Die „stählerne“ SPD-Chefin

Zum Lachen in den Keller: SPD-Chefin Esken (Foto:Imago)

Eine regelrechte Eloge findet sich aktuell auf der Online-Seite des „Spiegel“ auf niemand Geringeren als die SPD-Frontfrau Saskia Esken. Diese, so das frühere Nachrichtenmagazin und heutige linksgrüne Kampagnenblatt ehrfurchtsvoll, habe sich von einer umstrittenen Personalie hin zur wichtigsten Stütze des Bundeskanzlers entwickelt, zu einer eminent einflussreichen und unverzichtbaren Figur der Politik also. Welch ein Reputationsgewinn! Im gleichen Atemzug titelt das einstige „Sturmgeschütz der Demokratie“, wie der „Spiegel” früher einmal genannt wurde, im löblichen Überschwang von einer „Frau aus Stahl“, die nun die sozialdemokratische Führungsriege lenke, dort gleichsam höchsten Respekt und Ansehen genieße und dergleichen mehr.

(Screenshot:Spiegel.de)

Auch bei Zeitgenossen, die nicht sonderlich bewandert in Geschichte sind, sollten bei solch einer Wortwahl sogleich sämtliche Alarmglocken läuten. „Der Stählerne“ – da war doch irgendwann mal was in der Sowjetunion… ach ja: Josef Wissarionowitsch Dschughaschwili, besser bekannt als Stalin, kommt einem da sogleich in den Sinn. Einer der erwiesenermaßen größten Schlächter der Menschheitsgeschichte, ein glattgestriegelter Teufel mit drahtigem Schnurrbart in Menschengestalt, gefürchtet und gehasst gleichermaßen. Wie man beim „Spiegel“ – die zugegebenermaßen ebenfalls etwas angsteinflößende – schwäbische Matrone Esken mit dem Blutsäufer aus Georgien gleichsetzen kann, ist indes kaum nachzuvollziehen. Zumal der „Spiegel” das Attribut „stählern“ hier in einem unzweifelhaft positiven Kontext verwendet.

Für Linke gelten andere Maßstäbe

Dies legt wiederum den Schluss nahe, dass man sich in den latent bis offen sozialistischen geistigen Milieus, die den Kommunismus in all seinen grauenhaften Ausprägungen noch immer als eine der glorreichsten und erstrebenswertesten Staatsformen ansehen, bislang anscheinend wenig bis gar nicht mit der Monstrosität der roten Bestie, ihren Machenschaften und alle dem, wofür sie politisch stand, distanziert hat. Hier redet man ehrfürchtig vom „Genossen Stalin“ und meint damit, es sei unter diesem ja eigentlich nicht alles so schlimm gewesen, wie es von der „Neuen Rechten” geschichtsrevisionistisch dargestellt werde. Denn im Grunde wollte der Genosse den sowjetischen Bürgern ja eigentlich immer nur helfen; er wurde eben nur leider oft missverstanden.

An dieser Stelle schließt sich der Kreis zur schwäbelnden SPD-Kampfhenne aus dem beschaulichen Bad Liebenzell im Landkreis Calw: Denn auch Esken, als ausgesprochen kaltschnäuzig bekannter Inbegriff eines roten Apparatschik der Gegenwart, hat kaum Berührungsängste mit den angeblichen Errungenschaften des Marxismus-Leninismus – und offenbar seit Ende des kalten Krieges nichts dazugelernt . Vor kurzem meinte sie ebenso eiskalt wie lakonisch, wer den Sozialismus ablehne, habe diesen einfach nicht verstanden. Auch dass sie sich mit fast 60 Jahren immer noch der Antifa verpflichtet fühlt, bekennt sie so freimütig we stolz regelmäßig in den sozialen Netzwerken. Unzählige andere positive Bekenntnisse von ihr zu den Themen Kommunismus, Verstaatlichung, politischem Zwang, Terror und Unfreiheit sind ebenfalls dokumentiert – und wurden trotz ihrer Brisanz von der medialen SPD-Anhängerschaft weitgehend kritiklos aufgenommen.

Charme einer Gefängnisaufseherin

Unter diesem Aspekt kann man das Prädikat „die Stählerne” als mediale Lobpreisung einer Parteifunktionärin, deren spröder Charme dem einer Gefängnisaufseherin ähnelt, in gewisser Weise sogar gerechtfertigt finden. Umso wichtiger ist es, dass auch jene Wähler, Journalisten und Blogger ihre öffentliche Stimme erheben und behaupten , die es angesichts dieser Tatsachen vor Ekel schüttelt. Denn die unkritische, unreflektierte Verherrlichung von Sozialismus und Planwirtschaft, die naiv-dümmliche Verklärung und Verherrlichung von linksverschuldetem Unrecht und die Verharmlosung verbrecherischer Regimes, die sonst bei jeder Gelegenheit mit der Nazi-Keule um sich schlagen, lässt einen als Demokraten und freiheitsliebenden Menschen doch immer wieder sprachlos zurück.

Abschließend gilt es festzustellen, dass die hingebungsvolle Traditionspflege in marxistisch-stalinistischen Kreisen, selbst im linken politmedialen deutschen Mainstream des Jahres 2022, offenbar ungebrochen ist und gepflegt wird. Man lobt sich und seinesgleichen überschwänglich, verhätschelt und würdigt sich mit Preisen,  Auszeichnungen und Lobeshymnen, während man alle Andersdenkenden am liebsten so behandeln würde, wie dies der „Stählerne“ von einst tat – in Institutionen die gemeinhin als Gulag bekannt sind. Es steht zu befürchten, dass sich dies in naher Zukunft auch nicht ändern wird – denn längst haben linke Meinungsmacher und ein durchweg kulturmarxistisches Establishment ein sich selbst gegen Kritik immunisierendes Paradigma erschaffen. Wer diesbezüglich seine Informationsstand aufbessern möchte, dem sei die wirklich hervorragend recherchierte dreiteilige Arte-Dokumentation über das sowjetische Straf- und Arbeitslagersystem ans Herz gelegt. Vor allem dem geschichtsvergessenen „Spiegel”-Redaktionsteam könnte dessen Rezeption nicht schaden.

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30 Kommentare

    • bevor die ein Traum wird, was bestenfalls auf einen Alptraum hinaus läuft, nehme ich als älterer Erwachsener dann doch lieber Pubertätsblocker um auch wirklich sicher vor der linken Frau Imperator zu sein. Die frappierende Ähnlichkeit mit einer „Sirene“ aus der griechischen Mythologie ist verblüffend – es brennt einem die Erbse durch, wenn man das dumme kommunistische Geschwätz von der hören muß. Darum und wie bei den GEZahlten, zappe ich die gleich weg, sonst wird mein Frauenbild noch gänzlich zerstört und das „Lager“ möchte ich auch nicht wechseln!

  1. Stählern? war da nicht mal was mit hart wie Krupp Stahl, der dann im braunen Sozialismus nur 12 Jahre zur völligen Durchrostung brauchte? also mir fällt bei der nur ein bayrischer Begriff ein, aber so genau weiß ich das jetzt nicht, aber Sie wissen schon…

  2. manchen verbrechern ist alles egal… legal illegal scheißegal… bis der knall kommt …
    ganz legal…
    Seit Jahren lässt das Bundesverfassungsgericht – viele Bürger halten dieses Kasperletheater immer noch für ein neutrales Gremium –
    einen Tag vor der Verkündung seiner Urteile eine Gruppe von ausgewählten Journalisten exklusiv ihre Entscheidungen zukommen.
    Nachdem die AfD in einer Anfrage wissen wollte, inwieweit die Bundesregierung die Rechtmäßigkeit prüfen hat lassen und klagte, stellt ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags fest, dass die Vorabinformationpraxis des obersten Gerichts gegen die Verfassung verstößt.

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  3. Es geht immer noch einen Tick schlimmer wie es diese höchst unangenehme Esken unter Beweis stellt.
    Die SPD eine Riege von wahrlich lernunfähigen Altkommunisten die nichts aber auch überhaupt nichts begriffen haben.
    Die Wende 89 war der Anfang vom Ende einer halbwegs funktionierenden Demokratie denn ab diesem Jahr der Wiedervereingung haben die linken Kader sich in die Parteien hineingefressen und nun sind sie dort wohin sie wollten und uunser land stürzt ab.
    Ich mag diese „Frau“ schon rein optisch nicht doch weitaus schlimmerist ihre politische Zielrichtung!

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  4. „Wenn Du wissen willst, wer Dich beherrscht, finde heraus, wen Du nicht kritisieren darfst“ merken wir unter den rot-grünen Volkszerstörern täglich mit wachsender Vehemenz. Für die Anhäger derselben aber gilt „wer mir 20 kein Sozialist ist hat kein Herz, wer es aber mit 40 noch ist, hat kein Hirn.

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  5. Ich lache noch weiter über dieses hässliche und verdummte Objekt. Daß die Alte es überhaupt so weit geschafft hat, ist weniger Folge von Intelligenz, Kraft, Können, Kompetenz – vielmehr Folge von einem rapiden Untergang eines einst großen Landes.

    Es ist nichts neues in der Geschichte, dass in dekadenten Gesellschaften der Abschaum an die Spitze gespült wurde. Aber was erwartet man von dem bezahlten Bodensatz, der in den Schreibstuben sämtlicher regierungstreuen Blättchen hockt und seinen ideologischen Orden verdienen will.

    Jeder nur halbwegs intelligente Mensch erkennt die derzeitige Situation dieses Landes. Und solche lächerlichen Gestalten wie Esken sind nur das Spiegelbild dieser derzeitigen Situation.

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  6. Eine Frau aus Stahl?

    Na ja, ihre Hetze gegen die AfD könnte einen das vermuten lassen:

    „Es ist höchste Zeit, dass unser Staat dafür sorgt, dass Angehörige rechtsextremer Vereinigungen wie der AfD und ihrem ‚Flügel‘ in diesem Land keine Kinder unterrichten, keine Straftäter ermitteln, nicht für unsere Sicherheit sorgen und nicht in Verwaltungen oder Gerichten über das Schicksal von Menschen entscheiden.“ – Saskia Esken (SPD) am 17.03.2020

    „Die AfD sollte in ihrer Rolle als Impulsgeber und Unterstützer der rechtsradikalen Szene als Ganzes vom Verfassungsschutz beobachtet werden.“ – Saskia Esken (SPD) am 08.04.2020

    Ebenso ihre Enteignungs- und Verzichtsphantasien:

    „In unserem Grundgesetz ist nicht nur die Enteignung möglich… Auch die Vergesellschaftung von Produktionsmitteln ist nach dem Grundgesetz eine legitime Möglichkeit.“ – Saskia Esken (SPD) am 20.09.2019

    „Es wird Zeit, dass die Deutschen mehr Verzicht lernen!“ – Saskia Esken (SPD) am 24.02.2021

    Aber ihre kognitiven Fähigkeiten – gütiger Himmel:

    „Ich bin froh, dass Olaf Scholz unser Kanzlerkandidat ist. Er hat Kompetenz, Durchsetzungskraft, er hat Erfahrung. Gerade in Krisenzeiten ist auf Olaf immer Verlass. Geht jetzt raus und sagt den Leuten: Olaf Scholz kann Kanzler.“ – Saskia Esken (SPD) am 14.08.2021

    Mit ihrem eigenartigen Verhältnis zur Realität ist Saskia Esken doch erst richtig berühmt geworden:

    „Wer Sozialismus negativ verwendet, hat einfach keine Ahnung. So.“ – Saskia Eskens (SPD) am 08.01.2018

    „Überwiegend Rentner verbreiten meist rechte Lügengeschichten.“ – Saskia Esken (SPD) am 26.01.2019

    „Migration ist in weiten Teilen die Lösung vieler unserer Probleme.“ – Saskia Esken (SPD) am 20.09.2019

    „Die SPD beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Vision des demokratischen Sozialismus seit 156 Jahren.“ – Saskia Esken (SPD) am 10.01.2020

    „Und ich zahle von meinem Gehalt nicht nur Steuern, ich kaufe davon auch jeden Tag ein. Wer finanziert jetzt wen?“ – Saskia Esken (SPD) am 14.05.2020

    „58 und Antifa. Selbstverständlich.“ – Saskia Esken (SPD) am 01.06.2020

    „Die Frage nach der Finanzierung des Konjunkturpaketes heute zu stellen, wäre wirtschaftspolitisch grob unvernünftig.“ – Saskia Esken (SPD) am 07.06.2020

    „Seenotrettung ist nicht nur ein humanitäres Gebot, sondern nach internationalem Seerecht eine Pflicht.“ – Saskia Esken (SPD) am 05.09.2020

    „Der Islamismus ist eine radikalisierte Form des Islam, der per se keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ausdrückt.“ – Saskia Esken (SPD) am 29.07.2021

    „Atomkraftwerke liefern Strom und keine Wärme.“ – Saskia Esken (SPD) in der Süddeutschen Zeitung am 13.07.2022

    Etc., etc., …

    Man könnte fast glauben, Saskia Esken bestünde weniger aus Stahl, als aus Tetrahydrocannabinol.

    „Gekifft? – Natürlich.“ – Saskia Esken (SPD) am 12.08.2020

    Aha.

  7. Die „Stählerne SPD Cheffin“ ? Die Frau ist Gott sei dank nicht Supergirl.
    Bei der bekommt man ja Angst das die Milch im Kühlschrank sauer wird.
    Früher hat man solche „Weiber“ als „Hexen“ auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

    Was würde Franz Josef Strauss dazu sagen ? Wie damals eine „Krampfhenne“ ?

    Das die die SPD Vorsitzende ist und anscheinend diesen Posten auch länger behält als ihre Vorgänger, macht es für mich nicht besser. Diese Frau ist mir unsympathisch und hat nen echten Gruselfaktor bei mir.

  8. Man beachte nur, was s‘ Robertle, uns BRD-Insolvenzflüsterer, unlängst in einem Interview vom Stapel gelassen hat. Dort sagte er sinngemäß: Daß es in einem Land wie z. B. China keine Opposition gebe, die verhindere, daß eine Regierung schnell Gesetze und Vorhaben verabschieden und umsetzen könne. Von daher befürworte er solche Regierungsformen, natürlich wertebasiert. Was ein ‚Grüner‘ auch immer darunter verstehen mag.

    Eigentlich gehört ihm unmittelbar die Immunität entzogen und sollte ein Fall für den Bundes-Grundgesetzschutz bzw. den Staatsanwalt sein. Denn im Klartext sagt es damit, daß er die Abschaffung des demokratischen Rechtsstaats abschaffen will. Man stelle sich vor, das hätte z. B. eine Frau Dr. Weidel (AfD) öffentlich in einem Interview geäußert …..

  9. ich habe die mal aus Versehen in einer Rede gesehen – habe dann zu spät abgestellt. Ich weis nicht, mit welcher Art von Masochismus man gesegnet sein muß, um die auch noch zu wählen und sich von der vertreten zu lassen !
    Oder die Sozen verstehen nicht, was die in der SOD macht und halten sie eher für ein abschreckendes Maskottchen !

    Aber ich bin als Pack aus Dunkeldeutschland mit keiner Partei verbunden und deshalb überfliegt es möglicherweise meine Möglichkeiten, die Gedankenwelt von Parteimitgliedern nachzuvollziehen !

  10. Vielleicht sollte sie sich besser um den Busenfreund der (H)Ampel kümmern, den drittklassigen Pausenclown Elendsky aus der Kokaine. 800 Callcenter-Mitarbeiter in Kiev sagt doch einiges aus https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_100080296/eu-ermittler-heben-internationale-krypto-bande-aus.html und die Energiewender sollten mal aufhören zu wenden https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_100077154/haessliche-bilder-hinter-deutschlands-gruener-fassade-steckt-bittere-wahrheit.html Ich glaube aber nicht, dass das jemand sehen will und das auch nicht https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/erneuerbare-energien-windkraft-treibhausgas-sf6-101.html

  11. Ich denke dabei nicht an Stalin und – Bildungslücke – ich gebe zu, dass ich den Beinamen von Stalin nicht kannte. Ich war Kleinkind als er starb und in meiner Schulzeit in der DDR war Ruhe über Stalin. Wenn die Esken den Mund aufmacht, höre ich nur ein Wort: Quote, Quote, Quote. Es gibt in den Blockparteien keine Frau, die mehr als Quote ist. Durch Wissen hat sich in den Blockparteien absolut keine Frau irgendeinen Platz ganz vorn verdient. Und was ist schon der Spiegel? Ein Blatt gesponsert von Gates. Na dann Danke. Die können wegen mir schreiben, was sie wollen. Es ist ein Schmierblatt und bedarf meiner Aufmerksamkeit nicht.

    • Ich glaube fast, daß „Stalin“ sogar „der Stählerne“ bedeutet (sein eigentlicher Name war ja anders).
      Ich denke dabei an deren Stahlhütten, die alle etwas mit „stal“ im Namen haben, Asow-Stal, Sever-Stal usw.

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