Schulfeste bald nur noch mit Steuerberater: Die Besteuerungsorgie rückt näher

Größere Steuerlast – demnächst in allen Lebensbereichen (Symbolbild:Pixabay)

Hilfe, der Staat braucht Geld! Schneller als die ersten Waffen in die Ukraine liefern Olaf Scholz & Co. den Finanzämtern derzeit lukrative Denkanstöße für den immer tieferen Griff in die Brieftaschen und Konten der wehrlosen Bürgerinnen und Bürger. Was hat der Schweigsame mit seiner regierenden Panzerknackerbande denn nun wohl wieder vor? Tja, wie wir inzwischen alle wissen, kam unser aktueller Bundeskanzler mit einer schweren Sprachstörung zur Welt, weshalb er auf die Hilfe von Menschen, die für ihn sprechen können, stark angewiesen ist. Wir wissen also nicht, mit welcher Pflegestufe Scholz regiert – aber ein- und abkassieren, das kann er fraglos. Sogar ganz ohne Hilfe. Auch Christian Lindner spricht inzwischen schon fast wie Scholz, schrecklich gestelzt und vom Stakkato einer Phrasendreschmaschine unterlegt. Ist das ansteckend? Auch Lindner sagt bei gleichbleibendem Wortanteil immer weniger, seit er in der Ampel mitregiert; immer öfter entfleuchen ihm vage Andeutungen wie etwa die, dass demnächst das „Entlastungspaket” kommen würde, und das wirke dann auch gegen Fettflecken auf der Jacke und hülfe bei Verdauungsstörungen oder so ähnlich. Der Leser möge mir verzeihen – aber die Billig-Sprüche aus der Billig-Reklame sind von den billigen Sprüchen dieser billigen Regierung kaum zu unterscheiden.

Im deutschen Süden fragten unlängst ein paar Tageszeitungen süffisant, ob denn demnächst Steuerberater für Schulfeste benötigt werden würden. Tja, und so abgebrüht, wie die Grünen nun mal sind, tut in Baden-Württemberg Landesvater-Darsteller Winfried Kretschmann dann stets so, als ob ihm „Bürokratieabbau” und „Entlastung der Bürgerinnen und Bürger” so sehr am Herzen lägen, dass er fast schon schlaflose Nächte wegen der deutschen Überregulierung und staatlicher Zwangsberaubung mit höchsten Strompreisen, Steuern und Abgaben durchlitte. Hauptsächlich bei den abartigen Benzinpreisen spielen die Grünen stets fiesestes „Good Cop – Bad Cop”, so als hätten sie als die schlimmsten ideologischen Einpeitscher und fanatischsten Autohasser mit all dem teuren Sprit nicht das Geringste am Hut – aber sie möchten uns doch allen so gerne helfen! Tatsächlich zieht hinter den Kulissen der kaputten, weil nur noch Grün blinkenden Ampel ein schweres Unwetter herauf. Der interne Streit um die Belastung der Bürger steht kurz bevor, und die jetzt startenden 9-Euro-Schonfristtage sind nur eine billige Show für geplante drei Monate – danach ist Zahltag, liebe Bürgerinnen und Bürger! Und diesmal rauben wir auch der Oma ihr klein‘ Häuschen!

Enteignungen im grünen Ländle

Achtung: Der Zensus marschiert nun durch deutsche Wohnzimmer, danach folgt dann eine typisch linke Neid-Enteignungsdebatte. Erben und Witwen, die es wagen, noch allein in Häusern zu leben, werden dann an den medialen Kampagnenpranger gestellt werden: Ungünstige Umweltbilanz, unsoziales Verhalten, weil viel zu viel Wohnraum für einen allein, sinnlos Heizen für Alleinstehende, und so weiter, und so fort. Nur die Beamtenwitwe, die bereitwillig fünf Afrikaner und drei Muslime zu sich ins Haus holt, ist eine gute Systemseniorin! Wer jedoch nicht freiwillig Wohnraum rausrückt, den wird Kevin Kühnert zum Abschuss bei kommenden Enteignungen freigeben. Wetten, dass…?!

Doch zurück ins grün regierte Ländle. Dort ist die Debatte um das am 1. Januar kommende neue Umsatzsteuergesetz voll entbrannt. Und selbst übliche Mainstream-Medien ahnen, daß da ein neues Monstrum in den Finanzämtern an der Kette reißt und raus will, um den Bürgern die Beine wegzubeißen. Der nächste fiskalische Kettenhund fletscht die Zähne und bellt brutal: Ein Umsatzsteuergesetz nach EU-Vorgaben! Stichwort „Good Cop – Bad Cop” wieder. Die Grünen: Wir können nichts dafür, das kommt von der EU, der wir ja bedingungslos folgen wollen und sollen, in der wir als deutsche Diätenhansel ja die Steuereinpeitscher und „Green-Deal”-Vordenker sind! Haha! Also, was sagt „Guhter Onkelz”-Sänger Kretschmann? Das sei nun aber ein „absoluter Ausfluss von Überbürokratiserung”! So kann man es überall lesen. Aha. Scholz reibt sich längst die Hände – und sie alle an den fiskalischen Schalthebeln der Macht freuen sich diebisch auf die nächste Abkassierrunde, für welche sie schon überall heimliche Detailpläne schmieden – natürlich im Namen der EU.

Bis zur Basis heruntergebrochener Quatsch

Die europäische Nullzins-Enteignungs-Gemeinschaft hat sich nämlich folgendes ausgedacht: Alle Leistungen, die auch von fremden Dienstleistern erbracht werden könnten, sind ab Januar dann grundsätzlich als kaufmännische Kommerztätigkeit einzustufen. Ein Bauhof der Stadt pflegt den Friedhof – aber weil das theoretisch ja auch ein Gärtnereibetrieb tun  könnte,  ist – zack! – die Umsatzsteuer fällig! Damit aber werden fortan auch die Kommunen selbst belastet. Zu Recht wittert Kretschmann daher ein politisches Eigentor der lebensfremden und mehrheitlich ohnehin strunzdummen Brüsseler Eurokraten. LOL! Das Gelächter hört aber spätestens auf dem Dorf, in der Schule oder beim Jahrestreffen des Kaninchenzüchtervereins schlagartig auf – denn der ganze Quatsch wird heruntergebrochen bis zur untersten Basis: Schüler backen Kuchen, Landfrauen bieten Schmalzbrote für Wanderer an, Vereine haben bei ihren Sitzungen privaten Kartoffelsalat plus Bratwurst und Hacksteak auf und vor dem Grill; wird auch nur ein kleiner Kostenbeitrag erhoben, greift das Umsatzsteuergesetz nach aberwitzigen EU-Regularien. Nun können sich bald Landfrauen, Vereinsvorstände und Freizeitsportler sowie Schülerinitiativen Handbücher über die Mehrwert- oder Umsatzsteuer kaufen. Auch mathematische Pfeifen sollten sich mit der Prozentrechnung anfreunden (und vor allem etwas über den Unterschied zwischen 7 und 19 Prozent lernen).

Und trotzdem dürfen wir feixen und grinsen – denn diesmal trifft es tatsächlich auch die Richtigen, nämlich den Staat selbst. So wettert etwa der Präsident des baden-württembergischen Gemeindetags, Steffen Jäger, dass die Kapriolen zur neuen Umsatzbesteuerung zu „Erschwernissen bei der öffentlichen Leistungserbringung” führen dürften. Das in den Medien kurz herumgegeisterte Besteuern von Kuchen in der Schule war nämlich nur eine plakative Facette als Aufregen; die Folgen sind weitaus universeller, sie betreffen nämlich auch behördliche und hoheitliche Verwaltungsakte: Sämtliche Gebühren, auch beim Erstellen von Geburtsurkunden und Führerscheinen, stünden dann ebenfalls zur Disposition und würden steuerpflichtig. Und hier gefriert uns unser Lachen wiederum auf den Lippen – denn die Verwaltung wird niemals auf diesen Kosten sitzen bleiben wollen, sondern sie gibt diese an uns weiter und wird uns zu ohnehin ständig steigenden Gebühren dann auch noch satte Mehrwertsteuersätze obendrauf knallen. Mit der Folge, dass die allgegenwärtigen Teuerungen auch bei Behördengängen und Verwaltungsgebühren durchschlagen. Denn wo immer die Umsatzsteuer gilt, gilt auch die simple Formel: Den Letzten beißen die Hunde!

Wetterleuchten kündigt den großen Sturm an

Und das ist noch längst nicht alles: Zufällig entschied gerade auch das politisch gesteuerte Regierungs-, äh, Bundesverfassungsgericht, dass nach vielen Jahren heftiger Gegenwehr des deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes nun auch die Hotelbranche zur Strecke gebracht werden darf: Geld her  oder Insolvenz und Schnauze halten! So in etwa lautet das Urteil des abhängigen Antibürgerjustizaufsichtforums der Berliner Republik mit Sitz in Karlsruhe. Ab sofort werden in etlichen Städten und Kommunen Reisende fortan fürs Übernachten unsittlich extra zur Kasse gebeten: Citytax, Kulturförderabgabe oder Beherbergungssteuer – der Gang zum Gericht, um mit juristischer Hilfe und geballtem Protest diesen Steuerwucher zu stoppen, brachte am Ende nichts. Das Verfassungsgericht entschied nämlich nun in seiner parteienhörigen, willfährigen Bräsigkeit, dass diese leider vielfach übliche Abkassierpraxis rechtens sei. Die dank Corona heftig gebeutelte Branche muß nun also auch diese hässliche Kröte schlucken – und andere Länder und Kommunen werden dies erwartbar bald als Anregung verstehen, um Reisende – feisten Wegelagerern gleich – nun auch flächendeckend durch neue Steuern auszuplündern.

Insider munkeln bereits in düsterer Vorahnung, dass all dies nur ein harmloses Wetterleuchten am Horizont sei, welches das heraufziehende schwere finanzpolitische und steuerliche Unwetter abkündigt. Und in der Tat: Dank der öffentlichen Neuverschuldung und der unendlichen Geldgier der handelnden Politakteure dürften wir heftigen Stürmen und Tornados entgegengehen und -sehen. Es kommen wohl astronomisch hohe Steuern, Abgaben und durchdrehende Preisspiralen auf uns zu. Sicher ist nur soviel: Das kann und wird nicht gut gehen. Es wird Verteilungs- oder womöglich echte Straßenkämpfe geben, Unruhen mit geplünderte Läden, öffentlicher Aufruhr und Gewalt – denn eine in die Armut getriebene Bevölkerung wird sich zwangsläufig ab einem gewissen Punkt wehren. Sie wird aggressiv werden, und auch wenn man es sich nicht vorstellen kann: Selbst Deutsche, die sich auf Befehl der Regierung morgens blau anmalen würden, wenn es „die Mehrheit“ auch so macht, können irgendwann die Geduld und Beherrschung verlieren, können gar ausrasten und randalieren. Lustig ist das alles dann leider nicht mehr, wenn es so weit ist. Die Frage ist nur, wann der Leidensdruck zu groß wird und dem Untertanenmichel hierzulande der Kragen platzt.

12 Kommentare

  1. Wir müssen überhaupt keine Kröten schlucken. Seit Jahren kund immer mehr, kotzt es mich an, dass die Leute jeden Scheiß mitmachen!! Als „Einzelkämpfer kann man wahrlich nicht viel tun. Dann soll sich doch der Gaststättenverband zusammentun und sagen“ Nö, machen wir nicht mit“

    Ich versuche das mehr und und mehr auf Arbeit, hier wirds nämlich langsam auch zu bunt! Alle meckern zwar, etwas unternehmen will leider kaum einer!

  2. Im Beitrag heißt es:

    „Selbst Deutsche, die sich auf Befehl der Regierung morgens blau anmalen würden, …“

    Einen solchen Befehl wird die linksgrüne faschistische Ampel-Administration nie erteilen, denn blau ist die Farbe der AfD.

  3. Ich befürchte, es soll dem Michel der Kragen platzen, damit man ihn dauerhaft unter Kuratel stellen kann…

  4. Für den Fall, dass die Deutschen doch einmal renitent werden sollten, hat man schon vor Monaten eine ganze Anzahl gepanzerter und fernsteuerbarer Fahrzeuge bei der Rüstungsfirma Rheinmetall bestellt. Mit der Möglichkeit des Einsatzes von Maschinengewehren. Aber vielleicht verzögert sich die Auslieferung noch ein wenig, falls die Produktion für die Ukraine vorgeht.

  5. Die Gegenwehr gegen das ständige ausplündern ist lange schon überfällig!! Wenn es los geht bin ich dabei!

  6. Hauptsache die „Gäste“ werden im Vollkasko Stile der DDR 2.0 rundum und gönnerhaft protzig mit einem Wohlfühlpaket im vorauseilenden Gehorsam versorgt. Lustig jedoch, die Herrschaften aus der Kokaine sind von diesem „Besten“ aller Zeiten gar nicht überzeugt, merkeln die doch die dummdreisten Lügen. Also sowas! Mich wundert nur, daß diese denkfaulen verblödeten Massen das alles noch so mitmachen. Aber es muß erst richtig Hunger, begleitet mit massivem Energiemangel, aufkommen, dann werden die links-grünen Gutmenschen (15%) und deren Mitläufer (Blockparteienwähler und wohl 80%Punkte dieser Gesellschaft) es zeitnah und eindrucksvoll spüren. Um es links-grün infantil auszudrücken – da macht es dann so richtig AuA, aber Mitleid habe ich keines, ich schau es mir von sehr weit entfernt und ganz entspannt an wie die sich die Schädel einschlagen.

    • Die lassen es nicht eskalieren, jedenfalls nicht im Sommer, und im Winter protestieren weniger, weil es kalt ist. Im Herbst kommen alle Maßnahmen zurück.
      Ich habe jetzt gehört, dass den Geimpften die Gültigkeit ihrer Impfung auf 1 Jahr verlängert wurde, eben damit es keinen Grund zum Aufruhr gibt. Als Geimpfter kann man das leicht in seiner Impf-App nachsehen. Wer sich so leicht ruhigstellen lässt, der muckt nicht auf, nur weil er ein paar Kröten mehr abdrücken muss und nicht mehr heizen kann. Wollpulli im Wohnzi tragen ist eben auch voll öko und grün und gut.
      Energiekrise? Smart Meter ;-P. Wenn es Stromausfälle gibt, wird man es denjenigen in die Schuhe schieben, die sich keinen Smart Meter haben einbauen lassen. „Selber Schuld“, wird man sagen, und damit die Leute weiter spalten, die öko-Smart-Meter-Leute treten dann gegen die No-Smart-Meter-Leute. Kann doch jeder um 03:00 Uhr morgens seine Waschmaschine starten, ist doch kein Problem, gelle.

      Einen neuen, digitalen Zähler kann man wohl nicht verweigern, ein Smart Meter Ding hingegen schon.

  7. Es gibt nicht 6 Einkunftsarten nach dem Einkommenssteuergesetz.
    Es sind 7, jawohl 7, denn die 7. ist die Schätzung des Fiskus.
    Innerhalb dieser 7 gibt es noch die negative Einkommensstruktur, die Verluste mit Verlustvor-
    und Verlustnachtrag.
    Ist doch eh kein Problem, wer Kuchen backt und ihn in Schulen, auf Schulfesten, etc.
    durch „Oma“ anbietet, braucht bei pfiffiger Deklaration eh keine Steuern zu entrichten.
    Verluste über Verluste können gegenüber dem FA glaubhaft gemacht
    werden.
    Um den Verkaufserlös zu mindern bzw. auf null/unter null zubringen, dazu zählen Betriebskosten, wie Strom, Heinzung, Nutzung von Raum und Elektrogeräten, Reinigungskosten.
    Eigenbenennung von Zeitaufwand in Geldwerten, Backwareneinkauf, Fahrtkosten, etc.
    Tja, die FA werden viel zu tun bekommen, weil der Verwaltungsaufwand im Gegensatz
    zur Einbrinung in keinem Verhältnis steht.
    Spätestens bei den ersten 10000 Steuererklärungen haben die Beamten keine Zeit bzw. Lust
    mehr für diese Art von der Politik aufgetragenen „Spielereien“.

    So unrentabel können nur grün-linke Politiker denken und handeln.

    • Sehr amüsanter Vorschlag!

      Was mir vor allem auffällt, ist der Umstand, daß der Bürger durch immer mehr Forderungen und Anforderungen vonseiten des Staates in die Zange genommen wird und kaum noch Zeit hat, sich mal mit Dingen zu beschäftigen, die ihn interessieren und erfreuen.

      Das neue Affentheater soll auch nur neuen Streß erzeugen. Ich halte mich an das Motto meiner Mutter „Ach was! Der Körper kann das ab!“

    • Wenn einem gesetzestreuen Bürger leider, unbeabsichtigt und bedauerlicherweise ein kleiner, unwichtiger Fehler in der Steuererklärung passiert, so dass das Finanzamt leider leider einen Brief schreiben muss, um die Sache zu klären, dann kostet das das Finanzamt doch leider leider sehr viel Zeit, oder? Vor allem, wenn das leider unbeabsichtigt und bedauerlicherweisen vielen Leuten passiert, die kleine, unwichtige Fehler in ihren Steuererklärungen machen, reine Flüchtigkeitsfehler, versteht sich.
      Wie ein berühmter Mann äußerte, würden die Deutschen erst Bahnsteigkarten kaufen, bevor sie auf dem Bahnsteig protestierten.

  8. Vorher fackele ich meinen ganzen Besitz ab, bevor mir irgendsoein „Asylant“ ins Haus kommt !

  9. Der Umsturz entzündet sich am Schulkuchen – das wäre mal wieder so richtig typisch deutsch.

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