Montag, 24. Juni 2024
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Was wir brauchen: Eine Friedensbewegung 2.0

Was wir brauchen: Eine Friedensbewegung 2.0

Pazifismus als globales Anliegen jenseits von Lagerdenken (Symbolbild:Imago)

Die niedrigen Teilnehmerzahlen bei den Ostermärschen haben es wieder gezeigt: Die Friedensbewegung schwächelt. Denn sie schließt nicht-linke Friedensbewegte aus und beschränkt sich auf Kriege wie in der Ukraine und Nahost, also auf den äußeren Frieden. Wir brauchen eine erstarkte Friedensbewegung 2.0, die alle Friedensbewegte in Deutschland einbindet und sich für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung des inneren Friedens einsetzt. Denn Frieden ist weder links noch rechts. Frieden ist weder außen noch innen. Sondern Frieden ist Frieden.

Kriegsrhetorik beherrscht die veröffentlichte Meinung, seit die Grünen sich von „Keine Waffen in Kriegsgebiete“ verabschiedet und die Altparteien mitgerissen haben. Jede von den Parolen „Russland ruinieren“ (Baerbock) und „den Krieg nach Russland tragen“ (Kiesewetter, CDU) abweichende Meinung respektive Friedensrhetorik gilt als rechts oder gar rechtsextrem. Dies führt dazu, daß sogar linke BSW-Anhänger , die sich in einer Querfront-Situation (in der sich der rechte und linke politische Rand berühren) mit der AfD für einen sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen im Ukrainekrieg einsetzen, als “Nazis” diffamiert werden.
Die Friedensbewegung muß sich neu formieren und dieser Kriegsrhetorik, diesem um sich greifenden Bellizismus (Stichwort von Pistorius: Kriegsbereitschaft) entgegenstellen.

Wir brauchen Friedensrhetorik statt Kriegsrhetorik

Die Friedensbewegung muß für Linke wie Rechte offen sein. Es gibt keinen linken Frieden und keinen rechten Frieden. Frieden ist weder links noch rechts. Beispiel Freiburg: Zu einem Ostermarsch kamen am 28. März 2024 rund 200 friedensbewegte Menschen zusammen, um für die Beendigung der Kriege in der Ukraine und in Israel zu demonstrieren. Gut so! Keine Parteifahnen, kein politisches Rechts-Links. Doch plötzlich verkündet eine Rednerin über den Lautsprecher: „Wir wollen nicht, dass Sie teilnehmen“. Wer mit „Sie“ gemeint ist, wird sodann präzisiert: “Sie, die sich im Dunstkreis der AfD bewegen“ Viele Teilnehmer fragten sich überrascht: Wieso? Weil AfD-Wähler nicht auch friedensbewegt sein dürfen? Nicht friedensfähig sind? Weil Friedensarbeit das Privileg der linken Guten ist, die stets genau wissen, wo und wer das Böse ist?

Einen solchen Ausschlussprozess bezeichnet Ulrike Guérot in ihrem Buch „Der Ausverkauf der Republik“ als faschistisch – in diesem Falle als linksfaschistisch: „Es gibt eine Bündelung und die, die nicht mitmachen wollen, die sind draußen.” Man bündelt sich um eine Idee, hier: Um das moralische Argument des Friedens im Donbass und in Gaza. Das ist okay; denn erst der darauf folgende Ausschlussprozess macht diese Bündelung zum Faschismus, bei dem die Ausgeschlossenen zu Feinden – nicht Gegnern – erklärt werden und die dann nach der Devise „die sind draußen“ ganz brutal irgendwo landen: In der Isolation (sozial und/oder existenziell), im Parteiverbot, mit Rufmord belegt in der Kontaktschuld, per Cancel Culture im Redeverbot oder mundtot gemacht, per Social-Media-Zensur in der „schweigenden Mehrheit“ und irgendwann, wenn sich diese Radikalisierung weiter fortsetzt, in “Schutzhaft” oder im Internierungslager.

Linke und Lifestyle-Linke in der Friedensbewegung

Warum dieses fast kindliche Ausschlussverhalten „Aber du darfst nicht mit ihm spielen, das ist MEIN Freund!“ (wobei der Freund des Kindes in diesem Beispiel der Friedensarbeit der Erwachsenen entspricht)? Der Grund liegt in der althergebrachten, einseitigen Ausrichtung der Friedensbewegung: Ab den 68ern war die Friedensbewegung eher links orientiert, da sie mit ihren Aktionen (Demos, Menschenkette von Stuttgart bis Ulm, Mutlangen mit Erhard Eppler) gegen den Vietnamkrieg und den vom rechten Mainstream forcierten Nato-Doppelbeschluss kämpfte. Heute hingegen wäre eine – wünschenswerte und unbedingt erforderliche – Aktion zur Beendigung des Ukraine-Kriegs eher rechts, da sie sich gegen eine Kriegsrhetorik richtet, die sowohl von der linken Ampel-Regierung wie auch der nach links gerückten CDU/CSU vertreten wird. Aber die Rechts-Links-Unterteilung klappt nicht mehr. Denn die Parteien AfD wie BSW und Linke plädieren für eine Friedensrhetorik und Stärkung der Diplomatie. Dazu muß sich eine parteiunabhängige und alle politische Strömungen umfassende Friedensbewegung 2.0 bilden und aktiv werden.

Wenn der deutschen Friedensbewegung ihre linken Wurzeln so wichtig sind, dann müsste sie – im Zuge der Proteste gegen den Ukrainekrieg – in ihrem Unmut auch das komplette Auslöschen der Linken (Parteien, Kulturbetrieb) in der Ukraine anprangern. Aber dazu wird leider geschwiegen. Ist die Linke hierzulande zur neoliberalen Linken (Maxim Goldarb) respektive zur Lifestyle-Linken (Sahra Wagenknecht) mutiert? Es ist ein Faktum: Mainstream-Medien mögen die Friedensbewegung nicht. Daß die deutschen Leitmedien der Friedensbewegung nicht gerade wohlgesonnen sind, zeigt die alljährliche Berichterstattung zu den “Friedenscamps” beziehungsweise “Friedenswochen” am US-Stützpunkt Ramstein in der Pfalz. Da wird sogar der über 80-jährige Eugen Drewermann, der spiritus rector der Friedensbewegung und des Pazifismus, in seiner traditionellen Friedensrede „gegen den Krieg“ inzwischen als „Putin-Versteher“ sowie „Lumpen-Pazifist“ tituliert – bei Kundgebungen im Juni 2022 und erneut 2023. Und wenn in diesem Jahr zusätzlich auch nicht-linke Friedensbewegte in Ramstein auf das Ende des Ukrainekriegs drängen werden, dann ist zu befürchten, dass zusätzlich noch die mediale Nazi-Keule geschwungen wird.

Alternative Medien unverzichtbar

Die französische Zeitung „Le monde diplomatique“ schreibt in einer Artikelserie den deutschen Mainstream-Medien – den Konzernmedien wie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk – eine einseitige, parteiische und unausgewogene Berichterstattung zu. Einseitig deshalb, weil die Kriegsrhetorik der Ampel-Regierung mitsamt CDU/CSU im Sinne eines Staatsfunks übernommen wird. Der Aufgabe der Medien als Vierte Gewalt (Neutralität, Recherche, Kritik, Kontrolle von Exekutive, Legislative und Jurisdiktion) wird demnach kaum mehr wahrgenommen. Für die Friedensbewegung bedeutet dies, daß sie mehr denn je auf die alternativen Medien (“Nachdenkseiten.de”, “Telepolis.de”, “Multipolar.de”, “Tichyseinblick.de”, “Journalistenwatch”, AUF1 TV” und auch Ansage!)angewiesen ist.

Die Friedensbewegung muß sich neben dem äußeren Frieden auch dem inneren Frieden zuwenden. Angesichts der Vielzahl von Kriegen (Ukraine, Israel/Gaza, Jemen, Sudan…) war der Zulauf der Ostermärsche in diesem Jahr eher erbärmlich gering. Warum? Sind die Menschen abgestumpft? Nein; denn auch in 2023 hatten die Ostermärsche nicht mehr Zuspruch. Der Grund liegt darin, daß die Bürger immer größere Sorgen und Probleme im eigenen Land plagen: Die Verarmung von Verbrauchern respektive Bürgern und die zunehmende Gesinnungsgewalt; Gewalt gegen abweichende Meinungen, gegen Andersdenkende, gegen Kritiker, gegen die Opposition – sowie gegen eine vehement rechts, links oder religiös motivierte Gesinnung.

Mehr als Gratismut erforderlich

Der Innere Frieden ist gefährdet. Für viele Bürger verdecken die nationalen Probleme die internationale Sicht. Immer häufiger taucht der Begriff des “Bürgerkriegs” auf – als Drohung, als düstere (Vor-)Ahnung. Diesem inländischen Unfrieden muß sich die Friedensbewegung endlich zuwenden: Weg vom hohen Ross der Weltrettung und vom allgemeinen „Friede statt Krieg“-Appell, hinab zum konkreteren „Tafeln statt Panzer“-Slogan, auch wenn dieser hölzern klingen sollte. Und vor allem hin zum katastrophalen Problembefund: 80 Prozent der Deutschen trauen sich nicht mehr, ihre Meinung noch frei und offen zu sagen. Also nicht irgendwo in einem nicht-demokratischen Land, sondern hier in der Bundesrepublik. Wir haben die beiden schlimmen Diktaturen – das Dritte Reich und die DDR – hinter uns, und schon schleichen sich die grausamen Instrumente des Totalitarismus wieder ein: Kontaktschuld, Überwachung, Meldestellen, V-Leute, Spitzelsystem, Denunziation, Gesinnungsprüfung, Anonym-Anzeige- und Meldeportale, Verpetzer-Mails, diffuse Tatbestände wie “Verhöhnung” und “Delegitimierung” und Hinweisgebung. Haben wir nichts aus der jüngsten deutschen Geschichte gelernt? Davor muß die Friedensbewegung warnen.

Es ist bequem, sich für den äußeren Frieden einzusetzen und gegen irgendeinen weit entfernt stattfindenden Krieg zu demonstrieren. Demgegenüber gehört schon mehr als nur Gratismut dazu, als Friedensbewegung vor Ort in einem sogenannten “Problemviertel” auf die Straße zu gehen, um für Erhalt oder die Rückerlangung der inneren Sicherheit und des inneren Friedens zu demonstrieren. Wie dem auch sei: Für die Friedensbewegung gibt es viel zu tun. Die Sehnsucht nach Frieden ist grenzenlos und wird nie versiegen. Es gibt keinen rechten Frieden und keinen linken Frieden. Es gibt nur Frieden. Eine linke Friedensbewegung macht keinen Sinn. Genauso wenig wie eine rechte Friedensbewegung. Im Kampf um den Frieden müssen alle zusammenfinden – in einer neuen gemeinsamen Friedensbewegung 2.0!

20 Responses

    1. Nein, es gibt eine kostenlose Bockwurst, aber nur wenn man zeitgleich “wirksam + sicher” bekommt.

  1. Ich denke, es reicht jetzt auch mit den Protesten, denn sie wissen wie viele, es werden auch immer mehr, diese Politik nicht brauchen. Ihnen geht der Arsch auf Grundeis und damit ist schon sehr viel erreicht. Auch Brandmauern reißen kommunal, Landtagswahlen liefen nicht nach ihren Wünschen, die FDP mimt jetzt den Abspalter von den Grünen, die Werteunion hat Unfrieden gestiftet, AFD hat mächtige Zuwächse und das kurz vor der Europa und den Bundestagswahlen. Es wird auch langweilig und zu Zeitintensiv, überall dabei sein zu wollen. Es braucht was neues!

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  2. “WAS WIR BRAUCHEN: EINE FRIEDENSBEWEGUNG 2.0”
    “und sich für den Erhalt bzw. die Wiederherstellung des inneren Friedens einsetzt.”

    Klar, warum nicht? Was ihr braucht ist noch viel mehr Weichwurstigkeit, ihr ersauft ja nur in dieser. Also macht nur. What could go wrong?

    Uns haben ja nur den Krieg erklärt:
    – NWO und deren Handlanger
    – Islam
    – China
    – Afrika, mittels Umvolkungswaffe.

    Und ihr wollt mehr auf Frieden machen. Dazu wurde schon vor langer Zeit alles gesagt:

    “”Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu Euch! Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.””

    Aber sicherlich wird das nicht auf euch zutreffen, wenn ihr nur noch friedlichere Schafe werdet.

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  3. Wir brauchen keine Friedensbewegung, denn wenn es sie gäbe, wäre sie völlig ohne Belang. Sie steuern gewollt auf einen Krieg zu. Man kann dann nur suchen, wie man dem entkommen kann. Mir täte das sehr leid. Ich müsste sie alle im Stich lassen.

  4. @Die Friedensbewegung schwächelt.
    die Friedensbewegung ist eine NGO der Oligarchen, die unter der Regie von political und social engineers nach den Interessen der globalen Feudalisten eingesetzt wird – die hat mit “Frieden” im landläufigen Sinn nichts zu tun.
    Aber dabei geht es um Weltpolitik !

  5. „Es gibt eine Bündelung und die, die nicht mitmachen wollen, die sind draußen.”
    Die Bündelung erinnert an die Fasces im alten Rom, ein eindeutiges Machtsymbol.
    Danach wurde auch eine politische Strömung benannt, ein Schelm wer dabei
    an etwas anderes denkt.

  6. War heuer nicht demonstrieren (wg. Osterexerzitien, die zum inneren Frieden beitrugen), wäre aber gerne mitgegangen. Aber in den vergangenen Jahren war es mir immer unangenehm, (neo)marxistische Fahnen zu sehen, denn was diese Ideologie angerichtet hatte, war schlimm genug.

    Und was ”Nazi” angeht, so sollte man mal ‘nen ‘Antifanten’ auf dessen geschichtliche Bildung hin prüfen:

    Nazi< bedeutet >National-Sozialist< und ist Sozialismus nicht etwas Linkes?

  7. Es ist einfach traurig ,wenn man hier mitliest.Am kommenden Samstag ist in Sonneberg das Compact-Magazin vor Ort und viele warnen schon wieder vor einer Teilnahme.Auch in AFD-Kreisen maßen sich einige an ihre Mitglieder aufzufordern dort nicht mit irgend welchen LOGOs oder Fähnchen der AFD auf zu treten.Warum wohl? Nur weil da Leute auftreten ,wie Andre Poggenburg,ehemaliger Landesvorsitzender der AFD Sachsen-Anhalt,Frau Sain von Wittgenstein und andere die sich für Frieden mit Russland einsetzen und Deutschland raus aus der NATO fordern.Auch Byström ist anwesend und ich als AFD Mitglied aus Thüringen fahre dort selbst verständlich auch hin.Hier sieht man leider auch die Spalter und rückratlosen in der AFD.Für was ist die AFD eigentlich?

  8. Besonders auffällig ist wie in der westliche Berichterstattung GELOGEN 6 VERSCHWIEGEN wird, aber genau dies den Russen vorgeworfen wird !!

    Kein Wort von den 2014 von den USA inszenierten MAIDAN, bei dem sich die USA der BANDERA & ASOW NAZIS bedient haben !

    Kein Wort von dem BETRUG mit den MINSKER VERTRÄGEN, der von Merkel & Hollande selbst zugegeben wurde !

    Kein Wort über die MORDE der Ukariner an den ethnischen Russen im Donbas, nachdem diese die Russische Sprache verboten wurde !

    Aber viele Worte gegen Russland, das angeblich FALSCHINFORMATIONEN verbreitet, aber man sehe mal hier als nur ein Beispiel !!

    Das schmutzige Geld vom Staat

    https://taz.de/Debatte-fuer-und-wider-Pressefoerderung/!5701757/

    Die deutsche Presse soll Fördermittel bekommen. Viele fürchten um die journalistische Unabhängigkeit.

    Undurchsichtig sei das alles, hochgefährlich und ein Tabubruch, schrieben Beobachter, nachdem der Bundestag Anfang Juli in seinem zweiten Nachtragshaushalt beschlossen hatte, deutsche Presseverlage künftig mit staatlichen Mitteln zu unterstützen.

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    1. RE: “Kein Wort über die MORDE der Ukariner an den ethnischen Russen im Donbas, nachdem diese die Russische Sprache verboten wurde!” — Das sind die seit langem bei den Putinisten grassierenden Rechtfertigungslügen wie das andere dieses einseitigen Beitrags auch. Die Russischstämmigen (von Anfang an von Moskau unterstützt!) in der Ost-Ukraine haben nach der allzu legitimen Volksrevolution 2014 im Westen den bewaffneten Kampf eröffnet und brauchten sich dann auch über Gegenmaßnahmen nicht zu wundern. Also Blutschuld mindestens auf beiden Seiten, wobei noch die Kiewer Zentralregierung sich (ganz wie Putin anderswo!) den Kampf gegen Separatisten zugute halten kann. Man hätte natürlich besser den Ausgleich suchen sollen mit Autonomie für die Ost-Ukrainer. – Ein Frieden ist dort im Augenblick nur durch territoriale Konzessionen der West-Ukraine möglich: Verzicit auf die Krim und Ostgebiete mit russischer Mehrheit, dafür Rückzug der Russen von anderen eroberten Gebieten. Danach NATO-Beitritt der Ukraine gegen alle weiteren Gelüste des Imperialverbrechers Putin.

  9. Was wir wirklich brauchen ist eine Antwort auf die Frage, ob die “Friedensbewegung” früherer Tage jemals wirklich oder von Hintermännern inszeniert war. Fanden nennenswerte “Demonstrationen” übergaupt jemals wirklich spontan statt? All die Demos gegen Kernkraftwerke, Pershings usw. waren organisiert. Echte Demonstrationen ausschließlich aus dem Volk heraus sind vermutlich so selten wie ein Sechser im Lotto.

  10. Die Linken kennen nur Ab- und Ausgrenzung. Mit denen wird es niemals einen Konsens geben. Und diese Spaltung spielt den Strippenziehern im Hintergrund und deren Handlangern in diversen Ländern in die Hände.

  11. Welch ein diffuses Durcheinander findet sich in den Beiträgen!
    Es wird auch hier nicht den “Richtigen” Vorschlag/Weg geben können, da die Spaltung in Arm und Reich jegliche Weiterentwicklung der bestehenden kapitalistischen Ideologie hin zur besseren/humanistischen Marktwirtschaft untergräbt und ausschaltet!
    Nur das Kapital entscheidet über den Fortgang der gesellschaftlichen Ordnungen! Auch bei der Vernunft bezogenen Brix Bewegung wird das Kapital den zukünftigen Weg bestimmen!

  12. Die Friedensbewegung (schon damals R2G vereint, dazu die DKP) von 1980f. war real pro-sowjetisch, wenn auch einige nützliche Idioten eines naiven gesinnungs-ethischen Pazifismus (wie jetzt mit der nur Putins Sieg herbeiführenden Losung “Keine-Waffen-an-die-Ukraine” bei AfD, BSW usw.) mitliefen. Dank der Härte von Reagan und Kohl blieben diese Sowjetagenten aber zum Glück für den Westen erfolglos, sonst wären wohl kaum die SU und DDR zusammengebrochen. Daher besteht für Demokraten und Freiheitsanhänger kein Grund, sowas nun putinistisch neu aufzuführen, wie es der extrem putin-nahe PI-Autor Hübner (Alt-68er bei der Mini-Sektierertruppe KPD/AO und zuletzt bei der bürgerlich-patriotischen Frankfurter Klein-Gruppe BFF), der schon mit einem üblen Anti-NATO-Manifest auffiel, forderte. Und die Proteste gegen den Vietnam-Krieg der USA in den späten 60er- und frühen 70er-Jahren waren keine Friedensbewegung, denn sie unterstützten eifrig den Vietcong, der ja nicht gerade pazifistisch gegen die US-Truppen dort vorging.

  13. Wir brauchen eine Friedensbewegung.
    Wieso schreibt ihr nur davon statt endlich Demos für den Frieden zu Organisieren.

  14. Die heutige Friedensbewegung der Linken und der Kirchen ist eine verlogene Bewegung. Sie schließt ihr nicht genehme Menschen wegen politischer Voreingenommenheit aus.
    So eine Friedensbewegung ist ideologisch eingeengt.
    Frieden und Friedensliebe ist nicht teilbar.