Wenn der Klimawandel wieder mal ins Wasser fällt…

(Symbolbild:Shutterstock)

Die klima- und TV-metereologische Einordnung von Wetterereignissen lässt sich in klima-woken Zeiten recht simpel zusammenfassen: Passt irgendetwas ins Starkwetter-Narrativ der unvermeidlichen Apokalypse, wird es ausgeschlachtet bis zum Erbrechen und als „typisch“ klassifiziert. Widerspricht das Wetter jedoch den Prognosen und Drohszenarien, dann handelt es sich um normale statistische Schwankungen, die an der unheilvollen Gesamttendenz natürlich überhaupt nichts ändern. So gerät dann eine Hochwasserkatastrophe zum Fanal des Klimawandels (wie auch aktuell wieder ein saisonal normaler karibischer Hurrikan), während ein viel zu kalter und verregneter Sommer (den es nach Verkündigungen der Klimapropheten in unseren Bieten gar nicht mehr geben dürfte) als unkalkulierbare Laune abgetan wird, die keinesfalls im Widerspruch zu Global Warming und Nordverschiebung der subtropischen Zone steht.

Natürlich ist die unaufgeregte Rezeption von periodischen und regionalen Wetterlagen eigentlich das Selbstverständliche der Welt; eine Schwalbe macht keinen Sommer, und weder Hochwasser noch Dürre machen eine Klimakatastrophe. Bloß: Diese anti-alarmistische Sichtweise muss dann immer gelten – und nicht nur dann, wenn es der gekauften Klimaforschung in den Kram passt. Und genau hier scheidet sich dann Wissenschaft von Ideologie. Dass es sich 2021 um „einen der nassesten Sommer seit zehn Jahren“ handelt, wie „n-tv“ aufklärt, das wäre nicht weiter der Rede wert und (abgesehen vom zeitlosen Frust über schlechtes Wetter) auch kein Grund zur Bestürzung – hätten uns nicht dieselben deutschen Leitmedien, die uns jetzt zerknirscht diesen Befund vermelden, noch vor wenigen eine Heidenangst über die bevorstehende nächste Etappe im globalen Hitzetod eingejagt haben. Etwa der WDR, der am 1. Juni seine „Vorhersage“ für den Sommer 2021 wie folgt illustrierte:

(Screenshot:WDR/ARDMediathek)

Hier zeigen sich eindrucksvolle Parallelen zur sogenannten Pandemie, wo auch zielgruppengerechte Panik betrieben wird: Bei Corona sind es die Alten, die mit drohenden Inzidenzexplosionen und Triage-Szenarien starr vor Angst gemacht werden – und bei der Klimaberichterstattung eine Jugend, der gezielt das Gefühl des bevorstehenden Weltuntergangs, bei Beraubung ihrer Zukunft, eingeimpft wird. Mangelnde Allgemeinbildung, fehlende Ertüchtigung zu nüchterer und unaufgeregter Urteilsbildung und ideologietriefendes „Influencing“ per Multi-Channeling verhindern auch jede kritische Distanz, jede realistische Einordnung, so dass man es ihnen eigentlich nicht zum Vorwurf machen kann, wenn sie hilflos auf die Straße rennen und Teil einer kollektiven Klima-Psychose werden, deren wohlinszenierte Galionsfigur eine autistische Schwedin geworden ist.

Die falschen Propheten des Mainstreams, die längst zu Jüngern einer irrationalen Sekte geworden sind, missbrauchen wieder und wieder ihren eigentlichen Informationsauftrag. Zuerst verglüht der Planet, jagt ein Rekordsommer den nächsten – und dann war 2021 plötzlich der nasseste Sommer seit zehn Jahren, mit Durchschnittsniederschlägen von 100 bis 150 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Natürlich werden dann umgekehrt diese Sintfluten ebenfalls wieder als Beweis des menschgemachten Klimawandels genutzt, dem nur mit klimapolitischen Notstandsmaßnahmen beizukommen ist. Denn darum geht es ausschließlich: Nicht um ergebnisoffene Forschung, um neutrale Beobachtungen und maßvolle, realpolitische Entscheidungen – sondern um den großen Umsturz binnen kürzester Zeit, im Bezugsrahmen von eng getakteten Wahnsinnsbeschlüssen wie Kohleausstieg, Elektrowende und nachhaltiger Energiewirtschaft, zu Erreichung ebenso phantastischer wie sinnfreien 1,5-Grad-Ziele, die selbst dann Makulatur wären, wenn sich Deutschland unter einer Kugel vom Rest der Welt und Atmosphäre abschotten könnte.

5 KOMMENTARE

  1. Nur ein kleiner Vulkanausbruch ( sowas kommt ja auch öfters mal vor ), und die können sich ihre ganzen CO² Abgaben ( Steuern auf Luft sind eh eine Frechheit ! ) in die Haare schmieren !

  2. Die Temperatur auf dem Mars ist laut NASA in den vergangenen Jahren um zwei Grad angestiegen. Die Polkappen des Mars schmelzen dahin. Dabei gibt es dort kaum eine Atmosphäre und Treibhausgase in nennenswerter Größe auch nicht.
    Einfach mal googeln.

  3. Es ist schon beeindruckend mit welche billiger Propaganda diese Demagogen es immer wieder schaffen einen großen Teil der Menschen zu verunsichern. Wie wäre es denn mal mit einer Nummer kleiner? Müllvermeidung bei Postkastenwerbung, Verpackung und Maulkörben, langlebige Artikel die nicht nach Ablauf der Garantie irreparabel sind, keine Einwegprodukte wenn es sich vermeiden lässt, Baumwolle, Schafwolle, Hanf statt Synthetische Stoffe. Es gäbe unzählige Möglichkeiten wenn man wirklich die Umwelt im Auge hätte. Aber genau wie bei allem anderen, es geht ausschließlich um Profit, das abgreifen von Steuergeldern und das erschließen neuer Einnahmequellen.

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