Sonntag, 23. Juni 2024
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“Rechtsextrem” – na und?

“Rechtsextrem” – na und?

Überall “Nazis”, wenn man den pseudowissenschaftlichen Erhebungen linker NGOs folgt (Symbolbild:AUF1)

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat das Einzige getan, wozu die Blockparteien und linke Institutionen in Deutschland noch fähig sind: Die vermeintlich überall lauernde rechte Gefahr aufzuspüren und jede Opposition als „rechtsextrem“ zu etikettieren. Jeder 12. Deutsche soll einer von ihr herausgegeben Studie zufolge ein „geschlossen rechtsextremes Weltbild“ aufweisen.

Damit hat sie der eigenen Sache jedoch einen Bärendienst erwiesen, und fast muss man ihr schon dankbar sein: Die Stiftung bestätigt nämlich ganz offiziell, dass „rechtsextrem“ heute nichts weiter ist als eine andere Bezeichnung für bürgerlich, normaldenkend, anständig.

Wenn die Begriffe nicht mehr stimmen…

Wenn Inhalte ausgetauscht werden und die Begriffe nicht mehr stimmen, entfällt auch ihr Skandalwert. Die Inflation der „Nazi”-Keule und sonstiger antifaschistischen Kampfbegriffe hat einen Punkt erreicht, an dem diese Attribute ihre einstige Aussagekraft verloren haben.

8 Prozent der Deutschen sollen jetzt also angeblich rechtsextrem sein – gegenüber noch 2-3 Prozent in den Vorjahren. Wer sich fragt, wie so etwas sein kann: Für die Autoren der alle zwei Jahre erscheinenden Mitte-Studie“ der FES ist inzwischen jeder „rechtsextrem“, der dem grünwoken Linksstaat seine blinde Zustimmung verwehrt und sich der ökosozialistischen, globalistischen Transformation aktiv oder auch nur passiv widersetzt.

Raunende Vorurteile

Auch wenn es so explizit nicht drinsteht, wird bei Rezeption der Studie wie auch deren systemmedialer Reflexion schnell klar, mit welchen raunenden Vorurteilen hier operiert wird.

Wer daran festhält, dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt oder es ablehnt, dass der Staat ihm vorschreibt, dass sich sogar Kinder einmal pro Jahr ein beliebiges Geschlecht aussuchen dürfen; wer die Trans-Propaganda vom Kindergarten bis zur Universität kritisiert oder die Verhunzung einer in Jahrhunderten gewachsenen stolzen Muttersprache durch Gender-Kauderwelsch nicht begeistert mitträgt: Der ist rechtsextrem.

Alles Nicht-Linksgrüne ist „rechtsextrem“

Wer nicht möchte, dass eine tausendjährige abendländische Kultur und die eigene geliebte Heimat durch millionenfache Massenzuwanderung überwiegend muslimischer Männer zerstört wird, wer es ablehnt, dass ein in Generationen mühsam erarbeiteter Wohlstand von ferngesteuerten Totalversagern im Namen eines absurden Klima-Hokuspokus zerstört wird: Der ist rechtsextrem.

(Screenshot:Twitter/X)

Wer Fleisch liebt, in Urlaub fliegt, SUVs fährt, Vater-Mutter-Kind-Familien vor queeren Patchwork-Modellen den Vorzug gibt, wer für Elitenförderung und Leistungsprinzip eintritt, wer keine Abtreibung bis zum 9. Monat gutheißt, wer Verbrennermotoren und Atomkraft befürwortet und gegen eine selbstzerstörerische Ukraine-Eskalationspolitik samt Waffenlieferungen ist: Der ist rechtsextrem.

Die Lösung: Noch mehr „Demokratieförderung“

Und vermutlich deshalb, weil auch in der SPD viele Menschen einige oder alle der obigen Kriterien erfüllen, kommt die FES allen Ernstes zu dem Ergebnis, dass sogar 8 Prozent ihrer Parteimitglieder „Rechtsextreme” seien. Bei der AfD sind es übrigens „nur” 24 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet dies also, dass es in der SPD mehr Rechtsextreme gibt als in der AfD. Das wird hier tatsächlich behauptet.

Zu den 8 Prozent kämen übrigens noch weitere 20 Prozent der Bevölkerung hinzu, die „einem Graubereich“ zuzuordnen seien, „die also kein geschlossen rechtsextremes Weltbild haben, die aber auch nicht klar demokratisch orientiert sind“, wie Beate Küpper, eine Mitautorin der Studie, erklärte. Eine Co-Autorin der Studie fordert mehr staatliche „Demokratieförderung, weil das „Vertrauen in die Institutionen” und das „Funktionieren der Demokratie” auf unter 60 Prozent gefallen sei. Gemeint sind hier: Institutionen des undemokratischen Linksstaats.

Relativierung auf die Spitze getrieben

Kurzum: Alle Menschen, die noch bei halbwegs klarem Verstand sind, sind inzwischen „rechtsextrem“. Was dieser Begriff einmal bedeutet hat, ist anscheinend völlig in Vergessenheit geraten. Die Sprachverschiebung ist vollendet.
Deshalb ist es höchste Zeit, die neue Begrifflichkeit anzunehmen und anzuerkennen: JA, wir sind „rechtsextrem”! Denn das, was heute damit gemeint ist, ist absolut nichts, wofür man sich schämen müsste.

Liebe Linke: Ihr, die ihr ansonsten vor „Verharmlosung“ und „Relativierung“ warnt, habt diese Relativierung auf die Spitze getrieben.„Rechtsextrem” steht heute, dank euch, gleichbedeutend für normal-rational. Da bleibt nur zu hoffen, dass es bald noch sehr viel mehr solcher „Rechtsextremer“ in Deutschland gibt.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf AUF1info.

35 Responses

  1. Ich hoffe doch, dass es mehr als “8 Prozent der Deutschen” sind, die sich der gegenwärtigen Staatspolitik aktiv oder passiv widersetzen, unabhängig von der zunehmend sinnentleerten Rechts-Links-Entgegensetzung…

  2. So wenig ‘Rechtsextreme’ nur in dieser Republik?!!! Dann ist wirklich dieses, unser schönes Vaterland verloren. Kein Wunder bei dieser Flutung wildfremder Kulturen.
    Trotzdem kämpfen wir weiter, für unsere Kinder und Enkelkinder ( Auch wenn sie es noch nicht so sehen ).Morgen Demo in Cottbus, bereiten wir uns auf einen heißen Herbst vor.
    Um so mehr Zeit verstreicht, um so mehr ist dieses Heimatland verloren.

  3. Mal sehen: Es gibt da ein Buch, das geprägt ist von

    — einem ausgeprägten Herrenmenschen-Denken,
    — Kriegs- und Gewaltverherrlichung,
    — eindeutigem Antisemitismus,
    — traditionellen Rollenbildern: Frauen sollen viele Kinder gebären, Männer in den Kampf ziehen,
    — einem geschlossenen Weltbild, das Menschen in Gute und Schlechte einteilt,
    — einem Menschenbild aus einerseits wahren Anhängern und andererseits Untermenschen, die entweder versklavt/ausgebeutet werden sollen oder ganz ausgerottet,
    — Intoleranz gegen jede abweichende Meinung, sei das religiös oder politisch,
    — letztlichem Anspruch auf die Weltherrschaft,

    ist der Koran.

    Gläubige Moslems sind Rechtsextreme!

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  4. Endlich habe ich es erkannt: Ich bin rechtsextrem!

    Ich will keine Klima-, Corona- und sonstigen “Schutz”maßnahmen. Ich will keine unkontrollierte Masseneinwanderung und ich will kein Gender-Gaga. Ich will keine EU und keine WHO, wo ungewählte Leute über das Wohl und Wehe von ca. 750 Millionen Europäern zu entscheiden sich anmaßen oder “Pandemien” und damit verbundene “Impf”pflichten ausrufen.

    Kurz und gut, ich bin rechtsextrem, und das ist auch gut so!

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  5. Dann bekenne auch ich mich stolz dazu, rechtsextrem zu sein. ich lehne die Gendersprache ab, ebenso die Ehe für alle. Ich bekenne mich zur traditionellen Familie und zum Christentum. Ich habe meine Kinder dazu erzogen Respekt vor Alten und Behinderten zu haben. Meine Kinder sind ordentlich gekleidet, sauber und gekämmt zur Schule bzw. in den Kindergarten gegangen. Ich lege großen Wert auf die sog. Sekundärtugenden und habe auch meine Kinder entsprechend erzogen. Ich liebe meinen Benziner und bin sehr gern Auto gefahren, als meine Sehkraft noch ausreichte. Ich esse auch ganz gern mal Fleisch und liebe Schinken. Wenn ich deswegen Nazi bin, dann betrachte ich diese Bezeichnung inzwischen als Auszeichnung.

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  6. Volle Zustimmung, Herr Matissek, Sprachverschiebung bringt oft unerwartete und unerwünschte Ergebnisse. Siehe P. Bichsels
    „ Ein Tisch ist ein Tisch.“ Ich würde es als Kompliment nehmen, wenn mich jemand als rechtsextrem oder Nazi bezeichnen würde.

  7. Unsere Familie ist voller Stolz die Alternative zu wählen !
    Denn nur die AfD bringt die notwendigen Veränderungen !

    Es bereitet uns Freude, Bekannte, Freunde, Arbeitskollegen ehrlich und ruhig aufzuklären und das wir in der Hoffnung leben, das die AfD bald die Regierungsgeschäfte übernimmt und die erforderliche Säuberungen durchführt !

    Es ist uns auch egal, wenn jemand uns als rechscht diffarmiert.
    Denn rechscht ist angesagt, modern, nachhaltig und zukunftsorientiert im Sinne des Landes und der deutschen Bürger !

    Ole, ole, es wachse und regiere die AfD !

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  8. Wenn ich das alles schon höre…
    Alleine, dass überhaut nicht unterschieden wird, zwischen rechts, rechtsradikal und rechtextrem!
    Heute wird schnel ein Rechter, der nahe der Mitte ist, also eine gesunde Einstellung hat, als rechtsextrem bezeichnet, obwohl er mehr als fern des Extremen oder gar des Terrors ist. Völlig absurde Sichtweisen, die jene, welche sie verbreiten, erstmal auf sich anwenden sollten. Denn wenn ich den Begriff Brandmauer höre, schon weiss, dass dahinter wirkliche Sozialisten, Kommunisten oder Antidemokraten stehen, die damals den rechten Arm am weitesten ausgestreckt hätten oder heute klar Rassisten oder Faschisten sind, die davon ausgehen, dass andere genau so intollerant sind, wie sie selbst!

  9. Mir reicht es jetzt endgültig – ich habe lange gezögert, doch nun fülle ich den Mitgliedschaftsantrag für die AfD aus.

    1. Richtig so und danke, denn nur die AfD kann positive Veränderungen bringen und uns vom linksgrünlichen faschistischen Dreck säubern.

  10. Ich zitiere mal Milva:

    Hurra, wir leben noch
    Was mussten wir nicht alles übersteh’n?
    Und leben noch
    Was ließen wir nicht über uns ergehen?
    Der blaue Fleck auf unsrer Seele geht schon wieder weg
    Wir leben noch

    Und ansonsten können mich die Linksgrünen mal am………… Gute Nacht.

  11. “Rechts”/”Links” stammt aus dem Paulskirchen-Parlament 1848ff.
    Vieles, was damals “Links” ist heut “Rechts” und umgekehrt.
    In der Regierung Hitler/Papen ab 1933 waren Franz von Papen(Zentrum) und Alfred Hugenberg (DNVP) die rechten Flügelmänner und Joseph Goebbels war DER Linksextremist.

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  12. Rechtsextrem? Und warum nicht gleich Nazi?

    Zu unseren Montagsdemos gab es in der Ferienzeit immer Gegendemos von Seiten der SED, die sich wohl heute anders nennt. Diese lächerlichen Gegendemos bestanden zum großen Teil aus jungen Mädchen, die unter der Fuchtel einer bösartigen und berüchtigten SED-Anführerin standen und die uns als Nazi beschimpften.

    Wenn ich derartig beschimpft werde, weiß ich, dass ich alles richtig mache.

  13. Nichts im Überaß! – hieß es schon bei den alten Griechen. Ein Übermaß an Gütern oder Geld führt zu deren Wertminderung. Für die inflatorische Verwendung des Begriffs Nazi gilt dies entsprechend. Die logische Folge ist, dass die Bezeichnung Nazi wenig Wert hat und damit an Bedeutung verliert. Damit wird aber auch der echte Nazianalsozialismus relativiert. Man sollte von Leuten wie der FES etwas mehr Grips erwarten.

  14. wer das neue wärme-heizgesetzt als unsinnig erkennt,
    wer sich kein gift in die adern spritzen will, wer keine DNA verändernden Gene sich reinspritzen lassen will ist statt grün rechtsextrem……ha ha
    und vieles vieles mehr
    aber atom ist nicht die lösung, sondern auch krebserregend, das muss man trotzdem erkennen

  15. In TV werden immer wieder Menschen gezeigt, die mit Worten wie:
    “Ich finde, MAN sollte denen helfen.” der Masseninvasion zustimmen.
    Was erstaunlicher?? Weise noch niemand vor der Kamera gesagt hat ist: ”
    ICH werde ‘denen’ helfen und mindesten Einen zu Hause aufnehmen.”

    1. Sie kommen auch über die Meere um unser Land zu kapern und es werden keine Insekten sein, vielmehr gewaltbereite, die unsere Sozialsysteme zum Kollaps bringen werden !

      Fließt kein Geld mehr, dann holen sich Barbaren, das, was sie sich vorstellen aus unseren Wohnungen !

      Und hat dieses unsägliche Klientel keine Weiber zum vögeln, dann holen sie sich auch ihre sexuelles Erfolgserlebnis bei unseren Mädchen/Frauen mit brutaler Gewalt.

      Messerchirurgen haben hier absolut nichts zu suchen !
      Sie betteln förmlich darum, ihre Gewalt mit Gegengewalt
      abzuwenden/auszugleichen !

  16. Du bist gegen Waffenlieferungen in die Ukraine, du bist gegen die Aufnahme von Messer und Gabel aus Afrika und Asien, du bist gegen Gentherapien die man als Impfung tarnt, du bist gegen Windräder usw dann bist du eindeutig ein Rechter. Dazu braucht man keine Linke Stiftung. Dann kann man stolz sein ein Rechter zu sein.

  17. Nachdem der Begriff “Rechtsextrem”, wie beispielsweise auch die vielgepriesene Demokratie, inflationär umgedeutet, neu definiert und in seiner Bedeutung weit ausgedehnt wurde, mag es sicherlich zutreffen, wenn im Sinne dieser ideologisierten Neuauslegung angeblich jeder 12. Deutsche ein „geschlossen rechtsextremes Weltbild“ aufweisen soll, obwohl vermutlich kein einziger von ihnen den NationalSozialismus verherrlichen, Hitler toll finden, oder Juden hassen würde, um ein herkömmliches rechtsextremes Weltbild zu bestätigen, weil es heute eben bereits schon ausreicht, nicht gendern zu wollen, konservative Positionen zu vertreten, oder allgemein das oktroyierte links-grüne woke Weltbild nicht anzuerkennen, um pauschal ein vermeintlich rechtsextremes Weltbild unterstellt zu bekommen.

  18. das einzige was die links grünen Ideologen u Terroristen als Argument noch haben, ist Gewalt und Zerstörung. Sobald man wieder die Eier hat sich dagegen zu wehren, haben sie verloren und können dahin , wo sie hingehören, auf die Müllhalde der Geschichte

  19. Sind Sie auch ein “Rechtsextremer”?
    Reuters bezeichnet die Forderung nach Beibehaltung von Bargeld als „rechtsextrem“
    https://www.anti-spiegel.ru/2023/reuters-bezeichnet-die-forderung-nach-beibehaltung-von-bargeld-als-rechtsextrem/

    Österreichs Kanzler Nehammer will die Beibehaltung des Bargeldes in Verfassung verankern
    Nachrichten-Agentur Reuters schreibt, Schutz des Bargeldes sei »rechtsextreme Idee«
    https://www.freiewelt.net/nachricht/nachrichten-agentur-reuters-schreibt-schutz-des-bargeldes-sei-rechtsextreme-idee-10093971/

  20. Guter Artikel vom Herrn Matissek. Ich möchte noch anmerken: Friedrich Ebert war auf jeden Fall auch “rechtsextrem”: abgeschlossene Berufsausbildung als gelernter Sattler (mit nicht-veganem Leder…).

  21. Nun, wer wegen jeglicher Kritik an irgendwas “Antisemit” genannt wird, kann mit Fug und Recht sein Gegenüber als rechtsextremen Verschwörungstheoretiker bezeichnen.
    Warum?
    Ganz einfach:
    Es gilt bis dato als rechtsextreme Verschwörungstheorie, wenn jemand behauptet, hinter allem steckten Juden.
    Wenn also jemand von Antisemitismus redet, wenn Corona Sumpfsuppe oder Chipimplantat kritisiert, bzw. abgelehnt werden, dann behauptet er schlicht und einfach, daß dahinter Juden stecken, sonst käme er ja nicht mit dem Schlagwort Antisemitismus daher.
    Derjenige ist also ein rechter Verschwörungstheoretiker.

  22. @Peter Faethe 23. September 2023 Beim 6:13

    Irrtum!

    Die Nationalsozialisten waren überzeugte Anti-Marxisten!
    Das NS-Regime hat viel von den US Amerikanischen Eugenikern abgekupfert.

    https://adarapress.com/2021/07/24/eugenics-and-the-nazis-the-california-connection/

    https://historynewsnetwork.org/article/1796

    Hier noch etwas über die Ursprünge und Vordenker der Rassenhygiene-Ideologie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Rassenhygiene#Vorgeschichte

    Ein wichtiger Vordenker war der Brite Houston Stewart Chamberlains Hauptwerk “Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts” . Das Werk entstand 1899, also lange vor der Machtergreifung Hitlers.

    Der britische Anthropologe Francis Galton gilt auch als ein wichtiger Vordenker für die Nationalsozialisten.Vor allem bei Themen wie Eugenik oder Eugenetik, deutsch auch Erbgesundheitslehre, in der Zeit des Nationalsozialismus (da auch Erbpflege genannt) bzw. in Deutschland meist gleichbedeutend mit Rassenhygiene…

  23. Dieser Netzfund bringt es auf den Punkt: „Als rechts gilt heute, wer einer geregelten Arbeit nachgeht, seine Kinder pünktlich in die Schule schickt und der Ansicht ist, dass sich der Unterschied von Mann und Frau mit bloßem Auge erkennen lässt. Meine Damen und Herren, in diesem Sinne bin ich rechts. Sie ja wohl auch.“

  24. Links ist die Gleichheit, rechts ist die Identität.

    Menschen, Stämme und Völker sind teilweise gleich.
    Menschen, Stämme und Völker haben teilweise ein einzigartiges Selbst.

    Als Gemeinschaftswesen sind Menschen gleich.
    Als schöpferisch denkende Wesen sind Menschen einzigartig und daher unwiederholbar kostbar.

    Als linke, d.h. materielle Wesen brauchen Menschen ausreichendend Wohlstand.
    Als rechte, d.h. geistig schöpferische Wesen wollen Menschen in ihren individuellen Erzeugnissen gewürdigt sein.

    Gutes Verwalten achtet Gleichheit und Selbstsein ausgewogen.

    (So etwa habe ich es in der Vorlesung eines Philosophieprofessors gehört.)

  25. Was ist “Links”? Solche Typen fordern “Gleichstellung”, weil sie selber nichts zustande bringen. Erfinden, planen, oft hinfallen und einmal öfter wieder aufstehen, mit unendlicher Geduld aufbauen bis zum ersten Erfolg und weiter bis zur Vollendung – das können nur Rechte. Vergrault man sie, bricht alles zusammen.