Donnerstag, 23. Mai 2024
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Psychoterror: Wehe, bei Dir geht die Welt nicht unter…!

Psychoterror: Wehe, bei Dir geht die Welt nicht unter…!

In der Klima-Psychose (Symbolbild:Shutterstock)

Stresstest in the morning: Als ich am zum Frühkaffee in meiner Tageszeitung blätterte, gelangte ich schließlich zu den hinteren politischen Notizen und den nicht nur tagesaktuellen Artikeln. Ich glaubte bei der folgenden Überschrift, dass ein gelangweilter Redakteur aus nachhaltig rotgrünem Milieu einfach mal seiner Laune freien Lauf gelassen hatte: „Das Klima und die Psyche“. Vielleicht war der Chefredakteur schon im Urlaub gewesen? Es klang gleich zu Beginn des sinnfreien Artikels so dermaßen bescheuert, dass ich eben vermutete, die leitende Redaktionsintelligenz sei außer Haus und die dummen kleinen grünen Mäuse tanzten auf den Tischen beim „Offenburger Tageblatt“ (OT). Dem war dann aber ganz anders und gar nicht so.

Okay, diesen Sommer hatten wir per Fernstudium gelernt, dass dank der mutigen Vorort-Erkundung unseres Bundespanikministers Klabauterbach die Adria kurz vorm Weltuntergang steht, sich in der Toskana die Wüsten unaufhaltsam ausbreiten und im Rest Europas Millionen Hitzetoter auf den Strassen lagen, da diese nicht gegen Lauterbachs Hitze geimpft waren. Wir hatten auch bei ZDF und ARD im täglichen Lernstudio für den weitgehend unmündigen Bürger ausgiebig unsere täglichen Korrektlektionen gelernt, dass – trotz nächtlicher Temperaturen von teils 14 bis 16 Grad, zahllosen Regenfällen und vielfach kalter, dunkler Tage – dieses ganz sicher, ja: ganz, ganz sicher, der heißeste Sommer seit der Entstehung des Sonnensystems war. Abends glühten und erstrahlten die Wettervorhersage-Seelsorge-Tafeln der amtlichen Wetterpropheten in Tiefrot bis Violett, der ganze Erdball schien kurz vorm Platzen und Plodieren. In Nürnberg trotzte eine mutige Klimaaktivistin ohne Abitur-Hintergrund den herabregenden Klima-Fluten und bemängelte anklagend, dass sich bei meterhoch gefluteten Straßen das Ankleben auf denselben nicht mehr realisieren ließe – deshalb würde sie nun erst recht und noch viel mehr… und der Rest ging in den Fluten unter.

Mir geht es grundlos gut

Nun also aber – endlich! – dieser bahnbrechende Artikel im OT. Mir ging es gerade im wesentlichen grundlos gut, das Wetter war schön, es gab immer noch genug gute Musik auf der Welt und Lust aufs Leben war in ausreichendem Maße bei mir vorhanden. Dann diese Lektüre: Klimakrise belastet die Psyche. Rausgestanzte Worte wie auf einer Kartei in der stationären Notaufnahme. Aber es soll dabei angeblich nicht nur um eine viel zitierte „Klimaangst“ gehen; nein!, meint hier ein todesmutiger Schreiber namens Florian Gann (dessen berufliche Zuordnung mir nach dieser Lektüre schwer fällt, Journalist kann er jedenfalls nicht sein). Denn jedes Grad mehr an Temperatur erhöhe laut Gann auch eine Wahrscheinlichkeit, dass man von einer psychischen Krankheit getroffen wird, wie eine Bratwurst also, die, allzu lange angeheizt auf dem Grill, irgendwann eben platzt. Das leuchtet ein. Jeder Außengrill leidet bekanntlich deshalb unter Depressionen. Der Klimaschwandel, der Klimaschwurbel, die Klimaängstin oder der Klimakretschmann im Ländle – also irgendwas mit “Klimamahhh” steigert sogar die Suizidrate.

Florian Gann, ehemaliger Kriegsreporter (oder was?) und vermutlich auch noch Raumfahrtexperte, halluziniert knallhart in die brachiale Sommerhitze hinein, die mich nun gerade plötzlich niederstreckt, auf den Küchenboden wirft (mit Klimakraft!) – und während ich auf den Notarzt warte, höre ich ihn, den Horror-Gann, noch aus der Ferne mahnend rufen: „Woran liegt daaaaaas….?“ Mit wird angst und bange. Ich fühle mich schuldig. Ich habe laut im Auto Sommermusik gehört, den Arm lässig aus dem Fenster raus, der Sonne entgegen und mit Sonnebrille das Leben in vollen Zügen, inlusive Eisbecher und frischgezapftem Vollbier genossen. Ich in ein Hitzeleugner. Auch das noch! Ich bin ein Hitzespassvogel! Oh weh! Doch weiter mit Gann, Florian, durch seine grüne Geisterbahn: „Die Lancet Commission on Health and Climate Change warnte schon 2015, dass vom Klimawandel beeinflusste Dinge wie Hitzestress, Dürren, Fluten und eine größere Zahl an Stürmen unter anderem Einfluss auf die psychische Gesundheit der Menschen hätten. Die Klimakrise lasse zusätzliche Belastungen entstehen, die zu neuen psychischen Erkrankungen führen und insgesamt den Behandlungsbedarf erhöhen würden, heißt es bei der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).“

Spirituöse Euterbowle

Au Backe, da sind sie wieder! Hallo Jungs und Mädels von der Expertenschule, euch kennen wir doch noch seit der Corona-Pandemie! Ihr seid schon Strolche… Impfungen sind nicht schädlich, haha! Ihr Expertis habt es aber auch faustdick hinter den Ohren, und dann gibt es irgendwie, irgendwo auch immer diese ultrafette Kohle für diese tollen Expertisen! Aber diesmal habt ihr euch selbst übertroffen. Ich stehe in Schockstarre und lese atemlos weiter, unabhängige Faktenchecker oder die Grüne Jugend oder sonstwas „Megakompetentes“ will errechnet haben, dass die Sterblichkeit (!) pro Grad Erwärmung um 2,2 Prozent steige – wobei dieses vor allem an der Zunahme der psychischen Un-Gesundheit liegt. Das geht aber nun gar nicht an – und außerdem zu weit! Liebe Mitbürger, Ihr Weicheier, sauft mehr Masskrüge leer! Esst mehr Zitronensorbet… so lange, bis ihr grinst! Ihr Jammerlappen macht mit eurem Psychodingsbumms aber auch jede gesunde Statistik kaputt! Hört auf zu heulen und macht blanken Unsinn! Kraft durch Party! Ich will endlich lesen: Der Bevölkerung geht es trotz Klimawandel glänzend, die Palmenzüchtung im Schwarzwald hat zugenommen, Milch von glücklichen Kühen ist nun auch in Cocktailbars als spirituöse Euterbowle erhältlich!

Doch nun: Besagter Endzeit-Text ging im Zeichen ökosozialistischer Science-Fiction auf diesem Niveau leider weiter und sank am Ende ganz tief herab. Er glänzte vor allem mit erschreckenden Szenarien, die sich offenbar in den halluzinierten Protokollen zahlloser Psychiater wiederfinden, welche blass den Reportern davon berichteten, was da nun auf die Menschheit zukäme: „Verlieren Menschen bei Waldbränden wie in Griechenland oder bei der Flut im Ahrtal ihr Zuhause, hinterlässt das Spuren.” Das ist mindestens des Pulitzer-Preises oder sonst irgendeiner Auszeichnung würdig! Welche wissenschaftliche Sensation: Notlagen hinterlassen bei Menschen Spuren? Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Ich dachte immer, Notlagen hinterlassen keine Spuren, weshalb Scotland Yard gegründet wurde, damit sich Agatha Christei mit Miss Marple darum kümmert und dann James Bond schließlich die Spuren findet und diese in die Luft sprengt. Danach wird gevögelt und gesoffen, gerührt aber nicht geschüttelt. Und nun sowas.

Rechtzeitig an Drogen rankommen

Es ist dann aber schließlich doch sehr beruhigend zu wissen, dass sich grünzertifizierte Diagnostiker und wohl auch noch einige Mao-Wissenschaftler und WEF-Exkrementeanalysten aus 70 WHO-Ländern dieser ganz, ganz gefährlichen Sache annehmen und uns helfen, rechtzeitig an Valium, Lithium, Morphium und Cannabis (hochdosiert) heranzukommen, wenn der Klimawandel, der doofe gemeine, wieder kommt und uns nachts ins Bein beißen will! Die Püschologin Katharina van Bronswijk hält seit Jahren Wache im Gebüsch einer auf psychische Wenigfälle spezialisierten Traumafabrik. Sie wird uns helfen – ganz sicher! Höret ihre weisen Worte: “‘In der Psychologie sei der Begriff Klimaangst nicht einheitlich definiert’, sagt van Bronswijk, und eine Diagnose für Klimaangst existiere nicht. Aber es gebe Fälle von Depression, die in Zusammenhang mit intensiver Beschäftigung mit dem Klimawandel stehen – allerdings seien das wenige Fälle, so van Bronswijk.“ Wusste ich es doch: Erst gestern wurde ich nach Genuss eines Döners dermaßen grün im Gesicht, dass ich bei meinem Anblick nur noch „Göbeln“ konnte (ich mag Grün nicht so). Was ich auch tat. Danach ging es mir zwar besser, aber nun weiss ich es: Das liegt am Klimawurmel oder Schwandel oder wie dat Dingens heißt.

Tja, lieber Leser, jetzt muss ich hier mal Schluss machen… Ich will mir doch noch eben mal auf dem esoterischen Bio-Flachmarkt, wo all dijenigen mit “*Innen” meistens Pickel haben und ungeduscht aussehen, um mir ‘ne passende Depression abzuholen oder vielleicht auch gleich so eine Psychose, auf dass ich dann nachts – kurz vorm Hitzetod der gesamten Menschheit – hier nochmal so rumrenne wie Freddy Krüger im „Nightmare“, und irgendwas zerschnipsele. Harhar! Und noch ein letztes Wort zum genialen Autor Florian Gann (hat der vielleicht auch die Baerbock-Biographie geschrieben…?): Ich werde mal schauen, ob der sich vielleicht im Bereich der trivialen Unterhaltung auch schon einen Namen gemacht hat. Vielleicht ghosted er ja für „Geisterjäger John Sinclair“ – auf der Suche nach der verlorenen Psyche in den Karpaten?

8 Antworten

  1. mir gefällt das symbolfoto des grünroten, infantilen und alimentierten, staats-haltungs-journalisten 🧟

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  2. Alle im Staats-TV werkelnden Wettertypen können weg.
    Zu teuer und machen Haltungswetter im Sinne von
    Politschranzen.
    Zudem sind die gezeigten Karten und Daten viel zu ungenau
    und bringen nichts für einen genauen örtlichen Punkt.

    Im Netz gibt es da wesentlich nützlicheres, genaueres, was auch fast stündlich auf dem neusten Stand ist.

    Wie lange wollen uns diese Staatsschranzen, getarnt als
    Fachleute für das Wetter noch auf den Wecker gehen?

    Staatliche Wetterfloskeln einfach nicht schauen, abschalten oder umschalten.

    Auch der “Deutsche Wetterdienst” eine Behörde ist bereits von
    grünlinks staatlich unterwandert.
    Kann weg, wird nicht gebraucht !

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    1. man gewöhnt sich an alles…
      do guck na:
      Deutschland gewöhnt sich an Messergewalt

      Die Messergewalt hat Deutschland auch im August im Griff. Brennpunkte sind Asylheime, Ausgehviertel und zunehmend mehr normale Orte. In Frankreich ist man derweil bemüht, die grausame Tat von Cherbourg einzuordnen.

  3. Aber natürlich geht die Welt unter – ich bin sogar schon tot – vielfach gestorben – siehe hier :
    1966: Öl in zehn Jahren verbraucht
    1967: Hungerkatastrophe in 75
    1968: Überbevölkerung wird sich weltweit ausbreiten.
    1970: Eiszeit in 2000
    1970: Die Welt wird all ihre natürlichen Ressourcen verbrauchen.
    1970: Wasserrationierung in 1974
    1971: Eiszeit kommt 2020 oder 30
    1972: Öl in zwanzig Jahren verbraucht.
    1972: neues Eiszeitalter in 2070
    1974: Satelliten zeigen: Eiszeit kommt.
    1974: neue Eiszeit?
    1974: Ozonabbau eine große Gefahr
    1976: wissenschaftlicher Konsens: Planet kühlt sich ab
    1978: für die nächsten 30 Jahre kein Ende der Erdabkühlung
    1980: Saurer Regen tötet das Leben.
    1988: regionale Dürren (die nie aufgetreten sind) in den 90er Jahren
    1988: Die Temperaturen in DC werden Rekordhöhen erreichen.
    1988: Malediven werden 2018 versunken sein.
    1989: Steigende Meeresspiegel werden die Nationen bis 2000 auslöschen.
    1989: New Yorks West Side Highway unter Wasser bis 2019.
    2000: Kinder werden nicht mehr wissen, was Schnee ist.
    2002: Hungersnot in zehn Jahren, wenn wir nicht aufhören, Fisch, Fleisch zu essen.
    2004: Großbritannien wird 2024 Sibirien sein.
    2008: Arktis wird bis 2018 eisfrei sein.
    2008: “Klima-Genie” Al Gore sagt eisfreie Arktis bis 2013 vorher.
    2009: “Klima-Genie”Prinz Charles sagt, wir haben 96 Monate Zeit, um die Welt zu retten.
    2009: Der britische Premierminister erklärt, es bleiben 50 Tage, um den “Planeten vor der Katastrophe zu retten”.
    2009: “Klima-Genie” Al Gore verschiebt seine 2013 “Arktis-Eisfrei”-Vorhersage auf 2014
    2013: Arktis eisfrei bis 2015
    2014: nur noch 500 Tage bis zum Klima-Chaos
    2018: „Ein führender Klimawissenschaftler warnt, dass der Klimawandel die gesamte Menschheit auslöschen wird, wenn wir nicht in den nächsten fünf Jahren aufhören, fossile Brennstoffe zu nutzen“, schrieb Greta Thunberg 2018 auf Twitter. Die Behauptung: Ab 2023 werde das Ende der Menschheit unaufhaltsam werden. Jetzt, fünf Jahre später, ist das einzige, was ausgelöscht wurde, Thunbergs Tweet – und zwar durch sie selbst. Still und heimlich verschwand der Post von ihrem Profil auf dem sozialen Netzwerk.
    2019: In zwölf Jahren werden wir alle sterben.
    2021 Sommer – ich werde sterben – Merkel – denn ich bin nicht mRNA-therapiert
    2021 Herbst/Winter – ich werde sterben – Wiehler weint um mich – denn ich bin nicht mRNA-therapiert
    2022 Frühjahr/Ostern – ich werde sterben – Lauterbach warnt alle, die nicht mRNA-therapiert sind
    2022 Sommer ich bin schon alt und kann nicht mehr zur mRNA-Therapie laufen, wie es Scholz fordert, der Kanzler ohne rote Linien – ich werde wohl doch sterben
    2023 ich werde an der Hitzewelle sterben, wenn ich nicht gen-Therapiert bin
    2023 ich werde im Herbst an “Eris” sterben, wenn ich nicht gen-Therapiert bin

    Was für ein Glück, das ich schon tot bin und ertrunken, erfroren, erstickt, und gekocht bin !
    Die Welt geht nicht unter – sie ist schon untergegangen!
    Für welche Todesart mag Larry Fink wohl als nächstes bezahlen ?
    Und wieso muß ich da jetzt an Leisure Suit Larry denken ?

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  4. “[…] da diese nicht gegen […] Hitze geimpft waren”

    Eine neue Geschäftsidee für die Pharmaindustrie?

  5. “Journalist kann er jedenfalls nicht sein”

    Doch!
    Diese Brut war schon immer so. Ideologie und Dummheit sind sogar deren Markenzeichen.
    Man lese nach bei Karl Kraus.