Rettet uns!

Hoffnungsvoller Blick in die düstere Zukunft (Symbolbild:Shutterstock)

Lustvoll steigern sich die Rufe nach neuen Zwangsmaßnahmen, nach noch mehr Autorität, nach immer mehr Staatsterror im Namen der herbeigeimpften Gesundheit. Lustvoll, mit Hurra marschieren sie im Namen der Klimarettung auf Massenarbeitslosigkeit, Beseitigung der Versorgungssicherheit, Hyperinflation zu und finden es richtig, alternativlos, modern. Lustvoll beklatschen sie die Ausplünderung der Sozialkasten, Überschuldung auf Generationen, systematischen Asylmissbrauch und die Beseitigung von Heimat, von kultureller Identität und der eigenen Geschichte.

Bloß keine Aufhebung des liebgewonnenen Dauernotstands! O erhabener unfehlbarer Staat – bewahre uns vor Viren, vor CO2, vor dem steigenden Meeresspiegel! Schränke uns ein, wie es Dir beliebt, lass uns nicht ratlos in lebensgefährlicher orientierungsloser Selbstbestimmung zurück – sondern leite uns an, reguliere unser Leben… wir können und wollen nicht mehr ohne die Weisheit deiner Ratschlüsse! Leben heißt überleben – bitte zeige uns wie!

Die fahrlässige Repolitisierung des Alltags, in der alles vom Toilettenbesuch bis zum Kurzurlaub, vom Sprachgebrauch in Konversationen mit Dunkelhäutigen bis zum Händeschütteln Rückschlüsse auf die richtige oder falsche Gesinnung erlaubt; die allgegenwärtige Haltungsdurchdringung des Alltags; die schleichende, aber stetige Pulverisierung rechtlicher und tatsächlicher individueller Freiräume; die Errichtung postdemokratischer, globaler Zentralsteuerungsinstanzen: Alles wird gefeiert und für höchst sinnvoll erachtet, um den andernfalls oder überhaupt drohenden Weltuntergang zu verhindern bzw. wenigstens zu verzögern. In jedem Fall bleibt die Durchdringung des guten Gefühls, es versucht zu haben und vorm woken grünen Weltgeist nicht versagt zu haben.

Das gute Gefühl, es versucht zu haben

In diesem Glauben leben die Deutschen wacker vor sich hin, und man fragt sich: Wann kommt das Umdenken? Kommt es überhaupt?

Jedenfalls nicht, solange die Katastrophe ihren Lauf nimmt und den Point of No Return nicht final überschritten hat. So etwas wie Einsicht, Götterdämmerung, die Entzauberung der großen Illusion erfolgt in diesem Land, wie schon mehrfach in seiner Geschichte, erst und nur dann, wenn der Zusammenbruch total ist, wenn alle Träume ausgeträumt sind. Das Eingeständnis der Realität setzt in Deutschland immer die Generalkapitulation voraus.

In Nichtkriegszeiten – übertragen auf die Gegenwart – bedeutet das: Die, die uns mit ihren Überzeugungen, Handlungen und Wahlstimmen in diese Situation gebracht haben und gerade weiterhin bringen, werden erst dann wach, wenn die Wirklichkeit einbricht, en detail oder en gros: Wenn die Regale im Lieblingssupermarkt leer sind. Wenn das eigene Auto sie keinen Meter mehr weit trägt. Wenn das Netto nicht mehr zum Überleben reicht. Wenn keine Ersatzteile für die eigene Spülmaschine mehr lieferbar sind. Wenn kein Urlaub mehr drin ist. Wenn blackoutbedingt die Lichter im eigenen Haus ausgehen.

Und/oder auch: Wenn die erste eigene blutige Konfrontation mit Vertretern der bunten Importdiversität erfolgt, ohne dass die eigene Polizei helfen kann oder will. Wenn im eigenen Verwandtenkreis das erste Vergewaltigungsopfer zu beklagen ist. Wenn man sich nicht mehr unbewaffnet vors Haus trauen kann. Wenn das erste Flüchtlingsheim in der eigenen Straße aufmacht. Was erste Windrad in der eigenen Nachbarschaft lärmt oder der erste Haftfreigänger im eigenen Haus einbricht. Und, ja, auch dies: Wenn der erste eigene Angehörige oder enge Freund „an und mit der Impfung“ auf der Intensivstation liegt oder stirbt oder die achte Impfung dann doch zu empfindlichen Nebenwirkungen führt.

In diesem Land wird man nur durch Schaden klug. Doch die so gewonnene Klugheit hält nicht lange vor.

10 KOMMENTARE

  1. „Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir schon ein Stueck weiter“. Alte Lemings weisheit – von ein paar Uberlebenden muendlich wetergegeben.

  2. Dass man Deutschen das Denken überhaupt zumutet. Wenn sie denken, dann nur bis zur eigenen Nasenspitze und dass andere für alles zuständig und an allem schuld sind. Der allmächtige Staat wird es für sie richten. Herrenmenschen auf jeder Seite, in jeder Schicht.

    • Dazu kommt noch der Schuldkomplex als Tatervolk und fuer immmer und ewig an vergangenen Taten schuldig zu sein. Daraus erschliesst sich der Besserwisserkomplex und die Arroganz staendig auf andere Laender zu zeigen, was da schief laeuft und was da zu verbessern waere
      Das lenkt von den Zustaenden im eignen Land ab. Demonstranten im eignen Land gegen die Regierung z.B. die Querdenker sind die Boesen. In einem anderen Land z.B. Russland oder Weissrussland sind die Demonstranten die Guten und Freiheitskaempfer. Abstractes Denken fehlt voellig. und schizophrener gehts nimmer.

  3. Dem muss ich mich leider voll und ganz anschließen.
    Treffend formuliert und trifft den Nagel auf den Kopf.

  4. Ich bin ebenfalls ratlos. Ganz sicher haben die üblichen Medien einen großen Anteil Schuld an der geschilderten Situation, aber ein guter Teil der Bevölkerung will sich mit Politik und eventuellen schlechten Nachrichten schlicht und einfach nicht befassen. Mag sein, daß den Deutschen immer noch das letzte Katastrophen-Jahrhundert nachhängt. Aber auch das erklärt die Hans-guck-in-die-Luft-Haltung nicht wirklich.
    Ich habe einen Bruder, der mittlerweile die 60 überschritten hat. Seit Jahren schicke ich ihm Links der freien Medien, versuche, ihn über Email aufzuklären und zu warnen,…Er sagt nicht: Laß mich in Ruhe, es interessiert mich nicht. Sondern er liest meine Emails und die Links erst gar nicht und läßt meine Bemühungen, ihn zu warnen, stoisch an sich abgleiten. Langsam komme ich nun ebenfalls zu der Einsicht, daß er dann eben fühlen muß, was er nicht kommen sehen wollte. Froh bin ich darüber aber nicht.

  5. Wir alle wohnen als Publikum einer Tragödie bei. Die Aufführung ist schlecht, denn die Darsteller sind maximal drittklassig; die Regie lieblos und uninspiriert; der Produzent so gut wie bankrott; der Lichttechniker hat nur einen Strahler zur Verfügung – und dieser ist unbeweglich; der Ton-Spezialist regelt die Lautstärke nach eigenem Gusto und der Soufleur ist eingeschlafen. Einzig der Kulissenmaler hat Großes geleistet und für einen märchenhaften Hintergrund gesorgt. Die 90% zahlenden Abonnement-Kunden mit ihren 4-Jahres-Verträgen, sowie die Kritiker sitzen fassungslos in diesem Theater und trauen ihren Augen und Ohren nicht.
    Einige wenige verlassen den Saal frühzeitig, ein paar andere rufen Buh, die Mehrheit klatscht. Die meisten jedoch kommen jeden Tag wieder in der absurden Hoffnung, dass bei gleichbleibendem Ensemble das Stück an Qualität gewinnt. Nichts passiert, ausser, dass die Schauspieler als auch die Verantwortlichen sich die Gagen/das Gehalt erhöhen.
    Einige Staatskritiker schreiben dennoch „die Aufführung sei ein neues, abstraktes Experiment, dessen Vollkommenheit der kulturlose Pöbel“ schlicht (noch) nicht erfassen und erkennen kann. Die Staatsmedien jubeln, der Werbeetat wird verdoppelt. Die Buhrufe werden weniger, die leeren Sitze im Zuschauerraum werden mit teuer subventionierten Statisten aufgefüllt, die Abo-Kosten laufen weiter.
    Nach unzähligen Vorstellungen kommen endlich keinerlei Gegenstimmen mehr, ja die stehenden Ovationen dauern allabendlich länger – das Stück ist zum Erfolg geschrieben.
    Dass jeder einzelne am Theater Mitwirkende zwischendurch ausgetauscht wurde, ohne auch nur die kleinste Veränderung vorzunehmen, geht im allgemeinen Rausch unter.
    Die Mehrheit klatscht immer noch, Buhrufern wurde der Einlass auf Lebenszeit verwehrt; die Zahl der Statisten explodierte; die ungeliebten Kritiker wurden mundtot gemacht, alle Akteure wurden reich trotz unterirdischer Perfomance. Am letzten Tag der Vorstellung, das Theater war wie üblich „ausverkauft“, ging das Licht nicht mehr an und der Vorhang nicht mehr auf. Alle Kreativen waren auf eine grössere Bühne gewechselt, und aus dem Off kam eine Stimme die verkündete:
    „Wir danken ihnen für ihre Treue doch auch diese konnte den Untergang unserers wohlgemeinten Experimemts nicht abwenden. Das Deutsche Theater ist gescheitert. Es ist tot. Die nächste Tragödie spielt sich in Brüssel auf der Europa-Bühne ab, den wahren Brettern die die Welt bedeuten. Gehen sie nun bitte gesittet und geordnet nachhause, hier gibt es nichts mehr zu sehen. Und, ganz wichtig, bitte verlängern sie ihren monatlichen Abonemment-Dauerauftrag, die kürzlich vorgenommen Änderungen unserer AGB werden ihnen nach Zahlungseingang übermittelt. Wir schaffen das!

    • Grossartiger Vergleich des jetzigen BRD Zustandes.
      Darf ich noch hinzufuegen: Und wenn Sie nach Hause gehen, dann nur in Gruppen und auf sicheren , hellbeleuchtetenn Wege, sonst koennte EINMANN kommen, der sich diesem Theater,Ihrer Kultur und seinen Statisten nicht zugehoerig fuehlt und noch etwas mehr von dem Geld haben will, dass Ihnen nach Eintrittszahlung noch uebrig geblieben ist.
      Hoffentlich haben Sie eine gute Taschenlampe dabei, falls nicht, gibts noch einige hier zu kaufen, wenn Sie sich beeilen, befor der Vorrat zu Ende geht.Batterien sind leider schon fast ausverkauft Diese Taschenlampe kann Ihnen sehr hilfreich sein, wenn Sie nach Hause kommen und wieder mal alles dunkel ist…

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