgesamt rund 2,9 Millionen Euro Steuergelder, davon allein zwischen 2020 und 2023 – als es galt, die Kritiker des Corona-Regimes zu framen und zu diskreditieren – rund 2,6 Millionen Euro. Davon flossen rund 1,14 Millionen vom Land Nordrhein-Westfalen (Anmerkung für Nachrechner: Die “Correctiv“-Angaben sind für Nichteingeweihte manchmal etwas unklar; so bedeutet der Empfängerposten „Ruhrkonferenz Stk. NRW“ nichts anderes als “Staatskanzlei NRW”); 150.000 Euro kamen von der TU Dortmund, weitere rund 700.000 Euro vom Bund (Bundeskasse, Auswärtiges Amt, Bundeszentrale für politische Bildung), 370.000 Euro von der RAG-Stiftung (sie finanziert die sogenannten “Ewigkeitsaufgaben” aus dem deutschen Steinkohlebergbau der RAG AG, vormals Ruhrkohle AG; Kuratoriumsmitglieder sind die jeweiligen Ministerpräsidenten von NRW und Saarland sowie der jeweilige Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsminister); weitere circa 180.000 € Euro kamen von der Stiftung für Engagement und Ehrenamt des Bundesfamilienministeriums. Alles staatliche, öffentliche oder staatsnahe Quellen, an denen sich diese NGO sattsam labt. Die schon lange im Raum schwebende Ahnung, dass es sich bei den sogenannten “Rechercheuren” und “Journalisten” in Wahrheit um Verteidiger des Regierungsnarrativs handelt, hat sich zweifelsfrei bestätigt… ebenso wie Michael Klonovskys launiges Bonmot: “Er lügt wie ein Faktenchecker“.

10 Antworten

  1. Was ein optimistischer Unsinn. Als ob es realistisch wäre, dass überwiegend staatlich finanzierte Institute und Organisationen, die dem ideologischen Kampf gegen Liberale und Konservative dienen, „zerstört“ werden könnten, nur weil sie tricksen, manipulieren und Unwahrheiten verbreiten. Gar sich „selbst zerstören“! Schön wär’s.

  2. Leben Sie doch nicht in der Vergangen und schreiben über die Vorgänge von Vorgestern, also das “Geh-Heimtreffen”, sondern über die identischen Vorgänge aus der Steinzeit. Was meine ich? January 6 nennen sie es in den USA, den “Umsturz” durch Trump 2021. Da hat Redacted gerade wieder etwas gebracht, was schon lange bekannt ist, jetzt aber wohl eindeutig belegt. Die damals dort gefundenen 3 “Rohrbomben” kamen vom FBI. Es waren nicht explosionsfähige Übungsgeräte von einer FBI-Trainingsanlage die zufällig in großer räumlicher Nähe liegt zu Washington DC. Und mehr noch, selbst ansehen (englisch).

  3. Autorin: “Würde ich daran glauben, es gäbe eine Partei, die alle Ausländer und alle mit Migrationshintergrund abschieben will, würde ich auch gegen die demonstrieren […]”

    Ich würde sie wählen.

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  4. “Correctiv-Journalisten” erweckt den Eindruck, dass es sich bei der Correctiv GmbH um eine Einrichtung handelt, deren Unternehmenszweck der Journalismus ist. – Das ist falsch, da in der Satzung von Correctiv der „Journalismus“ als Zweck gar nicht auftaucht. – Stattdessen ist der Satzungszweck „Förderung der Volksbildung“. – Es liegt also eine Täuschung der Gesellschaft vor, wenn behauptet wird, von Correctiv gehe ein unabhängiger Journalismus aus. – Vor diesem Hintergrund ist auch die Lüge um die „Deportation“, einzuordnen, die Correctiv ja bereits eingeräumt hat.

  5. Vielleicht finden die Volksverpetzer als nächstes ja geheime Liebesbriefe von Hitler an Eva Braun auf der Festplatte von Björn Höcke. Muslimische Attentäter hören ja auch Stimmen aus dem Jenseits. Genau so muss man sich das alles wohl vorstellen…

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  6. Keine Bange, correctiv wird weiter an den staatlichen Futternäpfen hocken, werden die doch von VS und BMI dringend im “Kampf gegen Rechts”, vulgo im Kampf gegen die AfD gebraucht: Die staatlichen Stellen wie vor ggenannt rfüttern correctiv mit m.E. wahrscheinlich illegal erworbenen Kenntnissen, z.B. über Treffen von “Verdächtigen” (s.Potsdam), die dann correctiv publiziert und die staatlichen Stellen können dann voll Abslcheu sich zu den publizierten angeblichen Fakten äußern. Das perfekte Spiel . Die offzielle Verfolgung der AfD grenzt in meinen Augen inzwischen an mittelalterliche Hexenjagd,da werden Massen mobilisiert, Behauptungen von NGO übernommen, die auf wackeligen Füßen stehen, dabei ist es letzttendlich nur die Angst um Pfründe, die so lieb geworden sind. Und nachdem die etablierten Parteien der AfD mit politischen Argumenten nicht beikommen (wahrscheinlich denken eine Reihe von Abgeordneten heimnlich an vieles was die AfD sagt, versucht man es eben mit der Keule “Rechtsexrremismus”.

  7. Correctiv ist und bleibt ein Märchenladen, der durch unsere
    Steuergelder finanziert wird !
    Dessen Geld ich nehme, dessen dreckiges Lied derer wird rausgekotzt!

    Die Steuerfahndung sollte sich den Laden schnell näher anschauen !
    Denn wer sucht, der wird auch finden!

  8. Genau so müssen sie weitermachen, dann können sie am Ende sagen, sie haben für die richtige Seite gekämpft. Immer schön ihre eigene Gefolgschaft vorführen. Hervorragende Arbeit. Wenn sie jetzt noch Geld für Rechts spenden, also dafür bezahlen, dass sie für Rechts Werbung betreiben dürfen, dann ist die Sache schön rund 😀

  9. Wer von den Teilnehmern der „Geheimkonferenz“ im November 2023 hatte als Dienstherrn das BfV?
    Die aktivsten Mitglieder in DDR-kritischen Gruppen 1989/90 waren Stasi-Angestellte. Sogar die fleißigen Vorsitzenden der systemkritischen Parteien SDP und Demokratischer Aufbruch waren MfS-Mitarbeiter – „Ibrahim“ Böhme und Wolfgang Schnur.
    Die hektischen MfS-Aktivitäten „False flag“ und „Schwarze Propaganda“ waren Indikatoren für den Pessimismus, der unter den Politruks der DDR damals herrschte, und sie verkürzten das Überleben der DDR.
    Diese Aktivitäten sind der BRD nicht GANZ fremd.
    Vor 30 Jahren wunderte ich mich über die äußerst scharfen, systemkritischen Texte in dem NRW-Mitteilungsblatt der NPD, jeder normale Bürger wäre dafür in den Strafvollzug gekommen – der Autor war ein NPD-Angestellter. In dem NPD-Verbotsverfahren 2003 erhielt der erwähnte Autor keine Aussage-Genehmigung von seinem Dienstherrn, dem BfV.
    Hinweis für besonders Kundige: Es gibt ein Optimum für „false-Flag“-Aktionen, darüber hinaus gilt die Negation des Prinzips von Braun-le Chatelier, und es wird hoch systemdestruktiv.
    Ich fürchte, mit dieser Überlegung ist Herr Haldenwang überfordert – der Minister Mielke war es zu Deutschlands Glück damals auch.