Mit Hurra in den Weltkrieg? Deutschlands Salonlinke haben nichts kapiert

Burning down the house (Symbolbild:Imago)

Die Reaktionen auf den von „Emma“ intendierten, von 28 Prominenten erstunterzeichneten Offenen Brief an die Bundesregierung wegen deren brandgefährlichen, fahrlässigem und moralbesoffenem Kurs in der Ukraine-Russland-Politik, die selbst aus Sicht erfahrener Militärs das Potenzial für eine Direttissima in den Dritten Weltkrieg aufweist: Sie waren genau wie erwartet und kamen nicht wirklich überraschend. Es zeigen sich – wenn auch nicht formal und stilistisch – erstaunliche Parallelen zur satirischen #allesdichtmachen„-Aktion vor genau einem Jahr, mit der Stimmen der Vernunft gegen eine Haltungsphallanx der Selbstgerechten und Gratismutigen anargumentieren und angesichts der destruktiven Coronapolitik flehentlich die Rückkehr zu Augenmaß, Folgenabwägung und Weit- statt Tunnelblick einforderten, bevor am Ende ein Vielfaches des Schadens angerichtet wird, der vorgeblich verhindert werden sollte. Die Anfeindungen des Establishments gegen die mutigen Abtrünnigen folgten damals auf dem Fuße.

Und wie damals prallt auch jetzt wieder die Wortmeldung einer besorgten Elite ab an den Entrüsteten, den „Kümmerern“ und „Besorgten”, die für ihr Engagement zugunsten einer gerade im Focus stehenden, bewusst stets abstrakt gehaltenen Opfergruppe schlimmstenfalls bereit sind, kein Stein auf dem anderen stehen zu lassen: Damals waren es die „Opfer der Pandemie„, die „schweren Verläufe”, die „besonders schützenswerten Risikogruppen” und die von Zwangsbeatmung bedrohten „Vulnerablen”, für deren Rettung es plötzlich kein zu hoher Preis und legitim war, Volkswirtschaft, Sozial- und Kulturleben final vor die Hunde gehen zu lassen. Heute sind es die „Menschen in der Ukraine”, für deren „Befreiung“ – natürlich nur per Endsieg über den Aggressor Russland – die in 75 Jahren mühsam errungene globale Friedensarchitektur ruhig zerrüttet bzw. ein Atomkrieg achselzuckend in Kauf genommen werden darf.

Moralischer Extremismus

In beiden Fällen, Krieg wie Corona, richtet sich der moralische Extremismus der Fürsorglichen unter der Devise „besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen“ gegen Phänomene, die es in Wahrheit schon immer gab, die ihnen zuvor aber jahrelang am Rektum vorbeigegangen waren und niemanden zu Notstandsexzessen getrieben hatten, solange Medien nicht das Brennglas auf sie richteten und eine Gehirn-Schleuderwäsche samt Heißmangel in Gang setzten, um die die Grenzen der Wahrnehmung verschob. Denn jährliche Hekatomben von Viren- wie auch Kriegstoten gab es immer schon. Aber eben keinen medieninduzierten Hype mit Endzeitstimmung, der im Juste Milieu einen seit den Tagen des Königreichs Jerusalem nicht mehr gesehenen Kreuzzugeifer entflammte.

Der wesentliche Unterschied zwischen den „#allesdichtmachen„-Lockdowngegnern des Kulturbetriebs von damals, die mit subtilem Sarkasmus gegen einen destruktiven Corona-Wahn kämpften, und jenem breiten Spektrum an Intellektuellen und Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen von heute, die sich nun gegen einen erratisch-eskalativen Fieberkurs gegen Russland aussprechen, besteht vor allem in der veränderten öffentlichen Akzeptanz: Denn der gegenwärtige Schlingerkurs der Bundesregierung – Motto: Im Zweifel mehr Atomkrieg wagen – ist ungleich weniger mehrheitsfähiger als der damalige Zero-Covid-Staatswahn. Das zeigt sich auch an den Reaktionen: Während es den Corona-Hardlinern in Tateinheit mit maßnahmengeilen Mainstreammedien damals schnell gelang, die teilnehmenden Künstler rund um Jan-Josef Liefers und Dietrich Brüggemann zu isolieren (indem sie sie als unsolidarische, asoziale Schwurbel-Egomanen abstempelten, die für ihren Freiheitsdrang Covid-Tote in Kauf nähmen), gelingt ihnen dies heute bei den Mahnern vor unkontrollierbaren Folgen der westlichen Hochrüstungspolitik nicht.

Offenerer Brief der Eskalationskritiker schlägt ein

Im Gegenteil: Binnen kürzester Zeit haben weit über 100.000 Deutsche den Offenen Brief an Scholz mitunterzeichnet. Sie spüren, dass es diesmal um mehr geht; dass diesmal nicht keine Entscheidungen fallen, die schlimmstenfalls durch Lockerungen oder „Freedom Days” wieder rückgängig zu machen wären – sondern dass hier eine verhängnisvolle Eigendynamik ihren Lauf zu nehmen droht, die Deutschland unversehens zum Kriegs- und Aufmarschgebiet eines Weltkriegs machen könnte. Vielen dämmert auch, dass Deutschland mit seinem bislang lebenswichtigen Multilateralismus für diesen Fall nicht nur militärisch denkbar schlecht bis überhaupt nicht aufgestellt ist, sondern heute, just in dieser so brisanten Krisenzeit, miserabel regiert wird wie seit mindestens 80 Jahren nicht mehr. Seine Wortführer sind Vollblinde um eine scheinbar taktgebende Außenministerin, der man nicht einmal die Leitung eines Kita-Elternabends anvertrauen würde, Hinterbänkler der Ampel und neuerdings sogar Oppositionspolitiker, die am Kanzleramt vorbei eine offiziöse Privatdiplomatie in Kiew betreiben. Deutschland spricht nicht nur mit vielen Zungen, es lallt und widerspricht sich und erweckt nach innen wie außen den Eindruck einer zunehmenden Unzurechnungsfähigkeit.

Dass immer mehr Deutsche bei diesem fatalen Lavieren, diesem Ritt auf der Rasierklinge ein wachsendes Unbehagen beschleicht, dass sie inzwischen existenzielle und begründete Kriegsängste plagen und dass daher die Position der Appellanten des Offenen Briefs um Alice Schwarzer & Co. nicht weniger, sondern immer mehr Zustimmung erfährt: All das hält die NATO-Hurra-Patrioten in Politik und Journaillen natürlich nicht davon ab, trotzdem wieder mit exakt derselben Masche zu versuchen, die Kritiker und couragierten Mahner verächtlich und lächerlich zu machen. Das bewährte Mittel der Wahl ist dabei wieder einmal die kindische, unsachliche reductio ad absurdum, das differenzierungslose Übertreiben und Herunterbrächten sachlicher Kritik auf Extrempositionen, die so niemand geäußert hat. Die Unterzeichner des Appells, behaupten sie, würden „die Ukraine im Stich lassen”; sie besorgten „das Geschäft Putins”; sie zeigten sich „gleichgültig gegenüber dem Los der dortigen Zivilisten” und billigten „Mord und Totschlag”; sie drängten die Ukraine zur „Kapitulation”.

Spannungsfeld von Gesinnungs- und Verantwortungspolitik

Nichts von alledem ist von jenen, die zur Besonnenheit mahnen, auch nur mit einer Silbe propagiert worden. Die Kritiker fordern von Olaf Scholz und seiner Ampelriege lediglich das ein, was früher einmal für Regierende ganz selbstverständlich war – Augenmaß, kritische Folgenabschätzung, Abwägung von Moral gegen Recht, ein weises Taktieren im Spannungsfeld von Gesinnungs- und Verantwortungspolitik und vor allem: Die Wahrnehmung von Interessen nicht primär der Ukraine oder des Auslandes, sondern Deutschlands. Keiner hat Russlands Verantwortung für eine verwerfliche Aggression in Abrede gestellt oder seine Hauptverantwortung für Krieg und Zerstörung in der Ukraine geleugnet. Dies schließt jedoch nicht die Anerkennung der ärgerlichen, aber unabänderlichen Realität aus, dass Russland nun einmal eine Nuklearmacht ist und damit zu weit Schlimmerem fähig wäre als zur Missachtung der Souveränität der Ukraine – letztere übrigens ihrerseits ein Staatswesen, das – obgleich hier unbestreitbar Opfer – vieles sein mag ist, aber ganz sicher keine westliche Demokratie (was die Bedingungslosigkeit, mit der die NATO ihre Waffenhilfe hier an die strikte Unterstützung und Machtsicherung der Selenskyj-Regierung knüpft, durchaus in ein fragliches Licht taucht).

Zu denken geben müsste den Selenskij-Fans und Regierungspaladinen, dass unter den prominenten Wortführern des Protestes diesmal nicht von ungefähr viele sind, die bei diversen früheren Gelegenheiten – als es um Streitthemen wie Klimawandel, „Weltoffenheit” oder gar Corona ging – vom Haltungs-Bramahnentum stets als unfehlbare Experten und Testimonials gefeiert wurden. So etwa der TV-Wissenschaftler Ranga Yogeshwar, der Medienmanager Alexander Kluge, die Philosophin Svenja Flaßpöhler, der Sänger Reinhard Mey, der Kabarettist Gerhard Polt, die Schauspieler Lars Eidinger und Edgar Selge oder die Schriftstellerin Juli Zeh. Diese unbestreitbaren intellektuellen Kapazitäten, diese hochkarätigen, klugen und lebenserfahrenen Persönlichkeiten müssen sich jetzt von geistigen Tieffliegern und selbstgefällig-mediokren Salonyuppies in Politik und Medien einen dümmlichen, abgehobenen und abgeklärten Entrüstungssermon bieten lassen. Die unvermeidliche Sawsan Chebli etwa witterte:

(Screenshot:Twitter)

Cheblis Bussi-Freundin, die von mir einst hochgeschätzte GNTM-Modelkolumnistin und Bloggerin Marie von den Benken durfte für web.de eine leider reichlich unbedarfte, selbstgefällige und dabei absurd oberflächliche Abrechnung mit den Kritikern des blinden Slava-Ukraini!-Kults abfassen, die nichts als eitlen Spott enthielt. Vom Niveau her zwar ein paar Etagen höher angesiedelt, aber nicht minder abwegig in der Argumentation dozierte Wolfgang Müller im „Spiegel„, die Kritik an den Waffenlieferungen sei „Täter-Opfer-Umkehr in Reinkultur“ (als hätte man damit ansonsten beim „Spiegel“ ein Problem..). Und „n-tv”, wo man (mutmaßlich auf Betreiben des von „Bild“ eingewechselten Nachrichtenchefs Nikolaus Blome) seit Beginn des Angriffskrieges, im Gleichklang mit dem Sendepartner RTL, borniertes Russland-Bashing auf Yellow-Press-Niveau betreibt, bot gar dem ukrainischstämmigen Gastautor Denis Trubetskoy in Kiew die Plattform für ein Pamphlet unter dem bezeichnenden Titel: „Diese ‚Intellektuellen‘ müssen den Verstand verloren haben”. Was Trubetskoy darin an blindem Unverständnis und garstigem Furor absonderte, fügt sich nahtlos ein ins Tiradenstakkato unverschämter Rundumschläge des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk.

So platt geriet die Retourkutsche der regierungstreuen Ukraine-Hochrüster gegen den Appell, dass gestern dann sogar dem stets besonnenen Dieter Nuhr (ebenfalls einer der 28 Erstunterzeichner) der Kragen platzte: Der Kabarettist bezeichnete die Kritik an dem Offenen Brief in für ihn ungewohnter Schärfe als „unangemessen, irrational und teilweise leider auch verlogen”: Das Geschriebene sei „bis zur Unkenntlichkeit” verdreht worden, reklamierte er in einem Beitrag auf Facebook, und ergänzte: „Um es klar zu sagen: Weder wurde im Brief gefordert, dass sich die Ukraine widerstandslos ergeben sollte, wie den Unterzeichnern, also auch mir vorgeworfen wurde, noch stand im Brief irgendetwas davon, dass die Unterzeichner die russische Kriegsschuld anzweifeln oder irgendwelche Sympathien für Putin hätten… Der Brief fordert allerdings, alles zu unterlassen, was eine Ausweitung des Konflikts auslösen könnte. Dies habe ich unterschrieben.

Scholz: Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch Ukrainer

Diesmal stehen die Unterzeichner des Offenen Briefs – anders als die vor einem Jahr schnell im Stich gelassenen oder selbst zurückrudernden Wortführer bei „#allesdichtmachen“ – mit ihrer Meinung jedenfalls nicht alleine, wie bereits erwähnt. Laut Umfragen können sie rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung hinter sich wissen, die ebenfalls der Überzeugung ist, dass es von einer fahrlässigen Donquichotterie zeuge anzunehmen, der Westen könne durch Eskalation dieses faktischen Stellvertreterkrieges Russland in die Enge treiben. Es stimmt immerhin zuversichtlich, dass der Versuch des linken „Empöriums”, Andersdenkende zu kriminalisieren, idiotisieren oder stummzuschalten, diesmal nicht gelingen wird. Nochmals Nuhr: „Die Aufrüster halten sich heute für moralisch überlegen. Leute, die gestern noch auf einer naiven pazifistischen Grundhaltung bestanden, wollen nun aus sittlichen Gründen mit schwerstem Geschütz um sich werfen und blenden dabei völlig aus, dass eskalierendes Verhalten bis in einen Weltkrieg führen kann. Ich verstehe die Emotionen, die dahinterstecken. Aber ich plädiere dennoch für Vorsicht und Abwägung!

Haltungsbesoffene, zu Falken gewandelte Tauben, Salon-Pazifisten und unterkomplexe Schwarz-Weiß-Simplifizierer mit der Voraussicht einer Eintagsfliege, die Deutschland im Feuilleton wie auf den Straßen so achtlos wie geschichtsvergessen wieder in eine seit acht Jahrzehnten überwunden geglaubte konkrete Kriegsgefahr treiben, werden sich von solchen nüchternen und rational abwägenden Gedanken nicht überzeugen lassen. Auch nicht Scholz & Friends mit ihrer informellen Parole: Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch Ukrainer. Sie lassen sich stattdessen von Selenskyj und Melnyk einreden, der Dritte Weltkrieg habe sowieso „bereits begonnen” (was aus ukrainischer Sicht zwar stimmen mag, aber eben nicht für uns!). In ihrer moralischen Hybris meinen sie, die gestern noch „Atomkraft – Nein danke!“ oder „Keine Waffen in Krisengebiete!“ skandierten, selbst wenn es zu einem nuklearen Schlagabtausch käme, würde Deutschland ja wenigstens auf der richtigen Seite stehen (wie es ein bezeichnenderweise vieltausendfach gelikter Tweet letzte Woche und anschließend noch ZDF-Hetzer Jan Böhmermann ausdrückten; soviel zum Geistes- und Gemütszustand dieses Landes). Und sie glauben, das „Völkerrecht“ und rabulistische Griffelspitzigkeit würden alleine darüber bestimmten, ab wann ein Land Kriegspartei ist – und nicht die Einschätzung gestandener Militärexperte (die selbst hierzulande vor eben diesem bereits eingetretenen Zustand warnen) oder gar Putins Lagebewertung. Aufrecht stehend im Atomblitz verglühen, auf der Seite der Guten: Das ist es, worauf es heute ankommt.

 

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Auf Ansage! schreiben unterschiedliche Autoren mit ganz unterschiedlichen Meinungen zum Russland-Ukraine-Konflikt. Die Beiträge der jeweiligen Verfasser geben daher nur dessen persönliche Meinung wieder, nicht die der Redaktion.

39 Kommentare

  1. Deutschlands Salonlinke haben nichts kapiert? Natürlich nicht!

    Die linken Aufforderungen „aus der Geschichte zu lernen“ sind genau wie ihre Forderungen nach Freiheit immer nur an die Anderen gerichtet. Sie selbst haben aus der Geschichte nichts gelernt, denn sie haben ja sowieso die Wahrheit gepachtet. Und nach Freiheit haben sie nur so lange geschrien, wie ihnen selber die Macht fehlte, andere zu unterdrücken.

    An der notwendigen Phantasie, sich vorzustellen, was ein Krieg, gar ein Atomkrieg für Deutschland (und damit auch für sie selber) in der Realität bedeuten würde, fehlt es ihnen auch. Anscheinend halten sie sich für unverwundbar, so hoch wie sie über uns verachtetem gemeinen Volke schweben, welches sie nun ohne mit der Wimper zu zucken – wieder einmal – ihren idiotischen Zielen opfern wollen.

    • So ist es! Wenn irgendwie sichergestellt werden könnte, daß bei einem Nuklearschlag genau nur diese Klientel getroffen würde, würde ich sagen: „Auf geht’s, Russland!“
      Nur leider reißen diese moralbesoffenen Vollidioten und Gewohnheitslügner auch alle anderen mit ins Verderben.

  2. Diesen Artikel kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen: ich prophezeie, und es fällt mir alles andere als leicht, dass, wenn die Eskalation so weitergeht, Europa am Schluss in Schutt und Asche liegen wird! Amerika und Russland werden sich daraufhin wahrscheinlich wieder einigen, nachdem sie erneut sehen konnten, 80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki,was Atombomben anrichten können. „Europa“ wird dann für viele Jahre unbewohnbar sein, und ein Mahnmal an kommende Generationen, wieder mit Bedacht und Vorausschau zu handeln. Für uns ist es dann allerdings zu spät.

    • So weit möchte ich gar nicht denken. Ich glaube schon, dass Putin sehr genau differenziert, dass die Deutschen nicht hinter dieser Führungsriege stehen, die in allen Fragen – wirtschaftlich, energiepolitisch oder auch militärisch – zielgerichtet die falschen Entscheidungen trifft. Wenn man dann noch bedenkt, wie ein Habeck über Deutschland denkt und dass zahlreiche deutsche Mitentscheider entweder durch die Schule des WEF gegangen, erpressbar oder finanziell korrumpiert wurden, passt alles wieder zusammen.
      Die Frage ist nur, wie lange der Michel noch schläft oder sehenden Auges diesen Irrsinn mitmachen möchte.
      Ich persönlich glaube, dass für uns jetzt nur noch die Möglichkeit besteht, international sichtbar auf der Straße zu zeigen, dass wir mit dieser Politik nicht einverstanden sind. Für die Zukunft stehen ganz offensichtlich grundlegende gesellschaftliche Änderungen auf dem Programm.
      Basisdemokratie ist m.E. die einzige Möglichkeit, dem wirtschaftlichen und auch sonstigen Druck der globalistischen Machteliten zu entgehen. Das Volk muss einfach Verantwortung übernehmen und selbst die Zukunft gestalten. Hier hilft es auch nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Es ist somit noch lange nicht zu spät. Solange unsere Herzen schlagen und wir das selbstständige Denken nicht eingestellt haben, geht es immer weiter. Und das in eine hoffentlich glückliche Zukunft.

  3. @Verantwortungspolitik
    wo soll denn in einem Besatzer-Regime Verantwortungspolitik herkommen ?
    Hier gilt : Ausbeutung, Plünderung, Verwertung !
    Und wie der Cum-Ex schon sagte : keine rote Linien !

  4. Was uns noch allen blühen wird. Mit einem Atomschlag rechne ich nicht, ehr mit der vorsätzlichen und geplanten Verelendung. Habeck fordert Sanktionen gegen Russland, mit dem Wissen und dem Kalkül die letzen Reste der Wirtschaft zu zerschlagen. Massenarbeitslosigkeit, Hunger, Elend, Gewalt und obendrauf noch die „Impfschäden“ für so viele Menschen. Ein ungeheures Verbrechen, Transformation zur Agenda 2025, kommunistische Verhältnisse, die totale Versklavung. Kann man schon vereinzelt beobachten, siehe Tafeln, keine Genspritze, kein Essen!

    • Paul, sie wissen, dass Adolf aus ihrem geschildertem Zustand gewachsen ist?
      Wenn ja, dann wissen sie auch, was Deutschland bevorsteht

  5. Ich verachte abgrundtief diese linksgrüne faschistische Ampel-Administration und all ihre Kollaborateure PUNKT

  6. Keine der Selenskyj-Jünger in diesem Land hat auch nur ein winziges Wort darüber verloren, dass seit 2014 in der Ostukraine von ihm bezahlte Söldner ethnische Säuberungen durchführen, denen bisher mehr als 14.000 russisch-stämmige Ukrainer, darunter sehr viele Kinder, zum Opfer gefallen sind. Hier läuft planmäßig ein Genozid ab, ohne dass diese ekligen Moralisten in unserer Politik aufschreien! Russisches Leben ist wohl in ihren Augen nichts wert. Solche Gesinnung hatten wir schon einmal, die wollen wir nicht noch einmal.

    • Danke! Man kann nicht oft genug auf diese Fakten hinweisen, die der angeblichen Aggression Rußlands vorausgingen.

  7. Schade, dass im nuklearen Ernstfall nicht nur die verglühen, die sich aus Haltungsgründen dazu bereit erklärten. Dann wäre es ja vielleicht noch hinzunehmen.

  8. Was viele hier vergessen ist der Umstand das man kein Linker ist nur weil man sich links nennt. Sowie man kein Sozialist ist nur weil man sich Sozialist nennt. Siehe National Sozialisten. Eines kann ich Ihnen versichern echte Linke sind gegen jegliche kriegerische Handlungen von wem auch immer und dazu mussten sie nichts aus der Geschichte lernen, denn Pazifismus ist einer der Grundpfeiler echter linker Politik. Das was sich heute als links bezeichnet ist nichts weiter als ein Teil der verlogenen Politikerkaste die damit auf Stimmenfang gehen. Schön zu erkennen daran das die wenigen echten Linken die sich in ihren Reihen tummeln niedergemacht und an den Rand gedrängt werden. Außerdem sollten wir endlich damit aufhören uns in rechts oder links oder sonstiges spalten zu lassen, wenn es gemeinsame Ziele gibt dann sollteman sie auch gemeinsam verfolgen unabhängig von der politischen Ausrichtung. Alles andere nutzt nur den Verbrechern in unsrer Regierung.

  9. Eben bei staseve gelesen : Die Grünen auf dem Kriegspfad: Jetzt soll die Kriegssteuer her!

  10. Grünlinke sind Faschisten, weil sie sich für die endgültige Destabilisierung des Landes,
    der Menschen vehement einsetzen und durch ihre Lieferungen von schweren Waffen in ein Land, welches von einem Oligarchen diktatorisch geführt wird, fortlaufend einsetzt.
    Sie wollen dadurch den 3. Weltkrieg schaffen, egal, auch wohl mit Atomwaffen.
    Solche Feinde des GG, der Sicherheit f.d. eigene Land, gehören vor Gericht und für Jahre weggesperrt.
    Wie ist Faschismus zu bekämpfen, ja ihr wisst schon, es muss effektiv, spürbar und nachhaltig sein, damit die Hirne dieser Volksfeinde wieder richtig ticken.

  11. Politisch gewollte leidente Deutsche Bevölkerung für Corona u. deren Staatl. Impforgien, Dt. Umweltpolitik
    mit seinen finanziellen Kosten, Russland – Ukraine Krieg mit unendlichen Dt. finanziellen u. militärischen
    Kosten, Einschränkungen u. Risiken u.a.m. Sicher sind eine stetige Inflation, EZB-Politik/Schulden-Union
    mit der Garantie der Dt. Staatl. Verarmungs-Strategie auch durch 7,5% Inflation plus 0-Zinspolitik, Finan-
    zielle Verpflchtungen an Militär – u. ukrainischer Aufbauhilfe ohne Ende, Unsicherheit durchEU-Sanktionen-
    Embargo Dt. Energie Öl, Gas mit stetigen Preisanstieg ! Diese vorgenannten bekannten Fakten bescheren
    der BRD-Bevölkerung eine düstere u. hoffnungslose Zukunft in allgemeiner Armut u. vielen Entbehrungen !!!

    • Genau so ist es für den Great Reset gewollt! Zudem soll ja ohnehin nur ein kleiner Rest der derzeitigen Weltbevölkerung nach all den geplanten Zerstörungen übrig bleiben. Mit den Weißen fängt man an.

  12. Was tut bitteschön eine Chebli ihre abartige Einstellung der Öffentlichkeit wissen lassen? Leute wie sie, die ständig andere Anzeigen, wegen angeblichen Hass und Hetz Kommentaren outen sich selbst als die größten Rassisten. Die vorzeige Dame der gelungenen Integration und ihre Sponsoren solcher Fehlbesetzung in der Politik, um den Ureinwohnern Deutschlands zu zeigen, wer der Herr im Hause Deutschland ist, sind SPD, und alle anderen Parteien bis auf eine. Was ich jetzt geschrieben habe, zählt in diesen Kreisen selbstverständlich auch als Hetze. Jeder der in Deutschland öffentlich eine Kritik äußert wird sofort ins Abseits gedrängt. Ein Land, in dem früher russisch gesprochen wurde, beginnt sich jetzt aus einem Großrussland in Kleinstaaten zu zersplittern. Wir könnten das in Deutschland auch, die Bayern mit ihrem Dialekt für andere wie die Küstenbewohner an Ost und Nordsee mit ihren Plattdeutsch teilweise schwer verständlich. Aus diesem Grund haben wir ja das allgemein verständliche Hochdeutsch. In Russland läuft es zurzeit umgekehrt. Jede Volksgruppe entdeckt auf einmal eine eigenständige Sprache. Vorbild wie immer das geliebte Amerika. Haupt oder Umgangssprache sind dort, wenn sich nicht wieder was geändert hat im Land der unbegrenzten Dummheit immer noch englisch.

  13. Beim letzten Weltkrieg gab es erst Versorgungslücken für die Zivilbevölkerung, nachdem die Alliierten mit Bombenangriffen absichtlich die Infrastruktur lahmlegten.
    Heute haben wir Versorgungslücken ehe der Krieg beginnt. Die Angestellten der Supermärkte sind zwar wie in der Ostzone mittlerweile Experten darin, die Lücken in den Regalen geschickt verschwinden zu lassen, aber in letzter Zeit werden die Lücken erneut zu groß dafür.
    Klassische Sozialisten an der Macht haben bislang noch jede Wirtschaft kaputtgemacht. Und Bürger, die politischen Erfolg nur an ihrem physischen Überleben messen, sind zu dumm für ein demokratisches Wahlsystem.

  14. Seit wann sind Deutsche in der Lage, allen voran deutsche Poilitdarsteller, zu lernen? Die Ukrainer sind wesentlich schlauer, sie ziehen DE in den Krieg hinein, wenn Putin darauf eingeht, dass er weiss, wie der Hase läuft und warum, davon darf man ausgehen, und die Angriffe Richtung Westen ausweitet, haben die USA, die Ukraine und andere ihr Ziel erreicht. Die Deutschen sind die Verlierer in diesem Krieg, und das, wie immer, ohne Not, freiwillig, weil sie von einer Dummheit sind, die ihresgleichen sucht. Selbst die Parasiten aus der dritten Welt haben mehr Verstand und Menschenkenntnis. Sollte dies eskalieren und hierzulande Bomben fallen und Menschen sterben, ist dies verdient. Wirklich verdient. Die anderen beiden Kriege haben nicht die Deutschen, schon gar nicht allein, angezettelt, er wurde jahrelang vorbereitet und eingefädelt, die Gründe liegen auf der Hand. Auch damals haben sich die Deutschen hineintreiben und hineinziehen lassen.

  15. Bei einem Blick auf die gegenwärtige Situation kann man sich eigentlich nur mit viel Schwung an den Kopf greifen! Haben denn diese selbstgefälligen Menschen auf der Regierungsbank alle den Geschichtsunterricht verschlafen? Gegen Russland kannst du keinen Krieg gewinnen, frag doch mal Napoleon oder Hitler. Die werden mir zustimmen.
    Das aber zu erkennen setzt ein gewisses Maß an Intelligenz voraus. Eine Außenministerin deren fachliche Kompetenz sich vordergründig auf Völkerball beschränkt und nicht wie für den Chefdiplomaten normalerweise erforderlich auf „Völkerrecht“. Ausgerechnet die Partei, die vor nicht mal einem halben Jahr mit Wahlplakaten für sich geworben hat mit:
    „keine Waffenlieferungen in Krisengebiete“
    fordern jetzt die Lieferung schwerer Waffen. Jede Handgranate und jede Panzerfaust wird in der Ukraine zur Zerstörung eines Hauses führen und jeder Panzer der dazu kommt wird dazu führen, dass ein ganzes Dorf aussieht wie Mariupol jetzt schon. Aber die „Grünen“ freuen sich über jeden Vertriebenen Ukrainer den sie dann hier aufnehmen können.

  16. Auch wenn das Ganze doch nicht in einem Atomkrieg endet, so ändert das nichts an der zutage tretenden Dummheit. Schwere Folgen der „Pandemie“ wurden durch die erfolgreichen Maßnahmen abgewendet; zum Atomkrieg aufgrund des Unkraine-Krieges kam es nicht, weil Putin vor den Kriegshetzern im Westen klein beigab und die Sonne geht jeden Morgen auf, weil ich darum gebete. Dass die jeweiligen „Maßnahmen“ auch schädlich, verschlimmernd gewesen sein könnten, übersteigt schon den intellektuellen Level der Kriegsbefürworter. Bei Pandemie und Ukraine mag sich jeder seinen Vers darauf machen, was zur Verbesserung oder Verschlimmerung der Lage beiträgt und bis dato beigetragen hat. Lediglich meine Gebete möchte ich hier ausnehmen, sie haben noch nie etwas genützt und zugegebener Maßen auch noch nie geschadet.

    Unabhängig von dem herbei geredeten drohenden Atomkrieg (es gibt tatsächlich unter Umständen auch so etwas wie „Selbsterfüllende Prophezeiungen“, wie z.B. jeder Börsianer weiß!), werden dann auch die milderen Einbrüche, wie Versorgung und letztlich ganz allgemein die Lebensqualität sich die Hardliner als Erfolg auf die Fahnen schreiben: Wenn wir nicht so massiv gedroht und unterstützt hätten, wäre alles noch viel schlimmer. Dass es überhaupt so schlimm geworden ist, weil ständig gedroht, manipuliert und mit Waffenlieferungen unterstützt wurde, liegt dann wieder außerhalb jeglicher Wahrnehmung.

    Wir brauchen zur Zeit gar nicht über die drohenden Schäden zu spekulieren, wir können uns schon jetzt die aktuellen Schäden vor Augen führen. Egal, für was der Krieg in der Ukraine tatsächlich ursächlich ist, schon jetzt wird kaptitalistisch konsequent mit „Knappheiten“ spekuliert. Öl-,Gas-, Strompreise wurden drastisch erhöht (was die Grünen gewiss freut!), ohne dass dies irgendwie mit Lieferstopps begründet werden könnte. Mehl und Speiseöl sind kaum noch zu bekommen, obwohl die neue Ernte nicht einmal gesät wurde – und damit auch keine Ausfälle zu verzeichnen waren.

    Schon immer ging die größte Gefahr von denen aus, die glaubten im Besitz der eingzigen und vollkommenen Wahrheit zu sein. Seien es religiöse Fanatiker oder klimatisch verirrte Fantasten. Die vollkommene Maßlosigkeit und Selbstherrlichkeit dieser Welterkenner sind die allergrößten Gefahren für die Menschheit.

  17. DER TERROR GEGEN RUSSLAND GESCHIED UM DIE NEUE WELTORDNUNG DOCH NOCH DURCH ZU SETZEN

    Länder wie EU-NATO-LÄNDER und Deutschland , die reine Gefolgsleute der USA sind und sich euphorisch an deren schmutzigen Kriegen beteiligt haben, verurteien nun Russland, das sich das Recht nimmt, was ihm gearde diese Länder verweigert haben.

    Seit 1991 NATO-AUSDEHNUNG, abwohl das Gegenteil versprochen wurde und der Bruch des Minsker Vertrags durch den Westen.

    Natürlich wird in der gelenkten WEST-PRESSE nicht erwähnt, dass seit dem US-PUTSCH in der Ukraine 2014 die Russischen Bürger in der Ostukraine von den ASOW-NAZIS drangsaliert und gemordet werden !

    Auch die GRAUSAMKEITEN AN DER ZVILBEVÖLKERUNG WURDEN NICHT VON RUSSLAND, SONDERN VON DEN UKRAINERN BEGANGEN

    Würde man nämlich darüber berichten, wäre ja die jetzige Aktion gegen Russland geradezu ein SKANDAL an UNGERECHTIGKEIT … WAS SIE JA AUCH IST !!

    Interessant ist auch auf welche Stimme der Westen hört um seine durch die PLANDEMIE nicht erreichte NEUE WELTORDNUNG durchzusetzen, die von Russland zu Recht verweigert wird und die Angst des Westens vor den geheimen BIOLABOREN zur Züchtung von CORONA-VARIANTEN. ….Nachfolgend des westliche Hauptquartiers

    Rothschild warnt die britische Regierung, dass die Neue Weltordnung am Ende ist, wenn Putin in der Ukraine gewinnt?

    https://www.pravda-tv.com/2022/03/rothschild-warnt-die-britische-regierung-dass-die-neue-weltordnung-am-ende-ist-wenn-putin-in-der-ukraine-gewinnt/

    „Der Erbe der Rothschild-Familie, Nathaniel Rothschild, schrieb heute an Mitglieder der britischen Regierung und äußerte seine Ansicht, dass Wladimir Putin „der gefährlichste Mann seit der Niederlage Hitlers ist, zusammen mit Xi Jinping a knapp an zweiter Stelle“, und erklärte:

    „Die Ukraine ist eine wesentliche Figur, die wir uns nicht leisten können, auf dem geopolitischen Schachbrett zu verlieren.“

    Der Erbe des Rothschild-Vermögens sagte: „Russland muss aus dem internationalen Banken- und Wirtschaftssystem herausgeschnitten werden.

    Wir müssen Russland mit allen Mitteln in die Knie zwingen, um ein starkes Signal an die Chinesen zu senden und unser globales System von Normen und liberalen Werten zu schützen.’“ ..UNBEDING ALLES LESEN !!

  18. Die putin-nützlichen Defaitisten betreiben denselben Alarmismus wie in den 80ern gegen NUR NATO-Raketen mit hysterischen Warnungen vor einem Atomkrieg, wie damals läuft ihre Forderung auf Aufgeben gegen den Aggressor (damals SU, diesmal NeoSowjet Putin) hinaus!! – Gefunden bei tw: 1.) Wer wie die Verfasser in der Emma meint, es wäre statthaft von der Ukraine zu verlangen um des Friedens willen den Widerstand aufzugeben und sich mit Putin zu einigen, der rät auch der vergewaltigten Nachbarin still zu halten, damit die Nachbarschaft endlich weiterschlafen kann. (P.S. Ganau so hat sich auch Schwarzer bei hr-info geäußwert!!) – 2. Dumm-Pazifismus wie meist!! Sie wollen weiter hier fett-satt leben, da sind die von Putin angegriffenen Ukrainer nur lästig! Was die sich auch rausnehmen, sich nicht für den Frieden (von Alice Schwarzer + Co.) zu ergeben!

  19. PAPST FRANZISKUS SAGTE AM 3. MAI IM INTERVIEW MIT CORRIERE DELL SERA (wird im Westen nicht veröffentlicht, natürlich nicht)

    VIELLEICHT WAR ES DIE NATO, DIE VOR RUSSLANDS TOR BELLT, DIE PUTIN DAZU VERANLASSTE DIE INVASION DER UKRAINE ZU ENTFESSELN.

    ICH KANN NICHT SAGEN, OB SEINE WUT PROVOZIERT WURDE, ABER ICH VERMUTE, DASS DIE HALTUNG DES WESTENS SEHR DAZU BEIGETRAGEN HAT.

    IN SYRIEN, JEMEN, IRAK UND IN AFRIKA REIHEN SICH KONFLIKTE ANEINANDER UND IN JEDEM VON IHNEN GEHT ES UM INTERNATIONALE INTERESSEN.

    ES IST EIGENTLICH UNENKBAR, DASS EINE FREIER STAAT EINEN KRIEG GEGEN EINEN ANDEREN FREIEN STAAT ENTFESSELN KANN.

    IN DER UKRAINE WURDE DER KONFLIKT VON ANDEREN AKTEUREN AUSGELÖST !

    >> Der Papst will nach Moskau.

  20. DOKU aus TS
    Die Linkspartei verliert erneut ein bekanntes Mitglied. Die Berliner Linke-Politikerin Evrim Sommer ist in dieser Woche aus der Partei ausgetreten. Das bestätigte Sommer dem Tagesspiegel am Mittwoch. Sie hadere nicht zuletzt mit der Russland-Politik der Linkspartei.

    „Trotz der repressiven Innenpolitik und der imperialen Expansionspolitik des Regimes von Wladimir Putin wird stets dem Westen die Schuld gegeben“, sagte Sommer auf Anfrage. „In Teilen der Partei gibt es eine blinde Russlandverklärung.“ Dies sei vor dem Angriff auf die Ukraine augenscheinlich geworden, politisch aber auch schon mit Blick auf die russische Intervention in Syrien. Die Linkspartei habe versäumt, dort deutlicher die Rojava genannte Autonomieregion der Kurden zu unterstützen, die sich auch gegen das vom Kreml stabilisierte Regime von Baschar al Assad wehrt.

  21. Ich glaube auch nicht an einen Atomkrieg.

    Ich habe vor langer Zeit ein Praktikum bei einem Stromversorger gemacht und einer der Techniker hat mir gesagt (Nein, ich nenne nicht die korrekten Daten!) dass man ein paar Umformer an einigen Kraftwerken plus einige Leitungsmasten sprengen muss, dann heben wir einen Stromausfall in ganz Deutschland. Und wenn die Leute in den angrenzenden Ländern nicht schnell ihre Stromleitungen nach Deutschland kappen, dann kann sich die Stromausfall auf ganz Europa ausweiten.

    Drei Tage Stromausfall plus unsere friedlichen Einwanderer und wir haben die Hölle auf Erden.

    Also wenn es hart auf hart kommt und wir das Ziel von Russland werden, dann erwarte ich keine Atomrakete (ok, ein europaweiter EMP Angriff schickt uns dauerhaft in die Steinzeit zurück, aber das dürfte ultima ratio, also das letzte Mittel sein.), sondern ein Schwarm Hyperschallraketen auf genau gezielte Ziele im Strombereich.

    Dann haben wir andere Probleme als die Ukraine.

  22. Den Russen müsste doch langsam klar werden, dass ihre Regierung viel behauptet, aber ganz wenig leistet. Denn seit Wochen hat sich nicht viel getan, trotz angeblicher grosser Erfolge. Derweil wird der Krieg zu dem was Krieg wirklich ist: Ein Kampf um Ressourcen.
    Das heisst für den Westen, dass man weiter hohe Energiepreise und einige Engpässe in Kauf nehmen muss.
    Am Ende kann nur die vollständige Rückeroberung der Ukraine stehen. Weil erst dann V. Putin sich seiner Niederlage stellen muss. Er hat schon jetzt fast keine Kraft mehr richtig anzugreifen. Aber solange er nicht geschlagen ist, wird er Terror machen.

  23. Zu den Salon-„Linken“ gehören aber dann ebenfalls die Briefschreiber um Alice Schwarzer!!

  24. Die rot,grünen Friedensfürsten von einst ,sind heute zu Kriegsbegeisterten Waffenlieferern mutierte. Jetzt sind schwere Waffen ein absolutes muss, um den bösen Russen der nach der Ukraine glaubt man einigen Profeten ,gesamt Europa erobern will….Hatte ein gewisser Adolf H….vielleicht Recht als er gegen denn bösen Russen in den Krieg zog.Eine Warnung der Geschichte ,der Russe hat damals gewonnen….

    • Hitler ist Stalins Angriff auf Deutschland lediglich wenige Wochen zuvorgekommen. Er war zur damaligen Zeit der einzige Politker in Europa, der begriffen hatte, welche Gefahr vom Kommunismus ausgeht für die Religion, Kultur und Selbstbestimmung der Völker.
      Churchill hat erst am Ende des WK II erkannt, daß „das falsche Schwein geschlachtet“ wurde. Wobei es England und den USA ausdrücklich nicht darum ging, Hitler und sein Regime zu beseitigen, sondern die Wirtschaftkraft und Wirtschaftsmacht Deutschlands zu zerstören.
      Nach dem WK II fand man es dann aber vorteilhafter, die Wirtschaftskraft und Wirtschaftsmacht Deutschlands zur Finanzierung eigener politischer Pläne zu nutzen.

  25. „Scholz: Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch Ukrainer“
    Na ja ,Deutsche hat er sowieso nie gekannt ,wie seine ganze Entourage.

  26. So ein Unsinn. Woher willst Du wissen, was Putin hat oder nicht hat. Putin ist ein super Stratege. Er lässt sich bestimmt nicht in die Karten schauen. Es gibt so gut wie keine Informationen über Putin und Russland. Jedenfalls nicht in Deutschland. Da gibt es nur die einseitige Russenhetze, die uns noch teuer zu stehen kommen wird.

    • Volle Zustimmung! Zudem ist Putin nicht in die Ukraine einmarschiert, um das Land zu unterwerfen oder gar zu zerstören, sondern um im Interesse der Sicherheit Rußlands und der russischen Bevölkerung im Osten der Ukraine bestimmte Korrekturen vorzunehmen, wie die Zerstörung von Waffendepots, Biolaboren,….Bekämpfung der rechten Banderas usf. Die ukrainische Bevölkerung sollte bei alledem möglichst geschont werden, aber daran haben weder Selinskyj noch seine Armee noch die rechten Banderas ein Interesse. Sie nehmen die eigene Bevölkerung in den Städten als Schutzschilde und verüben false.flag-Angriffe, mit denen sie den Tod vieler eigener Landsleute inkauf nehmen. Sie brauchen diese Opfer, um anschließend Putin und die Russen zu Unmenschen stempeln zu können, was von der westlichen Presse dankbar aufgenommen wird.

      Gerade weil die russische Armee nur mit relativ wenigen Soldaten das Land betrat und bislang noch keinen echten Krieg dort führt, kommt Rußland scheinbar kaum voran (erreicht aber genau seine gesetzten Ziele) und verliert wegen des völlig unnötigen Widerstands der ukrainischen Regierung und Armee mehr Soldaten als nötig.
      Die Fakten werden in dieser Auseinandersetzung derart verdreht, daß ausgerechnet die eigentlichen Aggressoren kaum benannt werden, deren Marionette zum Unschuldslamm und tapferen Freiheitskämpfer hochstilisiert, das mit dem Rücken zur Wand gedrängte Rußland zum Schuldigen erklärt wird und die europäischen Länder völlig unnötig in diesen absichtlich vom Zaun gebrochenen Konflikt hineingezogen werden bzw. sich irrsinnigerweise hineinziehen lassen.

      Als der einzig Vernünftige in diesem Irrsinn erscheint mir nach wie vor Putin, der immer noch gesprächsbereit ist, sofern die USA und Selinskyj zu einem echten Frieden bereit wären, der auch Rußlands legitime Sicherheitsinteressen berücksichtigt. Aber genau das ist von den USA nicht gewünscht. Wer also ist der eigentliche Kriegstreiber?

  27. Die bewährte Nummer – nur mit einer neuen Siegesfanfare in den ÖR. Und dann die unerträglichen Plattheiten von Leuten, von denen man ganz genau weiß, daß sie lügen, wenn sie den Mund aufmachen. Vorerst hat Zschebli noch Deutungshoheit dank ihrer Parteigenossen und ihrer „hohen Würden“. Vorerst geht nur eines: ziviler Widerstand gegen jede Maßnahme dieser Leute.

  28. Es ist mir unverständlich, daß die meisten Kommentatoren die Ukraine nicht kennen aber trotzdem eine Meining haben.Ich habe längere Zeit für eine deutsche Firma in der Ukraine gearbeitet und weiß, daß die Ukraine ein in sich zerrissener Vielvölkerstaat ist (Ukrainer,Russen,Rumänen,Ungarn) .Der ach so demokratische Staat bemüht sich nun, alle Nichukrainer zu unterdrücken (Verbot der offiziellen Benutzung der Muttersprache, Bildungseinrichtungen,kultureller Belangeusw. ). Das geht soweit, daß die Familien dadurch gespalten werden.Ich habe mit einer Westukrainerin gesprochen, die schon lange in Deutschland lebt und voll hinter dem jetzigen Regime steht, während ihre Mutter in der Mittelukraine lebt und mehr den Russen zugewandt ist. Diese Frau sagte, daß sie schon über Jahre nicht mehr mit ihrer Mutter telefoniert hat, da die Differenzen in der Familie zu groß sind.Ich habe in Ivanofrankowsk gearbeitet, aber wir hatten bis in die Karpatoukraine Niederlassungen, sodaß ich mir über die Stimmung im Land wirklich ein Bild machen kann, was offensichtlich hier vielen Menschen fehlt.Auch über die rechten Gruppen im Land (Assowleute, Banderslaute u.a. ) habe ich mir ein konkretes Bild machen können, was nicht unbedingt nachahmenswert ist.Das wir diesen Staat vorbehaltlos mit Waffen unterstützen ist mir unverständlich! Eine diplomatische Lösung wird überhaupt nicht mehr in Betracht gezogen.

    • Interessanter Kommentar!
      Hinzu kommt, daß die Ukraine von Oligarchen regiert und ausgeplündert wird. Die Bevölkerung könnte in erheblich wohlhabenderen Umständen leben, aber den regierenden Kreisen ist die Bevölkerung (auch die Ukrainer) egal. Deshalb gibt es auch kein Interesse, im Interesse der einenen Bevölkerung einen Krieg mit Rußland zu vermeiden.

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