Jetzt landet auch das „Sommermärchen“ 2006 auf der Anklagebank

Zwanzig Jahre nach dem “Sommermärchen” stellt Achim Muth in der “Augsburger Allgemeinen” eine bemerkenswerte Frage: War die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 womöglich ein Nährboden für den späteren Erfolg der AfD? Allein die Tatsache, dass diese Frage heute ernsthaft diskutiert wird, verrät bereits viel über den Zustand der deutschen Selbstwahrnehmung. Erinnern wir uns: Im Sommer 2006 geschah etwas, das in den meisten Ländern dieser Welt völlig unspektakulär gewesen wäre. Menschen schmückten ihre Balkone mit Nationalflaggen. Auf Autos tauchten schwarz-rot-goldene Überzieher für die Außenspiegel auf. Familien, Freunde und Nachbarn versammelten sich vor Großbildleinwänden. Die Nationalhymne wurde gesungen. Millionen feierten friedlich ihre Mannschaft und ihr Land. In Frankreich hätte niemand darin einen gesellschaftspolitischen Forschungsgegenstand gesehen. In Italien wäre es eine Selbstverständlichkeit gewesen, in Polen ebenso. Nur in

WEITERLESEN

Judenhass ist keine Kunst

Die Wege des Judenhasses sind unergründlich und mitunter sehr kreativ. Und so wie viele Wege nach Rom führen, führen noch mehr Wege zum “moralisch legitimierten”

Selenskyjs Undank: Die Tür zur EU ist geschlossen

Eine weitreichende Korruptionskrise hat die Chancen der Ukraine auf eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union vorerst zunichte gemacht. Nachdem die Schattengeschäfte zur Geldwäsche von Hunderten

Die Religion des wahren Friedens

Hey Leute! Ich mein‘, nur weil es ein paar Terrororganisationen gibt – wie Lashkar-e-Taiba, Jaish-e-Mohammed, Hizbul Mudschaheddin, Harkat-ul-Mujahideen, Harkat-ul-Jihad al-Islami, Indian Mudschaheddin, Students Islamic Movement