Pfizer und Microsoft als SPD-Parteitags-Sponsoren: Keine weiteren Fragen

Cash for Vaccinations… gerne auch durch Parteitagsfinanzierung (Symbolbild:Imago)

Dass ganze Staaten von Big Pharma und Big Tech gekapert sein könnten, galt vor einem Jahr noch als weitgehend abenteuerliche Extremposition, die nur von einer eingefleischten, grundsätzlich autoritäts- und obrigkeitsskeptischen libertären Randzone des Meinungsspektrums vertreten wurde. Inzwischen kann sich da selbst der gemäßigtste Vernunftmensch und staatsgläubige Optimist nicht mehr sicher sein. Täglich fallen mehr Menschen „vom Glauben ab“ und müssen konzedieren, dass inzwischen nichts mehr unmöglich ist – denn die Säulen der Unbestechlichkeit, der wohlmeinenden und dem Gemeinnutz verpflichtenden vormaligen res publica stürzen in so atemberaubendem Tempo zusammen und unlogisches, irrationales Regierungshandeln breitet sich derart offensichtlich vor unseren Augen aus, dass es beinahe schon zwingend keine andere Erklärung mehr geben kann als die, dass wir allesamt einem Putsch sinistrer Lobby-Interessengruppen zum Opfer gefallen sind.

Das Verstörende (und Erhellende zugleich) daran ist: Sie machen sich nicht einmal mehr die Mühe, etwas zu kaschieren. Die unheiligen Allianzen und gegenseitigen Gefälligkeiten werden ganz unverhohlen, völlig uncamoufliert zur Schau gestellt – so plump und rotzfrech, dass daraus nur eine Konsequenz gezogen werden kann: Die Akteure beider Seiten sind sich ihrer Sache, ihrer Macht und ihrer Unangreifbarkeit felsenfest sicher. Richter des Bundesverfassungsgerichtes urteilen tatsächlich genau so, wie es monatelang nach dem be-/verfänglichen Dinner im Kanzleramt von zahllosen Kritikern erwartet wurde, und denken nicht einmal daran, die angeschlagene Vertrauenswürdigkeit durch den Unabhängigkeitsbeweis einer unerwarteten Entscheidung gegen die Bundesregierung, zugunsten von Klägern und Verfassung wiederherzustellen.

Auch deutsche Volksvertreter sind nicht einmal für die Überraschung gut, die dreckigen und unverfrorenen Lügner der Exekutive im Parlament auflaufen zu lassen, indem sie gegen die (zunächst berufsgruppenbezogene) Impfpflicht stimmen – sondern winken auch diese Skandalvorlage wieder genauso durch wie zuvor Maßnahmen-Zentralisierungsermächtigung oder Bundesnotbremse.

Abgrund der Instinktlosigkeit

Und dafür, wie wenig Wert auch von nutznießenden Krisengewinnlern der Wirtschaftseliten und seitens der Parteien auf jegliche Kosmetik gelegt wird (wenn schon die Prinzipien verrottet und korrumpiert sind), lieferte nun auch noch die Kanzlerpartei SPD bei ihrem Bundesparteitag am Wochenende den letzten Beweis: Wie erst nach der Veranstaltung viral bekannt wurde, hatten sich die Sozen – in einem Abgrund von Instinkt- und Ruchlosigkeit  ihren Parteitag tatsächlich von keinem Geringeren sponsern lassen als von den Firmen Pfizer und Microsoft. Es habe sich dabei, wie der Blogger Norbert Häring schreibt, um eine  „Form der institutionalisierten Korruption” gehandelt – und das ist noch freundlich ausgedrückt: Denn Biontech-Partner Pfizer ist bekanntlich Hauptlieferant und -Profiteur einer Impfkampagne, die einem historischen Coup globalen Ausmaßes gleichkommt und für ein einmaliges pharmazeutisches Massenexperiment steht, das nun nach und nach in eine unentrinnbare, unbefristet angelegte Zwangstherapie überführt wird.

Bereits in der Großen Koalition war es vor allem die SPD gewesen (die im Merkel-Kabinett den damaligen Vizekanzler Scholz stellte und zugleich außerhalb der Regierung die öffentliche Stimmungsmache über ihren nun zum Gesundheitsminister avancierten Panikhetzer Karl Lauterbach besorgten ließ), die sich fürs bedingungslose Massenimpfen mitten in eine „Pandemie“ hinein aussprach und die einen unbeschränkten Patentschutz der Impfstoffhersteller (trotz der angeblichen globalen Gesundheitsnotlage) rigoros verteidigte. Pfizer darf – mit Blick auf die nunmehr ebenfalls maßgeblich von der SPD durchgesetzte Impflicht fürs Gesundheitspersonal und bald schon die allgemeine Impfpflicht – auf eine staatliche Abnahmeverpflichtung seines Impfstoffes durch praktisch alle Bürger hoffen, und das womöglich gar alle drei Monate aufs Neue: Es ist eine todsichere Gelddruckmaschine  Was läge da näher, als sich durchs Sponsoring eines SPD-Bundesparteitages bei der politischen Kraft erkenntlich zu zeigen, die diesen Jackpot knacken geholfen hat? Hier wäscht nicht nur eine Hand die andere; hier scheuern und salben sich zwei ganze Körper gegenseitig.

Auch Microsoft – als einer der Big Five des IT-Kartells, neben Google und Apple – hatte bereits unter der alten schwarz-roten Regierung alle Gesundheitsdaten der Deutschen auf dem Silbertablett bzw. zwangsweise von der Regierung serviert bekommen, wie Häring richtigerweise kommentiert – und kann nun darauf hoffen, dass das legale Data-Mining dank Corona, welches alle Datenschutzbestimmungen auf ewig zur Farce macht, auch unter der SPD-geführten Ampel fortgeführt wird. Häring: „Wenn man dann auf der Parteitagsseite der SPD liest, dass sich die Partei für das Parteitagssponsoring von Pfizer und Microsoft bedankt, dann drängen sich einem Fragen auf. Fragen wie die, ob das nicht vielleicht korrupt sei.” Es sind eigentlich keine Fragen mehr, die die SPD hier aufwirft – sondern sie gibt bereits die unverschämte Antwort: Skrupel haben in diesem Land ebenso ausgedient wie Grundgesetz, politische Integrität und Anstand.

11 KOMMENTARE

  1. Hat nicht die Kanzlerin der Herzen die marktkonforme „Demokratie“ ausgerufen ?
    Warum kritisieren sie jetzt, wenn die Parteien und die Wirtschaft ihre Zusammenarbeit zur Ausbeutung des Bürgers offen zeigen.
    Wie war nochmal die Definition für Faschismus ? War das nicht so was wie: Politik und Finanzeliten gemeinsam gegen das Volk ? oder so ähnlich ?

  2. Das ist nichts Neues.
    Besorgniserregend ist die Tatsache , dass die
    Bürger das Geschwätz von denen für Gesetz
    Halten.
    Im Handel- nicht einer kann mir eine schriftliche
    Anordnung die von irgend jemand (Mensch)
    Unterschrieben ist. G-Regeln.
    HAFTUNG damit ausgeschlossen.
    Juristisch bewertet nur Meinungen.

    Wobei die Meinungsfreiheit piviligiert ist.

  3. und damit andere keinen Grund haben zu weinen, werden vor dem Kommandowechsel schnell noch ein paar Waffenheersteler glücklich gemacht. Auch mit de Segen des jetzigen „Kandesbunzlers“ https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/vor-merkeoe-abschied-groko-peitschte-heikle-waffenexporte-durch-78560848.bild.html und Scholzens Olaf macht der FDP klar, dass ihr Platz am Katzentisch ist https://www.focus.de/politik/deutschland/kommentar-in-nur-90-minuten-degradiert-scholz-lindners-fdp-zum-fuenften-rad-am-ampel-wagen_id_25116333.html

  4. Was ist da bloß los im Maschinenraum der AfD? Das hätte doch schon vor dem Parteitag der SPD am 11. Dezember 2021 aufgedeckt werden können und müssen. Sind die Mitarbeiter im Lockdown oder schon in der Weihnachtsruhe?

  5. Pack verträgt sich nun mal mit Pack am besten.
    Als Nutznieser der Pandemie von Regimegnaden muss man sich doch gegenüber dem Regime und ihren Bütteln erkenntlich zeigen.

  6. Faschisten ist alles egal, egal ob Volkszüchtigungen durch Rechtsbruch, egal von wem und wie hoch sie sich bestechen lassen, egal was sie noch vor der Wahl den Wählern versprochen haben, was sich nach der Wahl als dreckige Lüge herausstellte.
    Faschisten müssen weltweit bekämpft werden und der Tag wird kommen, wo man diese Elemente stellen und sie ihrer gerechten Strafe zuführen wird.
    Sie werden „Frischfleisch“ in den Anstalten sein.

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