Montag, 22. April 2024
Suche
Close this search box.

Mordopfer Leistungssport

Mordopfer Leistungssport

Leistung im freien Fall: Wie das Land, so der Spitzensport (Foto:Imago)

Der Leon Neugebauer! Hat einen ganz eigenen Weltrekord gebrochen.“ „Persönliche Bestleistung – phantastisch!“ „Olympianorm geknackt.“ „Finaleinzug!“ „In der Qualifikation sah es verdammt gut aus!“ „So hoch ist sie dieses Jahr noch nicht gesprungen!“ „Blickt man auf die Wertung der Plätze 4-8, stehen wir vor China!“ So klingt es, wenn sich deutsche Sportmoderatoren und Journalisten um den hürdenlaufenden deutschen Elefanten im Leichtathletik-Stadion zu Budapest herumwinden. Eine Sportstätte, so wurde man nicht müde zu betonen, die ja vor allem errichtet wurde, um „Viktor Orban und seinen geladenen Autokraten eine Bühne zu bieten“. Unglücklicherweise bot sie auch der früheren Leichtathletikmacht Deutschland eine solche. Man mochte in der abendlichen Berichterstattung gar nicht mehr hinsehen, wenn es in den Vorläufen am Feldende regelmäßig gelb leuchtete, die Wurfgeräte vorzeitig zu Boden taumelten, die Staffelstäbe über die Bahn purzelten und die Interviewten hernach ratlos am Mikrofon berichteten, es wäre eben „nicht ihr Tag“ gewesen und man würde „das nächste Mal wieder angreifen.

Als sich auch Julian Weber am letzten Wettkampftag im letzten Wettbewerb mit deutscher Medaillenhoffnung im Speer-Finale nicht mehr zu steigern vermochte, erst von Silber auf Bronze rutschte und schließlich zum x-ten Mal mit der Holzmedaille begnügen musste, war die Katastrophenbilanz der Deutschen perfekt: Erstmals bei der neunzehnten Auflage einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft wurde kein einziger Platz auf dem Podest erreicht. Dort standen Sportler aus Uganda, Indien, Burkina Faso, Botswana, den Britischen Jungferninseln und Venezuela. Fast fünfzig verschiedene Nationen erhielten Edelmetall. Gemeinsam mit den Föderierten Staaten Mikronesien, Eswatini und den Nördlichen Marianen blieb derweil den Deutschen nur die Erkenntnis: Dabeisein war alles.

Dabeisein war alles

Man weiß natürlich auch, was nun reflexhaft folgt: Rauschen im Blätterwald. Die Verbände. Die Förderung. Der Stellenwert des Sports. Über Hollands und Spaniens Geldsegen für seine Leistungssportler und die im Gegensatz dazu frustrierende, nur 600 Euro monatlich schwere deutsche Sporthilfe. Die Strukturen, den Jugendsport, die Basis, die maroden Sporthallen und Leistungszentren. Das kennt man alles – seit Jahrzehnten. Ändern wird sich nichts. Denn es ist ein systematischer, ein unabwendbarer Abstieg mit messbaren Ursachen, Trends, Kennziffern – ökonomischen wie psychologischen. Ein Abstieg mit Ansage, den man in nahezu allen Sportarten gleichzeitig registrieren kann und der schon lange anhält. Im Handball zum Beispiel: Dank der Nähe zu Skandinavien verfügen wir zwar über die stärkste Liga der Welt, aber die Erfolge der deutschen Auswahl vergangener Tage (EM-Sieg 2016) sind Geschichte. Den traurigen Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat man vorm Auge, der stets aufs Neue gute Miene zum schlechten deutschen Spiel machen muss. Es gibt keinen einzigen hochgewachsenen deutschen Rückraumshooter, wie ihn die Dänen, Isländer, Franzosen, Spanier, Norweger, Schweden, Ägypter, Tunesier, Slowenen oder Chilenen seltsamerweise gleich reihenweise aufbieten können. Der Kenner sieht: Das wird nix mehr. Auch mit viel Kampf und Taktik nicht.

Im Fußball sowieso: Vorrundenaus der hochdotierten Männer und Frauen bei der WM. Endlose Pleitenserie unter Löw und Flick. Quittiert mit dem Absturz in der Weltrangliste von 1 auf 15. Ähnlich bei den Jugendvertretern sämtlicher Altersklassen. Isch over. Beenden wir das Thema lieber. Im Wasser selbstverständlich auch: Das Flaggschiff der Ruderflottille, das Paradeboot, der „Deutschland-Achter“ – von 2010 bis 2020 bei Weltmeisterschaften zumeist ganz oben, nie schlechter als Rang zwei, sieben Mal Mannschaft des Jahres – ist bei der WM 2023 schon im Vorlauf gescheitert. Die glorreichen deutschen Turmspringer: Sie halten mit ihren 360-Grad-Wenden und Schrauben nicht mehr mit. Im noch viel glorreicheren Schwimmsport paddeln die Deutschen in sämtlichen Disziplinen und Staffeln seit langem nur noch hinterher. Dort ist es seit mindestens zehn Jahren der “falsche Saisonaufbau.” Lediglich in der Randsportart Freiwasserschwimmen wird noch gelegentlich zuerst angeschlagen.

Nicht mal mehr Außenseiterchancen

Im Weltsport Tennis, der regelmäßig bereits in den zweiten Runden der Grand-Slam-Turniere komplett deutschbefreit ist, würde man sich auf nostalgische Erinnerungen an Becker, Stich und Graf beschränken müssen, gäbe es mit dem nun nach Verletzung wieder startenden Sascha Zverev nicht einen Spieler, der rechtzeitig aus dem Schattenreich ins Einwanderungsland importiert wurde und das Dilemma im deutschen Tennissport ab und zu überdeckt. Gleiches in der rhythmischen Sportgymnastik, wo derzeit eine sechzehnjährige Deutsche die Welt verzückt, deren russischer Akzent allerdings auf Herkunft, Motivation und Ausbildung deutet. Das kann man sich nicht wirklich auf die deutsche Fahne schreiben.
Bei der Tour de France konnte einzig Phil Backhaus beim Sprint einigermaßen mithalten. Aber die für einen Sieg in Frage kommenden sogenannten Klassement-Fahrer kommen aus Dänemark, Slowenien, Großbritannien, Spanien; Außenseiterchancen räumt man noch Fahrern aus Frankreich, Australien, Belgien, Holland oder Kolumbien ein. Deutsche sind nicht dabei. Unter den besten 60 ist gerade noch einer nach der diesjährigen Tour registriert.

Im winterlich-alpinen Bereich rutschen die erfolgsverwöhnten deutschen Skisportler den anderen Gebirgsvölkern ebenfalls konsequent hinterher: Kaum mal ein Weltcup-Erfolg. Kaum Medaillen bei Meisterschaften oder Olympischen Spielen. In Garmisch erinnert man sich zu Silvester seit geschlagenen zweiundzwanzig Jahren an die letzte, von einem Deutschen gewonnene Vierschanzentournee. 2001 war das, als Sven Hannawald viermal voranflog (und anschließend nicht mehr in die Spur zurückfand). Nun will man Jahr für Jahr aufs Neue „vorn mitspringen“ – und staunt Jahr für Jahr, wie der winzige Nachbar Österreich jede zweite Tournee mit immer neuen Springern gewinnt.

Der Fahnen- und Gesangsphobie verfallenes Land

In Sachen Eiskunstlauf nostalgiert man sich mit Jutta Müller und ihrer sächselnden Frohnatur Katharina durch die Jahre. Im Eisschnelllauf wird Deutschland heute zumeist von der mittlerweile 51-jährigen Claudia Pechstein vertreten, die vermutlich 2075 bei irgendeinem 3000 Meter langen Meisterschaftsrennen zusammenbrechen und ihr durchaus erfülltes Leben beschließen wird. Auf den ins Gefälle betonierten geschlängelten Kunsteisbahnen, auf denen es neben dem Fitnesszustand vor allem auf Ortskenntnis und Fahrgerät ankommt, wird – subventioniert von Polizei und Zoll – zwar noch einigermaßen erfolgreich gerodelt, gebobt und skeletoniert; aber die bereits beschlossene Mittelkürzung beim Ausrüster FES lässt befürchten, dass demnächst auch in dieser wirklich allerletzten Domäne des deutschen Sports sehr viel kleinere Brötchen gebacken werden müssen.

Und da ist noch etwas anderes Bemerkenswertes. Die auf ihrem Leistungshöhepunkt regelrecht fliehenden Biathletinnen Neuner (24), Dahlmeier (26), Gössner (28) oder zuletzt die 22-jährige Nachwuchshoffnung Luise Müller (22), die regelmäßigen Absagen von Fußball- und Handballprofis bei zwischenzeitlichen Auftritten der Nationalmannschaft, oder auch die Tatsache, dass sich mit Toni Kroos ein aktiver, mehrfacher Champions-Leaque-Sieger schon vor geraumer Zeit das Thema deutsche Mannschaft einfach nicht mehr antun mochte: Dies alles deutet darauf hin, dass da mehr als nur Fragen der Auskömmlichkeit des Sportlerlebens im Raum stehen. Dieses auf allen Ebenen dem Masochismus, der Fahnen- und Gesangsphobie verfallene Land hat nicht nur ein sportliches Struktur- und Förder-, sondern eben auch ein gigantisches Problem mit dem Selbstbewusstsein. Eines, das bei Meisterschaften wie ein Mühlstein an seinen Vertretern und Vertreterinnen hängt.

Ende einer Ära

Das Image des Deutschseinmüssens wiegt schwer. Bewusst oder unbewusst. Profisportler wissen – oder sollten wissen -, wieviel in den entscheidenden Sekunden beim Kampf um Gold im Kopf entschieden wird: Wenn man nämlich ahnt, wer da zuhause oder im Stadion mitfiebert; wenn man sich gewiss sein darf, dass einen neben materiellen Vorzügen auch die altmodischen, leider eben zwingend nationalen Kategorien Ruhm und Ehre für die ganze Schufterei nachhaltig entschädigen werden. Hat man das verstanden, dann ist man weniger darüber überrascht, wenn selbst die beiden bis zuletzt ziemlich erfolgreichen Hockeynationalmannschaften (Herren-Weltmeister 2023, Damen EM-Zweite 2019/2021) bei der soeben zu Ende gegangenen EM im eigenen Land zwar das Menetekel mit dem Regenbogen auf dem Feld spazieren tragen durften, die jeweiligen Finals trotz Favoritenrolle aber völlig sang- und klanglos verpassten. Es sei „nicht ihr Tag gewesen… die Automatismen… die Vorbereitung…“! Sie wissen schon…

Was die Sportler verständlicherweise nicht wissen, vielleicht mangels Ausweg auch nicht wissen wollen: Es ist nicht nur nicht ihr Tag gewesen, sondern sie haben das Pech, ihrer Tätigkeit in einer zu Ende gehenden Epoche nachzugehen. Einer Ära, in der Deutschland ein erfolgreiches, weil strikt leistungsorientiertes Land darstellte. Der Stolz, für ein solches Land antreten zu dürfen und der sich hieraus speisende Ehrgeiz, an die Spitze zu gelangen; der Wettbewerbsgedanke, sich zu messen und zu vergleichen; der unbedingte Siegeswille: All das wurde und wird in Deutschland systematisch zugunsten einer dümmlich-lähmenden Gleichheits- und Beliebigkeitsideologie abtrainiert. Von Kindesbeinen an. Ein Land aber, das den Leistungsvergleich auf allen Eben ausmerzt, das Spitzenleistung nicht mehr fördert und nicht belohnt, das sein andauerndes, inzwischen hochnotpeinliches Versagen entschuldigt, das schulterzuckend akzeptiert und davonquatscht, kann nicht erfolgreich sein. Im Sport ebenso wenig wie überall sonst.

31 Antworten

  1. Ein bekannter deutscher Soziologe hat schon vor Jahrzehnten ironisch die Einführung von Eisen- und Aluminium-Medaillen (für Platz 4 und 5) “zwecks größerer Sportgerechtigkeit” vorgeschlagen. Die im Text erwähnte Holzmedaille könnte auch noch weiter gesplittet werden: Eiche, rustikal (Platz 6) und Kiefer (Platz 7) vielleicht…

    18
  2. Da ist es nur konsequent, bei den Bundesjugendspielen der Schüler den Leistungs- und Wettbewerbsgedanken zu begraben. Dafür haben die Lehrer mehr Zeit, den Nichtsportlern die richtige politische Haltung beizubringen. Die Welt wird uns weiterhin beneiden.

    25
  3. Im Februar 2024 gibt es die “BMW IBSF Weltmeisterschaften Bob & Skeleton” im sauerländischen Winterberg. Vielleicht gibt es ja dort noch ein Licht am Anfang des Tunnels.

  4. Gut beobachtet und geschlussfolgert. Sowas kommt von sowas : Selbst die Bundesjugenspiele wurden abgeschafft, weil der Leistungsgedanke diskriminierend und eine Qual für die zarte Kinderseele ist. In Kroatien, einem Land mit seinen 4 Mio. Einwohnern ,spielen die Sportler fast in jeder Disziplin oben mit und werden begeistert unterstützt. Aber immerhin ist Deutschland ja Weltmeister im Schönreden, Haltung zeigen ,Denunzieren und Gendern.

    30
  5. Das ganze Thema “Sport” geht mir so etwas am Allerwertesten vorbei und ich wünschte, man würde genau 0 (in Buchstaben: null) Euro in die Sportförderung investieren, wenn dafür lieber wieder vernünftige Politik gemacht würde.

    9
    5
    1. Es ist ja nicht nur der Sport!!! Es hat direkt etwas mit der Politik zu tun!! Das sagt doch auch der Artikel!

      Den Misserfolg im Sport kann man durchaus als Symptom betrachten.

      Wo ist sie denn hin die Führungsrolle?
      Deutschland war absolute Weltspitze. Industrie, Maschinenbau, Chemie, Auto, Bildung, Wissenschaften…

      Führungsrollen heute? Aufnahme von Migranten, Sozialleistungen, Steuern & Abgaben, Energiepreise, pseudo-genderwissenschaften, Erneuerbare Energienwahn, im Traumtanzen, der work-life balance und im “Zucker in den Ars** blassen”!!

      Im Sport sieht man die Ergebnisse! Bei allem andern werden sich die vorprogramierten und absolut gravierenden Ergebnisse auch noch zeigen!!

      Beim ersten großen Blackout wirds dann auch heißen: “Naja… Hatten einen schlechten Tag erwischt. Aber die Klimavorhersage für morgen sieht gut aus”??

      Ohne Dampf keine Leistung. Von Luft, Liebe und Wunschvorstellungen kann man nicht leben! Medaillen gibt’s auch keine!!
      Das werden nicht wenige schmerzhaft lernen dürfen!!

      4
      1
  6. Deutschland geht doch nur mit guten Beispiel voran in der Auflösung dieses funktionärs und doping verseuchten und korrupten Leistungssportes, die anderen werden nachziehen müssen. Die Obzönität der wahnwitzigen Ablösesummen für Balltreter ist ebenso krank. Vielleicht gibt es irgendwann wieder echte Wettbewerbe, die nicht politisch und finanziell korrumpiert sind und der Völkerfreundschaft dienen?

    12
    2
  7. “Über Hollands und Spaniens Geldsegen für seine Leistungssportler und die im Gegensatz dazu frustrierende, nur 600 Euro monatlich schwere deutsche Sporthilfe. ”

    Das ist doch nichts Neues. Ich erinnere mich, dass beispielsweise deutsche erfolgreiche udn ehemalige Schwimmsportathleten sich schon vor 6 Jahren über die schlechte Unterstützung und zu wenig entgeltliche Sportförderung beschwerten. Ein Paul Biedermann sagte schon vor 6-7 Jahren, dass viele seiner Bekannten, die sehr gut im Schwimmsport waren, hingeschmissen hatten, weil sie einfach irgendwie Geld verdienen mussten um über die Runden zu kommen.
    DIe Politiker retten lieber die Banken, Flüchtlinge und die Ukraine mit vielen Milliarden Euros.
    Wenn Deutschland vor die Hunde geht , ist es denen egal. Dann müssen wir erst Recht von Null anfangen, und dann erst Recht unter neuen alternativlosen
    WEF-Bedingungen um den alternativlosen Great Reset umzusetzen.
    Denn wer sich dem Great Reset widersetzt, ist ja sowieso ein Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Klimaleugner , Verfassungsfeind udn sadistischer Nazi…

  8. Neue irrsinnigen Ideen für den Fussball geplant:

    Nachwuchsförderung
    Abschied vom Leistungsprinzip in der Kinder- und Jugendförderung.

    Es geht um das neue DFB-Nachwuchskonzept, mit dem Druck aus der Ausbildung herausgenommen werden soll. Nach einer zweijährigen Pilotphase gilt im Kinderfußball ab der Saison 2024/25 bundesweit eine neue Spielform. Um den Leistungsdruck zu minimieren, wird in den Altersklassen U6 bis U11 keine Meisterschaftsrunde mehr ausgetragen. (Damit die armen Kinder nach verlorenen Meisterschaften nicht mehr weinen müssen)

    https://www.welt.de/sport/fussball/article246826624/Fussball-Ex-Profi-Helmer-kritisiert-DFB-Plaene-zur-Nachwuchsfoerderung.html

    https://www.welt.de/sport/article247026166/Steffen-Baumgart-Nur-noch-weich-und-seicht-Es-ist-nicht-schlimm-wenn-ein-Kind-mal-verliert.html

    1. Natürlich, passt es doch in das Gesamtbild.
      Die Richtung IST VORGEGEBEN!!

      Unzuverlässigen rosarote Brillen tragende, Verwirrte, schlecht gebildete, rückgradlose Schneeflocken, ohne Biss und “Eier”, ohne Antrieb, Willen und eigenen Kopf und Ideen…
      Das sind die Menschen, die von der Politik herrangezüchtet werden! Alles andere wird geradezu bekämpft.

      Auf der anderen Seite wird das Gegenteil importiert!

  9. Es sieht verdammt danach aus, dass eben das schwindende Nationalgefühl auch auf die Psyche der einzelnen Athleten durchschlägt!
    Auch wenn diese und wohl alle anderen Deutschen es nicht verstehen oder sehen:
    Ein „Deutschland“ „trägt sie nicht mehr“!
    Das Mitsingen der Nationalhymne bei sportlichen Anlässen wurde schon seit längerem eingestellt, da der Text für die Athleten, und vor allem die Fußballer, anscheinend doch zu befremdlich ist. (Recht und Freiheit – was soll das sein?)
    Das „Sieger-Fahnen-Umhängen“ fällt demnächst ebenfalls weg – wenn es denn überhaupt noch Anlässe dazu gäbe.
    Die Welt ist tatsächlich bunter geworden, wenn man die Ergebnisse ansieht – das dürfte ja dann ganz im Sinne der Grünen laufen.
    Demnächst nach diesen Vorstellungen: Weltmeisterschaften und Olympische Spiele ohne Leistungsnachweise, Leistungsbewertungen und -vergleiche?

    1. Zur Ergänzung:
      Wenn man im Fußball die heutigen Mannschaften ansieht, kann es auch bei einer prinzipiell noch wohlgestimmten Ausländerfreundlichkeit nur noch schlecht werden. Spielen da Hamburger gegen Hannoveraner, Berliner gegen Bremer, Münchner gegen Dortmunder? Gibt es nur oder fast nur noch dunkelheutige Fußballer in Deutschland? Zudem noch: Bei denen man sich selbst in einer laufenden Sainson noch fragen darf, muss, kann: Wird er bleiben?

      Dieses System ist krank und über fehlendes Nationalbewusstsein darf man sich unter diesen Umständen in der bestimmenden Massensportart nicht mehr wundern.

      Das sind nur noch Gladiatoren-Spiele für ansonsten entwurzelte Massen. Nicht anders, als im antiken Rom: Gebt den Massen Brot und Spiele – und sie kümmern sich nicht mehr um Politik und Machtausübung. Egal, was da läuft.

  10. Eine neue Generation ist nun am Start, die Heulsusengenration, oder Generation Doof. Ist denn seit 2020 alles abhanden gekommen? Anscheinend ja! Hauptsache Regenbogenfahne und Gender. Ach ja, beinhae hätte ich es vergessen, die Corona- und Impfreligion gehört ja dazu. Die Medien und die Pharma starten wieder einen neuen Versuch.
    Mißerfolge, wo man hinsieht, ob Sport oder Gesellschaft und Politik, nichts geht mehr in diesem Land. Hauptsache Corona und Maske, da sind diese Hirnis total geil drauf. Leistung bringen? Ach was, haste dann mal einen sclechten Tag. Schönreden nennt man das.

  11. In einer Sport-Kategorie sind die Deutschen m.W. Weltspitze – und auch das sagt sehr viel über uns aus:

    im Behindertensport.

    Woke, minderhgeitengerecht, nicht geeignet, um Gefühle von nationalem Stolz oder Pathos zu erregen. Eher eine Randerscheinung. Aber dort – knallen wir voll rein.

    Yeaaahhh!

  12. Der richtige Tiefpunkt wird nächstes Jahr bei der EM erfolgen. Dort wird man wohl grandios Letzter in der Gruppenphase werden, egal welche Gegner uns zugelost werden. Im Grunde kann man beim DFB froh sein, als Ausrichter direkt qualifiziert zu sein. Aber der Sport ist ein Spiegelbild Deutschlands geworden – nur noch abwärts.

    10
  13. Die ganze Misere mit der Leistung, egal ob im Sport oder im Beruf, fing schon unter dem unsportlichen Bimbeskanzler Kohl an und steigerte sich über die x beinige Merkel zu der Vorsitzenden der nato-oliv Grünen, dem Nilpferd auf 2 Beinen immer weiter. Wer glaubt mit solchen Führungskräften irdend etwas reißen zu können, der ist ganz schön unterbelichtet. Wenn es im Leben keinen Anreiz auf Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz mehr gibt, dann werden die Almänner in nicht allzuferner Zukunft dem Untergang geweiht sein, wie so viele andere Völker vor ihnen. Ich weine diesem bunen Jammerlappen Haufen keine Träne nach.

  14. Eine Nation, bei der die politische Klasse auf die eigene Fahne scheißt, braucht auch keine Sportler ,welche den verschissenen Lappen hochhält. Ist auch schöner wenn kein Deutscher Gold gewinnt, da uns so der Anblick eines Funktionärs / Politiker erspart bleibt, der sich auf Kosten des Sportlers im Ruhm sonnt.

  15. Ich hoffe, der Bundes-NICHT-Präsident Steinmeier verleiht nun allen Teilnehmern für ihre außerordentliche Leistung, die Plätze 1-3 konsequent auszulassen, das Silberne Lorbeerblatt als Anerkennung!

  16. Solange jede deutsche Fussballerin, die kürzlich mit ihrer Mannschaft bei der WM in der Vorrunde ausgeschieden ist, als

    “Prämie” 30.000 €

    bekommen hat, hält sich die Bedürftigkeit der armen Sportler wohl noch in Grenzen.

    Dafür muss eine deutsche Rentnerin verdammt lang Flaschen sammeln.

    1. Vorsicht! – Jede Sportart hat “ihre” Förderung – oder in manchen Bereichen auch eine “Nicht-Förderung”!
      Fußball m/w steht nur ganz, ganz weit an der Spitze des Unsäglichen!

  17. Leider sind die emotionslosen, manipulierten “Spitzensportler” so politisiert worden bzw haben sich politisieren lassen, dass sie jegliche Lust an Leistung und Patriotismus für dieses Land verloren haben! Schon bei der Fußball-WM saßen Deutschlandhasser wie Faeser mit einer Art Binde, die an eine dunkle Zeit erinnert und sonstige mehr auf der Tribüne, die den Eindruck hinterließen als würden diese unser Land verlieren sehen wollen und am liebsten klatschen wenn der Gegner trifft. Auch die Trainer und Offiziellen sind maßgeblich daran beteiligt. Für diese geldgierige Truppe kam zum Glück das frühzeitige Ende und die WM machte mit den verbliebenen Mannschaften die für ihr Land ausnahmslos kämpften dann auch Spaß. Nachwuchs die in anderen Ländern nur so vorschießen werden hier verhindert, denn sportliche Menschen sind für die Pharmaindustrie und korrupten Mörder keine Geldquelle. Aber eine eingeführte Sportart gibt es nun doch, MESSERSTECHEN, vielleicht mal eine olympische Disziplin, das beherrschen die Neubürger für den Austausch der Deutschen sehr gut. Für die Ärzte und Pharmariesen aber nicht förderlich. Auf den falschen Sport gesetzt!

  18. “die jeweiligen Finals”

    Das Wort gibt es doch gar nicht.
    Die Mehrzahl von Finale ist Finale und nicht Finals.
    “die jeweiligen Finale ….

    Das Finale, die Finale, des Finales usw. <— DEUTSCH.
    Es ist keine Schande, seine Muttersprache zu beherrschen.

    Als der erste Ausländer in die deutsche Fußballnationalmannschaft kam, war es der Anfang vom Ende.

  19. Wenn Deutschland vor die Hunde geht , ist es denen egal. Dann müssen wir erst Recht von Null anfangen,
    Das wäre das schlechteste nicht.Ich sehe das in der Wirtschaft.Der Sport wie er heute ist,ist mir egal.Wenn in 20/30 Jahren die Deutsche Wirtschaft abgewirtschaftet hat und wie wir,1945 anfangen müssen,dann sehe ich die Übersattverwöhnten Straßenkleber und Freitagshüpfer den Menschen um eine trockne schnitte Brot Betteln.Sie werden sich wie wir 1945/1949 um alles schlagen was Essbar ist.Die Zeiten des Überflusses (nein das mag ich nicht) sind vorbei und das wird gut sein.Luschen und Traumtänzer nebst Großmäuler werden auf der Strecke bleiben wo sie auch liegen gelassen werden.Die Zeit ist reif.

    1
    1
  20. Nationen, die ihre Sportler zu fairen Wettkämpfen entsenden und diese dann dort ihre Heimat, ihre Landsleute und ihr Land vertreten, gibt es nicht mehr.
    Sportverbände, die ehrlich arbeiten, gibt es auch nicht.

    Geopolitisch, wird durch den (bisherigen) Hegemon, auch eine Regelwelt von allen anderen erwartet und verlangt, die einbezieht, dass es keine Völker mehr gibt, sondern Länder mit Bevölkerungen, so wie sie es selbst sind.

    Somit, ist die Grundlage von Nationen entfernt.

    Aus ihrer Sicht sind es Wirtschaftsräume, mit sprachlichen und kulturellen Eigenarten, die aber kaum ins Gewicht fallen. Sind sie wirtschaftlich uninteressant, oder ein Gegner, gibt es Ignoranz oder Vernichtung.
    Reservate, für ein paar Einheimische, die in Zukunft noch ein wenig touristische Folklore Aufgaben erfüllen dürfen, wenn sie brav sind.

    Durch diese Arroganz und der offen zur Schau gestellten Androhung von Gewalt auf allen Ebenen, von Handel über Kultur bis hin zu Krieg, zerstören sie sich selber.

    Wenn die Zerstörung dieser alten Weltregelung, sich öffentlich sichtbar vollzieht und zu ihrem Ende geführt wird, mit Aufarbeitung und Verurteilung, freue ich mich von Herzen.