Taliban-Feminismus: „Frauen-Badetag“ im Thermalbad

Etwa in Algerien ist jeden Tag „Frauenbadetag“ (Foto:Imago)

Einer ganz besonders verrückten Verquickung von Mittelalter und vermeintlich feministischer Fortschrittlichkeit können interessierte Beobachter, sofern es sie bei ihrer Geburt „weiblich eingeordnet“ wurden, an diesem Freitag im niederösterreichischen Thermalbad Vöslau beiwohnen: Dort steigt der erste Badetag nur für Frauen – ein Spaß für die ganze eingewanderte Großfamilie, mit Ausnahme ihrer männlichen Vormunde.

Vordergründig soll es sich dabei um eine Art Schutzzone im Schwimmbad handeln; laut dem österreichischen „Exxpress“ will die Aktion dieses „Frauenbadetages“ am 3. September nämlich sicherstellen, dass Frauen einmal ganz unter sich bleiben und planschen dürfen sollen – ohne „blöd angemacht zu werden„, so die Veranstalter, ohne Angst vor der Knute ihrer häuslichen Paschas also und vor allem „ohne Body-Shaming„. Es gehe an dem Tag einzig und allein darum, „Raum zu schaffen, der uns oft nicht gegeben wird„, erläutert eine der Mitorganisatorinnen namens Madeleine Alizadeh, die sich als muslimische Influencerin mit satten 330.000 Followern auf Instagram durchaus so etwas wie einer respektablen Reichweite erfreut.

Gerade im Sommer seien viele Plätze, allen voran Freibäder, „Orte, die für viele weiblich gelesene Personen nicht sicher sind„, klagt sie. Dass es vor allem Männer des eigenen Kulturkreises sind, die diese „weiblich gelesenen“ Personen durch (Gruppen-)Vergewaltigungen und habituelle Bevormundung bis hin zu Ehrenmord-Femiziden drangsalieren, verschweigt Alizadeh hier leider. Ihr gendergerechter Ansatz ist ein anderer: „Schönheitsstandards, Körpernormen und ,male gaze‘ bekommen keinen Zutritt.

Männer zu Tieren degradiert

Wie schön, wie weltoffen! Oder vielleicht gerade nicht? Die Argumente, die hier für diesen Frauenbadetag ins Feld geführt werden, sind bei näherer Betrachtung nämlich exakt dieselben, mit denen im islamischen Kulturraum seit jeher strikte Geschlechtertrennung legitimiert wird, bis hin zur Umsetzung des Haram-Konzepts im sozialen Alltag (nicht von ungefähr ja auch die etymologische Übereinstimmung mit dem Begriff „Harem“ ab: Männer, und zwar ausnahmslos alle, werden zu tierischen Triebtätern, zu gierigen Gaffern degradiert – Stichwort „male gaze“ – denen sich die Frauen in verbotenen Zonen oder dann eben auch hinter Vollverschleierung entziehen müssen. Da ist es wenig verwunderlich, nachgerade tiefsinnig und vermutlich auch nicht mehr als konsequent, dass die Eintrittsgelder des Vöslauer „Bade-Harems“ von drei Euro pro Kopf an den Afghanischen Frauenverein e.V. gespendet werden sollen…

Vor den Taliban braucht sich hier bei uns bald niemand mehr zu fürchten – denn den Boden für eine islamische Übernahme bereitet die kulturpolitische Migrantifa ganz von alleine: jene Allianz aus linken Diversitätspsychopathen und Islam-Fundamentalisten, die gemeinsame Schnittmengen ausloten und damit „neue gesellschaftliche Realitäten“ schaffen, die sich immer weiter entfernen vom Boden der Verfassung, ob in Felix Austria oder bei uns. Denn die verbietet eigentlich jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung wegen des Geschlechts einer Person. Nicht so übermorgen in Vöslau.

Dieser Beitrag erscheint auch auf report24.news.

4 KOMMENTARE

  1. Dürfen da nur Frauen rein? Oder auch das dritte, vierte, fünfte Geschlecht?
    Und… dürfen da auch biodeutsche Frauen rein?
    Das vermutlich nicht! Denn die könnten diese Eigentümer der Muslime ja auf verderbliche Gedanken bringen.

  2. Ich glaube hier geht es doch darum, daß die Genehmigung zum lustigen Islamplanschen nur von den verheirateten Paschas erteilt wurde, nur unter der Bedingung, daß kein bepimmelter Mensch sich im gesamten Bad aufhält. Das wird uns dann als feministischer Erfolg verkauft., für den sich die zugegzogenen Weiber auch noch feiern lassen. Ach, was kotzt mich dieses scheinheilige Theater an.

  3. Und was ist mit „Qeer “ Männern und Frauen, die sich ihr Geschlecht selbst wählen und auf die kleinen Unterschiede „Untenrum“ hinwegsehen ?
    Das werden Diskriminierungs Suchende aber sowas von hysterisch und hauen ganz sicher auf den Putz !

  4. Lassen wir mal die „Queeren“ außer Acht – es gibt in Deutschland nämlich bestimmt mehr Hallen und Freibäder als LBXKTU usw. Menschen aber Männer, die ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben, oder vor religiöser Scham Augenkrebs bekommen, wenn sie eine Frau im Bikini sehen, haben in Deutschland nichts verloren ! Wir brauchen keine Frauenbadetage, wir sind ein aufgeklärtes Land – noch !

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