Freiheit und Krieg

Sehnsuchtsziel Freiheit – Go West oder Go East? (Foto:Pixabay)

Der Ukrainekrieg lässt mich ratloser zurück als andere politische Streitfragen. Vom Stellvertreterkrieg ist die Rede. Nicht ganz die öffentlich-korrekte Sicht auf die Dinge, aber letztlich wohl kaum zu widerlegen. Es fühlt sich für den Ostdeutschen ein bisschen so an, als ob sich Mutter und Stiefvater, obschon seit langem getrennt lebend, ordentlich die Fresse einhauen. Über die jeweiligen expansiven Absichten wird gestritten, aber da es unterm Strich um die Frage der Zugehörigkeit eines riesigen rohstoffreichen Landes zu Russland oder dem Westen geht, dürfte zumindest klar sein, dass sich hier vor den Augen der Welt der totgeglaubte kalte in einen heißen Krieg verwandelt hat.

Das ohnehin in vielen Fragen völlig zerrissene Deutschland leidet nun – zumindest im Osten – am Bekenntnisdruck und dem totalen Unverständnis der einen für die jeweils andere Seite. Dazwischen ist kaum Luft. Die Gräben verlaufen nochmal anders als bei Migration, Corona, Energie. Da lauert ganz schnell „Friendly Fire”. Mein Leitfaden war immer: „Im Zweifel für die Freiheit”. Wie steht es nun mit den Aussichten für meine Freiheit hinterm Atlantik und hinterm Ural? Meine Perspektive ist ostdeutsch beeinflusst.

Späte Ernüchterung

Den unsäglichen Russifizierungsversuchen der Siebziger und Achtziger folgte die durchaus begeisterte Hinwendung zum Westen. Der ist nun die späte Ernüchterung gefolgt, die nicht wenige mit einer trotzig-provozierenden Aufwertung russischer Positionen beantworten.
Der Russe” hatte sich in Gestalt der Sowjetunion ohne mein aktives Zutun zuhause eingenistet, das machte wenig Lust auf mehr, und ob man regelmäßig durch die Straßen von L.A. streifen musste, um den dortigen Puls der Zeit zu finden, ist auch fraglich. „Ostbiografien sind keine Reiseberichte“ hatte ich es an anderer Stelle mal entschuldigend zusammengefasst. Ich gestehe: Sowohl mein Amerika- als auch mein Russlandbild sind heute noch lückenhaft. Mein letzter Besuch in New York liegt lange zurück, und nach Russland hat mich (das zeitgeistige „tatsächlich“ verkneife ich mir an dieser Stelle) auch nach der Wende nie etwas gezogen.

Die in Ungnade gefallene Gabriele Krone-Schmalz und Gerd Ruge reisten stellvertretend für uns in den russischen Weiten umher. Kleber, Lanz, Theveßen später im Westen. Die Reportagen aus dem Osten waren weniger politisch. Die gezeigte Kärglichkeit war vertraut, aber wenig anziehend. Die Bilder und Kommentare aus dem Westen förderten zumeist nicht mehr als das ohnehin bekannte Bild zutage. So oder so, mein Vertrauen in die Freiheit aus dem Westen oder in die Rettung aus dem Osten ist lange dahin. Ganz ohne Insiderwissen. Nicht erst seit das Wort „Freiheit” von den hiesigen Jüngern Joe Bidens zur „Floskel des Jahres” abgestuft wurde. Man kann wahrscheinlich die Tage zählen, bis die Freiheitsstatue bunt angemalt, mit einer fetten Gebrauchsanleitung für Begriffsstutzige versehen oder einfach von Zukunftsaktivisten ins Wasser der Upper Bay gestürzt wird. Als weißer Mann konzipiert, läge sie vermutlich schon lange dort.

Subversives Wirken der Philanthropen

Und so sitze ich heute doch wieder zwischen den Stühlen – vor allem, weil das eigene Sitzmöbel unterm Hintern zusammengebrochen ist. Wie hältst Du‘s mit den Großmächten?, lautet dennoch immer wieder die Frage. Ich habe keine überzeugende Antwort. Die Vorstellung eines Russlands ohne Putin, Schlachten-Pathos, Oligarchen, Paläste, Yachten, Pelze, Giftmorde und Fensterstürze ist schlechterdings unmöglich. So wie ein Amerika ohne Sleepy Joe und dessen zwielichtiges, stets sorgsam von Twitter geschütztes Söhnchen, die Wokeness-Exzesse und Cancel Culture an den Universitäten, das subversive Wirken der Philanthropen und ihren Stiftungen. Die linkshysterischen Hightechs mit ihren Privatinseln, Jets und Überlebensbunkern einerseits – der gigantische menschliche Brei aus Fett, Mais, Amphetaminen und lethargischer Blödheit, der sich queer durch die Staaten gefressen hat, andererseits.

Eher linksorientierte Freunde berichten erstaunt von den kleinstädtischen republikanischen Hochburgen, wo blitzsaubere Straßen, soziale Kontrolle, Kirchgänge und Waffen ein belastbares Gleichgewicht im Zusammenleben bewahrt haben. Und dann von den ausnahmslos demokratisch regierten Molochs mit den apokalyptisch anmutenden dreckigen Vorstädten, kilometerweit in Zelten Dahinvegetierenden, den gigantischen benachbarten Villen der aufgestiegenen Digital Natives. Mich hat das weniger überrascht als die reisefreudigen Anywheres. Ich glaube als aufmerksamer Zuhörer und Zuseher schon länger, dass alle diese vermeintlichen Klischees der Realität näher kommen, als einem lieb sein kann. Die kulturellen Glanzlichter auf beiden Seiten in Film, Musik, Literatur und Wissenschaft, die Legenden vom Tellerwäscher und der russisch-melancholischen Seele, die Nobelpreise und vermeintlich edlen Gemüter gehören hier wie da natürlich auch zur Wahrheit. Aber das vermag angesichts des grassierenden Elends der Massen nicht mehr zu trösten. Die Entwicklung ist für aufgeklärte Menschen mit einem Mindestmaß sozialer Verantwortung kaum mehr erträglich. Aus glorreicher Historie, einer neuen Schicht aus Superreichen und dem um sich greifenden Verfall, will mir beim besten Willen weder links noch rechts aus dem rasant absteigenden Europa irgendein akzeptables Zukunftsbild erwachsen. Nicht in der Schutzmacht Amerika, und nicht als Symbiose mit einem angeschossenen russischen Bären.

Bornierte Feindbilder im Westen wie im Osten

Ich kann also durchaus nachvollziehen, dass Putin angesichts der täglichen neuen, wirklich absurden Bilder und Nachrichten aus dem Westen ein degeneriertes Sodom und Gomorrha heraufziehen sieht; Trump- und Bolsonaro-Anhänger werden das vermutlich ähnlich sehen. Der Stadt-Land-Konflikt ist systemisch. Genauso verstehe ich, dass sich die Think Tanks im Pentagon mit der Vorstellung schwertun, dass ein ökonomisch so rückständiges Land wie Russland, dem noch dazu die globale Moderne die Liebe entzogen hat, in einer militärischen Konfrontation auf Dauer bestehen könnte. Aber wer mir erzählen will, dass der Anschluss der Ukraine an den Westen auf einer genuin ukrainischen Prioritätenliste weit oben stand und von Washington ohne aktives Zutun lediglich gebilligt und begrüßt wurde, ist kein ernstzunehmender Gesprächspartner.

Auf merkwürdige Weise sind also die aktuellen Feindbilder des Westens ebenso borniert wie die in Moskau, weil wichtige Faktoren in ihnen weitgehend ausgeblendet zu sein scheinen: Die Interessen Chinas. Das fluide Kapital. Die Devisenmärkte. Die Inflation. Die Dynamik innenpolitischer Stimmungen. Die Leidensfähigkeit, die aus nationalem Stolz erwachsen kann. Die lähmende Resignation, die um sich greift, wenn dieser Stolz zerbröselt. Die öffentlichen Verlautbarungen über die geostrategischen Konzepte mögen nicht alles durchscheinen lassen; aber die Blicke zurück in die Dokumente der Kriegshistorie zeigen, mit welch strunzdämlichen, phantasielosen Argumenten militärische Entscheidungen letztlich immer wieder herbeigeführt werden.

Deutschland als geopolitischer Blindgänger

Kurzum: Es fällt schwer, auf die uns offiziell verordnete Hilfe eines Regimes zu bauen, das ohne mit der Wimper zu zucken die wichtigsten Versorgungsleitungen für Deutschland sprengt, kurz darauf gigantische Investitionsanreize für die demokratische Variante des „America Great Again” auf dem Pokertisch platziert und im Nachhinein auch noch die Kritik der Betroffenen an diesem Vorgehen zum Schweigen bringt. Das soll unser Verbündeter sein? Wie kommt man nach alldem darauf, dass wir dem Großen Bruder noch übermäßig am Herzen lägen? Aber gut, was will man von einem geopolitischen Blindgänger wie Deutschland verlangen, dessen gnadenlos überschätzte Langzeitchefin einst bejammerte, dass ein „Abhören unter Freunden gar nicht“ ginge, sich im Anschluss dann aber jahrelang jeden einzelnen Machetenschwinger in Erkenschwick und jeden Rizinbesteller in Castrop-Rauxel von eben jenem NSA an unseren blinden Staatsschutz in Wiesbaden faxen lassen muss? Das alles, während deutsche Polit-Azubis im Weißen Haus wie bei der Tafel anstehen, um nach ihren jahrelangen katastrophalen Irrungen nun sackteures Flüssiggas und militärische Ausrüstungen einkaufen zu dürfen. Es fremdschämelt einen ein ums andre Mal vom hohen Ross, wenn die deutschen Springböcke, Insolvenzbärchen und Führerkopistinnen in völliger Verkennung ihrer Position unablässig überall die Welt belehren, als ob sie irgendetwas von Politik verstünden. Lächerlich!

Sympathie für die vielleicht rational erklärbare, aber völlig aus der Zeit gefallene Vorgehensweise Putins und seiner Söldner aufzubringen, ist mir indes ebenso wenig möglich. Daran ändert ein korrupter und kiffender Selenskyj rein gar nichts. Putins Reden, seine alberne Propaganda von „Spezialoperationen”, seine Machtrochaden und Abkanzelungen, seine pubertären Selbstdarstellungen, sein geheim gehaltener pompöser Palast, seine privaten Eskapaden… das alles wäre eigentlich Stoff für Monthy Python, kämen da nicht die zivilen Opfer, das Verheizen von Sträflingen, ethnischen Minderheiten und halben Kindern auf dem Schlachtfeld dazu. Sein Umgang mit Oppositionellen und potentiellen Kontrahenten aus dem eigenen Lager hätte Warnung genug sein müssen. Und es wäre für ihn auch im Eigeninteresse längst an der Zeit gewesen, die Reißleine zu ziehen. Selbst im unwahrscheinlichen Fall eines Sieges ist da kein Gewinn. Was will er mit einem besetzten, zerbombten Flächenland, das ihm die Unterstützung verweigert und das wiederaufzubauen ihm nicht möglich sein wird, weil Know-How und Mittel fehlen?

Bedenklicher Zustand der Eliten

Auch die gern beschworene, angeblich vorbereitete Zerstörung Russlands durch den Westen scheint mir fernab jeder Realität – einerseits, weil aktiv betriebene Kriege im Westen kaum noch Unterstützer finden, und andererseits, weil die atomare Karte auf absehbare Zeit im Spiel bleiben wird. Putin wird ukrainische Ressourcen im Blick haben; aber ob die Aufwendungen dafür einer Kosten-Nutzen-Analyse standhalten und ob diese Saat in den nächsten fünfzig Jahren auch nur annähernd aufgehen würde, ist mehr als fraglich.

Das geheimdienstlich gesteuerte, aus dem Ruder gelaufene Muskelspiel in der Ukraine zeugt von einem bedenklichen Zustand der politischen Eliten im Westen wie im Osten. Immer mehr demokratische Grundprinzipien werden geopfert, um Politik von der Spielkonsole aus betreiben und eigene Positionen absichern zu können. Ein ökonomisch absteigendes Europa hat dem wenig entgegenzusetzen, und das Modell China ist als Antientwurf der freiheitlichen Gesellschaft derzeit kein relevanter Ausblick. Die Aufklärung konnte leider das Versprechen vom mündigen Bürger und der Würde des Einzelnen als Grundlage einer humanen Gesellschaft nur für begrenzte Zeit einlösen. Der Zustand der Welt drückt auf die Stimmung.

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27 Kommentare

  1. @ eines Regimes zu bauen, das ohne mit der Wimper zu zucken die wichtigsten Versorgungsleitungen für Deutschland sprengt,
    Das glaube ich nicht !
    Zustimmung ja, Unterstützung ja, Anweisung vielleicht – aber ich bin überzeugt, daß es Deutsche waren, die sprengten, und im Auftrag der bunten Regierung : Cum-EX, Baerbock, Habeck.
    Ok – technisch können konnten viele aber es gibt auch das zu bedenken :
    – in der Ostsee, während eines NATO-Manövers – d.h. der Sprenger ist bekannt. Wichtige Militäres wissen es, wichtige Geheimdienstler wissen es, wichtige Politiker wissen es
    – der Sprenger ist erpressbar
    – der Sprenger ist auf Jahrzehnte sehr negativ angesehen in Europa – man wird nicht offen darüber reden – aber ein räuspern oder die hochgezogene Augenbraue eines Wissenden wird den Sprenger dazu bringen, freundlich Männchen zu machen und mit den Schwanz zu wedeln
    – es gibt in Europa nur ein Regime, daß in seinem hass auf das eigene Land sich auf sowas einlassen würde – das ist Rot-grün in Deutschland

    Deshalb, in Anbetracht des Regimes und der Umstände, ist Deutschland nach meiner Überzeugung das einzige Land, das diese Sprengung durchgeführt haben kann !

  2. Die USA haben den Kalten Krieg nach dem Fall des Eisernen Vorhanges kontinuierlich fortgesetzt. Selbst Michail Gorbotschow hat dieses bösartige Spiel offenbar nicht durchschaut.

  3. „…weil aktiv betriebene Kriege im Westen kaum noch Unterstützer finden…“
    Ich nehme an, dass eben aus diesem Grund die Ukraine dazu ausersehen wurde die „westlichen Werte“ (m.E. sind damit die amerikanischen Investitionen gemeint) zu schützen.

    • Dazu ein Zitat des ukrainischen Botschafter in Großbritannien, Pristajko:

      Der Westen hat jetzt eine einzigartige Chance. Es gibt nicht viele Nationen auf der Welt, die es sich erlauben würden, so viele Menschenleben, Territorien und Jahrzehnte der Entwicklung zu opfern, um den Erzfeind zu besiegen.

      Die Ukraine erlaubt sich also, ganz bewusst reichlich Menschen zu opfern um den Erzfeind zu besiegen.

      Keine weiteren Fragen. Euer Ehren.

  4. Russland ist ein imperialistisches Land wie alle anderen auch. Mich hat diese Feststellung nicht erschüttert. Ich habe sie so und nicht anders, schon zur Wende voraus gesehen und erwartet. Dazu brauchte ich keine Glaskugel. Um allen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich bin kein Feind Russland aber auch kein Freund. Es gibt keine Freunde oder Feinde zwischen Ländern und Völkern sondern nur Interessen die sie miteinander verhandeln sollten, können und müssen. Ich liebe die russische Kultur genauso wie die deutsche. Ich hoffe das man das wenigstens akzeptiert. Das ändert aber nichts an meiner Haltung zu dem Russland oder China von heute. Und diese meine Haltung ist so kritisch wie zu Deutschland oder den USA. Es geht nur noch um geostrategische Interessen um die koloniale Neuaufteilung der Welt. Der Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und ihren faschistischen Untertanen in der Ukraine ist dafür der beste Beweis. Die Ukraine wird ausverkauft und zerbombt. Die Bevölkerung dort wird ihrem Schicksal überlassen. Der offizielle Slogan auf beiden Seiten: “ Faschismus bekämpfen“. Dabei bedienen sich beide Seiten selbst Faschistischer Propaganda. Ich weiß das ich jetzt in ein Wespennest gestochen habe. Aber ich sage euch, das imperialistische System selbst ist der Hort für die Geburt und Installation des Faschismus weltweit. Er verbirgt sich hinter der bürgerlichen Ideologie vom Liberalismus ( Neoliberalismus) der auch linken Liberalismus einschließt. Und wer da glaubt das Russland Europa befreien kann oder will, der sollte sich mal mit dem System des Kapitalismus / Imperialismus befassen. Eine Befreiung wird auch Deutschland und Europa durch Russland nicht mehr so schnell erleben. Hier stehen sich keine Systemgegner (Sozialismus/ Kapitalismus) gegenüber sondern imperialistische Blöcke die ihren Herrschaftsbereich auf Kosten anderer Länder erweitern wollen. Die imperialistischen Kriege werden uns erreichen, weil wir unfähig sind dem etwas weder materiell noch geistig entgegenzustellen. Das einzige was dem entgegengestellt werden könnte ist ein Teufel in den Köpfen der westlichen Welt. Und das meine ich nicht nur sprichwörtlich. Soviel vielleicht auch zum Thema bornierte Feindbilder im Westen wie im Osten. Die Feindbilder sind notwendig um dieses System und seine Feldzugstrategie zu rechtfertigen. Das die Völker dabei drauf gehen, unwichtig. Und wer das immer noch nicht erkannt hat muss sich halt auf die ein oder andere Art überraschen lassen.

  5. Guter Artikel im Großen und Ganzen, aber das ist schon etwas schizo, oder?! Erst einen raushauen von „Es fremdschämelt einen ein ums andre Mal vom hohen Ross, wenn die deutschen Springböcke, Insolvenzbärchen und Führerkopistinnen in völliger Verkennung ihrer Position unablässig überall die Welt belehren, als ob sie irgendetwas von Politik verstünden“ aber dann doch das gleiche tun und wieder belehrend/einordnend über “ Putins Reden, seine alberne Propaganda von „Spezialoperationen”, seine Machtrochaden und Abkanzelungen, seine pubertären Selbstdarstellungen, sein geheim gehaltener pompöser Palast, seine privaten Eskapaden… das alles wäre eigentlich Stoff für Monthy Python, kämen da nicht die zivilen Opfer, das Verheizen von Sträflingen, ethnischen Minderheiten und halben Kindern auf dem Schlachtfeld dazu. Sein Umgang mit Oppositionellen und potentiellen Kontrahenten aus dem eigenen Lager hätte Warnung genug sein müssen. Und es wäre für ihn auch im Eigeninteresse längst an der Zeit gewesen, die Reißleine zu ziehen.“ Nur mal so am Rande: „seine pubertären Selbstdarstellungen“ – was meinen wir denn damit? das Reiten mit bloßem Oberkörper? das Judo? das Eishockeyspielen? schon mal darüber nachgedacht, dass sich in Rußland ein Präsi als starker Mann, als Macher darstellen muss um respektiert und ernst genommen zu werden in der Bevölkerung und anderen russischen Politikern?! Der Autor legt also die selben verqueren Standards an die er der deutschen Politik zu Recht vorwirft…

  6. Woher wollen Sie wissen, ob Rußland die Mittel zu Aufbau der beigetretenen Republiken hat? Anstatt in den failed state USA zu pilgern, sollten Sie das moderne Rußland besuchen. Da hat die „BRD“ reinweg nichts zu bieten. Die EU ist im Sinkflug. Und das ist irgendwie auch gut so, denn Hochmut kommt vor dem Fall.

  7. Dieser Krieg ist ein weiteres Beispiel für die Hegemoniebestrebungen des „Evil Country“ USA die zusammen mit der NATO (Nordatlantische Terror Organisation) diesen Krieg angefangen hat.

  8. Zitat: „Sympathie für die vielleicht rational erklärbare, aber völlig aus der Zeit gefallene Vorgehensweise Putins und seiner Söldner aufzubringen, ist mir indes ebenso wenig möglich. “
    Aus ostdeutsche Sicht ist mir dieser Satz völlig unerklärbar. Was also hätte Putin machen sollen, als seine Landsleute seit 2014 in der Ukraine für den Abschuss freigegeben wurden? Der Westen, Merkel hat es lauthals gesagt, wollte die Abkommen von Minsk sowieso nicht einhalten. Sie wollten nur der faschistischen Ukraine Zeit geben, sich aufzurüsten. Man bemerke: Deutschland hat einen Vertrag unterschrieben, der nicht die Tinte wert war, um die Ukraine gegen Russland in Stellung zu bringen. Wieder einmal. Und Sie verstehen die Beweggründe Russlands nicht? Es wurde belogen und betrogen vom Westen. Rote Linien wurden überschritten. Der 2+4 Vertrag wurde auch in den Papierkorb geworfen. Was bitteschön soll ein Land tun, das so in die Enge getrieben worden ist. Die Idiotensanktionen, die vor allem gegen Deutschland wirken, wurden schon vor der russischen Aktion im Donbass beschlossen. Auch Deutschland hat sich schon vordem bereit gemacht, kein russisches Gas mehr zu importieren. Das LNG-Schiffchen ist der Beweis dafür, dass innerhalb von 10 Monaten (das wurde im Dezember in Deutschland berichtet) fertig zum Anlegen in Deutschland war. Die Aufträge zu vergeben, Baufirmen zu finden, Material zu ordern, um das Ringsherum für das Schiffchen zu bauen, da das LNG ja auch irgendwie an Land kommen muss, konnte auf keinen Fall innerhalb von 10 Monaten – und da sind wir auch schon bei Februar – passieren. Was die Ukraine mit dem Donbass machen wollte, war Völkermord. Völkermord ist nicht nur die Vernichtung von Völkern, es ist auch Vernichtung immaterieller Werte eines Volkes. Da Russland von allen belogen wurde, hat es die Reißleine gezogen. Dann stellt sich Selenskyj hin und schwafelt, dass er SEIN Volk befreien wollte. Ach ja? Sein Volk? Die vor allem im Donbass lebenden Russen gehören aber nicht dazu. Er will nicht SEIN Volk befreien, sondern den Donbass eingliedern und möglichst ohne Russen.
    Übrigen, Russland ist kein rückständiges Land.

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    • Zitat: „Aus ostdeutsche Sicht ist mir dieser Satz völlig unerklärbar. Was also hätte Putin machen sollen, als seine Landsleute seit 2014 in der Ukraine für den Abschuss freigegeben wurden? Der Westen, Merkel hat es lauthals gesagt, wollte die Abkommen von Minsk sowieso nicht einhalten. Sie wollten nur der faschistischen Ukraine Zeit geben, sich aufzurüsten.
      Zitat Ende.
      Ich bin Ostdeutscher, Merkel ist Ostdeutscher. Von welcher Sicht reden Sie? Auch die Frage was Putin hätte machen sollen, ist falsch. Er konnte nur auf die aggressive Politik des Westens reagieren. eine andere Wahl hatte er gar nicht, nachdem Russland nicht mehr sowjetisch war. Der Ami hat an allen Kriegen bisher gewonnen . Der Russe hatte zwei Niederlagen einzustecken. Er hat zwar den entscheidenden Anteil am Sieg über den deutschen Faschismus aber auch die meisten Opfer und die größten Zerstörungen in seinem Land. Der Amerikaner nicht. Er hatte die Möglichkeit Deutschland und Japan zu zerbomben. damit hat er sein Werk Europa flach zu halten erreicht. Und was anderes passiert heute auch nicht. es gibt nur einen wesentlichen Unterschied, damals standen sich zwei gegensätzliche System gegenüber. heute zwei, drei, vier imperiale Machtblöcke des gleiche Systems die sich gegenseitig die Märkte rauben wollen. Die Ukraine ist dafür Sinnbild.

      • @J. Karsten
        Sie werfen @ Rollenspielerin etwas vor falsch darzustellen was sie aber nicht hat, aus russischer Sicht ist mit der (geplanten) Stationierung von NATO-Waffensystemen direkt an russischem Territorium und das in einem Gebiet das politisch äußerst heikel ist, eine unmißverständliche maximale Provokation und Drohung!
        Hier wurde zum 2. mal die westliche Taktik der maximalen Provokation die auch schon bei der Krim angewandt wurde wieder verwendet – den Druck auf Russland bis ins Unerträgliche zu steigern um Russland zur Reaktion zu zwingen.
        Der Westen ist hier eindeutig der Kriegstreiber in absolut hetzerischer und provozierender Weise, Russland hat überhaupt keine andere Wahl, wie und warum ist wegen der schieren aufgezwungenen Anzahl von Notwendigkeiten egal.
        Putin tut genau das zu was er als Präsident der Russischen Föderation tun muss – die territoriale Integrität seines Landes sichern, hätte er das nicht getan wäre das ein Akt der Feigheit und Schwäche gewesen, es ist seine Pflicht Russland vor feindlichen Bedrohungen zu schützen!
        Das Stationieren von Waffensystemen direkt an seinen Grenzen die klar gegen einen gerichtet sind ist eine FEINDLICHE BEDROHUNG wie es deutlicher kaum noch geht!
        Was wir hier noch zusätzlich sehen ist der feige DIEBSTAHL russischen Eigentums und Kapitals, diese zwei Akte plus freizügige WAFFEN- und GELDGESCHENKE an die Ukraine sind eindeutige kriegerische Akte!
        Frieden hätte aus westlicher Sicht bedeutet das Russland jeden seiner berechtigten Ansprüche, jede seiner Interessen und jeden Schutz russischen Lebens aufgegeben hätte, der Westen begeht hier m.M.n mehrere Vergehen die nur als Kriegsverbrechen bezeichnet werden können.
        Diese verbrecherischen Akte werden Folgen haben und zwar für uns, das Schicksal hat sowas immer bestraft, ausnahmslos…

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        • Ich werfe hier überhaupt keinem was vor. Ich mache 1. Nur darauf aufmerksam das der Gedanke von der ostdeutschen Sicht falsch ist. Und 2. Das Putin keine andere Wahl hatte außer weiter zu verhandeln oder diesen Konflikt durch einen Krieg zu lösen. Da ihm die Wahl genommen wurde zu verhandeln blieb nur, sich der Nato USA zu erwähren. Was ist falsch an meiner Argumentation? ich bin einer von denen die nicht hier aufschlägt um andere User zu beleidigen, sondern um Lösungsansätze für mein Handeln zu suchen und diese auch anzubieten. Das ich mich dabei mit anderen Meinungen auseinandersetze ,muss mir schon gestattet werden. Ich gebe gern an euch beide die Meinung zurück, meine Texte mal richtig zu lesen.

      • @Jürgen Karsten: Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, dann wüssten Sie auch, von welcher Sicht. Als Tipp, steht ganz am Anfang. Merkel ist nur lt. Papier eine Ostdeutsche gewesen. Sie ist immer eine Opportunistin gewesen und hat das Fähnchen nach den Wind gehangen. Sie hätte überall auf der Welt Staatsbürgerin sein können. Sie hat keine wirkliche Heimat.

        „Auch die Frage was Putin hätte machen sollen, ist falsch.“
        Vielleicht wissen Sie auch nicht, dass ich auf den Artikel geantwortet habe. Die Frage ist an den Artikelschreiber rhetorisch gerichtet. Tut mir leid, dass Sie so etwas nicht kennen. Nein, tut mir eigentlich nicht leid. Meine Antwort darauf ist Ihre Antwort mit anderen Worten. Ich habe sie nur in Fragesätze als direkte Antwort auf den Artikel gesetzt.
        Ich denke, es wäre ganz gut, wenn sie Kommentare sorgfältiger durchlesen und sie in Bezug zum Artikel stellen. Verstehendes Lesen, wäre nicht schlecht für den Anfang.

        Übrigens, die USA haben nach WK2 überhaupt keinen Krieg mehr gewonnen. Nur zur Info.

        • Nein, ich denke sie missverstehen mich. Ich hätte für Merkel auch Krenz oder einen aus der Bürgerbewegung einsetzen können. Die ostdeutsche Sicht wie sie die hier rein interpretieren gibt es nicht. Und Merkel war auch in der DDR und im Osten nicht die einzige die ihre Fahne nach dem Wind gehängt hat. Das habe ich auch hier im zusammengeschmissenen Deutschland massenhaft gefunden. Auch in der Politik. Merkel drückt nur aus das es sowas gab und gibt. Das hat nichts mit ostdeutsche Sicht zu tun. Und ich halte auch was unsere beiden Meinungen betrifft entgegen, das ich sie nicht angegriffen habe sondern versucht habe deutlich zu machen warum Putin nicht anders handeln konnte. wenn sie meine Argumentation missverstanden haben kann ich das auch nicht ändern.

  9. In einem MAD (Die Zeitung, damals noch mit Biss!) wurde das mal so zusammengefasst:
    „Die da drüben wollen uns alle umbringen!Wir müssen denen zuvorkommen!“
    Anscheinend sieht man das auch heute noch so.
    Wie die Menschen ticken, ist auch sehr gut zu sehen am Ende von „Dr. Seltsam…“
    Nämlich, nix dazuzulernen.

  10. Danke für den Artikel – ich lese hieraus eine tiefe Zerrisssenheit, die auch mich seit längerer Zeit belastet.

  11. Marktkonform bedeutet dabei insbesondere gewinnträchtig für die Dienstleistungsanbieter, die insbesondere aus den USA kommen.
    Innovativ heißt, unter Kontrolle der westlichen IT-Unternehmen.

    Globalisierung bedeutet nichts anderes als Amerikanisierung!

    http://unserekorruptewelt.blogspot.com/2011/05/amerikanisierung-globalisierung-und-die.html

    https://jungefreiheit.de/politik/2009/globalisierung-heisst-amerikanisierung/

    Wartet es ab, wenn die JEFTA und CETA-Handelsabkommen in Kraft treten, dann werden langsam aber sicher die geheimen Schiedsgerichte die Macht über Europa übernehmen, in denen keine staatlichen Anwälte als Richter sitzen, sondern Wirtschaftsjuristen aus der internationalen Freien Marktwirtschaft, die voll und ganz im Interesse der Banksters und Konzerne handeln.
    Nationale Regierungen udn Parlamente hätten dann überhaupt nichts mehr zu melden.

  12. Ich wäre ja mal an einer detaillierten Darstellung interessiert, welche Alternativen denn Russland anstelle der völlig aus der Zeit gefallene Vorgehensweise Putins und seiner Söldner tatsächlich noch zur Verfügung gestanden hätten. Nach allen Alternativen, um die Russland sich zuvor ja jahrelang ganz ausdrücklich bemüht hatte. Bei jeweils brüsker Zurückweisung durch den Wertewesten oder sogar dreiste Täuschungsmanöver (Merkel/Hollande/Poroschenko).

    Und auch daran, inwieweit eigentlich die Vorgehensweise der USA und ihrer NATO-Schläger in Afghanistan, Libyen, Syrien, Irak, Jugoslawien, Ukraine (und wo die in den letzten 50 noch so überall in Sachen „Regime Change“ unterwegs waren) weniger völlig aus der Zeit gefallen ist. Und genauso ultima ratio, wie ausdrücklich der Krieg in der Ukraine seitens Russland geführt wird.

    Es wäre auch mal zu diskutieren, inwieweit hier überhaupt von einer Vorgehensweise Putins zu reden ist, wenn doch Merkel, Hollande, Poroschenko unisono in Interviews zum Besten geben dass die Bemühungen Russlands um eine Befriedung des ethnisch geführten Bürgerkriegs in der Ukraine (nach dem vom Wertewesten initiierten und organisierten Gewaltputsch 2014) von ukrainisch/deutsch/französischer Seite nur mit dem Ziel einer Aufrüstung zur Führung eines richtig großen Krieges gegen Russland geführt wurden. Man diesen also ganz bewusst herbeigeführt hat – und nun führt.

    Dann müsste man aber auch diskutieren, wieso denn überhaupt die NATO entgegen jeder Zusage seit 1990 immer näher an Russland gerückt ist. Und die USA ausdrücklich die militärische Option eines atomaren (!) „Enthauptungsschlages“ vorsehen. Und die Flug- und damit Vorwarnzeit von deren Raketen durch immer nähere Stationierung an Russland immer kürzer wurden. Und bei ausdrücklich gewünschter Aufnahme der Ukraine 5 min vor Moskau gestanden hätten. Kennedy hatte bei nicht mal annähernd ähnlicher Bedrohung 1962 unmittelbar mit Atomkrieg gedroht.

    Achja, und dann sollte man auch unbedingt mal über die Wolfowitz-Doktrin und die Ausführungen dessen geistigen Vaters und Spiritus Rector der US Aussenpolitik, Brzezinski diskutieren. Was derzeit in der Ukraine stattfindet, ist nämlich (sicher rein zufällig) schon in dem von diesem notorisch antirussischen Brandstifter 1997 veröffentlichten Werk The Grand Chessboard skizziert. Und zwar als strategisches Imperativ der USA.

    • Keine! Es ist wie mit allen Themen. Wir reden um den heißen Brei herum. Es könnte ja sein wir ertappen uns selbst beim spinnen. Und das geht doch gar nicht

  13. Der TURBOKAPITALISMUS frisst alles auf, und hinterlässt nur MÜLL !!!

    Selbst der (Osten DDR ) war nichts anderes als aggressive Markteroberung – im Gegenzug
    bekam der Westen den MÜLL zurück.

    WEF ist nichts anderes als eine SEKTE also keine Staatsform. Deshalb sind Vergleiche mit
    anderen Staaten kaum möglich.

    Diese SEKTE gibt sich mit der Ukraine mit Sicherheit nicht zufrieden. Ein anders Land ist
    noch größer und reicher an Rohstoffen.
    Das ist das ZIEL ! Rohstoffe besitzen, und nicht dafür bezahlen.

    Die (armen) Sektenmitglieder haben Angst zu verhungern! Rothschilds,Gates,Soros und all
    die anderen Milliardären. Biden ist doch nur deren Hampelmann!

    Die Rolle Deutschlands sollte der Autor keineswegs unterschätzen!! es könnte sich erneut
    bitter rächen.

  14. Der Artikel basiert auf ein paar Prämissen, die man eigentlich nur stellen kann, wenn man reichlich Fakten unter den Tisch fallen lässt.

    Nur mal rausgegriffen:
    Aber wer mir erzählen will, dass der Anschluss der Ukraine an den Westen auf einer genuin ukrainischen Prioritätenliste weit oben stand

    Dazu Präsidentenberater Alexej Arystowitsch, März 2019, mit der Prognose eines großflächigen Krieges gegen Russland 2022:

    Laut Arystowitsch in diesem Interview sei, um die Aufnahme der Ukraine in die NATO zu erreichen, ein vollwertiger Krieg mit Russland die Voraussetzung.

    Auf die Frage was für die Ukraine am Besten (!) sei, antwortet Arystowitsch:

    „Natürlich ein großer Krieg mit Russland!“

    Mission accomplished

    Dürfte allerdings anders ausgehen als beabsichtigt

  15. Besonders V. Putins Freunde sind ein Sinnbild ihrer glorreichen russischen Armee. Das Flehen um Gnade wird immer lauter. Noch verkaufen sie es als Akt der Gnade für die Ukraine. Aber wenn die nächsten 200.000 russischen Soldaten wieder in den Boden eingegraben sind, werden sie auch das nicht mehr tun.

    • Wie alt sind Sie? Was sie hier ablassen ist transatlantischer Verblödungswahn. mir wäre es auch lieber der Krieg wäre nie gekommen. Doch nicht Putin und Russland sind die Ursache sondern die USA EU Nato und solche verblendeten Leute wie Sie.

  16. Zunächst ist einmal darauf hinzuweisen, dass es nicht auf „Bilder“ ankommt, sondern auf Fakten:
    „Auf merkwürdige Weise sind also die aktuellen Feindbilder des Westens ebenso borniert wie die in Moskau,…“ Nur hinsichtlich der russischen Kärglichkeit, die man sicherlich feststellen muss, kann man noch kein Urteil über ein Volk oder Menschen fällen. Ich habe gerade gelesen, wie sehr die Großstädte in den USA (L.A.; Seattle z.B.) zunehmend verdrecken und verelenden. Beide Aspekte sagen gewiss etwas über die jeweiligen Regierungen aus, aber nichts über Kriegswilligkeit/Aggressivität!

    Können oder wollen Sie nicht etwas zur Aufhellung der bedrohlichen Situation beitragen? Zitat: „Sympathie für die vielleicht rational erklärbare, aber völlig aus der Zeit gefallene Vorgehensweise Putins und seiner Söldner aufzubringen, ist mir indes ebenso wenig möglich.“ Haben Sie mal überlegt, welche Wahl Putin „mit seiner aus der Zeit gefallenen Vorgehensweise“ hatte?
    USA samt Vasallen ante portas – das ließ schon die Römer nicht mehr bei Anblick von Hannibals Heer ruhig schlafen … Und Hannibal hatte keine Raketen, die innerhalb von fünf Minuten in Rom eingeschlagen wären! Er konnte sie auch nicht aus sicherer Entfernung aus Ramstein, pardon Karthago abschießen …

    Die USA verfolgen seit Jahrzehnten die Strategie Russland zu schwächen, auch Europa und erst recht kein besiegtes Vasallen-Land wie Deutschland haben da etwas zu melden … Jedenfalls solange das Spiel nicht in die Öffentlichkeit gerät. Und daran wird ja unaufhaltsam gearbeitet: Gesprengt? Wo und was gesprengt? Keine Ahnung wer da gesprengt hat – und warum!?

    Kurz:
    „Auch die gern beschworene, angeblich vorbereitete Zerstörung Russlands durch den Westen scheint mir fernab jeder Realität – einerseits, weil aktiv betriebene Kriege im Westen kaum noch Unterstützer finden, ..“

    Meinen Sie das wirklich im Ernst? Schreiben Sie heute zum erstem Mal auf diesen Seiten? Wenn Sie sich da vieles so gar nicht zusammenreimen können – einigen bleibt aufgrund der Lage gar nichts anderes mehr übrig, als sich auf diese Kriegstreiberei „einen zornigen Reim zu machen“!

  17. Natuerlich! Wir sind ebenso ratlos wie der Autor. Aber die Westler sind auch nur Menschen, ebenso wie alle, die hier fleissig das Rechte Spektrum vertreten. Wohl alles reinrassige Deutsche, die vergessen haben, dass Krieg nichts anderes ist als Mord und Totschlag und ergaenzt wird mit den Schwanz, den die Soldateska in ‚feindliche‘ Frauen steckt um vor dem Tod noch die Vaterlaendische, befohlene Rache in Kombination mit einer Ejakulation, zu erleben. Es gibt keine Rechtfertigung fuer Krieg. Oh, halt: doch, es gibt eine. Der Mensch ist dumm und lernt nicht.

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