Samstag, 13. April 2024
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Geplante Abschaffung der Steuerklassen 3 und 5: Der nächste Frontalangriff auf die traditionelle Familie

Geplante Abschaffung der Steuerklassen 3 und 5: Der nächste Frontalangriff auf die traditionelle Familie

Steuerklassenwechsel für Ehegatten – wie lange noch? (Symbolbild:Imago)

Es klingt erst einmal harmlos, dass die Ampelregierung die Abschaffung der Steuerklassenwahl 3 und 5 beabsichtigt. Tatsächlich aber handelt es sich um einen weiteren Angriff auf das jahrzehntelang bewährte traditionelle Familienmodell und die klassische Arbeitsteilung innerhalb vieler Familien. In Familien, in denen sich ein Partner vor allem der Familienarbeit widmet, ermöglicht die Wahl der Steuerklasse 3 für den Partner, der das Haupteinkommen erwirtschaftet, dass monatlich mehr Netto vom gesamten Bruttoeinkommen bleibt. Je höher das Gehalt des Hauptverdieners, umso größer ist der positive Effekt der Wahl der Steuerklasse 3. Für den Zweitverdiener bedeutet dies, wenn er oder sie nach Steuerklasse 5 besteuert wird, dass hier netto weniger bleibt als bei der Steuerklasse 4. Das Modell der Steuerklasse 3 und 5 rechnet sich daher umso mehr, je größer die Gehaltsunterschiede zwischen den Partnern sind.

Nun ist es in vielen Familien der Fall, dass ein Partner, sobald Kinder da sind, beruflich kürzer tritt. Vor allem Frauen bevorzugen dann eine Teilzeitstelle, um sich nachmittags den Kindern widmen zu können. Manche Familien entscheiden sich sogar immer noch dafür, dass ein Partner eine gewisse Zeit nur geringfügig arbeitet oder ganz zuhause bleibt. Eine Entscheidung für dieses traditionelle Familienmodell widerspricht allerdings dem linksgrünen Weltbild unserer Regierung, die alles dafür tut, die klassische Familie abzuschaffen.

Aberwitzige Fehlanreize

Vor allem die schon länger hier lebende Bevölkerung wird gebraucht, Zeit seines Lebens möglichst viele Abgaben zu leisten, um die immer höheren Staatsausgaben zu finanzieren. Dazu benötigt man möglichst viele Menschen, die möglichst viel Lebenszeit damit verbringen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Bei einer schrumpfenden Bevölkerung zielt man daher – neben einer längeren Lebensarbeitszeit durch Erhöhung des Renteneintrittsalters – auf die Ausweitung der Wochenstunden, die jeder Einzelne arbeiten soll. Und in Zeiten, in denen Gewerkschaften wieder einmal die 35-Stunden-Woche fordern, geht so etwas folglich am besten mit der Bekämpfung der Teilzeitarbeit zu Lasten der Familien. Mit der Idee, mit der Masseneinwanderung ein neues Heer an Erwerbstätigen zu schaffen, ist man ja krachend gescheitert, da diese Einwanderung vor allem den Sozialstaat belastet. Dies umso mehr, als Familien, die Bürgergeld beziehen (weit mehr als die Hälfte davon schon jetzt solche mit Migrationshintergrund!), dank der unverantwortlichen Politik der Regierung im Vergleich immer besser dastehen – vor allem mit wachsender Kinderzahl.

Was für einen aberwitzigen Fehlanreiz die politisch Verantwortlichen hier wieder einmal gesetzt haben! Die Zuwanderung in das Sozialsystem geht unvermindert weiter – und es vermehren sich vor allem die Bevölkerungsteile, die von staatlicher Alimentierung, also vom Steuergeld der anderen, leben. Und diese anderen Familien will man jetzt mit der Abschaffung der Steuerklassenwahl 3 und 5 dazu zwingen, dass auch der weniger Verdienende einen Vollzeitjob annimmt, damit man die Familie überhaupt noch ernähren kann. Für Kinder bleibt dann immer weniger finanzieller Spielraum – zumal man mit der Abschaffung des Elterngelds für Besserverdienende eben diesen die Entscheidung für ein Kind nochmals erschwert hat, weil dann das Familieneinkommen besonders stark sinkt.

Der Staat hofft auf massenweisen Steuererklärungsverzicht

Wer argumentiert, dass man sich den laufenden finanziellen Nachteil der Abschaffung der Steuerklassenwahl 3 und 5 mit der Abgabe einer Steuererklärung zurückholen kann, übersieht, dass das nichts daran ändert, dass aufgrund des geringeren Nettoeinkommens bis dahin erst einmal jeden Monat die höhere Liquidität fehlt. Auch setzt der Staat darauf, dass viele darauf verzichten werden, eine Steuererklärung abzugeben, da diese einen hohen bürokratischen Aufwand oder eine zusätzliche finanzielle Belastung darstellt – da die meisten Bürger dafür regelmäßig einen Steuerberater beauftragen müssen, weil sie selbst fachlich und zeitlich gar nicht die Voraussetzungen mitbringen, sich durch den deutschen Steuerdschungel zu kämpfen. Schon heute profitiert der Staat davon, dass viele Steuerzahler auf die Abgabe einer Steuererklärung verzichten, die ihnen eine Steuerrückerstattung gebracht hätte, weil ihnen der Aufwand zu groß ist oder weil sie gar nicht wissen, dass sie mit einer Erstattung hätten rechnen können.

Trotzdem ist davon auszugehen, dass die Abschaffung des Steuerklassenmodells 3/5 nur ein erster Schritt sein wird, die traditionelle Familie zu schwächen. Der nächste Schritt wird die Abschaffung des Realsplittings sein, also die Zusammenveranlagung verheirateter Paare, wodurch für diese die Gesamtsteuerbelastung sinkt. Mit der Einführung der Steueridentifikationsnummer für jeden ist eine Umstellung auf Einzelveranlagung ein Kinderspiel. Der finanzielle Effekt dagegen wäre für die Staatseinnahmen exorbitant. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Regierenden sich diese Chance nicht entgehen lassen werden. Es fehlen nur noch die richtigen Argumente, warum auch das wieder “alternativlos” sein muss. Entweder wird wieder ein externer Schock wie eine neue “Pandemie” oder eine andere Notlage vorgeschoben, oder man argumentiert mit der fehlenden Steuergerechtigkeit gegenüber Unverheirateten. Doch ich bin mir sicher, dass das deutsche Volk sich auch dem fügen wird. Im Zweifelsfall wird man eben auch dafür Demonstrationen “gegen Rechts” organisieren; denn das traditionelle Familienmodell mit klassischer Rollenverteilung gilt mittlerweile ja auch schon fast als Verdachtsfall für Rechtsextremismus.

13 Antworten

  1. Wer denkt, man habe jemals ernsthaft versucht, hier neue Erwerbstätige herzuholen begeht einen gewaltigen Denkfehler. Die Verantwortlichen sind nicht etwa gescheitert, sie haben eine Agenda, der sie folgen und gemäß der läuft alles wie geplant. Dazu gehört, dass man Kinder kriegen in Europa so weit erschwert und torpediert wie irgend möglich. Es scheint nur folgerichtig zu sein, dann Zuzug von Migranten zu fordern, weil die Europäer ja selbst schuld seien; die dahinterstehenden Mechanismen werden sorgfältig verschwiegen. Man könnte ja auch problemlos Kinderkriegen fördern und finanziell bezuschussen, will man aber nicht.
    Was wir aktuell erleben sind die Durchführungen des Morgenthau-Plans, des Hooton-Plans und des Kaufman-Plans (Germany must Perrish). Das gilt nicht nur für Deutschland, denn in den Überlegungen der Mächtigen im Hintergrund müssen die europäische Kultur und die Europäer selbst verschwinden, das ist die unbequeme Wahrheit, mit der man sich unbedingt beschäftigen muss. Wenn man das begriffen hat, dann versteht man, dass man es nicht mit irren Ideologen zu tun hat, sondern mit wohlkalkulierenden Verbrechern! Die Abschaffung der Familie gehört ebenso dazu, und von daher wird – siehe hier – alles dafür getan, diese zu zerstören.

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  2. Der Hinweis darauf, daß recht viele Menschen garkeine Steuererklärung abgeben, auch wenn sie eine Rückzahlung erwarten können, ist leider richtig. Bei der Steuerklassen”wahl” auf 4/4 wird immer zuviel Steuer gezahlt (deswegen gibt es dann ja auch keine Pflicht zur Abgabe einer Erklärung….), und selbst bei Abgabe einer Erklärung hat man dem Staat für mindestens 1 Jahr ein zinsloses Darlehen gewährt…
    Auch bei einer Steuerklassenaufteilung “4/4 mit Faktor” wird zunächst mehr Steuer vorausgezahlt als bei “3/5”, auch hier also wieder ein Gewinn für die Steuerkasse.
    Natürlich alles im Namen der “Gerechtigkeit”, an einen Vorteil für den gierigen Staat hat man natürlich nicht gedacht.

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  3. @FRONTALANGRIFF AUF DIE TRADITIONELLE FAMILIE
    das nuß man aber trennen -es geht dabei um die Nettosteuerzahler, die singularisiert werden sollen, weil sie als Einzelpersonen leichter unterworfen und geplündert werden können.
    Bei den Migrus gibt es den Familiennachzug, Bei der Herrscherkaste ist die Familie auch wichtig : Habsburg, Rothschild, Battenberg, Windsor, Rockefeller, Mellon, Carnegie oder Bush – da ist die Familie das Machtmittel der Vernetzung, allmächtig gegenüber den Individuen der Steuerzahler!
    Insofern ist der Kampf der Politik gegen die Familie in funktionierenden Gesellschaften ein selbstverständliches Mittel der Unterwerfung, der schon lange geführt wird !

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  4. Es wurde schon richtig kommentiert:
    Es ist natürlich ein Angriff auf die traditionelle “weiße” Familie.
    Von den Importierten kann man ja gar nicht genug bekommen, so daß man das üppig subventioniert und für die MiHiGrus sozusagen jeder neue Dickbauch ad hoc eine massive Einkommensteigerung bedeutet.

    Es gibt also ein massives Kinder- und auch Familienförderprogramm, nur halt nicht für die (bald) einst hier lebenden Deutschen.
    Andersherum sind es eben jene Deutschen, die immer noch mehrheitlich diesen eigenen Untergang herbeijubeln.

    Da habe ich zwar immer noch keinen mRNA Piks, allerdings mittlerweile alle sonstigen Stiche ob des hiesigen Dummvolkes 😐

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  5. Der Kontext erschließt sich mir nicht so ganz. Familien durch Änderungen der Steuerklassen zu vermeiden…das ist mir zu weit hergeholt.
    Der Wunsch, zweier sich liebender Menschen, ein Kind zu bekommen, eine Familie zu gründen, wird nicht durch Steuergesetze, sondern durch die Natur bestimmt.
    Jedenfalls haben meine Frau und ich damals nicht darüber nachgedacht, als wir unser erstes Kind zeugten. Wir waren ja nicht einmal verheiratet. Liebe und gierige Lenden, nicht 3/5 oder 4/4, bestimmten unser Tun.

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  6. Das ist ausnahmsweise eine überfällige Maßnahme, die zu keiner Steuererhöhung führt! Die Steuerklassenwahl 3/5 vermittelte den Eindruck, dass sich Arbeit mit der Steuerklasse 5 nicht lohnen würde. Deshalb entschieden sich viele Frauen für eine geringfügige Beschäftigung, obwohl sie mehr Stunden arbeiten könnten. Ich bin überzeugt, dass der Anteil der arbeitenden Frauen mit der Steuerklasse 4 zunehmen wird. Je mehr wir heimisches Potenzial nutzen, desto mehr graben wir jenen das Wasser ab, die trotz der vielen wegfallenden Arbeitsplätze immer noch nach jährlich hunderttausenden zusätzlichen Ausländern rufen.

  7. Ich bin Alleinverdiener in Steuerklasse 3 und meine Frau kümmert sich um den Haushalt und unsere Kinder, damit diese eine gesunde Eltern-Kind-Bindung erfahren.

    Das ist unsere freie Entscheidung und da hat auch niemand reinzureden.
    Meine Arbeit in Vollzeit lohnt sich jetzt schon kaum und wird sich bei Wegfall der Klasse 3 noch weniger lohnen.

    Dieser Staat tut alles um hier und da noch ein paar Milliarden zusammenzukratzen um sie ind Ausland oder sonstwohin zu verschenken.

    Wenn es hier einen Fachkräftemangel gibt, dann ist das nur eine Umschreibung dafür, daß es nicht genügend billige Arbeitskräfte gibt, welche sich bereitwillig ausbeuten lassen.

    Man importiert Millionen von Menschen und redet dann von „Fackhkräftemangel“ – finde den Fehler 🙂