Grünes Postengeschachere, Basisdruck der grünen Steinzeitjugend

Grüner Eifer regiert fortan mit (Foto:Imago)

Zwei Dimensionen der bevorstehenden „grünen Machtergreifung“, die infolge der sklavischen Festlegung auf entweder Jamaika oder Ampel (unter kategorischem Ausschluss jeglicher AfD-Regierungsbeteiligung und, zumindest noch, auch der Groko-Fortsetzung) so gut wie sicher ist,  geben Anlass zu höchster Sorge: Zum einen ist das skrupellose, gierige und entlarvende Geschachere um künftige Posten, noch bevor überhaupt inhaltliche Übereinkünfte mit den künftigen Partnern erzielt sind. Zum anderen wittern radikale Elemente der Partei, vor allem die grüne Jugend, nun Morgenluft und rammen die Pflöcke für die künftige Institutionalisierung des Klimawahns ein.

Das Hauen und Stechen im Kampf um lukrative und prestigeträchtige Ämter scheint bei en Bundesgrünen derzeit die einzige Sorge zu sein. Robert Habeck wirkt wie entfesselt und kommt selbstbewusst wie nie aus der Deckung, es scheint so, als falle der angestaute Frust über seine der Parteiräson geschuldete Zurückhaltung im zweiten Glied während Annalena Baerbocks Kanzlerkandidatur nun von ihm ab. Fassungslos wie der Rest der Republik hatte er mit angesehen, wie diese ihre traumhafte Ausgangslage bei Nominierung schredderte und die damaligen grünen Umfragewerte durch Unseriosität, Unaufrichtigkeit und Dilettantismus glatt halbierte. Nun sieht er seine Stunde gekommen. Angeblich soll es, so die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heute, einen Deal zwischen Habeck und seiner Co-Chefin Baerbock gegeben haben, wonach sie ihre Chance bekommt, die Kanzlerschaft zu erringen – für den Fall ihres Scheiterns er jedoch Vizekanzler werden darf, wenn die Grünen unter einem anderen Kanzler mitregieren. Von dieser Absprache scheinen weder Parteigremien noch -basis der Grünen etwas gewusst zu haben, was nun für Ärger sorgt.

Gemauschel und Hinterzimmerdeals

So moserte heute Fraktionschef Jürgen Trittin gegenüber dem „Spiegel„, es gehe jetzt „um eine Regierung, die Deutschland auf den 1,5-Grad-Pfad bringt„, und erst danach werde festgelegt, wer welchen Posten bekomme. Dies entscheide außerdem die Partei, „und nicht nur zwei Personen in persönlichen Gesprächen„. Die Fetzen flogen bei den Grünen laut „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ vor allem nach einem Treffen des linken Flügels der Fraktion: Dort sei man sei „sehr erzürnt“ über den Schritt von Habeck und werde „nicht zulassen„, dass Baerbock „jetzt die Buhfrau-Rolle bekommen“ solle, so ein Teilnehmer (obwohl sie sich diese redlich verdient hat). Habeck beeilte sich daraufhin sogleich, die Parteibeteiligung zu garantieren. Interessant ist, mit welchem Eifer die Grünen anscheinend das Fell der Bären bereits verteilen, bevor er erlegt ist. Die Verwirklichung grüner Ziele in einer künftigen Regierung scheinen plötzlich Nebensache zu sein, im Vordergrund steht dreistes Gemauschel. Ein schöner Beleg dafür, dass auch die Grünen zuerst Absahner, Vollversorger auf Staatskosten und Pfründner sind – und dann Idealisten.

Dieser Idealismus bricht sich dafür dann umso fanatischer Bahn an der Basis und vor allem im grünen Parteinachwuchs. Die mit Fridays for Future praktisch gleichgeschaltete Aktivistenjugend der nächsten Grünen-Generation ist kompromisslos, fundamentalistisch, endzeitgläubig und daher radikalisiert wie nie. Der Notstandsglaube ist ihr zu Kopf gestiegen. Mit intoleranter Empörung und Demokratieverachtung echauffierten sich Junggrüne lautstark über den demoskopischen Befund nach Sonntag, dass bei den Jugendlichen U-18 die Anhänger der Liberalen über eine noch größere politische Hausmacht verfügen als die Grünen. Ein Unding für die Klima-Kids, die an die alleinseligmachende Erlöserrolle des enteignenden und transformierenden Staates aus dem sicheren Klimauntergang glauben.

„Many Struggles, One Fight“

Diesen April gab es einen „Gerechtigkeitskongress“ der Grünen Jugend, bei der sich selbst wohlwollend-neutrale Beobachter fragten, wo hier eigentlich der Verfassungsschutz war: Schon zur Eröffnung hieß es in den Auftaktreden „Many Struggles, One Fight“ – ein wenig Stalin in englischer Sprache. Der „eine“ Kampf symbolisiert die eine Wahrheit, eine Bewegung, ein Ziel und nur eine Form akzeptabler Politik. Eigentlich ist das Faschismus pur. Was Kritiker längst ahnten, bricht sich jetzt Bahn – und wird auch die Leitlinie des nächsten Koalitionsvertrages sein, weil die Grünen von dieser conditio sine qua non ihre Regierungsbeteiligung abhängig machen werden: Der angeblich menschengemachte Klimawandel war von Anfang an das trojanische Pferd eines
einflußreich gesteuerten faschistoiden Movements, welches mit der Ideologie-Keule zur absoluten Macht, brutalen Umgestaltung und inhumanen Umerziehung westlicher Gesellschaften strebt. „One Fight for One World„. Na, klingelt’s?

Die Programmpunkte der linksfaschistischen „Klimajugend“ sind offen totalitär, gegen unser Grundgesetz gerichtet und bilden den aggressiven Machtanspruch totalitärer Weltverschlechterer ab, deren fanatischer Wahn am Ende möglicherweise nur durch neue Gewalt beendet werden kann – so wie auch Hitler erst durch alliiertes Militär von der Macht entfernt werden konnte. Die vorgestellten Themen des Kongresses im April ließen jedenfalls keinen Zweifel zu: Was das „Klima“ betrifft, so kann und darf nicht verhandelt werden, denn es würde Appeasement, Unterwerfung und Untergang bedeuten. Es besteht die realistische Gefahr, dass diese Kompromisslosigkeit auch die Koalitionsverhandlungen dominiert.

Radikalismus wird Regierungsprogramm

Die Redebeiträge der Grünen-Jugend-Funktionäre beim Klima-Kongress trugen bereits all die „wegweisenden“ Titel, die nun Regierungsprogramm zu werden drohen: „System change not climate change – warum unser System das Klima kaputt macht“ von Philine Niethammer, „Klimakrise, Arbeitsplätze, Klassenkampf: Wie eine gerechte Klimawende möglich wird“ von Franziska Heinisch, „Das (vergiftete) Versprechen des Privateigentums – Keine Enteignung ist auch keine Lösung“ von Sabine Nuss oder „Gerechtigkeit im Staat – Wie beeinflussen staatliche Steuerungsinstrumente Geschlechtergerechtigkeit?„, vorgetragen beim „Vernetzungsabend für trans*, inter und nicht binäre Personen“ von Lisa-Yashodhara Haller… diese Agenda lässt ahnen, was uns nun für mindestens die nächsten vier Jahre blüht.

Sage noch einer, er hätte es nicht gewusst: In Deutschland steht ein neuer Faschismus bereit, er klopft bereits an die Türen und ist künftig noch stärker im Bundestag vertreten – und wer am Ende in der Regierung in welchem Amt seine Durchsetzung forciert, wer sich als Vizekanzler oder Umweltminister wichtig tun darf, ist da sekundär. Wie alle fanatischen Anhänger eines Totalitarismus sehen sich auch die ökosozialistischen Glaubenskrieger in Absolutheit auf der Seite des Gerechten, des einzig Richtigen, werden alle Handlungen bis zur offenen Gesetzlosigkeit von den ultimativ höheren Zielen legitimiert. Die Menschheit lernt eben nichts dazu, und vor allem die Deutschen sind Weltmeister im falschen Anpassen und beim Duckmäusern während der Machtergreifung jener, die sie als Heilsbringer wahrnehmen und die am Ende ihr Verhängnis bedeuten. NS-Epoche, DDR – und jetzt der ökofaschistische dritte Sonderweg? Sind wir eigentlich noch zu retten?

6 KOMMENTARE

  1. Es wird bestimmt genügend Vorschläge von der neuen Regierung kommen, die von der CDU als Opposition abgelehnt werden ( müßten ). Logischerweise müßte die AFD AUCH gegen die Anträge sein….was dann, CDU ? Stimmen wir dann jedem Unsinn zu, nur weil die AFD der gleichen Meinung ist ? Das wird witzig werden ! Entweder die CDU kommt endlich auf den Trichter, WER ihr programmatisch am Nächsten steht, oder sie wird untergehen !

    • Genau das ist das fette Problem der CDU. Entweder Service-Opposition oder Lügenbold. Die CDU ist die „Democrazia Cristiana“ der Neuzeit. Weg damit!

  2. Der Faschismus steht in Deutschland nicht vor der Tür, er hat die Tür längst eingetreten und dieses Land im Griff.

  3. Zitat:“..so wie auch Hitler erst durch alliiertes Militär von der Macht entfernt werden konnte. “

    Nicht vergessen, wer hat Hitler finanziell am meisten unterstützt? Aliiertes Finanzkapital.
    Wer finanziert heute sogenannte NGOs? …….

    • „Alliiertes Finanzkapital“: Bei Hitler ist das definitiv falsch („alliiert“ passt hier schon begrifflich nicht). Bei gewissen NGO’s heute jedoch: Zustimmung.

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