Sonntag, 14. Juli 2024
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Jahresendzeit im einst Heimatlichen

Jahresendzeit im einst Heimatlichen

Weihnachtszeit 2023: Beklemmungen im Fremdgewordenen (Foto:privat)

Wie selten ich inzwischen noch per pedes im Inneren meiner Heimatstadt unterwegs bin, wurde mir vorgestern Nachmittag schlagartig bewusst – und gleichsam entlarvend unverblümt vor Augen geführt. Zwei, drei Termine waren recht schnell abgehakt; von meiner kurzen Einkaufsliste dagegen war in den (letzten verbliebenen) Geschäften leider nichts zu bekommen. Meine optimistisch-naive Zuversicht, Amazon zwischendurch doch mal wieder ein Schnippchen zu schlagen und mir in realen Offline-Ladengeschäften vier unspektakuläre Artikel über den Tresen reichen zu lassen, lief komplett ins Leere. Antworten von „Hääh?!“ über „Isch bin nur Bragdigant hier“ bis „Das müssten mer bestellen, is eventuell Ende der Woche da“ – war alles dabei. Ok. Danke – aber nein danke. Das kann ich dann selbst besser, schneller und preiswerter.

Eigentlich hatte ich’s geahnt: „Unterstützt den Einzelhandel!“ las ich kürzlich irgendwo im Vorbeigehen. Also jenen Einzelhandel, der mir hier noch vor anderthalb Jahren den Zutritt verwehrte, als ich jene idiotische Konformitätswindel nicht im Gesicht trug. Der in seinen Schaufensterscheiben zur Spritze aufrief, während er mit selbstgepinselten Parolen gegen kriminelle Ungespritzte mobil machte. Der mich rauswarf, weil ich diesen Wahn damals beim Namen nannte. Gewiss, es gab Ausnahmen, damals, im Einzelhandel. Ein paar wenige flogen unterm Radar, waren nicht Narrativ-konform, halfen, wo es ging. Aber das Gros war dabei. Ganz vorn, ganz brachial, ganz überzeugt. Kläffende Hofköter, von der Leine gelassen – und das werde ich nie vergessen, nie verzeihen. Aber das ist heute gar nicht das Thema.

Brachiale Wucherungen der Zeitenwende

Ja, der Corona-Trug hat viel verändert, auch hier in meiner kleinen, beschaulichen Großstadt Jena, jener propagierten „Lichtstadt“, dem „Leuchtturm“ des Freistaates Thüringen, der „Musenstadt“ Goethes und Schillers, der Denkstadt und -stätte dutzender Philosophen, Akademiker und Wissenschaftler. Doch lassen wir den (nun endlich sterbenden) C-Kult mal beiseite. Wie brachial die Wucherungen der gegenwärtigen Zeitenwende der sogenannten „Öffnung“, „Willkommenskultur“ und „Toleranz“ bereits allerorten von den einst als Heimat gefühlten Straßen, Gassen, Plätzen und Quartieren meiner mir immer fremder werdenden Geburtsstadt Besitz ergriffen haben, ist inzwischen nicht mehr zu ignorieren.

Neben dem neuen „Barber-Shop“, gleich neben der „House of India“-Butze, angrenzend an die “Mekan”-Dönerbude, direkt neben der “Gürüm”-Dönerbude, hat jetzt ein „Fair-Shop“ eröffnet. Ein noch neuerer „Barber-Shop“ ist neben „Mister Kebap“ eingezogen; gleich zwei verdunkelte Häuser weiter ein „Arabischer Friseursalon“ neben einem „Späti“ (ein Berliner Prollo-Begriff, welchen es hier nie zuvor gab). Der nächste Laden ist ein „Tattoo Shop“, worauf sich eine triste „Naturtextilien“-Butze anschließt; direkt daneben ein greller „Shisha-Shop“, und unmittelbar darauf folgt bereits der nächste „Barber-Shop“, in welchem gerade zwei Schwarzafrikanern von zwei gegelten Goldkettchen-„Barbern“ gesichert orientalischer Provenienz die gängige Einheits-Moslemfriese geschoren wird, während ich draußen vorbeigehe.

Sinnieren im Nieselregen

Gegenüber grinst mich das Nagelstudio „American Style“ mit einem Plastiklächeln an; die einst gediegen-romantische Kneipe „Quergasse 1“ ist nun mit riesigem Graffiti besprüht; das kleine, angrenzende, allerletzte Fachwerkhäuschen komplett zugekleistert mit arabischem und Antifa-Sprüh-Dreck in bunter Melange. Vor dem „Hanoi-Express“ hat sich gerade jemand übergeben; aus der riesigen Shisha-Lounge „Chill House“ dringt chilliges Neonlicht; angrenzend wird syrisches Fastfood feilgeboten; daneben hat sich eine arabische Falafel-Bude in einem der edelsten Häuser breitgemacht, deren kryptisches Leuchtschild über der Tür ist für heimische Augen nicht zu entziffern. Alles in allem eine Szenerie, die ich so bisher nur aus den verlorenen Städten des Westens oder aus dem Berliner Hauptslum kannte – und ich beschreibe hier nur das direkte, unmittelbare Jenaer Stadtzentrum, keine Bahnhofsviertel oder Außenbereiche.

Eine gute halbe Stunde des Weges war das. Einmal durch die Innenstadt. Im Nieselregen stehe ich sinnierend vor einem tristen Auto-Scooter namens „Maximum Speed“, auf dem niemand herumscootert. Eine Nippes-Bude blinkt bunt vor sich hin. Für „Apollo Optik“ stiert schaufenstergroß eine Neger:in vom Billboard; beim Lampenladen „Licht-Galerie“ ist die Leuchtreklame kaputt. Eine Mischung aus Zimt, nasser Zeltplane, Zigaretten- und Bratwurstrauch dringt an meine Nase. Wenigstens noch kurz auf den Weihnachtsmarkt zum Marktplatz! Der Baum auf dem Markt ist groß und schön – wenigstens das ist ein sprichwörtlicher Lichtblick, ebenso wie das Turmblasen (offizielle Bezeichnung!), die traditionelle Weihnachtsblasmusik vom Rathausturm, täglich um 17 Uhr.

Kein Festgefühl

Die Marktstände haben abgespeckt, die Laufgassen sind breit und licht; viel Handwerk und Handel fehlen; auch nebenan, auf dem historischen Marktteil, an der alten Stadtmauer ist alles überschaubarer geworden. Und teurer. Ein kleines Bratwürstchen für 4,50 Euro; ein Fitzelchen „Honigfleisch“ für 7 Euro; ein vegetarischer Burrito für sage und schreibe 9 Euro; der fluffig-dünne Langos für 7 Euro. Die Mini-Quarkbällchen sind, in Anbetracht ihrer Auspreisung, offenbar mit Feingold gefüllt. Das Tässchen Glühwein von glücklichen Glühen erinnert an eine dünne Zuckerplörre mit geschätzten 3 Prozent Alkohol – für ein zweites sind mir selbst 4 Euro zu schade. Neben mir schreit ein bärtiger Security-Typ auf Arabisch wild gestikulierend in sein Smartphone. Also arabische Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt? Bizarr-defätistisch – aber hat Witz! Zumindest gibt’s hier keine der guten, alten Merkel-Poller respektive Betonsperren auf den drei Zufahrtswegen zum Markt. Wäre auch zu eng und zu kurvig für Frust-Ali im Lastwagen; da ist Jena definitiv begünstigt.

Es nieselt immer noch. In den Pfützen spiegeln sich verschwommen bunte Lämpchen. Ich leere den kalten Rest des erworbenen Zuckerwassers, nehme mein Glaspfand entgegen und mache mich auf den Heimweg. Heute kommt kein Festgefühl mehr bei mir auf, auch wenn man sich oben bei den Turmbläsern mit „Alle Jahre wieder“ trompetend entschlossen gibt. Noch erschreckt vom neuen, innovativen, sprechenden Müllschlucker, stolpere ich über den Bettelzigeuner mit Plastikbecher auf dem Boden, während mir, seine Chance witternd, ein plappernder Heilsverklärter mit Wahnie-Blick seine Jesus-Flyer aus dem Bauchladen zu verticken erhofft. Es ist nun wirklich Zeit zu gehen. Für die Distanz dieser vier Kilometer des Weges, hinaus in Richtung Wald, Stille, heimischen Hof und Feuer, war ich noch nie so dankbar wie genau jetzt, in dieser trostlosen Zeit und diesem kaputten Land, die beide nicht mehr die meinen sind.

28 Responses

  1. Das kann nur Cottbus im Osten sein. Wir mussten da kürzlich durchfahren. Fürchterlich, überall Islam und Ukraine, rette sich wer kann.

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      1. Habt Ihr keine anderen Probleme?

        Ob Cottbus oder Jena, Essen oder Duisburg, Köln oder Lüneburg…ich kann da keine Unterschiede mehr finden.

        Sieht alles aus wie Anatolien.

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    1. Dann lieber schön zu Hause bleiben , den Stacheldrahtzaun um 2 m erhöhen, den Wachturm um einen Meter, mindestens noch zwei Deutsche Schäferhunde anschaffen und die Flinte laden.
      Die Zeiten sind schlecht.
      Und wenn das so weitergeht, werden sie noch viel, viel schlimmer!

      1. Und wer hat die Zeiten so schlecht werden lassen: Die Regierung, die Regierungsparteien ? Es waren die Wähler und Nichtwähler ! “Wie bestellt/gewählt, so geliefert”. Es gibt z.Zt. nur eine echte Oppositionspartei im Bundestag.

  2. Sie können sich nicht entscheiden, ob Sie uns mit Lateinisch (die AFfensprache) zutexten wollen oder mit einer neuerfundenen Kauderwelchenglischsprache. Ich persönlich bin Deutscher, würde also die beste Sprache der Welt – Deutsch – bevorzugen.

    Ich persönlich stehe nicht auf Feiertage. Entweder mein Leben ist so, dass ich jeden Tag meines Lebens glücklich bin oder es ist beschissen, aber auf Kommando irgendwas feiern, was nicht mal etwas mit mir oder meinem Land oder meinen Landsleuten zu tun hat, darauf habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Es gibt Quellen, die behaupten, in Wirklichkeit wird hier zu ehren von Saturn ein Fest gefeiert. kann gut sein, da die Römer alles mögliche geglaubt haben. Unterm Strich befolgen diese Affen hellenistische Philosophie. Müssen also nicht unbedingt etwas dabei glauben oder anbeten. Und auch eine exzellente Ausbildung macht aus einem Affen nun mal keinen Menschen. Wie man ja schön sieht. Während ich sogar ungebildet, krank und verkrüppelt immer noch der einzig wahre Gott bin. Also das höchste Wesen auf diesem Planeten bin. Ihr habt eigentlich immer noch die Wahl, ihr könnt versuchen euch mit mir anzufreunden oder mich zum Feind zu bekommen. Ich an eurer Stelle wüsste, was ich davon versuchen würde. Ich stehe nicht auf euch, aber eine eurer Agentinnen liebe ich mit jeder Zelle meines Körpers. Vielleicht ist sie sogar ne ganz große Nummer bei euch. Keine Ahnung. Sie kann mich besänftigen. Sie könnte das – sonst niemand. Also anstatt ein Überfallkommando der Polizei zu mir zu schicken solltet ihr sie schicken. Wäre mir lieber. Kann allerdings nicht garantieren, dass ich euch nicht doch noch in den A. treten werde, weil wahr bleibt, dass ihr sie nicht alle habt und ich das nicht akzeptieren kann, was das läuft. Aber immerhin solange ich ihr das Gehirn rausficke, bin ich immerhin sinnvoll beschäftigt. Ein Kampf gegen euch wäre hingegen sinnlos, sogar wenn ich erfolgreich wäre. Und wenn ihr Hellenen seid, also hellenistische Philosophie lebt, müsstet ihr eigentlich gegen den besten Sex aller Zeiten nichts einzuwenden haben. Ich bin nämlich nicht nur der beste Mann, ich bin auch der beste Liebhaber aller Zeiten. Also ich hätte Spaß, sie hätte Spaß, wir hätten alle Spaß, keinem passiert was. Erst mal alles gut.

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    1. Du bist also nur ein Gott?
      Stelle Dich hinten an, da gibt es mindestens noch einen, den man dafür hält.

      Ansonsten, egal was Du denkst, wer Du bist, solange Du niemanden schadest oder bedrohst oder störst oder belästigt, kannst Du sein, wer oder was immer Du bist. Du musst nur aufpassen, dass es niemand in der Realität niemand merkt. Du wärst nicht der erste Gott, der sein Leben dafür in der geschlossenen Anstalt verbringen würde.

  3. Die deutschen Städte sind verloren ohne das auch nur ein Schuss gefallen wäre. Der Marshallplan wr nur dazu da, die deutschen wieder alles aufbauen zu lassen, dass andre einziehen können. Wir Deutsche verschwinden im Untergrund. Am öffentlichen Leben nehmen wir nicht mehr teil, dass ist überall so. Es begab sich dieses Jahr das ich nach Würzburg kam und Zeit am Bahnhof verbringen musste, toll dacht ich mir Würzburg ist eine wunderbare schöne Stadt gewesen (vor 25 Jahren) nichts wie rein und einen Schaufensterbummel machen. Ich habs nicht mal bis zur ersten Kreuzung geschafft, das Gefühl das man bekommt ist, dass man hier nicht willkommen ist, hier nichts zu suchen hat und wenn dann nur geduldet. Die paar Läden an denen ich vorbei kam, konnte ich nichtmal identifizieren, was sie denn anbieten. Ich habe mich ein paar Meter reingewagt, dann wurde das unangenehme Gefühl derart übermächtig das ich umgedreht bin und mich eiligst aus der Zone brachte und mir lieber am Bahnhof den Arsch abgefroren habe. Jemand meinte dann zu mir, ich hätte tiefer reingehen müssen, da würde es dann besser werden….NEIN DANKE!! Das lässt mein Selbsterhaltungstrieb nicht zu.

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  4. Schön geschriebener Text. So fühle ich mich in jeder deutschen
    Stadt, seit weit über zehn Jahren! Selbst der Umzug vom Ruhrpott ins hinterste Mecklenburg hat leider nichts geändert.

    Unsere Städte sind ein Spiegel für eine kranke Gesellschaft.

    Wald, Stille, das Feuer im heimischen Hof, … Familie, wenige richtige Freunde, gesundes Essen, gesunder Geist und starker Körper. Wahre Besinnlichkeit und überlegen wie man überhaupt leben möchte.

    Vielleicht entsteht was gutes wenn jeder bei sich anfängt.

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  5. Das hier ist der Lebensabend unseres Volkes, wir haben keine Chance zu überleben….es bringt nichts mehr zu kämpfen. Jeder von uns sollte die letzten Tag die wir haben noch geniesen am besten im Kreis der seinen. Aber immer wenn ich dran denke, welche Mächte wie lange gebraucht haben, in welcher Anzahl …. um das zu schaffen, bin ich verdammt stolz drauf eine Deutsche zu sein :)) Wenn auch eine der Letzten.

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    1. Peinlicher Defätismus. Der Osten ist noch nicht verloren. Der gesamte ehemalige Ostblock ist nicht verloren. Wenn die Sozialleistungen ausbleiben, wird es rundgehen. Wer sich jetzt schon zum Sterben hinlegen möchte, kann das ja tun, aber dann verspüre er bitte keinen Stolz auf unsere Vorfahren – die haben sich nicht in Ihr Schicksal ergeben.

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      1. Der Osten war schon vor der Grenzöffnung verloren, und wären die Grenzen nicht aufgemacht worden, dann gäbe es den Westen noch :)) Der Osten war der Todesstoß für den Westen. Die Blaupause und der Infektionsherd. Aber eigentlich gabs nie einen Westen oder Osten, den das Spiel war schon mit dem zweiten Weltkrieg zu Ende. Die Ossis haben einfach den Schuss noch nicht gehört. Keine Ahnung mit was die euch da drüben füttern. Aber ich lehne mich gern zurück und sehe euch zu, wie ihr in die Fußstapfen der Ahnen tretet :)) Ihr wählt wie die bekloppten die AFD und die wird Deutschland aufgeben um es an Russland zu überstellen. Nur zu diesem Zweck wurde sie überhaupt gegründet. Ihr seid alle indorktiniert und tut genau das, was ihr tun sollt. Ihr seid hochmütig und blind.

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        1. Die Amerikaner, besser deren Eliten, haben die Eigenschaft, die eroberten Völker zu eleminieren, zu zerstören, wie z.B. die Indianer, die Deutschen, die Iraker usw.. Die Russen haben den Ostdeutschen immerhin ihre Deutsche Kultur gelassen, ihr deutsches Essen, ihre deutsche Musik, ihre Sprache, ihre monokulturelle Ethnie usw.usw..
          Also dann doch lieber die Russenherrschaft.
          Daß die AfD die BRD den Russen ausliefern will, ist mir neu, glaube ich nicht, aber sie will gute nachbarliche Beziehungen zu den Russen.

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        2. Pfannkuchensuppe, die Wählerstimmenmehrheit liegt im Westen. Damit wird auch der politische Kurs für “D” im Westen bestimmt. So wie es jetzt ist haben die Wähler entschieden. “Wie bestellt/gewählt, so geliefert”. Die AfD gibt es erst seit 2013 und regieren/entscheiden konnte sie nie. Trotzdem sollten Sie sich einmal das Wahlprogramm der AfD durchlesen. Oder Sie gründen ihre eigenen Partei und überraschen ganz Deutschland mit ihrer grandiosen Weisheit und Fähigkeit das Volk zu mobilisieren.

      2. “Der Osten ist noch nicht verloren. ”

        Dort werde ich auf satten Wiesen grasen und ein schönes Leben haben.
        Sagte das waidwunde Tier, bevor es vom Jäger erlöst wurde.

        Im Osten sieht es auch nicht mehr anders aus.
        Ach so, ja, der Messias ist die Hoffnung. Ich glaube, er nennt sich AfD.

        Na dann ….

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  6. Mich hat der Artikel richtig wehmütig gemacht. 🙁 Das ist jetzt ja überall so, mal mehr und mal ( noch! ) weniger. Leider haben die meisten Jugendlichen überhaupt kein Gespür dafür, wie sie langsam aber sicher zu Fremden im eigenen Land werden. Die Stimmung, die trotz Hektik, in der Vorweihnachtszeit in den Städten herrschte, ist einfach weg. Hier, einem Kurort im Norden, ist die Weihnachtsdekoration dermaßen sparsam, dass man sie nur bei genauem Hinsehen bemerkt. Armselige Kränze an Laternen, keine Lichterketten, man muss ja Strom sparen.
    Ich bin so wütend, dass die Leute immer noch buckeln und den ganzen Müll mit sich machen lassen.
    Die komplette ReGIERung gehört vor Gericht, einschließlich derer, die das Ganze unterstützen, und dann gehört hier mal anständig und rigoros aufgeräumt.
    Es ist an der Zeit, der AfD ihre Chance zu geben!

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  7. Tja Jörg, zu Deinen Zeilen fällt mir schon auch was ein. Du bist für mich das klassische Beispiel. Wir wollen Alles sofort und jetzt. Nein, wir haben keine Zeit einige Tage auf die Bestellung zu warten. Na dann kaufen wir halt bei Amazon.
    Und genau das ist der springende Punkt meiner Meinung nach. Wir haben verlernt genügsam zu sein, wir haben verlernt selbstständig zu denken, wirtschaftlich zu denken. All die Geschäfte, die Du jetzt vorfindest sind dadurch entstanden, dass Leute (vermutlich) wie Du zum Sterben der regionalen Geschäfte beigetragen haben. Denn wenn etwas nicht gleich lagernd ist, na dann muss das doch bei Amazon ratz fatz geliefert werden. Dadurch werden und wurden viele kleine Geschäfte (nicht nur in Deutschland) um ihre Existenz gebracht. Was jedoch auch völlig außer Acht gelassen wird ist auch der Faktor, das Amazon keine Steuern bezahlt, der kleine Laden muss dies aber. Bleiben die Kunden aus, so gibt es auch keine Steuereinnahmen mehr und keine Jobs und das Land wird immer mehr verarmen. Denn die breite Masse hält den Laden am Laufen und nicht irgend welche Konzerne. Aber das verstehen leider sehr viele Menschen nicht. Es ist halt einfacher die Schuld bei jemanden Anderen zu suchen, anstatt auch einmal sich selbst den Spiegel vorzuhalten.
    Das die C-Zeit auch mit Schuld getragen hat ist nicht abzustreiten, hier wurden dank einer hoch kriminellen Regierung diesen kleinen Unternehmen hohe Strafen aufgebrummt, wenn sie sich nicht an die Verbote gehalten haben. Vorwürfe sollte man hier schon überdenken.
    Nichts für ungut, das ist mein Ansatz zu deiner Geschichte und sollte kein persönlicher Vorwurf sein. Mir wäre nur wichtig, den Menschen das wirtschaftliche Denken massiv näher zu bringen, den nur so können wir noch ein Überleben schaffen. All diese Großkonzerne sind unser Tod, das sollt jeder überdenken, den sie zerstören die kleinen Unternehmen und das System bricht zusammen. Wollen wir Sklaven von Konzernen werden?
    Frohe, besinnliche Feiertage!

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  8. Ja, genauso ist es und es wird überall immer schlimmer. Es kommt kein Heimatgefühl mehr auf, wenn man durch unsere Innenstädte geht. Was man früher in den Bahnhofsvierteln fand, dehnt sich nun über die Innenstädte aus. Tristesse und arabisches Einerlei. Dagegen war die Ladenvielfalt in den Einkaufsstrassen in der DDR-Zeit schon fast exklusiv, auch wenn es manchmal nicht viel zu kaufen gab. Dazu kommen herumlungernde arabische Jugendbanden, Schmutz, Müll und Schmiererein. Welch ein Gegensatz zu anderen, besonders osteuropäischen Städten, die hoffentlich noch lange islamfrei bleiben.

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  9. Nachdem die Zerstörer unseres Landes und unserer Lebenswelt sich von unseren Steuergeldern fitgemästetet haben und immer neue auch noch so absurden Möglichkeiten gefunden haben, wird der “Wirt” mit der verhassten Stammbevölkrung nun klein gemacht, ausgenommen und mit Maßnahmen maltraitiert, deren Rechtfertigung – falls ein Versuch dazu gemacht wird – sich wie Räubergeschichten aus dem Kindergarten anhören. Eine nur beschämend flankierende Mainstreamjournalie lässt das schmarotzende Grüngewächs offnbar im Glauben völlig illusorischer Sicherheiten täglich zu neuer Hochform auflaufen. Wer seine kulturelle Substanz, seine menschlichen Gewohnheiten und das Niveau in seinem Lebensstil nicht aufgeben will, wird sich auf die Suche nach “Reservaten” machen, wo er mit Gleichgsinnten überleben kann.

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  10. Man könnte meinen, dass Sie Berlin/Potsdam beschrieben haben. Ich würde jede Wette eingehen, dass man dies auf mindestens 1/3 aller deutschen Städte ausweiten könnte und das sind nur die zarten Anfänge. Das geht schneller und schneller…

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  11. Dieses Besatzungskonstrukt namens BRiD ist dem Untergang geweiht! Das Sterben dieses Territoriums bewohnt mit ca. 50% Bio-Deutschen und dem Rest aus allen Herrenländer erleben wir gerade hier und jetzt in bunten Farben! Und daran ist nichts zu ändern, da der Bio-Deutsche komplett kastriert (mental) und hirnamputiert ist. Das Verhalten der Bio-Masse in C-Terror-Zeiten hat es voll bewiesen. Ein Volk, was seine schwächste Mitglieder, wie Kinder und Alte Menschen vor C-Terror nicht schützen konnte ist dem Aussterben ausgeliefert. Das wurde mehrfach in der Menschheitsgeschichte bewiesen.

    1. “Ein Volk, was seine schwächste Mitglieder, wie Kinder und Alte Menschen vor C-Terror nicht schützen konnte … ”

      Ich sehe das anders.
      Sie hätten diese Menschen schützen können, aber sie haben sie nicht schützen wollen, weil sie selbst erbärmliche Angst vor dem Leben haben.
      Wer sein Leben damit verbringt, sich ständig vor dem Tod zu schützen (vor dem man sich weder schützen kann noch braucht), der lebt nicht, sondern wartet ständig auf ihn. Sein ganzes Leben dreht sich um den Tod.
      Keine Sorge, er kommt. Das ist die einzige Sicherheit, die der Mensch zu Lebzeiten hat. Sein Körper stirbt. Definitiv.

  12. Weil Sie gerade Potsdam schreiben. Wir gehen gerne in den Park, waren aber eine lange Zeit nicht mehr in der Innenstadt. In den letzten Monaten wieder mal öfters, jetzt aber um uns den Wandel anzuschauen. Für mich ein Bankrott der ersten Klasse. Wo früher deutsche Cafes und Geschäfte waren sind mittlerweile etliche ausländische Freßbuden eingezogen. Um die 10 Asiaten, diverse andere Fastfoodbuden und einen konstanten Leerstand von etwa 10…12 Geschäften. Dazwischen Geschäfte der Upper Class wo man sich fragt welche Kundschaft da kommen soll. Insgesamt hat dort ein Wechsel der Anbieter und ein Wechsel der Besucher stattgefunden. Für uns gilt dort mittlerweile : schnell rein am Brandenburger Tor, schnell durch und ganz schnell wieder raus. Halt, es gibt noch ein tatsächliches Highlight. Das sind die Feste der Holländer. Die müssen aber auch aufpassen das sie sich zum Weihnachtsmarkt nicht zu sehr schwarz anmalen wegen der kulturellen Aneignung. Und so werden wir noch jede Innenstadt kaputtkriegen.

  13. Sehr guter Beitrag, Herr Schneidereit und bittere Realität! Ich musste kürzlich dienstlich auf den Jenaer Weihnachtsmarkt, ich hatte es aĺles genauso empfunden wie Sie. Da lobe ich mir doch unsere kleine Dorfweihnacht im 170 Seelen – Dörflein, ausgerichtet von unserer Feuerwehr – da gibt’s nur Glühwein, Bier und Bratwurst zum erträglichen Preis. Da spielt die Gemeinsamkeit eine Rolle, sonst nix!
    Um den Online Einkauf kommt man bisweilen wirklich nicht drumrum obwohl wir meistens im örtlichen Handel kaufen. Aber auch deren Tage in unserem Städtchen sind bereits gezählt, ein Straßenzug ist bereits eine no go Area. Es lohnt sich jedoch das Internet zu durchsuchen, da findet man jede Menge kleiner Handwerks – und Traditionsbetriebe, welche sich mit dem Online Handel noch über Wasser halten und wo man das Schöne und Gute erwerben kann.