Mittwoch, 24. April 2024
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Todesmelodie: Spiel mir das Lied vom Mann

Todesmelodie: Spiel mir das Lied vom Mann

Claudia Cardinale in “Spiel mir das Lied vom Tod” (1968) (Foto:Imago)

Letzte Nacht erlebte ich eine Zeitreise. Es war schon spät. Eigentlich wollte ich ins Bett. Dann kam der Hinweis auf einen gleich folgenden Film: „Spiel mir das Lied vom Tod.“ Natürlich habe ich den Streifen mit der bittersüssen Mundharmonika-Todesmelodie schon gefühlt fünfhundertmal gesehen. Er ist immer wieder gut, der von Genius Sergio Leone inszenierte Italowestern von 1968. Wie so oft folgte ich einem natürlichen Instinkt: Schau nochmal, achte auf neue Botschaften! Es ging wieder los: Charles Bronson, der Namenlose, der die geile Harp-Todesmelodie gleich am Anfang wie kalten Wind über Gräber wehen lässt. Der Zug kommt an, Bronson und sein Ballerbeat, drei Killer beißen ins Gras. Der Film beginnt.

Keine Sorge, hier kommt jetzt keine ausführliche Filmkritik, die sowieso mehr als 50 Jahre zu spät wäre (nur ein wenig wird nacherzählt!). Es geht um eine Verschiebung von Wahrnehmungen, um das Erlebnis in einer „Zeitmaschine“ auf den Rücken galoppierender Pferde, beim Bau einer Eisenbahn, welche Mobilität und Weite noch gemeinsam mit Moderne und Expansion als Aufbruchsstimmung symbolisierte. Alles in diesem Film ist Dynamik, mit den Schienen kommt der Wohlstand, mit den Reisen das individuelle Glück und die Hoffnung auf eigene Zukunft, Männer sind noch ganze Kerle und bauen aus frisch gefälltem Holz der noch wilden Wälder Farmen, Bahnstationen, Städte und endlose Gleise – bis ins Weltall, wenn es sein muss. Die Atmosphäre des Films erreicht mich wie ein freundschaftliches Schulterklopfen vom gewaltigen Hulk – und das Erkennen ist ein Kulturschock! Peng!

Die Gegenwart als verfallene Endstation

Es ist unübersehbar, spürbar, plötzlich mit Händen zu greifen, dass dieses Epos die heutige Zeit wie eine verfallende Endstation dastehen lässt. „Spiel mir das Lied vom Tod“ mutiert vor meinen Augen in ein Fenster zu einer vollkommen anderen, besseren Welt des Aufbruchs. Diese Feststellung ist wichtig, denn alle Fans der Italo-Western, vor allem auch von Bud Spencer und Terence Hill, dürften sich noch vor wenigen Jahren eng verbunden mit diesen Szenarien gefühlt haben. Natürlich rannte keiner von uns mit der Pistole im Halfter durch die Innenstadt zum Geldautomaten oder ritt auf dem schneeweißen Hengst mit schwarzem Sattel bei Edeka vor die Frischetheke. Aber die Italowestern wirkten real und inspirierend, waren voller schwarzem Humor, stets provokant, rebellisch und frech, immer auf Kriegsfuß mit der Obrigkeit (!), waren herb-männlich und niemals angepasst. Man konnte sich dennoch in vielen wiederfinden und mit vielen mitfühlen. Vieles war archetypisch.

Der Punkt, an dem bei mir dann alle Dämme der Erkenntnis brachen, war der, als ich in diesem Streifen die wunderschöne “Jill” (Claudia Cardinale) wiedersehen durfte. Sie spielt eine ehemalige Prostituierte aus New Orleans, die dort einen irischen Farmer ehelichte, ihm nachreisen will – dann gleich bei Ankunft in der Provinz zur Witwe wird, ihren Traum von einer eigenen Farm aber trotz des frisch erschossenen Ehemannes dennoch trotzig in einer knallharten Männerwelt durchsetzen will. Im Filmlexikon steht: “Rund um den Bau einer Eisenbahnstrecke entfaltet sich eine epische Geschichte aus Rache, Gier und Mord, in deren Zentrum vier Personen stehen.” Um den Vergleich mit der Gegenwart auf den Punkt zu bringen, ist dieser kurze Vorspann nötig. Denn die handelnden Akteure bewegen sich nicht im Zeittakt mit der Central Pacific Railroad, jener Eisenbahngesellschaft im Westen der Vereinigten Staaten, welche ab 1861 historische Glanzleistungen beim Bau der ersten transkontinentalen Eisenbahnverbindung in Nordamerika vollbrachte. Vielmehr durchtränkt der Zeitgeist der wilden Swinging Sixties, verankert auf der Metaebene des „Golden Age of Rock’n’Roll“, diesen Film. Es ist die Lockerheit des Seins, es ist das Zeitalter der „sexuellen Revolution“, es ist der Geist der Freiheit, der wohl nur im Westen jemals so wehte – und über den man inzwischen dank politisch-hysterischer Korrektgesinnung leider sagen muss: Vom Winde verweht.

Als Frauen und Männer noch zusammenhielten

Jede Menge Schlüpfrigkeiten zwischen Mann und Frau – der Film ist durch und durch hetero-sexistisch – sind enthalten. Ein gewisser „Cheyenne“, ein freiberuflicher Herumtreiber, greift der kurvigen Cardinale an den Hintern. In so manchen Western gab es dann die Bratpfanne von der Angegriffenen auf den Schädel des Grabschers. Claudia Cardinale hat das nicht nötig: Sie macht den Mann mit einem Blick klein. Cheyenne ist ein echter Hurensohn, auch seine Mutter soll eine Prostituierte gewesen sein, wie er berichtet. Er sagt darüber: „Auch sie konnte so einen guten Kaffee kochen wie du. Egal, ob mein Vater mit ihr nur eine Stunde oder ein paar Jahre zusammen war, sie wird ihn zum glücklichsten Mann der Welt gemacht haben.“ Hinter einem etwas rüden Umgang steckt die Hommage an Frauen, welche von Männern über alles geliebt werden – als Freundinnen, Frauen und Mütter. Davon handeln diverse Dialoge. Heute undenkbar.

Schon als Teenager habe ich diese Filme gerne mit Freundinnen gesehen. Wir haben darüber zusammen gelacht. Es war ein Mann-und-Frau-Humor mit einer großen Portion (Selbst-)Ironie. Die Ironie im Zeitfenster des Films erinnert an alte Rollenbilder. Es gab echte oder unechte Hurensöhne mit und ohne Charakter in diesen Filmen. Auch echte Gentlemen. Jene Typen, die durch und durch Arschlöcher waren und Frauen schlecht behandelten, bekamen von den anderen Typen meistens was aufs Maul. Frauen und Männer hielten in dieser Welt aber noch zusammen.

Hand in Hand, wider die toxische Sektenzeit

Filmriss: Seit Monaten nimmt die Berichterstattung über einen angeblichen Machtmissbrauch durch den höchsten uniformierten Polizeibeamten des Landes Baden-Württemberg gewaltigen Raum in der Regionalpresse ein. Hat der Inspekteur Andreas Renner in jener Nacht vom 12. auf den 13. November 2021 vor einer Eckkneipe in Stuttgart-Bad Cannstatt als Vorgesetzter seine Macht missbraucht um sexuelle Gefälligkeiten zu bekommen? Die “Mittelbadische Presse” schreibt darüber: “Zwei Frauen wurden ausfindig gemacht, mit denen der Inspekteur sexuelle Beziehungen hatte. Beide stellten diese ein, nachdem sie eine Karrierestufe erklommen hatten.” Wenn es stimmt, dann ist der Typ einer aus jener Kategorie “Arschloch”, wie wir sie eben via Wild-West beschrieben hatten. Aber stimmt es? Dieser wochenlang durchgenudelte Fall, der an kontroverse, teils auch umstrittene “#meetoo”-Szenarien erinnerte, gipfelt dann plötzlich in einem überraschenden Finale: “Inspekteur Andreas Renner, verlässt das Landgericht Stuttgart am Freitag mit einem Freispruch. Kein astreiner, sondern einer aus Mangel an Beweisen. Erhobenen Hauptes verlässt er den Saal, immer an seiner Seite seine Gattin, händchenhaltend und mit einer zum Markenzeichen und Sinnbild des Prozesses gewordenen Handtasche: ‘Stay strong’.

Seine Frau hat den Mann nicht verlassen. Hand in Hand! Das Gericht sieht keine klar erkennbare Schuld – trotz monatelanger lautstarker Vorverurteilung durch eine „femanzipatorisch“ befeuerte Presse. Freispruch. Die Damen des Journo-Gewerbes heulen wütend auf. Unschuldsvermutung gilt in diesem Land schon lange nicht mehr, das haben wir bei Kachelmann und jetzt wieder bei Lindemann (oder auch bei Till Schweiger) nun mehrfach erlebt. Es ist eine seltsam verlogene Zeit, in welcher sich überwiegend und nahezu ausschließlich weiße, heterosexuelle Männer auf der Sex-Anklagebank wiederfinden. Dahinter steckt eine böse Ideologie – denn zeitgleich, während das passiert, sollen Frauen zusätzlich ja keine Frauen und Männer auch keine Männer mehr sein. Hetero ist Sexismus. Die Einheit des Vertrauten geht verloren. Es ist toxische Sektenzeit: Der Fortschrittsglaube wird aus uns herausgeprügelt, die Zukunft ist nur noch fürchterlich, denn wir werden verglühen, wir müssen unsere Industrie weitgehend abschaffen, nicht mehr in Eigenheimen wohnen, nicht Auto fahren, nicht heizen oder nicht mehr viel Strom und Wasser verbrauchen. Alles ist fatal. Leben, um nicht mehr leben zu lassen. Mach auch du mit!

Feministischer Verfolgungswahn

Achtung, sogleich folgt noch der Kommentar zu diesem infamen Vorgang in Baden-Württembergs Polizei (deren Beamte inzwischen ebenfalls Schilder mit Klarnamen sowie Namens-Pranger bei Demos tragen müssen, damit sie von denjenigen, die sie dort anspucken, mit Flaschen und Steinen bewerfen oder ihnen “Gib dem Bullen was er braucht, 9 Millimeter in den Bauch” entgegenbrüllen, hinterher noch bequemer und einfacher angezeigt werden können): Es sind Notizen aus einer durchgeknallten, nicht mehr schönen Welt ohne jede Zukunft – und natürlich ist es eine Frau, Christine Bilger, welche in der Regionalpresse nicht mehr an sich halten kann in ihrem feministischen Verfolgungswahn (was fatalerweise auch daran erinnert, wie bereits aus dem einstmals heiligen Wort „Mutter“ ein dreckiges Schimpfwort gemacht wurde, genauso wie aus dem absolut geächteten Wort „Hausfrau“ – denn Werte wie Ehe, Familie und Kinder gibt es als gesellschaftliches Ideal nur noch in den Einwandererkulturen, die man sich gleichzeitig massenweise unkontrolliert ins Land holt; man baut zwar keine Schienen und Städte mehr, Männer und Frauen gibt es zwar noch – aber wie?).

Nun aber lesen Sie mal Bilgers Kommentar zum obigen Renner-Prozess und denken Sie dabei an „Spiel mir das Lied vom …. Mann“: “Den Sieg, das Machtsystem entlarvt zu haben, dürfen sich die Frauen dennoch nicht nehmen lassen. Es muss ans Licht kommen, was falsch läuft. Mehr mutige Frauen müssen sich offenbaren. Das Sprechen einer Frau hat ein politisches Erdbeben ausgelöst, dass der Innenminister längst noch nicht abschließend unbeschadet überstanden hat.“ Was hätte wohl Cheyenne, der Hurensohn, dazu gesagt…?! Wenn Frauen Männer nur noch als Wesen aus einem “Machtsystem” wahrnehmen, dann ist die Erinnerung an bessere Zeiten bald das einzige “große Kino”, das uns bleibt.

23 Antworten

  1. https://reitschuster.de/post/landkreis-dueren-verbietet-blumen-und-kraenze-auf-soldatenfriedhoefen/

    16.07.2023

    „Landkreis Düren verbietet Blumen und Kränze auf Soldatenfriedhöfen
    Trauern nur noch mit Ausnahmegenehmigung
    Von Kai Rebmann

    Der Rechtsanwalt Dr. Ingve Björn Stjerna führt seit Ende 2022 einen Kampf gegen die Windmühlen der deutschen Justiz. Stein des Anstoßes: Im vergangenen September trat im Landkreis Düren (NRW) eine neue Friedhofsordnung in Kraft, die „Kränze oder Blumen, Vasen oder andere Zeichen der Trauerbekundungen“ auf den Soldatenfriedhöfen in Hürtgenwald und Vossenack verbietet. Wer „vorsätzlich oder fahrlässig“ gegen dieses Verbot verstößt, begeht demnach eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeld in nicht genannter Höhe sanktioniert werden kann.“

    Weiter lesen unter o.a. Link.

    Dazu sollte man wissen, das nach der Wahl CDU + Grüne ihre Koalition fortgesetzt haben.
    Für solch eine dreckige Toten verachtende Politik gebe ich nur zu gerne den Daumen ruter.
    Schwarz + vorwiegend grün geprägte Ideologien passen halt bestens zusammen.

    Es grüßt Euch herzlich
    Fiete aus dem hohen Norden

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  2. Auch ich habe den Film wahrscheinlich gefühlt 100x geschaut.
    Je öfter geschaut, je mehr Feinheiten werden dann deutlich,
    zumindest fällt es mir auf.

    Früher: Frau, die dem Mann für seinen Beruf den Rücken frei hielt. Sie war weiter für die Kindererziehung gerne zuständig
    und hat sich liebevoll um den Haushalt, mit kochen säubern, etc. gekümmert.
    Auch war sie nach dem Abendessen noch gerne bereit mit ihrem Mann ihren Ehepflichten nachzukommen und dann ging es ab ins Schlafzimmer oder auch auf das Wohnzimmersofa zum erquickenden kopulieren.

    Heute: Frau will weitgehend selbständig bleiben, ihren Beruf ausüben und keine Kinder i.d. Welt setzen.
    Sie will die sog. “Hosen” anhaben und über das Leben des Mannes bestimmen.
    Eheliche und hauswirtschaftliche Verpflichtungen sind ihr
    fremd geworden.

    Ich habe vor Jahren drei Frauen in einer Kneipe zugehört.
    Eine von denen prahlte mit ihren Klunker am Finger, den sie
    nach längerem “Sexentzug” dann bekommen hat und ab da, ab und an mit ihm wieder ins Bett gestiegen ist.
    Weiter äußerte sie zu ihren beiden Frauen, “Sexentzug” bringt
    halt materielle Wunscherfüllung.
    Für mich ist dieses Weib schlimmer als eine
    “Bordsteinschwalbe” !

    Synthese: Solche Männer feindliche, egoistische Emanzen
    brauchen keine anständigen Männer auf der Welt.
    Vielmehr haben solche Weiber auch große Schwierigkeiten in einer auch nur kurzen Partnerschaft, weil sie einfach ihre natürliche Gegebenheit weggeschmissen haben und sich nicht
    einordnen wollen (können) !

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    1. Wieso sollte man(n) mit so einer als Ehemann überhaupt noch Sex haben wollen? Ich würde ihr den von ihr selbst initiierten Sexentzug gönnen und mir eine Freundin suchen.

  3. es gab mal einen Spruch, den ich persönlich sehr gut fand und auch gerne benutzt habe und immer noch benutze:

    ” Das waren noch Zeiten, als Männer noch Männer waren und Frauen noch keine! “

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  4. Die Frauen entmachten sich selbst mit ihrem Feministengeheule. Sie haben nicht begriffen, dass eine Frau in einer leidenschaftlichen, vertrauensvollen Partnerschaft mit einem Mann alle Trümpfe in der Hand hat. Sie kastrieren die echten Kerle und wundern sich, dass der Lustgewinn ausbleibt. Übrigens habe ich darauf bestanden, mit meinen drei Söhnen (Netflix-Generation)den Film “Spiel mit das Lied vom Tod” anzuschauen. Weil er eben ein Klassiker ist und andere Techniken zeigt , z.B lange Schnitte. Nach anfänglicher, ganz kurzer Skepsis waren sie vor allem von Charles Bronson fasziniert und amüsiert. Es war ein schöner gemeinsamer TV-Abend.

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  5. “Als Frauen und Männer noch zusammenhielten”

    Eine kurze Frage: DIe Samen für die aggressiven weiblichen männefeindlichen Emanzen sowie die männerfeindlichen FeministInnen wurde doch damals in dieser Zeit der sexuellen Revolution gesät?

    Genau hier liegt der Unterschied zwischen dem archaisch mittelalterlich islamischen Konservatismus udn dem von der AFD propagierten 1950-er freiheitlichen Konservativsmus, den die Grünen FeministInnen bis heute nicht verstanden. Weil die Grünen der Meinung sind, dass es hier keinen Unterschied gibt. Angeblich wollen beide Gruppen (sowohl die AFD-Konservativen als auch die archaischen konservativen Muslime) genau das Gleiche. Demokratie abschaffen, Frauenrechte abschaffen, Patriarchat einführen, archaische Clanstrukturen etablieren etc.
    Genau darüber wurde vor ein paar Jahren in einem Landtag vor ein paar Jahren viel debattiert.
    Und ja es werden immer noch sehr viele Lügen von den etablierten Parteien über die AFD verbreitet.

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  6. In Punkto Frauen bin ich ein gebranntes Kind.
    Schon in den50iger Jahren hatte ich eine Glucke als Mutter. Heute sagt man Helikoptermutter. Mit 19 Jahren bekam ich dann eine Stiefmutter, weil Mutter gestorben war. Die Stiefmutter, Ende 30 schmiss mich aus der Wohnung weil ich nicht mit ihr ins Bett steigen wollte. Nach der Scheidung meines Vaters, von der, wollte der mich mit den Töchtern seiner Wirtschafterinnen verkuppeln, damit ich in seinem Betrieb bleiben sollte, die aber eigentlich schon vergeben waren, aber nicht ganz unwillig. Auch wollte Eine mir eine Falle stellen um mir dann ein Kuckuckskind unter zu Jubeln. Fast alles was da nach kam stellte Bedingungen wenn die mit mir gehen wollten, so nannte man es damals. Als armer Student wurde ich dann eingefangen und ganz schnell in der Familie aufgenommen, denn ihre Tochter heiratet ja mal einen künftigen Ing. Einige Zeit nach der Hochzeit sagte sie mir das sie vor mir einen Freund von der Stasi hatte. Also waren politisch Gespräche für mich tabu. Wie sich dann später mit 99,9% Sicherheit herausstellte war sie eine IM. Ich in zwischen Selbständig, da wurde von der Schwiegermutter im Hintergrund gehetzt, weil die Selbständige nicht leiden konnte, des wenigen Geldes wegen. Dabei hat man in der DDR als Ing. einen Hungerlohn bekommen. Ich traute mich aber nicht mich scheiden zu lassen weil ich nicht wusste ob meine Frau den Kontakt zur Stasi nicht gegen mich ausnutzte. Erst nach der Einheit Trennung durch Ehevertrag und getrennt lebend. Sie stieg dann (böswillig) aus dem gesellschaftlichen Leben aus, erwerbsunfähig mit staatlichem Betreuer, ich war dann alleierziehend.
    Als dann einige Frauen davon Wind bekamen das ich wieder zu haben war, ging das Theater von vorne los mit Bedingungen. Aber als ich sagte das ich das Geld verwalte was nicht so üppig war , ließen die mich einfach stehen, Es waren auch verheiratete dabei.

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    1. Sie sind wirklich ein “gebranntes Kind”. Aber immerhin sind Sie aus dieser Angelegenheit einigermaßen ‘ungerupft’ herausgekommen. Ich hoffe, Sie haben noch einen guten Kontakt zu Ihrem Kind (Ihren Kindern). Die Kinder müßten Ihnen als Alleinerziehender dankbar sein, denn Sie haben viel für sie getan.

      1. @Voltaire 16. Juli 2023 Beim 19:54
        Gamophobie. Interessante Sache, ich würde nicht sagen Krankheit sondern ein Schutzmechanismus. Leider habe ich die Symptome die da geschildert sind erst während der Ehe bekommen. Da ich aber seit langem absolut getrennt lebe, Gütertrennung, und auch keinen Kontakt habe, aber auch keine Lust habe mich Scheiden zu lassen, benutze ich die noch Ehe als Schutz mich wieder zu binden. Eine Scheidung war immer wieder eine Bedingung die Frauen stellten wenn die mit mir gehen wollten. Warum wohl? Fest binden, nie mehr. Meine Erfahrungen siehe mein Kommentar oben.

        1. Nun, mit meiner Gamophobie kann ich leben; schlimm wäre es, ich hätte eine Caligynephobie –

          Carpe diem.

          1. @an Voltaire 17. Juli 2023 Beim 20:33
            “Caligynephobie ”
            Als ehemaliger handwerklicher Dienstleister hat man da schon Übung auch mit Frauen allgemein zu Kommunizieren. Ich habe allerdings festgestellt das Frauen die in mein sexuelles Beuteschema passen, sind mit Vorsicht zu genießen. Wenn mich Frauen anmachten, oder zu Scheinaufträgen bestellten, was in meinem Leben des Öfteren passiert ist und ich nicht reagierte sondern nur allgemein, dann kommt immer die wörtliche Vermutung durch die “Blume” ich währe wohl schwul. Dadurch das ich kein Kaffeetrinker bin habe ich eventuell so manches Schäferstündchen versäumt. Das letzte mal in der Reha. Schwule mag ich absolut nicht.

      2. @an Jürgen R. 16. Juli 2023 Beim 22:06
        Die Zeit bis zur räumlichen Trennung war ein Horror Trip, aber das BGB, welches ich intensiv las, denn Anwälte stehen bei mir auf der schwarzen Liste, half mir dabei.
        Kinder fit fürs Leben zu machen, da sollte man keine Dankbarkeit erwarten.

  7. Sodom und Gomorrha sind die Beispiele für unsere Zeit in allen Varianten, also: Gute Nacht und da es offensichtlich keinen Gott gibt wird es wohl so weitergehen bis wir uns endlich von diesem Planeten mit einem Knall oder traurigen quäken verabschieden.
    Im Weltall wird es keiner bemerken, denn Deppenplaneten gibt es genug wie mir Alf in einer E-Mail mitteilte.

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  8. “Hinter einem etwas rüden Umgang steckt die Hommage an Frauen, welche von Männern über alles geliebt werden – als Freundinnen, Frauen und Mütter. Davon handeln diverse Dialoge. Heute undenkbar.”

    “Die Frauen sind (heute) unvollendete Geschöpfe, Ausgeburten der Sünde. Von ihnen etwas gutes zu erwarten heißt Unmögliches erhoffen.” Diese Antwort findet sich in “Der Mann mit der eisernen Maske von A. Dumas 😉

  9. Warum beschwert sich der Autor über die heutigen Frauen ? Wenn ein Mann sich wie ein Mann verhält, Eier hat, würde ihm keine Frau auf der Nase herumtanzen , sondern sich stattdessen in sein Bett legen, das ist jedenfalls meine Lebenserfahrung.
    Und: Nicht bei Serge Leone würde ich nach einem Frauenbild suchen, sondern bei Nietsche, das funktioniert.
    Für Andersdenkende gibt es -beispielsweise- die Homosexualitität oder die Selbstbefriedigung.
    Der Staat wird es nicht richten.

    1. Zitat:
      “Der Staat wird es nicht richten.”

      Stimmt, der Staat richtet nur, etwas richten wird er nie und hat er auch noch niemals getan.

  10. Das hat ein “Gschmäckle”. Auch in den USA erinnern sich doch betagte Damen, daß ihnen einer, zum Beispiel Trump, vor 50 Jahren mal an den Hintern gefaßt haben soll.

    Wenn diese Damen nicht gegen ihren Willen “Sexuelle Gefälligkeiten” erteilt haben, dann war es eben ein Geschäft auf Gegenseitigkeit und nichts Anrüchiges, sondern das älteste Gewerbe der Welt.

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  11. Die meisten Kommentare machen mich kopfschüttelnd, weil, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich hätte Frauen aus super reichen Familien heiraten können, doch ich sagte mir immer: Willst Du ewiglich nur das Schoßhündchen sein, oder mit einer auf Augenhöhe agierenden Frau durchs Leben gehen? Ich habe mich für den steinigen Weg entschieden und bin so froh dies gemacht zu haben, weil meine Frau und ich heute auf Wolke 7 schweben und keinerlei Probleme haben,.Dabei leben wir auf den Kanaren wie Gott in Frankreich und das seit vielen Jahren. Besser geht es nicht!

    1. Ich habe mit dem Kopf geschüttelt, als ich ihren Kommentar gelesen hatte. Nun, auch ich hätte Frauen aus super reichen Familien als auch Frauen heiraten können, welche mit mir auf Augenhöhe hätten durch’s Leben gehen können – nur leider habe ich eine Gamophobie.

    2. Bei manchen Kommentaren denke ich eher, dass das Satire ist.

      Ein Männlein hatte also die Möglichkeit, Weiber aus “super reichen Familien” heiraten zu können, aber er zog es vor, das arme Aschenputtel zu heiraten?! :))))) Plakativer geht es nicht. Als ob Männer, die in reiche Familien einheiraten automatisch zu Schoßhündchen degradiert würden. Ist der Doktor Menzogna etwa Sozialist?! :)))))

      Die Phrase: Jeder ist seines Glückes Schmied” kommt oft von denen, die Armut, Hunger, Prekariat, Arbeiterfamilie nur aus Gesprächen kennen. Daß jeder sein Leben selbst in die Hand nehmen muß, ist kein Geheimnis. Aber es gibt gerade zu Beginn, bei der Geburt, viele unterschiedliche Faktoren, die es dem einen einfach machen, dem anderen schwer. Gene, Intelligenz, Wille, Mut, Umfeld, Reichtum, Armut, Elternhaus… aber wollen wir nicht kompliziert werden, das würde schlichte Geister abschrecken.

      Mit einer Frau auf “Augenhöhe” leben. Ja, diese Sorte schwaches Weib kenne ich auch. Wenn man ein Beta-Mann ist, fällt man auf diese Sorte Weib rein. Alpha-Männer nehmen sich das echte Weib, das den Mann braucht, ihm folgt, ihn achtet und ihn im tiefen Innern fürchtet. Denn wie sagte Nietzsche: das Weib, das den Mann nicht fürchtet, wird ihn verachten. Nun gut, Betamännchen verstehen diesen Satz nicht. Aber Betamännchen heiraten auch Weiber mit Kindern, die das Weib von anderen Männern hat. Während in der Tierwelt die Evolution stets fortschreitet, verkümmert der Mensch in seiner modernen Welt. Nicht mal mehr die Gesetze der Geschlechter begreift er. Augenhöhe:)))))) der war gut….

      Der Feminismus hat in den westlichen Gesellschaften irreparablen Schaden angerichtet. Erst wenn die westlichen Gesellschaften wieder zu Ruinen geworden sind, gibt es eine neue Chance für die Menschen, wieder von vorne zu beginnen und diese Ideologien hinter sich lassen.

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    3. Na ja beide ständig auf Wolke 7, halte ich für sehr übertrieben. Wenn Sie sich da mal nichts vor machen. In Einer Ehe gibt es immer einen dominanten Partner. Hat meine Lebenserfahrung und Betrachtung unendlich vieler Ehen gezeigt. Der Glücklichste war fast immer der Unterlegene und der Dominante war glücklich weil der seine Dominanz ausleben konnte. Absolute Resonanz in der Ehe gibt es nicht nur in der Technik. Falls Sie ihren Dr. in einem technischen Fach gemacht haben müssten Sie das wissen. Außerdem werden Schoßhündchen besser behandelt als die ärmeren Ehemänner. Auch meine Betrachtungen.