Ob Maske oder Kopftuch: Grüne Heuchelei im Endstadium

Claudia Roth (l.) 2015 mit Kopftuch im Iran, rechts die wegen Kopftuchverstoßes ins Koma geprügelte und mittlerweile verstorbene Mahsa Amini (Fotos:ScreenshotYoutube/Fars,Twitter)

Wenn es um Kopfbedeckungen jeglicher Art geht, erweisen sich die „Grün*Innen” einmal mehr als schwer erträgliche Heuchler. Anderen wollen Sie die Maske vorschreiben, doch sie selbst halten sich beim Oktoberfest kein Deut daran. Beim muslimischen Kopftuch sieht es nicht anders aus: Seit Jahren preisen linksgrüne pseudotolerante Multikulturalistinnen dieses (wie auch Burkas und andere Formen der Voll- oder Teilverschleierung) als entweder modisches Accessoire oder Ausdruck weiblicher Selbstbestimmung und moderner Weltoffenheit, das angeblich kein Widerspruch zur westlichen Lebensweise darstelle. Der Hidschab wird von westlichen Firmen von Nike bis Katjes mittlerweile in servilster Anbiederung gehypt.

Claudia „Fatima“ Roth fuhr einst ins Land der Schwulenaufknüpfer und Steiniger und trug dort – zur Fassungslosigkeit iranischer Frauenrechtlerinnen – unterwürfig Kopftuch. Ausgerechnet dort jedoch, im Mullah-Staat, steht das Kopftuch längst für weibliche Unterdrückung und koran-konforme Züchtigkeit der dauerdiskriminierten Weiblichkeit – weshalb persische Frauen – unter großer Gefahr der Misshandlung und Strafverfolgung  – öffentlich gegen die Zwangskopfbedeckung protestieren.

Totgeprügelte Mahsa Amini als Symbolfigur der iranischen Frauenprotestbewegung

Dass sie im Widerstand gegen das (bei uns von Grünen und sogar der islamophilen Werbeindustrie dauerpropagierte) verhasste Kopftuch sogar den höchsten Preis zahlen, zeigte der Fall der22-jährigen Mahsa Amini, die vorletzte Woche wegen Verstoßes gegen „Kleidervorschriften“ bei einer angeblichen Maßregelung von der Religionspolizei totgeprügelt wurde, und deren Tod nun zu massiven Demonstrationen mutiger Iranerinnen gegen das Kopftuch führte. Aus Solidarität mit Amini schneiden sich zahllose Frauen im Mullah-Regime die Haare kurz; mehr noch: die womöglich ersten ernsthaft systemgefährdenden Unruhen rollen derzeit im ganzen Land an.

Was tun nun ausgerechnet die Grünen, die mit ihrer falschen Toleranz für Islam-Fundamentalismus seit Jahren der feministischen Protestbewegung in muslimischen Ländern in den Rücken fallen? Sie stellen sich heuchlerisch an die Seite der Demonstrantinnen. So entblöden sich die Bundesvorsitzenden der Grünen, Omid Nouripour und die unsägliche „Wuchtbrumme der Doppelmoral“ Ricarda Lang nicht, den Frauen-Protesten gegen die Kopftuch-Pflicht im Iran ihre Unterstützung auszusprechen.

Elende „Haltet-den-Dieb“-Solidarität

Wegen ihres Kopftuchs wurde Mahsa Amini von der iranischen Sittenpolizei zu Tode geprügelt”, säuselte  Nouripour am Samstagabend in gespielter Betroffenheit auf Twitter. „Willkür, Repression und Gewalt gegen Frauen hat im Iran seit Jahrzehnten System”, klagte er. Viele brächten nun Wut und Trauer auf den Straßen zum Ausdruck. Und ausgerechnet Ricarda Lang, die angepassteste Systemprofiteurin und „weinsaufende Wasserpredigerin” der Republik, schrieb: „Was für ein Mut!”.

So etwas verlautbaren Spitzenvertreter der Partei, die das Kopftuch im Staatsdienst, in Schulen und im öffentlichen Raum seit Jahren gutheißen und es als Element moderner, emanzipierter muslimischer Kulturbereicherung feiern. Dasselbe Attribut bei uns als Ausdruck fortschrittlicher Toleranz zu preisen, das man im Iran gleichzeitig als Symbol des Widerstands würdigt: Das zeugt entweder von kognitiver Dissonanz, Schizophrenie und Geistesgestörtheit im Endstadium – oder von beinhartem Zynismus. Alles davon sind wir von diesen Grünen ja schon gewohnt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf JouWatch.

8 Kommentare

  1. Nun gut ich möchte mich nicht über die Sitten, Riten, Religionen oder andere Lebensfprmen in mit fremden Ländern auslassen und ich denke, dies steht mir auch nicht zu. Meiner Meinung nach sind die Menschen in den betreffenden Ländern aufgefordert ihre Systeme zu verändern wenn sie dies denn gemeinschaftlich wollen.
    Ich möchte es eben auch nicht, dass einer in meine Heimat kommt und ist der irrigen Meinung ich müsste mich nun seinen kulturellen Eigenarten anpassen…ALSO STOP mit dieser falschen Form von Solidarität!
    Was nun den GRÜNEN TERROR, anders kan ich es nicht mehr bezeichnen, anbelangt so haben wir in den letzten Jahren sehr wohl verstanden und es auch durch die grüne Kindergarten BRÜLL BRÜLL Truppe bewiesen bekommen, dass eben genau diese kranke Sektierergemeinschaft in Sachen Solidarität ihr Fähnlein (natürlich bunt) immer in die Richtung wehen lässt die dem grünen Mäntelchen mal gerade passt.
    Keine Ahnung, keine Erfahrung, keine Weitsicht aber immer ganz vorn dabei mit Geschrei und Forderung. Die grosse Antikriegspartei die seit Jahren der grosse Befürworter dieser leidigen Form menschlicher Unzulänglichkeit kaschieren hilft. Frauenrechte ja aber nur dann, wenn es einem Wähler an die Wahlurnen spült und so kann es weiter vorgetragen werden mit den Kindern die 16 Jahren wählen sollen, mit Hängemattenflüchtlingen die wir verköstigen sollen doch damit es Sinn für den grünen Kindergarten macht sollen die auch direkt wählen dürfen (eine Hand wäscht die andere) so geht es denn auch mit einer jeden noch so kleinen Gruppierungon schwul,lesbisch,transgender,Geschlecht unbekann aber je nach Bedarf wechselnd und sicher werden sie sich nun auch an die Menschen heranmachen die mit Handicaps leben müssen denn eine jede dieser Gruppen bedeuten für diese Staatsschmarotzer weitere Stimmen doch es sollte mal keiner auf die Idee kommen das eben diese Gruppen die grünen wirklich interessieren. Weit gefehlt GRÜN BEDEUTET ICH MUSS SCHAUEN DASS ES MIR RICHTIG GUT MIT DER ARBEIT ANDERER MENSCHEN GEHT.
    GRÜN DAS IST MITTEL ZUM ZWECK FÜR SEHR VIELE DIE ANDERNFALLS IN RICHTUNG STÜTZE MARSCHIEREN WÜRDEN UND LETZTEN ENDES IST ES JA AUCH STÜTZE WAS DIESE VOLLPFOSTEN BEKOMMEN NUR EBEN EIN KLEIN WENIG HÖHER.
    KEINE AHNUNG KEINE LEISTUNG ABER GROSSE FRESSE AUF KOSTEN ANDERER!

  2. Ich habe angefangen einen Kommentar zu schreiben – aber dann gemerkt, dass ich zu deutlich werde und hab’s halt wieder gelöscht!
    Vielleicht fallen ja anderen die „richtige Worte“ zu dieser grün-heiligen (Fahne des Islam!) Mischpoke ein.

  3. Im Iran gehen die Frauen gegen das Kopftuch an.
    In Deutschland steigt die Dichte dafür sichtbar als Zeichen von Vielfalt und Toleranz…

  4. Die ach so Toleranten

    Die von Toleranz gern reden
    sind tolerant nicht gegen jeden.

    Doch sind sie gerne tolerant,
    denen das Wort ist kaum bekannt,
    deren Frauen den Männern dienen,
    vor allem als Gebärmaschinen.
    Die Schwule an Baukränen hängen
    und überzeugt jeden bedrängen,
    der ihre Relegion negiert,
    haben viel Christen massakriert.

    Mehr und mehr im Lande walten,
    die Leben nur vom Hand aufhalten,
    bei denen jeder es versteht,
    das Land zu plündern, wo es geht,
    das hat der Deutsche jetzt zu dulden,
    sitzt er auf Bergen auch von Schulden.

    Das ist für die gar kein Problem,
    solange man bei alledem
    sich zum rotgrünen Wahn bekennt,
    nicht unerlaubte Worte nennt,
    das ist für sie nicht einerlei,
    dann ist die Toleranz vorbei.

    Grüßt du nicht ihren Gesslerhut,
    geraten sie ganz schnell in Wut,
    sind schwach sie im Argumentieren,
    ganz stark jedoch im Diffamieren,
    können mit Müh’n die Durchgeknallten
    noch die Fassade aufrecht halten.

    Untertanen, die an sie glauben,
    lassen sich die Zukunft rauben,
    lassen Freiheit und Recht sich stehlen,
    wenn sie die Blockparteien wählen,
    die erzeugen Hohlheit in Köpfen,
    um die Gutgläubigen zu schröpfen.

    Inzwischen wächst die Zahl der Themen,
    bei deren Nennung soll sich schämen,
    wer ohne Erlaubnis sich traut,
    mal hinter die Kulissen schaut
    dabei politisch unkorrekt,
    Intoleranz hat aufgedeckt.

    Erwischt bei ihrer Heuchelei,
    ist’s mit der Toleranz vorbei,
    kennen sie dann keine Verwandten,
    die ach so lieben Toleranten.
    Ihre Verlogenheit find‘ ich
    seit langem einfach widerlich.

  5. Die moralische Lizenzierung wird schon im Kindergarten geübt – gute und schlechte Taten gegeneinander aufzuwiegen.
    In der Pubertät entwickelt sich die Fähigkeit zur nützlichen Moral: eine Handlung ist nur dann schlecht, wenn man erwischt und bestraft wird.
    Da Menschen sich in Phasen entwickeln, folgt nach der Pubertät die Konformität. Dann bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert und das Konzept der Gebote wird akzeptiert – ‚du sollst nicht …‘. Daher besteht kein Unterschied zwischen den Grünen und jedem Pastor der vergangenen Jahrtausende, der ebenso Wasser predigt und Wein trinkt.
    Und wer jemanden erwischt, hat wie im Kindergarten eine schlechte Tat frei, weil er ja eine vermeintlich gute Tat vollbracht hat.

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