Erst in der Ukraine, dann in Europa: Putins Islamistenkrieger auf dem Vormarsch

Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow (bei einer Video-Rede vor russischen Studenten) (Foto:Imago)

Es ist ein Detail, das die meisten „Putinversteher“ oder einseitigen Russland-Apologeten im laufenden Ukraine-Konflikt nicht hören wollen oder verdrängen, das aber ebenfalls selbst bei US- und ukrainekritischer Sichtweise zur Wahrheit gehört: Im Schatten des Ukraine-Krieges wittert das im Oktober 2018 in Barcelona gegründete radikal-islamische Netzwerk European Muslim Forum (EMF) offenbar seine große Chance, seinen Einfluss in Mitteleuropa signifikant auszuweiten. Wie die „Welt” berichtet, hielt oder hält sich dessen Präsident Abdul-Wached Nijasow derzeit im russisch besetzten Teil der Ukraine auf, wo er unter anderem bei der Einnahme der Stadt Volnovakha durch mit Russland verbündete tschetschenische Truppen im April zugegen war. Auf Anfrage der Zeitung sagte er, die Situation in der Ukraine biete europäischen Muslimen eine einmalige „historische” Gelegenheit, sich für „Frieden und Dialog” einzusetzen, da auch die muslimische Türkei als „Verhandlungsplattform“ zwischen Russland und dem Westen fungiere.

Islamist Nijasow, der russischer Staatsbürger ist, steht im Ukraine-Krieg fest an der Seite Russlands und unterhält auch enge Kontakte zum muslimischen Tschetschenen-Machthaber Ramsan Kadyrow, für den er bei einem Besuch des EMF in Grosny im letzten Herbst auch als Dolmetscher fungierte. Vor rund 15 Jahren führte er die Bewegung „Muslime für Präsident Putin” an. Die friedliche Fassade, die Nijasow nach außen demonstriert, ist nichts als ein Vorwand zur Verwirklichung deutlich weitreichender Ziele, die letztlich alle auf eine Islamisierung Europas hinauslaufen: Das EMF nimmt für sich in Anspruch, die „rechtmäßige Vertretung” aller Muslime in einem vom Atlantik bis zum Ural und dem Kaukasus reichenden „Groß-Europa” zu sein. Dementsprechend breitet sie sich auch in den EU-Staaten aus und strebt gar die Errichtung ihres Hauptquartiers in Brüssel an, von wo aus die Errichtung von Moscheen und islamischen Kulturzentren in ganz Europa gefördert werden soll.

„Botschafter“ mit Ambitionen in der EU

Die Schweizer Menschenrechtsaktivistin Saïda Keller-Messahli erklärte gegenüber der „Welt“, dass mittlerweile „namhafte Akteure der Muslimbruderschaft” im EMF vertreten seien. Ähnlich äußerte sich auch die Politikwissenschaftlerin und Islamismus-Expertin Nina Scholz, die auf die enge Verbindung der EMF mit mehreren bekannten Vertretern der Muslimbruderschaft verweist. Zudem hatte sich Nijasow unter anderem mit dem gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi ablichten lassen, der ebenfalls der radikal-islamischen Organisation angehört. Generell sucht die EMF Kontakte zu möglichst vielen politischen Entscheidungsträgern, aber auch zu Medien, NGOs und Behörden, um ihren Einfluss auszubauen.

Dies gilt jedoch auch etwa für Kampfsportler, wie den Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Timur Gadzhimuradov aus der russischen Kaukasusrepublik Dagestan, den die EMF als „Botschafter” gewinnen konnte, um – in den Worten Nijasows – von „jungen Menschen gehört (zu) werden”. Der Bau von Moscheen sei „eine der wichtigsten Aufgaben der muslimischen Gemeinschaft in Europa.” In Russland, Tschechien, der Slowakei, in Österreich, im Baltikum und in Ostdeutschland gibt es seiner Ansicht nach keine ausreichende islamische Infrastruktur. Bei diesen Vorhaben kann er auf die Unterstützung reicher Gönner, wie dem Gründer des britischen TV-Kanals „Islam Channel”, Mohamed Ali Harrath, dem Oligarchen Nasib Pirijew aus Aserbaidschan oder den Sohn des türkischen Präsidenten Erdogan und anderer mächtiger Persönlichkeiten aus der Türkei rechnen.

Bedrohliche Formel: Mehr Waffenhilfe des Westens = mehr islamistische Söldner

Die Ausbreitung der EMF zeigt die Gefahr, in der Europa schwebt: Islamische Fanatiker wissen genau, dass der Kontinent überaltert, geschwächt und zudem völlig geschichtsvergessen ist. Sie wissen auch, dass sie nur den Triggerbegriff „Islamophobie” anführen müssen, um gleich eine ganze Armada unkritischer Verteidiger und Unterstützer hinter sich zu wissen, einschließlich der nützlichen Idioten der deutschen Linkspresse und weiterer Groupies falsch verstandener Toleranz und Weltoffenheit im linken Lager. Derzeit ist nicht zu erkennen, dass Europa die Kraft aufbringt, sich dieser Gefahr zu erwehren, zumal man sich schon durch ihre bloße Benennung in den tonangebenden Kreisen zur Unperson macht. Im Gegenteil (und hier zeigt sich die dialektische Erbarmungslosigkeit des Krieges und die Komplexität der Entscheidungen, der unsere Politiker nicht annähernd gerecht werden): Je mehr Putin durch westliche Waffen und Finanzhilfen für die Ukraine militärisch in Bedrängnis gerät, umso eher greift er auf die Unterstützung auch islamistischer Hilfstruppen zurück, die ihr ganz eigenes Süppchen kochen wollen. Die Einbeziehung des tschetschenischen Barbaren und Schlächters Kadyrow könnte hier nur der Anfang gewesen sein. Dies weckt ungute Erinnerungen an den ebenfalls vom Westen unterstützten „Freiheitskampf“ der Afghanen gegen die Rote Armee in den 1980er-Jahren: Aus Teilen der von den USA mit Waffen hochgerüsteten Mudschahedin wurden später die Taliban – mit bekannten Folgen. Der Ball der Geschichte rollt immer weiter.

Wenn der vom Westen tagtäglich höher getriebene Preis einer – letztlich unvermeidbaren – Niederwerfung der Ukraine in diesem Krieg darin besteht, dass nun auch Putin zunehmend islamistische Krieger mit der Zunge und dem Schwert nach Europa bringt, die früher oder später als Flüchtlinge bei uns landen, dann werden wir doppelte Verlierer sein.

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25 Kommentare

    • die Revolution kann nur noch über den Islam erfolgen, genauso die Hinrichtungen der kompletten BRD-Führung. Da jede Religion auf Unterwerfung besteht, würde ich das in Kauf nehmen.

    • Da täuschen Sie sich aber! Das eine ist zwar anstrengend und zum Teil ekelhaft, das andere aber tödlich.
      Der Islam hat weltweit die meisten Morde an Andersgläubigen zu verantworten. An zweiter Stelle folgt der Kommunismus, den man ebenfalls als eine Form des Glaubens bezeichnen kann,

      Sollte sich die Neue Weltordnung durchsetzen, steht an deren Ende der Kommunismus für die wenigen Überlebenden. Der Islam wird lediglich als vorübergehendes zweckmäßiges Mittel eingesetzt, um den Westen und das Christentum zu bedrängen und zu schwächen. Letztlich wird der Islam jedoch genauso verschwinden, wie man es mit dem Christentum beabsichtigt. Die einzig erlaubte Religion wird die Verehrung des Antichristen (sprich Luzifers) sein

  1. Herr Matissek
    Nun wird es langsam Lächerlich . Ich sehe eher in der Ukraine den Usurpaor und die Gefahr Europa zugrunde zurichten .
    Was kommt als nächstes ?
    Putin setzt Hitlers Geheimwaffe ein ?

  2. Die Buntfaschisten wollen noch mehr türkische Gastarbeiter nach Deutschland holen!

    „Personalunterdeckung von 2000“
    Flughäfen wollen türkische Leiharbeiter holen
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Flughaefen-wollen-tuerkische-Leiharbeiter-holen-article23376629.html

    „Der Fachkräftemangel schlägt in vielen Branchen durch. Um einer „Personalunterdeckung“ beim Bodenpersonal Herr zu werden, will die Luftverkehrsbranche Tausende Leiharbeiter aus der Türkei holen. Ein Vermittler ist demzufolge an der Hand, nun soll das Bundesarbeitsministerium noch helfen.“

  3. Was der Autor hier gerne verschweigt. Hier kämpfen die Tschetschenen auf beiden Seiten. Auch auf der Seite der Ukrainer kämpfen Islamisten. Denn es gibt hunderttausende von Tschetschenen , die im Exil leben udn Putin eins auswischen wollen. Jetzt sind viele von denen in die Ukraine marschiert, um auf der Seite der Ukraine zu kämpfen, denn es gibt immer noch viele im Exil lebende kaukasische Islamisten, die eine Rechnung mit Putin und mit den Russen zu begleichen haben.

    Vor ein paar Jahrzehnten unterstützte der Westen radikalisierte albanische und bosnische Dschihadisten im Jugoslawienkrieg. Auch das wird gerne vergessen!

  4. Bericht: Hunderte syrische Islamisten sickern über die Türkei in die Ukraine ein
    https://unser-mitteleuropa.com/bericht-hunderte-syrische-islamisten-sickern-ueber-die-tuerkei-in-die-ukraine-ein/

    Die Ukraine droht zu einem „europäischen Syrien“ zu werden, vor allem aufgrund des aggressiven Anwerbens der ukrainischen Regierung von auslädnischen Söldnern, um gegen die russische Armee zu kämpfen. Angeblich sollen bereits 20.000 Ausländer in die Ukraine gereist sein, um dort zu kämpfen, was die Sicherheitslage nicht nur vor Ort enorm verschlechtert. Nun mehren sich Meldungen, wonach auch Islamisten aus Syrien an den Kämpfen teilnehmen.

    So sollen laut syrischem Staatssender SANA nahezu 500 Islamisten des IS und anderer Splittergruppen aus dem syrischen Idlib, einer der letzten Terroristenhochburgen, über die Türkei ungehindert in die Ukraine gereist sein.

  5. Wieviel Islamisten kämpfen auf der Seite Ukraine oder sollte man sagen kämpfte. Seitdem die Grenzen offen sind können sie hereinspazieren, wie sie lustig sind. Es sind halt ukrainische Studenten oder verschwinden nach der Ankunft in Berlin. Keiner weiß wieviel, wer sie sind und wohin Zudem hat man ihnen an r ukrainischen Grenze die Pässe gestohlen. Doch als Ukrainer hätte man sie nicht rausgegangen. Doch es gibt doch eine Möglichkeit dies zu verhindern oder nicht, Grenze dicht und wer nix Ausweis und als Ukrainer kein ukrainisch spricht, bleibt draußen. Doch das wollen Grüne und Sozis nicht und denen interessiert auch nicht der Waffenhandel oder hat jemand schon was von der Roten Lola gehört auch Innenminister*innen genannt, gehört.

  6. Für die Islamisierung Europas verbunden mit dem Niedergang des christlich geprägten Abendlandes sorgen die europäischen Regierungen schon selbst, allen voran die deutsche. Die Muselmanen haben erkannt wie es geht…. sich dauernd diskriminiert und beleidigt geben, und die Nichtmuslime in die Minderheit vögeln. Beispielhaft die Türken der 3. Generation… „uns hat man nicht integriert“ „wir fühlen uns nicht angenommen“ mimimimi Gejammer. Der deutsche Michel schaut all dem sabbernd, stillschweigend zu. Zum K…….

  7. Warum kommt im Artikel das Wort „Sufi“ nicht vor? Immerhin sind es Feinde der Sunniten. Und Kadyrow ist Sufi.
    Mir kommt diese Truppe deutlich entspannter vor als die Sunniten.

    • Kadyrov ist Sufi!? Das zu hören erstaunt mich sehr! Damit dürfte ihm der vom Islam befohlene Jihad gegen Ungläubige nicht möglich sein, denn Sufi bedeutet warm/weich (wie Schafswolle). Sufismus ist ein Pfad der Liebe und paßt deshalb eigentlich gar nicht zum Islam.

  8. Es würde mich nicht wundern, wenn es so käme, wie Herr Matissek befürchtet. Denn die Politik der westeuropäischen Staaten, vor allem Deutschlands, wird von Kreisen bestimmt, die den Islam in Europa stärken und immer größeres Chaos in Europa verursachen wollen.

    Was Kadyrov angeht, wurde vor einiger Zeit ein interessanter Film im Fernsehen gesendet. Demnach soll es nach dem Tschetschenienkrieg einen Deal zwischen Putin und Kadyrov gegeben haben, wonach sich Kadyrov und seine Männer künftig zu 100% der Autorität und den Anweisungen Putins unterstellen. Interessant wäre gewesen, Näheres darüber zu erfahren, welche Vorteile Kadyrov aus diesem Deal zieht. Aber der Deal scheint bis heute zu halten, was sich auch im Ukrainekrieg zeigt. Um das Asow-Regiment im Donbas zu bekämpfen, dürften Kadyrov und seine Männer das richtige Kaliber gewesen sein.

  9. Der Artikel hier benutzt eine etwas übertriebene Sprache. Die Titulierung von Kadyrov kann man auf jeden einzelnen amerikanischen Präsidenten ummünzen. Alles sehr einseitig beschrieben. Immerhin resultieren die meisten Toten aktuell aus dem Corona-Westen, danach kommen alle anderen. Auch wenn China und Russland ein bischen mitgemacht hat, der Antreiber mit dem Geld war der Westen. Und nicht zu vergessen, die ganzen Kriegsopfer des Westen! Auch die Bezeichnung „Putinversteher“ ist aus dem Medienmüll des Westen entnommen. Was ist denn dann ein Bidenversteher oder Scholzversteher? Ich denke, schwacher Artikel, kann vorkommen.

  10. Der Versuch das russische Wertemodell in Europa zu installieren, hat ja selbst in Osteuropa während der 49-jährigen Besatzungszeit nicht wirklich funktioniert. Selbst in der 1. Fremdsprache blieben die Russischkenntnisse bei den meisten eher dürftig. In Russland hingegen sollte man jetz aber schnellstmöglich in den Schulen auf Chinesisch umstellen, das könnte bei den neuen Arbeitgebern aus dem fernen Osten zwingend erforderlich werden.

  11. Kein Wunder, dass hier einige über diesen Eintrag verwundert sind … Da geht wohl in der Tat einiges durcheinander!

    Dass sich Putin islamistischer Kämpfer bedient, um die Ukraine niederzuringen und diese anschließend als „Seuchenträger“ nach Europa schicken möchte, könnte man tatsächlich glauben. Sicher ist jedoch, dass er keinesfalls die Islamisten unterstützen würde, wenn diese sich in Russland „breit machen“ wollten!

    Im Hass/in der Ablehnung der „westlichen Werte“ – gegen Homo- und Transgender -Kultur mag er mit ihnen übereinstimmen, aber schon beim Umgang mit Frauen dürfte sich kein gemeinsames Interesse mehr feststellen lassen. Im übrigen ist es auch nicht so, dass heutzutage ein Herrscher in Glaubensfragen eine gänzlich neue Auffassung vertreten kann, wie dies in den Anfängen eines germanischen Christentums noch üblich war. Mit einem „Chlodwig“ wurden die Franken als einziger germanischer Stamm mit einem Schlag katholisch. Das forderte das Stammesrecht bzw. Gefolgstreue. Putin ist gewiss nicht so dumm, diesen Fanatikern das Feld zu überlassen.

    In Ergänzung dazu sollte man nicht übersehen, dass die gegenwärtigen Kriegstreiber ganz im Sinne der Kreuzzüge sich gegen Russland wendet. Ihr Fanatismus mag sehr wohl aus christlichen Wurzeln rühren, auch wenn sich in Deutschland keiner dieser Kriegstreiber auf das Christentum beruht. Den kampfbereiten fanatischen Überschuss des Moralischen über das Rationale ist jedoch durchweg anzutreffen!

    Ums Abzurunden: Putin wil den russisch geprägten und historisch überkommenen Teil der Ukraine zurückgewinnen. Mit durchaus verständlichen oder nachvollziehbaren Gründen: Zum einen um die Krim samt Hafen zu sichern, NATO-Raketen auf Abstand zu halten und wohl auch, um eine russisch-stämmige Bevölkerung vor Diskrimierung und Auslöschung zu schützen. Russisch wurde als Sprache verboten. Dies ist das wirksamste Mittel um ein Volk und seine Kultur zu vernichten – siehe das gesamte Amerika, im Norden Englisch im Süden Spanisch und Portugiesisch – alles andere ist weg!

    Man sollte einmal ernsthaft untersuchen, wie die ukrainische Führung bis vor dem Krieg mit dieser Bevölkerung umgegangen ist! Daran fehlt bezeichnenderweise!

    Putin gar zu unterstellen, dass er Europa erobern wolle, ist geradezu krimineller Quatsch und nur einer westlichen Propaganda-Maschine zu verdanken. Wie sollte man denn die westlichen Völker bei Kriegslaune halten, wenn man eingestehen würde, dass es Putin allein um die Rückgewinnung der südöstlichen Gebiete der Ukraine geht? Seit wann gibt es denn diese Ukraine überhaupt? – Seit der Auflösung des Warschauer Paktes und der „Wiedervereinigung“ Deutschlands. Dass die geschwächte Sowjetunion vom Westen derart belogen und verraten werden würde, konnten sich die damaligen Führer genauso wenig vorstellen, wie Stalin den Überfall Deutschlands (gern als Nazi-Deutschland verdrängt) nachdem er einen Friedensvertrag mit Hitler geschlossen hatte.

  12. Merkwürdigerweise finde ich meinen Beitrag hier nicht – und deshalb auch nicht im Kopp Newsletter …
    Da mir die Gründe für das Nichterscheinen nicht bekannt sind, hier noch einmal der Text wie er zunächst aufgenommen wurde … Zu wahr – oder was??

    Justus 5. Juni 2022 Beim 11:55

    Ihr Beitrag wartet auf die Moderation

    Kein Wunder, dass hier einige über diesen Eintrag verwundert sind … Da geht wohl in der Tat einiges durcheinander!
    Dass sich Putin islamistischer Kämpfer bedient, um die Ukraine niederzuringen und diese anschließend als „Seuchenträger“ nach Europa schicken möchte, könnte man tatsächlich glauben. Sicher ist jedoch, dass er keinesfalls die Islamisten unterstützen würde, wenn diese sich in Russland „breit machen“ wollten!
    Im Hass/in der Ablehnung der „westlichen Werte“ – gegen Homo- und Transgender -Kultur mag er mit ihnen übereinstimmen, aber schon beim Umgang mit Frauen dürfte sich kein gemeinsames Interesse mehr feststellen lassen. Im übrigen ist es auch nicht so, dass heutzutage ein Herrscher in Glaubensfragen eine gänzlich neue Auffassung vertreten kann, wie dies in den Anfängen eines germanischen Christentums noch üblich war. Mit einem „Chlodwig“ wurden die Franken als einziger germanischer Stamm mit einem Schlag katholisch. Das forderte das Stammesrecht bzw. Gefolgstreue. Putin ist gewiss nicht so dumm, diesen Fanatikern das Feld zu überlassen.
    In Ergänzung dazu sollte man nicht übersehen, dass die gegenwärtigen Kriegstreiber ganz im Sinne der Kreuzzüge sich gegen Russland wendet. Ihr Fanatismus mag sehr wohl aus christlichen Wurzeln rühren, auch wenn sich in Deutschland keiner dieser Kriegstreiber auf das Christentum beruht. Den kampfbereiten fanatischen Überschuss des Moralischen über das Rationale ist jedoch durchweg anzutreffen!
    Ums Abzurunden: Putin wil den russisch geprägten und historisch überkommenen Teil der Ukraine zurückgewinnen. Mit durchaus verständlichen oder nachvollziehbaren Gründen: Zum einen um die Krim samt Hafen zu sichern, NATO-Raketen auf Abstand zu halten und wohl auch, um eine russisch-stämmige Bevölkerung vor Diskrimierung und Auslöschung zu schützen. Russisch wurde als Sprache verboten. Dies ist das wirksamste Mittel um ein Volk und seine Kultur zu vernichten – siehe das gesamte Amerika, im Norden Englisch im Süden Spanisch und Portugiesisch – alles andere ist weg!
    Man sollte einmal ernsthaft untersuchen, wie die ukrainische Führung bis vor dem Krieg mit dieser Bevölkerung umgegangen ist! Daran fehlt bezeichnenderweise!
    Putin gar zu unterstellen, dass er Europa erobern wolle, ist geradezu krimineller Quatsch und nur einer westlichen Propaganda-Maschine zu verdanken. Wie sollte man denn die westlichen Völker bei Kriegslaune halten, wenn man eingestehen würde, dass es Putin allein um die Rückgewinnung der südöstlichen Gebiete der Ukraine geht? Seit wann gibt es denn diese Ukraine überhaupt? – Seit der Auflösung des Warschauer Paktes und der „Wiedervereinigung“ Deutschlands. Dass die geschwächte Sowjetunion vom Westen derart belogen und verraten werden würde, konnten sich die damaligen Führer genauso wenig vorstellen, wie Stalin den Überfall Deutschlands (gern als Nazi-Deutschland verdrängt) nachdem er einen Friedensvertrag mit Hitler geschlossen hatte.

  13. Die Russen haben sicher nicht mit diesem Wiederstand der Ukrainer gerechnet. Der Appetit auf weitere Länder haben sie V. Putin damit richtig verdorben. Die NATO ihrerseits würde die russische Armee in einer Auseinandersetzung schneller platt machen als die USA und ihre Verbündeten die irakische Armee 1991.

  14. – Umfragewerte für Putin gehen durch die Decke
    – Mehr und mehr Russen melden sich freiwillig zur Säuberung der Ukraine

    Putin: größter Feldherr aller Zeiten

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