Na sowas: „Hetzjagd auf Schwarze“ entpuppt sich als Ammenmärchen

Schwarzbunter Phantomzorn (Symbolbild:Imago)

Im Boulevardjournalismus gilt der Grundsatz „Die Falschmeldung ist eine Supernova, die Gegendarstellung bzw. der Widerruf sind Glühwürmchen„. Der Verdacht, das Gerücht, die bloße Möglichkeit eines Skandalons verdichten sich in der grassierenden Kolportage zur Gewissheit – vor allem dann, wenn scheinbar bestehende Vorurteile bestätigt werden und die einsetzende öffentliche Empörung eine Eigendynamik erfährt. Kommt dann später eine völlig andere Wahrheit heraus, wird diese entweder ignoriert – oder der Fall schmallippig ad acta gelegt. Zurück bleibt auf jeden Fall eine Menge.

Ein solcher Fall, der wie die Faust aufs Auge der hiesigen „Black Lives Matter„-Bewegung zu passen schien und dem Mythos von den insgeheim finsteren rassistischen Deutschen begierig erwartetes Futter lieferte, war jenes Twitter-Video von Anfang August, das die scheinbare Diskriminierung und Beleidigung einer schwarzen Frau im Nürnberger Umland zeigte. Wie üblich brachte die Gemüter weniger zum Kochen, was darin konkret zu sehen war, als das, was eben nicht zu sehen war und „dazu erzählt“ wurde – also die Einbettung in die passende Storyline zwecks angeblicher „Einordnung„, die in diesem Fall – wie so oft – wieder einseitig vom vermeintlichen Opfer selbst stammte. Und die lautete ungefähr so: Ein rassistischer Mob hätte eine 25-jährige farbige Mutter „gejagt“ und beleidigt. Auf dem Video selbst war zwar kein Rassismus zu hören – wohl aber Schimpfworte. Sogleich verbreiteten links-woke Wutbürger und „Aktivisten“ die Story im Netz, etwa hier:


Rund eine Viertelmillion Mal wurde das Video geklickt. Auch die etablierten Medien waren schnell mit Schlagzeilen zur Hand: Der Bayerische Rundfunk spekulierte über einen „Rassismus-Eklat in Franken„, „Nordbayern“ fragte sich, – natürlich rhetorisch -„Rassistischer Mob im Nürnberger Land?“ Und weil immer dann, wenn sich in Deutschland Angehörige einer Minderheit selbst zum Opfer erklären, die Umkehr der Beweislast gilt und die Unschuldsvermutung schlagartig außer Kraft gesetzt wird, folgte sogleich eine enorme Solidarisierungswelle mit der Frau in den sozialen Medien; via Crowdfunding sammelte sie gar 1.400 Euro ein, angeblich für „psychologische Hilfe“ und „Prozesskosten„, wie das Portal „InFranken“ berichtet. Gutmenschen müssen verfolgten dauerdiskrimierten Schwarzen helfen, denn Schwarze sind immer Opfer und lügen nicht!

Zweifel an dieser Geschichte kamen dennoch bald nach Bekanntwerden auf: Zuerst wurde festgestellt, dass die Aufnahmen gar nicht aktuell waren, sondern bereits vom Spätsommer 2020 stammten. Weitere Ungereimtheiten folgten – vor allem die befremdliche Tatsache, dass das „Opfer“ gegen die Angreifer keinen Strafantrag gestellt hatte (obwohl sie doch für ihre juristische „Verteidigung“ Spenden einsammelte!). Dafür gab es einen guten Grund – und der steht mittlerweile fest: Der „Skandal“ hat nämlich eine handfeste Vorgeschichte – und die bringt eine ganz andere als die bisher verbreitete Version ans Licht. Das scheinbare Opfer war nämlich in Wahrheit die Täterin.

Wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth jetzt bestätigte, hatte die 25-jährige Person of Color damals, kurz vor Entstehung des Videos, eine andere Frau gewaltsam attackiert: und zwar ihre eigene Vermieterin. „Die 25-jährige soll der Frau mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben„, zitiert „InFranken“ einen Justizsprecher. Mehr noch: „Sie soll ihrem Opfer in den Unterarm gebissen und mit dem Fuß auf die daraufhin zu Boden gegangene Frau wiederholt eingetreten haben; außerdem soll sie ihr Opfer mit dem Tod bedroht haben.“ Wörtlich sei der Satz gefallen: „Ich bringe dich und deine Familie um!„). Diese nicht ganz unwesentlichen Hintergrundinformation zu dem angeblich „tief traumatisierten Rassismusopfer“ waren zwischenzeitlich nämlich Gegenstand eines eigenen Verfahrens vorm Amtsgericht Hersbruck, in dem die dort wegen Körperverletzung und Bedrohung angeklagte Schwarze nun den wahren Sachverhalt eingestand.

Zerrbilder mit Hochkonjunktur

Die Nachricht, dass damit eine weitere Schnurre über einen angeblich rechtsextremen oder dumpf-fremdenfeindlichen teutonischen Hetzmob wie ein Soufflé in sich zusammenfällt, ging allerdings irgendwie unter – und wird nicht annähernd öffentliche Wirkung entfalten wie die falsche Ursprungsmeldung selbst. Kein Wunder – passt die Geschichte doch einfach zu gut ins antideutsche Zerrbild. Was am Ende vielleicht noch das Zeug hat, im „Spiegel“  als „Eine Meldung und ihre Geschichte“ glossiert zu werden, fügt sich ein in eine ganze Reihe ähnlicher absurder Fake-News und Lügengeschichten, die von linksradikalen begeisterten Eigenvolkverhetzern bis hinauf die in die Mainstreammedien stets vorschnell und mit anklagendem Soupcon verbreitet werden.

Am bekanntesten in diesem Zusammenhang natürlich: Der Fall Sebnitz aus dem Jahr 2000, als eine ganze sächsische Stadt mit der später als frei erfunden nachgewiesenen Räuberpistole weltweit durch den Dreck gezogen wurde, „Neonazis“ hätten vor den Augen der Bürger im Freibad einen sechsjährigen Jungen mit Migrationshintergrund ertränkt. Oder die sogenannte „Hetzjagd von Mügeln“, wo 2007 angeblich eine Horde von Neonazis sieben Inder durch die Innenstadt gejagt haben soll – was sich nie beweisen ließ. Interessierte linksakademische und mediale Kreise vermuteten daraufhin eine „Vertuschung“ – weil Polizei und Staatsanwaltschaft, die beide keine Hinweise auf fremdenfeindliche Motive finden konnten, „die Aktenlage ignoriert“ hätten. Oder die Gubener Rollstuhlfahrerin 2002, die der Schwere ihrer Aufmerksamkeitsdefizitstörung mit der frei erfundenen Behauptung Gewicht verlieh, Neonazis hätten ihr ein Hakenkreuz in die Wange geritzt (die Masche wurde später auch bei weiteren erfundenen Nazi-Attacken immer wieder aufgegriffen). Vom Kanzlerinnen-Phantasma der legendären „Hetzjagden von Chemnitz“ 2018, die heute noch ihrer Enthüllung harren, gar nicht erst zu reden.

In 20 Jahren hat sich an einer Wahrheit wenig geändert: Am schockierendsten sind in Deutschland noch immer die Fälle von „Rassismusverdacht“ oder „Nazi-Übergriffen“, die gar nicht stattgefunden haben.

12 KOMMENTARE

  1. Sind diese Verfechter einer neuen, schönen Welt mit „Du kannst sein, was immer Du willst, das sei dein einziges Gesetz“ nun die wahren Menschenfreunde? Seid mir nicht böse, wenn ich gerade auf meine Tastatur gekotzt habe.

    Sie sind nichts weiter als Laufbürschchen oder Mädchen oder was auch immer, geschickt von Kolonialwarenhändlern, um die Rechnung zu präsentieren. Die Biomasse, neu aufbereitet mit einer genetischen Modifikation. Zu dumm zu begreifen, aber immer noch gescheit genug, um für sie zu ackern. Und „Sie“ sind immer noch dieselben Aasgeier oder Arschgeigen.

    Spätestens, wenn die gnadenlosen Teufel den letzten Funken „Humanität“ verloren haben und den roten Knopf drücken, ist das Spektakel vorüber. Das System bleibt immer das selbe. Machtpolitik, Religion und Krieg. Die Grundpfeiler unserer Zivilisation. Es sind nicht die Schafe. Es sind die Hirten. Schafe sind unter sich sehr gut organisiert, folgen ihrem untrüglichen Instinkt. In Indien laufen die Kühe den ganzen Tag frei herum. Sie finden den Weg zum Futtertrog alleine. Solange, bis ihnen „kluge“ Menschen über den Weg laufen. Die zeigen ihnen dann den rechten Weg. Ins Schlachthaus.

    Grüsse vom Arsch der Welt, wo momentan noch alles ruhig ist.

  2. Zur Kolonialzeit gab es keine Zuwanderung von u.a. Kriminellen und es waren relativ
    ruhige, friedliche Zeiten hier.
    Seit der Masseneinwanderung muss man sich mit Probanten vor Übergriffen derartigem
    Klientels effektiv schützen.
    Die linksgrün faschistische Politik will immer mehr von destabilisierenden Importen.
    200 Millionen aus Afrika sollen bereits auf gepackten Koffern sitzen und träumen schon
    von der Einwanderung ins „Schlaraffenland“ Deutschland.
    Die Vollversorgung mit Taschengeld für jede/n ist der Reiz und wenn das nicht ausreicht
    besorgen sich diese es auf die kriminelle Tour.
    Macht endlich die Grenzen dicht, wir sind bereits übervoll von Sozialkassenabzockern.

  3. Seid Ihr blind ? Habt Ihr jemals einen Nordafrikaner real gesehen ? Die sind braun und nicht schwarz !
    Mann seid Ih alle manipuliert,

  4. Das Opferchema mal wieder. Es ist nur noch zum K……n.
    Das haben viele Poc’s gut drauf, die Racecard zu ziehen, wenn ihnen mal Gegenwind geboten wird.
    Einsicht ueber ihren eignen Beitrag fehlt meistens voellig. Den sie haben ja aufgrund ihres Opferdaseins jedes Recht andere zu beleidigen, anzugreifen, rassistisch zu sein.
    Eine Gegenreaktion auf grund ihres Verhaltens, ist dann rassistisch und Majestaetsbeleidigung
    Viele farbige Frauen sehen sich als Queen oder sogar als Nachfolgerin Cleopatra’s (Oh the Irony), als bessere Menschen sowieso.
    Widerstand oder Widerspruch ist da natuerlich nicht erlaubt und ein Majestsverbrechen. Ausserdem schulden wir die poesen Weissen, die totale Unterwerfung, auch wenn die sich wie die „Sau im Wald aufuehren“. Doch auch hier gilt wie man in den Wald ruft so schallt es heraus, auch in deren Kolonie Deutschland.
    MLK wird staendig im Grab rotieren, denn er hat noch daran geglaubt, dass der Content des Chracters zaehlt und nicht die Hautfarbe.
    PS: Sorry liebe Schweine und auch Wildschweine, ihr wuerdet euch sicher niemals so auffuehren. und Boesartigkeit, Vergeltung und Rache kennt ihr nicht.

  5. Für mich ist die Konsequenz aus all diesen unappetitlichen Geschichten, daß ich Farbigen jeglicher Couleur sowie Moslems bestmöglich aus dem Weg gehe.

  6. Die „Hetzjagd“ von Chemnitz ist durch TE lückenlos und mit eidesstattlichen Ausagen als Lüge enttarnt worden. Die Liste der angeblich rassistischen und ausländerfeindlichen Taten läßt sich beliebig erweitern. Wie der Typ, der seinen eigenen Imbiss abgefakelt hat und dafür die Rechten verantwortlich machte. Für den gab es eine Spendenaktion bei der mehrere 10 000 Euro zusammenkamen. Und man glaubt es nicht aber es ist wahr, unsere Bundesanzlerin hat ihm die Hand geschüttelt und ihre tiefe Traurigkeit über den Rassismus gegenüber dem armen Opfer zum Ausdruck gebracht. Seit 2019 sammle ich solche Sachen und immer wieder werden solche Lügen verbreitet. Übrigens, der arme Ofarim steht bei mir als Lügner ganz oben auf der Liste.

    • Diese Versicherungs Betruegereien oder gegenseitigen Racheakte unserer Eingewanderten waren gar nicht so selten. Vor ca. 2o Jahren gab es ein Buch darueber. Das verschiedene dieser Faelle untersuchte und die wahren Vorkomnisse benannte.
      Auch darin beschrieben, wie die Presse, dies alles immer als rechte Nazianschlaege gross herausbrachte, jedoch die Richtigtellung, nach dem die wahren Brandstifter bekannt waren, meistens unterliess. Das passte ja nicht ins Bild.
      Zur Erinnerung ist mir der Hausbrand in Marburg und aehnliche Hausbraende, die Rechten Auslaenderfeinden in die Schuhe geschoben wurden. Es gab Tote, da die Oefen ueberhitzt waren falsch geheizt wurde, Gegenstaende zu nahe an der Heizung in Flammen aufgingen.oder die Leute wegen Gruempel und zugestellter Flure nicht fliehen konnten.

  7. Dazu kommt noch die Lüge von Ofarim, der behauptete, dass im Leipziger Westin Hotel er antisemitisch angegriffen worden wäre. Die Untersuchung hat das nicht bestätigt, wie sogar im Teletext stand. War von vornherein klar. In keinem großen Hotel erlauben sich MA in der Rezeption rassistisch zu agieren.

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